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Südkoreaner schicken Ballons mit Geld über die Grenze

30.11.2010 | 15:18 |   (DiePresse.com)

Die Pakete enthalten auch Filme über Arbeitslager und kritische Flugblätter. Die Nordkoreaner sollen erfahren, "dass sie die Regierung anlügt", erklärt eine Demonstrantin.

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Südkoreanische Aktivisten haben am Dienstag aus Protest gegen die nordkoreanische Führung mehrere mit Geld, DVDs und kritischen Flugblättern versehene Plastikballons über die Grenze geschickt. Die an den Ballons befestigten Säcke enthielten unter anderem Ein-Dollar-Scheine und Filme über hungernde oder in Arbeitslagern getötete Nordkoreaner.

Jede Dollar-Note erlaube es dem Empfänger, "mindestens einen Tag lang zu leben und wenn sie die Flugblätter lesen, werden sie wissen, dass ihre Regierung sie anlügt", sagte die Demonstrantin Lee Soon Hee, die vor neun Jahren aus dem Norden flüchtete.

Aktivisten rufen zu Angriff auf Pjöngjang auf

 Die Aktivisten versammelten sich in einem Park nahe der Grenze zu Nordkorea und schickten von dort aus ihre Ballons auf die Reise. Sie trugen außerdem Schilder mit dem durchgestrichenen Konterfei des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong-il in den Händen und riefen zu einem Angriff auf die Stadt Pjöngjang auf.

Vor einer Woche hatte Nordkorea eine südkoreanische Insel mit Dutzenden Granaten angegriffen. Dabei waren vier Menschen ums Leben gekommen. Südkoreas Präsident Lee Myung-bak drohte am Montag mit Vergeltung.

(Ag.)

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6 Kommentare
0 0

Die Pakete enthalten auch Filme...

Na hoffentlich haben diese total verarmten Leute auch die passenden Geräte, um die Filme abzuspielen. Ist ja nicht so einfach, weil der totalitäre Staat sicher nur inkombatible Systeme auf den Markt gebracht hat.

Durchdachte Aktion

bin gespannt, wieviele der in einem von Hungersnöten geplagten Land lebenden etwas mit einer DVD anfangen können

Ich habe einen ähnlichen Ballon im 3. Bezirk gefunden: Absender war ein gewisser "Erwin Pröll"


Gast: Gasti
30.11.2010 17:31
0 4

Lustige idee

aber da problem mit Arbeitslagern ist die Geschichte des Koreakrieges. 30 % Der NK Bevölkerung wurden wegegebomt ein teil vom westen auch kinder in Umerziehungslager gesteckt. Die Überlebenden des Krieges erinnern sich daran und sehen logischerweise den Westen als Feind. Auch wenn sicht hoffentlich seither etwas gebessert hat aber es gibt auch im Westen noch Dine wie Guantanamo etc..... Daher weg mit Kim Yong Il und weg mit seinen Pendants im Westen. Folgen von Golfkrieg I und II sind über 1 Mio Tote, verletze und schwerst Behinderte dank Uranmunition und Ähnlichem Sprich Kim Yong IL, Bush Dynastie und andere weg. Erst dann kann es Frieden geben, da beide Seiten ihre Irren losgeworden sind.

Gast: Alfräd
30.11.2010 16:32
8 2

Ballone in Österreich

Bin gespannt, wann auch in Österreich solche Ballone auftauchen. Sie könnten beispielweise in der Schweiz gestartet werden.

Antworten Gast: mmm
30.11.2010 18:03
3 0

Re: Ballone in Österreich

Die kannst du heute schon in der Schweiz starten, und zwar völlig unabhängig von der Windrichtung.

Im Fadenkreuz der Terroristen