26.05.2012 10:31 | Meine Presse Merkliste 0

Bericht aus Kairo: Demonstranten bejubeln Gamal Mubaraks Rücktritt

05.02.2011 | 19:48 |   (DiePresse.com)

LIVEBERICHT "Presse"-Reporter Wieland Schneider berichtet aus der ägyptischen Hauptstadt.

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Samstag, 19 Uhr Ortszeit, Kairo: Vom Tahrir-Platz her ist Jubel zu hören. Die gesamte Führungsriege der herrschenden Partei von Hosni Mubarak ist zurückgetreten, darunter auch Mubaraks Sohn Gamal. Damit kann Gamal nicht als Kandidat der Partei bei der Präsidentenwahl im September antreten - das heißt, Mubarak kann nicht einfach seinen Sohn nachrücken lassen. Tahmina, die seit dem Anfang der Proteste mit dabei ist, freut sich über den Erfolg. Zufrieden geben will sie sich damit aber nicht: „Das ist nur eine halbe Lösung. Die Menschen wollen, dass Mubarak als Präsident zurücktritt. Dafür sind sie auf der Straße."

Die Opposition hat am gestrigen Freitag mit ihrer Großkundgebung ein beeindruckendes Lebenszeichen von sich gegeben. Am Vormittag war die Stimmung am Tahrir-Platz noch gespannt gewesen. Denn es gab Befürchtungen, Mubarak-Anhänger könnten erneut einen Großangriff starten. Doch es blieb weitgehend ruhig. Die Armee hatte am Freitag massiv Präsenz gezeigt, hatte die Eingänge zum Platz mit Stachelband und zusätzlichen Soldaten gesichert: der Tahrir-Platz als Festung, die aber auch rasch zu einem riesigen Gefängnis werden könnte.

Freitag, 10.00 Ortszeit, Kairo: Der Tahrir-Platz beginnt sich mit Menschen zu füllen. Die Demonstranten haben den heutigen Freitag zum Tag der Entscheidung ausgerufen - zu dem Tag, an dem sie mit einer machtvollen Kundgebung Ägyptens Präsidenten Hosni Mubarak zum Rücktritt zwingen wollen. Auch die ersten Gegendemonstranten - Anhänger des Präsidenten - beginnen sich zu sammeln.

Die Spannung ist in Kairos Innenstadt förmlich zu spüren. Die Armee hat ihre Präsenz verstärkt; es wird ein neuer blutiger Höhepunkt der Straßenschlachten der vergangenen Tage befürchtet. Für ausländische Journalisten wird es immer schwieriger, zu berichten, sie werden immer brutaler gejagt. Die Nachricht, dass ein Kollege umgebracht wurde, verbreitete sich unter den Reportern gestern Abend wie ein Lauffeuer. Zwei Hotels wurden mittlerweile evakuiert. In der Straße vor unserem Hotel fuhr die Armee in der Nacht mit einem Kampfpanzer auf, die Soldaten richteten einen Kontrollposten ein. Die Straße führt zum Tahrir-Platz. Bleibt zu hoffen, dass die Soldaten auch eingreifen würden, wenn der Mob das Hotel angreift.

Donnerstag, 10:00 Ortszeit, Tahrir-Platz. Die Spuren des Kampfes, der hier vergangene Nacht tobte, sind unübersehbar. Vor dem Eingang zum Platz liegen unzählige Steine, die den Angreifern als Wurfgeschosse gedient haben. Die Demonstranten haben Barrikaden aus ausgebrannten Autos und Metallteilen errichtet. Wer in den Platz hinein will, wird genau durchsucht. Bis sechs Uhr früh Ortszeit war hier gekämpft worden, hatten Anhänger von Präsident Hosni Mubarak versucht, den Platz zu erobern. Dann zogen sie vorerst ab.

