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Südkorea und USA kündigen weiteres Militärmanöver an

01.12.2010 | 18:26 |   (DiePresse.com)

"Damit wollen wir strikt auf jegliche nordkoreanische Provokation reagieren", sagt der Sprecher des US-Generalstabs in Seoul. Das neuerliche gemeinsame Manöver könnte noch im Dezember stattfinden.

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Zum Abschluss ihres Großmanövers im Gelben Meer haben Südkorea und die Vereinigten Staaten trotz scharfer Kritik Nordkoreas eine baldige weitere Militärübung vor der koreanischen Halbinsel angekündigt. Das Manöver könne noch diesen Monat oder Anfang kommenden Jahres stattfinden, teilte der südkoreanische Generalstab am Mittwoch in Seoul mit. China stärkte unterdessen seinem Verbündeten Nordkorea bei einem hochrangigen Treffen den Rücken.

Mit dem erneuten Manöver wollten Südkorea und die USA ihre Entschlossenheit demonstrieren, "strikt auf jegliche nordkoreanische Provokation zu reagieren", sagte ein Sprecher des Generalstabs in Seoul. Die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap berichtete unter Berufung auf Militärkreise, auf Yeonpyeong seien am Mittwoch Boden-Luft-Raketen stationiert worden.

Nordkorea: "Rand des Krieges"

Die Ankündigung der neuen Übung erfolgte am letzten Tag eines großangelegtes Marinemanövers der beiden verbündeten Staaten im Gelben Meer, das ohne Zwischenfälle endete. Mit der Teilnahme des atombetriebenen US-Flugzeugträgers "USS George Washington" sowie zahlreicher weiterer moderner Kriegsschiffe und Flugzeuge war es das bislang größte gemeinsame Manöver der USA und Südkoreas. Nordkorea hatte die Militärübung scharf kritisiert und erklärt, es bringe die nordkoreanische Halbinsel an den "Rand des Krieges".

Wenige Tage vor dem Manöver hatte die nordkoreanische Armee die südkoreanische Insel Yeonpyeong mit Dutzenden Granaten beschossen und dabei zwei Soldaten und zwei Zivilisten getötet. Der südkoreanische Geheimdienstchef Won Sei Hoon sagte am Mittwoch Berichten zufolge in einer nicht-öffentlichen Sitzung des Geheimdienstausschusses des Parlaments, die Gefahr weiterer Angriffe Nordkoreas sei groß.

China gibt sich neutral

Der chinesische Außenminister Yang Jiechi rief Seoul und Pjöngjang erneut zu Zurückhaltung und zur Rückkehr zum Dialog auf. China versuche nicht, "irgendeine Seite zu schützen", erklärte er laut amtlicher Nachrichtenagentur Xinhua.

Vom Vorsitzenden der chinesischen Volkskammer, Wu Bangguo, erhielt Pjöngjang allerdings eindeutig Rückendeckung. Die stetige Festigung der freundschaftlichen Beziehungen zu Nordkorea sei "unerschütterliche politische Strategie der chinesischen Partei und Regierung", sagte Wu bei einem Besuch des Präsidenten der nordkoreanischen Volksversammlung, Choe Thae Bok, in Peking.

Zudem blockiert die Vetomacht China nach Angaben von Diplomaten im UN-Sicherheitsrat jede Aktion gegen Pjöngjang. Das Zerwürfnis gehe inzwischen so weit, dass am Dienstag nicht einmal mehr die bisherigen täglichen Gespräche über das Thema stattfanden, erfuhr die französische Nachrichtenagentur AFP in New York.

(APA/AFP)

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3 Kommentare
Gast: Biersauer
06.12.2010 08:25
0 0

Kostet eh nur unser Geld , den Euro, wenn die USA

da fleißig Krieg spielen, wird der Euro eh wieder weniger Wert!
Wie seither schon gehabt.
Der Öst.Schilling wäre heute nur mehr 10 Groschen Wert.
Was damals 1 Schilling gekostet hat, kriegt man heute um 1 €.

Gast: gastistda
01.12.2010 22:09
1 1

Wo seht ihr eine Provokation?

Ich sehe nur eine Übung für den Fall daß sich Südkorea verteidigen muß.
Daß der völlig durchgeknallte Fettwamst Kim Jong kurz vor einem Amoklauf steht,ist ja offensichtlich.
Provokation ist für mich,wenn ein geisteskranker Machthaber in einem isolierten Land heimlich an einem Atomprojekt arbeitet.
Aber die Links-Linken singen gerne ein Loblied auf Nordkorea,wenn sie damit nur die USA schaden können,da sind einfach alle Mittel recht.

Die Frage ist halt: WER provoziert hier wen?