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EU will Tunesien bei Aufbau einer Demokratie helfen

22.01.2011 | 09:54 |   (DiePresse.com)

Die EU-Außenbeauftragte Ashton will die Wahlen unterstützen und auch finanziell helfen. Die Opposition müsse in der Übergangsregierung eine starke Rolle spielen.

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Die Europäische Union will Tunesien beim Aufbau einer Demokratie mit konkreten Maßnahmen unterstützen. Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton sagte der Zeitung "Welt am Sonntag": "Die EU arbeitet derzeit an verschiedenen Maßnahmen, die Tunesien beim Übergang zu einer Demokratie helfen und zugleich die sozialen Probleme im Land lindern sollen. Dazu gehören die Unterstützung von Wahlen, finanzielle Zusammenarbeit und die Förderung einer unabhängigen Justiz." Die EU müsse jetzt helfen, eine neue Demokratie in Tunesien zu gestalten, die die Fehler der Vergangenheit korrigiere.

Zugleich forderte die EU-Chefdiplomatin, die Oppositionspolitiker in der Übergangsregierung ausreichend zu berücksichtigen: "Die neue Regierung in Tunesien muss so umfassend wie möglich sein und der Opposition eine klare Rolle geben und ihr eine deutliche Stimme verleihen." Wichtig sei, dass es zu einem friedlichen Übergang zur Demokratie komme.

Ashton betonte, Europa begrüße die angekündigten Pläne zur Meinungs- und Versammlungsfreiheit. "Auch die Einrichtung von Kommissionen zur Erarbeitung politischer Reformen und zur Untersuchung der Ereignisse der vergangenen Wochen und der Korruption sind positiv", so Ashton.

(Ag.)

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2 Kommentare
STFU
22.01.2011 10:27
0 0

Am beispiel der EU?

Wollen sie so etwas installieren?
Einen Haufen abgehobener Funktionäre, Marionetten und sonstigen Versager in "politischen" Ämtern. (Hatten sie schon;)

Eine wirtschaftliche Struktur die für einige alles und für wenige fast gar nichts bietet.(huh dejavu..)

Wahlen von geringem Wert, da sich nur die Farbe ändert und sonst gar nichts.
Vielleicht sogar mal die "Ehre" zu haben von Brüssel aus zentralistisch regiert zu werden, von den nicht demokratisch legitimierten Oberpfeifen.

Warum bloß steigt die Anzahl der Millionäre und zu gleich steigt auch die Anzahl der "Armen"?
Die Cliquen richten es sich. Wie immer.
Das System der "Obenpakelnden" gehört sich auch in der EU zum Teufel gejagt.

langpe
22.01.2011 10:21
0 0

Das ist wieder einmal

die geschäftig geschäftliche Überheblichkeit des Westens. Das wird uns noch vergehen...