„Zuvor, um fünf Uhr, begannen sie noch von der Brücke des 6. Oktober auf uns zu schießen“, erzählt Noha. Die junge Frau hatte die ganze Nacht auf dem umkämpften Platz ausgeharrt. Eine Flucht wäre auch gar nicht möglich gewesen, denn die Zugänge zum Platz waren von den Mubarak-Anhängern blockiert. An Flucht denkt sie aber gar nicht. Im Gegenteil: Sie will weiter auf dem Tahrir bleiben. „Und ich hoffe, dass immer mehr Menschen zu uns stoßen, nach dem, was vergangene Nacht hier geschehen ist“, sagt Noha.

In den Gesprächen mit den Demonstranten auf dem Platz ist eine Mischung aus Trauer aber auch Trotz zu spüren. Viele von ihnen tragen Bandagen oder humpeln. Hunderte wurden bei den nächtlichen Zusammenstößen verletzt, es gab mehrere Tote. „Einigen davon wurde in den Kopf oder die Brust geschossen“, berichtet Mohammed. Er glaubt, dass heute ein weiterer Angriff auf den Platz bevorsteht. Doch er will bleiben, so lange bis Mubarak sein Amt abgibt.

(c) Schneider

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Mittwoch, 21:45, Kairo. Vom Tahrir-Platz her ist erneut Feuer aus automatischen Waffen zu hören. Zuvor hatten mehrmals Rettungswägen versucht, in Richtung Platz durchzudringen, schafften es aber nicht. Heute war ein übler Tag für den Journalismus in Ägypten. Zahlreiche meiner internationalen Kollegen wurden bedroht, geschlagen, Kameras wurden zerstört. Ein dänischer Kollege kam mit geschwollenem Jochbein zurück ins Hotel. Ihm hatten Pro-Mubarak-Demonstranten ins Gesicht getreten, während er in Hockestellung fotografierte.

Eine Kollegin von BBC wurde vom Mob durch die Straße gejagt. Ich selbst hatte Glück und wurde nur angepöbelt. Vor allem die Fernsehreporter im Hotel diskutieren darüber, ob sie sich morgen wieder auf die Straße wagen sollen. Ein übler Tag für den Journalismus in Ägypten.

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Mittwoch, 18:00 Uhr, Kairo. Vom Tahrir-Platz ist Feuer aus automatischen Waffen zu hören, dazwischen die Sirenen von Rettungswägen. Menschen rufen Allah u Akbar. Der Tahrir-Platz ist nach wie vor voll mit Demonstranten. Erneut Schüsse. Die Bediensteten meines Hotels schalten das Licht aus und sagen mir, dass ich sofort die Hotelterrasse verlassen muss, von der man einen guten Blick auf den Tahrir-Platz hat. Am Himmel kreist ein Helikopter. Seit dem frühen Nachmittag toben rund um den Platz schwere Zusammenstöße zwischen Gegnern und Anhängern von Präsident Hosni Mubarak.

Mein Hotel gleich neben dem Tahrir-Platz hat die Eingangstür mit Eisenrollländen verbarrikadiert. Raus und rein kann ich nur mehr über eine kleine Hintertür in einer Seitenstraße. Soldaten hatten am Nachmittag versucht zu verhindern, dass die Zusammenstöße aufgenommen werden. Einigen Kollegen wurden Fotoapparate und Filmkameras abgenommen.

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235 Kommentare
 
1 2 3 4 5 6
Eleonora
07.02.2011 23:40
0 0

Herzlichen Dank

... dafuer, dass wenigstens mein Beitrag "Islam und Demokratie" veroeffentlicht wurde. Er blieb wohl irgendwo in der Pipeline stecken.

Eleonora
07.02.2011 09:40
0 0

Es wuerde mich interessieren

wieso meine Antworten bzw. Beitraege nicht veroeffentlicht werden?

Ich benuetze keine vulgaeren Ausdruecke noch Schimpfwoerter noch verbreite ich Luegen noch propagiere ich irgendwelche anti-semitischen Dogmen und Ammenmaerchen.

???

Eleonora
07.02.2011 09:34
0 0

Islam und Demokratie

Schade dass die Platitueden der "Herrschenden" hueben und drueben unbesehen uebernommen und kolportier werden. Der Koran schreibt Demokratie ziemlich explizit vor.

"Nach dem Koran sollen sich die Regierenden und Herrschenden auf die Prinzipien der schura (das System der Beratung und Kontrolle) und bajat (den Gesellschaftsvertrag) stützen. Gott hat dem Propheten Mohammed, den er selbst gesandt hat, aufgetragen, sich auf diese beiden Prinzipien zu stützen.

Was der Koran über das Regieren und Herrschen sagt, ist klar und deutlich: Die Zeit nach dem Propheten Mohammed ist die Zeit der schura und bajat. Das heißt, an die Adresse der Herrschenden gerichtet: Ihr werdet das Volk führen und leiten, ihr werdet von den Menschen die Legitimation hierzu erhalten, ihr werdet gewählt werden. Und wenn das Volk euch abwählt, dann sollt ihr gehen.

Der wahre Islam spricht niemandem das Recht zu, ein Beauftragter, Stellvertreter oder Repräsentant Gottes zu sein. Einzig den Propheten steht es zu, im Namen Gottes zu sprechen und zu führen. Das Recht zur Führung eines Volkes kann nicht von Gott oder per Geburt erlangt werden, sondern nur vom Volk und durch Wahlen. "

(Aus: “Der Koran fordert Demokratie. Wer islamische Despotien verteidigt, fälscht Gottes Wort.” Von Yasar Nuri Öztürk)

Eigentlich ist es mir nicht wichtig, welches Buch was sagt, aber der Korrektheit halber sollte das richtig gestellt werden. Eine Luege wird nicht wahr, indem man sie ad infinitum wiederholt.

Eleonora
07.02.2011 09:26
0 0

Islam und Demokratie

Schade dass Platitueden der "Herrschenden" hueben und drueben unbesehen uebernommen und kolportiert werden. Der Koran schreibt Demokratie ziemlich explizit vor.

"Nach dem Koran sollen sich die Regierenden und Herrschenden auf die Prinzipien der schura (das System der Beratung und Kontrolle) und bajat (den Gesellschaftsvertrag) stützen. Gott hat dem Propheten Mohammed, den er selbst gesandt hat, aufgetragen, sich auf diese beiden Prinzipien zu stützen.

Was der Koran über das Regieren und Herrschen sagt, ist klar und deutlich: Die Zeit nach dem Propheten Mohammed ist die Zeit der schura und bajat. Das heißt, an die Adresse der Herrschenden gerichtet: Ihr werdet das Volk führen und leiten, ihr werdet von den Menschen die Legitimation hierzu erhalten, ihr werdet gewählt werden. Und wenn das Volk euch abwählt, dann sollt ihr gehen.

Der wahre Islam spricht niemandem das Recht zu, ein Beauftragter, Stellvertreter oder Repräsentant Gottes zu sein. Einzig den Propheten steht es zu, im Namen Gottes zu sprechen und zu führen. Das Recht zur Führung eines Volkes kann nicht von Gott oder per Geburt erlangt werden, sondern nur vom Volk und durch Wahlen. "

(Aus: “Der Koran fordert Demokratie. Wer islamische Despotien verteidigt, fälscht Gottes Wort.” Von Yasar Nuri Öztürk)

Eigentlich ist es mir nicht wichtig, welches Buch was sagt, aber der Korrektheit halber sollte das richtig gestellt werden. Eine Luege wird nicht wahr, indem man sie ad infinitum wiederholt.

Gast: Gast
06.02.2011 15:17
0 1

Islam oder Demokratie

beides geht nicht Islam(Scharia) und Demokratie sind wie feuer und Wasser das Ägyptische Volk muss sich entscheiden ich bevorzuge die Demokratie und Freiheit.

ichmeine
06.02.2011 06:46
3 0

islam und demokratisierung

die euphorie der ersten stunden verblasst immer mehr
während der ORF seinem reporter noch in tunesien erlaubte, "sich stolz über die errungenschaften der tunesier" zu nennen, wird die distanz zum "neuen ägypten" immer deutlicher.

84 Mio unzufriedene ägypter wirtschaftlich zufrieden zu stellen, wird nicht möglich sein.

Es bleibt zu hoffen, dass sich das Demonstrieren auch auf die (niedrigere) Geburtenraten positiv auswirken wird

Aber das Konzept, der Islam produziert Kinder, der Westen erhält sie, ist kein ausgewogenes.

Antworten Gast: Widersprecher
06.02.2011 09:26
1 1

Re: islam und demokratisierung

"der Weste erhält sie" und erkauft sich damit das Sagen in der Region.

Wer sich nicht "kaufen" lässt wird indie Isolation geschickt (siehe Iran).

Der "Westen" ist ein perverses Unterdrückungssystem, dem alles recht ist, um Profite zu realisieren.

Profite, die allerdings nur einige wenige Eliten einstecken. Das alles aber hat ein natürliches Ende, wie wir gerade erleben, denn die Verschudlung zwingt alle westlichen Staaten die sozialen Ruhigstellung der Menschen Schritt für Schritt zurückzufahren.

Darauf folgt meist ein "Erwachen" des Volkes.

Antworten Antworten ichmeine
06.02.2011 13:06
0 0

"Der "Westen" ist ein perverses Unterdrückungssystem, dem alles recht ist, um Profite zu realisieren."

bemerkenswert, wie viele freie Muslime in dieses perverse Unterdrückungssystem fliehen. Sie holen sogar ihre Familien nach.

Und wenn du Profit-Geier suchst, google Achmandineschad & Co.
schon Mohammed wurde mit seiner "Religion" reich, drum schlugen sich 2 seiner SchwiegerVÄTER um die Nachfolge.

In einer Mußestunde solltest du dich mit der Geschichte der Kalifen vertraut machen. Von Frieden - so wie heute - findet man da wenig.

Der Westen "erwachte" durch die Aufklärung. Dem Islam ist jede Aufklärung ein Gräuel.

Antworten Antworten Antworten Gast: Widersprecher
06.02.2011 16:37
1 0

Re:

das DU habe ich Ihnen nicht angeboten

vielleicht stellt sich aber der Herr (oder die Dame) einfach mal die ganz einfache Frage WARUM denn von Seiten unseres politischen Establishments soviele Zuwanderer aus dem einschlägigen Kulturkreis hergekarrt wurden?

Es wäre ein Klacks gewesen zu sagen - stop - jetzt ist Schluss.

Dazu muss man sich aber mit der Weltanschauung der Globalistenelite (mit Regierungssitz derzeit in USA) näher befassen - was Sie definitiv noch nicht getan haben

Der grösste Feind dieser Welttyrannen, die sich zum Leidwesen vieler einfältiger Geister nicht als offene Front zu erkennen geben, sondern sich in vielen NGO und Weltorganisationen wie UN, WHO, WTO, ... aufteilen, ist der souveräne und unabhängige Nationalstaat.

Sich im Tarnmantel des Humanismus und der Menschenrechte versteckend werden diese von genau diesen Leuten mit Füssen getreten - wenn es dem Profit zuträglich ist.

Und Sie (ihr) seit nichts als (un)freiwillige Unterstützer dieses Systems - an euren Händen klebt das selbe Blut, welches von den Globalisten weltweit vergossen wird!

... und zu Ihrer sogenannten Aufklärung - wenn Sie wüssten, auf welchen wissenschaftlichen und geschichtlichen Lügen Ihr Weltbild baut, würden Sie die Fahne der Aufklärung hier nicht wie ein Besessener schwenken.

Die mit Abstand grössten Räuber der Geschichte sind die Globalisten (darunter Zbigniew Brzeziński, George Soros, Thomas P.M. Barnett, u.v.m. um nur einige der bekannteren zu nennen)

Antworten Antworten Antworten Gast: UPS
06.02.2011 14:40
0 0

Re:

Ja Demokratie in Westen jaja,und deshalb werden Diktatoren wie mubarak von Westen untertstütz.
nicht nur der Westen auch,USA,,israel...

Eleonora
06.02.2011 01:49
1 1

Interessante Details

1. Wieso uebernimmt die USA im Tandem mit der EU eine solche Bremserrolle wenn's um Demokratie im Nahen Osten geht? Weil sie gebrannt sind von Gaza als der unerwuenschte Kandidat gewann und die US/EU ploetzlich nichts mehr wissen wollte von demokratischen Grundsaetzen?

2. Wieso wurde auf der anderen Seite im Iran keinen Stein auf dem anderen gelassen bei den letzten Wahlen und die "Opposition" kraeftigst gefoerdert - auch finanziell?

Ist es weil Ersterer ein loyaler, uebereifriger Diener von USrael ist und Zweiterer eben nicht? Ein Schelm der Boeses dabei denkt.

Man muss - aber nur im Falle Aegyptens - gemaess einer getuerkten und massgeschneiderten Verfassung vorgehen? Aha.

Man muss erst mit den Personen an wichtigen Machtstellen verhandeln? Soso. Man will also dem Volk die gleiche verknoecherten Fossilien-Sammlung aufzwingen, die wir schon seit Jahrzehnten mit uns herumschleppen. Dieselben Kriminellen, welche die Menschen unter der Fuchtel hielten, sie drangsalierte, folterte, toetete und welches man “Stabilitaet” nannte. Und versucht dabei dem Volk zu verkaufen, dass man "an dem Demokratisierungsprozess arbeite". Schoen.

Warum hat die US/EU nicht wenigsten denselben Mut wie Israel und gesteht, dass es eine Katastrophe waere, wenn die arabischen Despoten verschwinden wuerden? Die Nachfolger wuerden schwerlich dieselben Dienste leisten fuer Israel. Also lieber weiter das Volk unterdruecken und sich dann spaeter beklagen, wenn das Pulverfass explodiert. Macht Sinn, das Ganze.


ujvar
06.02.2011 00:09
2 1

von einigen muslimischen Terroranschlägeb abgesehen, genoss die Welt die Ruhe in Ägypten und sah ihn im Reigen der Koran-Fürsten als einen der gemässigten

Die Israeli, Herr Wisner, die meisten Amis, haben den Mut dieses Faktum auszusprechen. Nun kommt im Sommer, nach vorgezogenen Wahlen ein neuer Boss, gewiss wieder wie seit über 50 Jahren vom Militär gestützt.

5 2

Vor allem...

...gehört jener Teil des Weltkulturerbes das sich im ägyptischen Museum in Kairo befindet sofort nach Europa transferiert.
Ägypten hat gezeigt, dass es nicht fähig ist es zu schützen.
Europa hat das gleiche Recht auf diese Schätze wie die Ägypter. Europa hat mit den alten Ägyptern soviel zu tun wie die heutigen Ägypter auch. Nämlich gar nichts!
(Ähnlich der Griechen mit dem antiken Griechenland)

Antworten galli leo
06.02.2011 09:27
0 3

Re: Vor allem...

da geht es um das LEBEN der dortigen menschen und um das von leuten in der region.

und ein hirni macht sich sorgen um ein paar alte steine.....

0 0

Bei...

...der ungebremsten Fertilität der Ägypter besteht keine Gefahr, dass die Leute dort aussterben. Was ein Menschenleben in Ägypten zählt, ist auf den Polizeifoltervideos auf Youtube klar zu sehen.
Die "paar alten Steine" aber sind unersetzlich, Sie Kulturbremse!

1 1

Mubarak am Bazaar

vor ihm sein tisch mit mehreren hundert beutestücken. nachdem er ein Stück dem verärgerten ägypter augehändigt hat, blickt er in die mengen und fragt sich: wollen die wirklich noch mehr?

ja, sie wollen noch mehr! "sie" verlangen einen beleg für jeden einzelnen euro.

we -the people- are a strike force!

try to play your games, some of them will fail.

Gast: Ernst Holt
05.02.2011 23:24
4 1

Alles hat zwei Seiten

Hosni Mubarak mag zwar in der Innenpolitik grundfalsche und abzulehnende Methoden angewendet oder zugelassen haben (alle Macht und alle Verantwortung für Geschehnisse im Inneren liegt sicher nicht bei ihm); seiner Aussenpolitik aber haben die Ägypter und die Menschen in der ganzen Region zu verdanken, dass sie fast 30 Jahre in Frieden leben konnten. So etwas ist in dieser Weltregion sicher alles andere als eine Selbstverständlichkeit und auch nicht mit links zu erreichen.
Das ist kein Plädoyer für Mubarak und den Klüngel rund um ihn, es ist nur die Würdigung auch der postiven Seiten und der Versuch, objektiv zu sein.
Daher an alle Gutmenschen: versucht öfter das zu sein, was ihr meist nicht seid: objektiv!

Antworten Gast: Einspruch
06.02.2011 21:02
0 0

Re: Alles hat zwei Seiten

30 Jahre Frieden?
Erzählen Sie das mal einem Ägypter.

30 Jahre Unterdrückung und Diktatur.
Es haben im Westen nur alle weggesehen.


Antworten galli leo
06.02.2011 09:32
1 0

Re: Alles hat zwei Seiten

an einen halbblinden menschen:

aussenpolitische erfolge?
aber nur wenn man auf der richtigen seite steht.

wenn man zb ein palästinenser ist, dann hat man etliche jahrzehnte in lagern verbracht, weil sadat und begin ihren frieden auf dem rücken dieser menschen ausgehandelt haben, damit die saat für all die probleme in der region gesät haben und auch ihre nachfolger (=mubarak) nicht im traum daran dachten, etwas NACHHALTIGES zu schaffen.

daher an alle sich als objektiv einschätzenden schlechtmenschen: nachdenken!

Antworten Antworten Gast: Ernst Holt
06.02.2011 10:30
2 0

Re: Re: Alles hat zwei Seiten

Eben diese gutmenschliche Verblendung, die Sie mit diesem Posting zeigen, meine ich. Würde die Hamas nämlich nicht Terror ausüben, ginge es den Palästinensern um Welten besser und alle Menschen könnten dort ein relativ gutes Leben führen.
Aber die Hamas will ja keine Ruhe und keinen Frieden - ihre Existenzberechtigung bezieht sie aus dem Terror den sowohl gegen Israelis wie auch gegen ihre palästinensischen Brüder und Schwestern ausübt. Dafür bekommt sie Geld und davon führen deren Capos ein gute Leben.

Antworten Antworten Antworten galli leo
06.02.2011 16:46
1 0

Re: Re: Re: Alles hat zwei Seiten

sie sollten sich weniger mit schlechtmensch-geschwafel herumplagen, sondern sich informieren!

ich war in den 80ern im westjordanland.
zu einer zeit, als von hamas keine spur war, und wo auch die erste intifada noch nicht absehbar war.

damals haben die palis ein relativ gutes leben geführt? sie narr! die palis waren damals rechtlos, mittellos und hoffnungslos!
sie haben in lagern vegetiert, die teenager kannte gar nichts anderes als ein häftlingsdasein, wo man bei der geringsten verfehlung gefahr lief, in einem der foltergefängnisse israels zu landen oder gar sein leben zu verlieren.

wie können sie narr meinen, dass DAS ein schönes leben sei???
wollen sie es mal selber versuchen?

dass es heute die hamas gibt, ist resultat der vertrottelten politik israels und des sie blind und bedingungslos unterstützenden westens.

TürkinIn
05.02.2011 21:46
1 0

OT

Kann es sein, dass SA seine Grenzen für Touristen dicht gemacht hat? Kurzfristig?!
Na wenn das keine Vorzeichen sind....?

mr. vain14
05.02.2011 21:37
4 0

Angeblich hängt jeder achte Ägypter direkt od. indirekt...

...vom Tourismus ab.
Da die Tourismussaison für "heuer" verloren ist u. die Versorgungslage sich von Tag zu Tag verschlechtert, ist zu befürchten, dass die Wiederankurbelung von Ägyptens Wirtschaft der internationalen Gemeinschaft eine Menge Geld kosten wird.
Im Übrigen zahlt Österreich nach wie vor Entwicklungshilfe an China (Tatsache).
Von den Überweisungen nach Brüssel sprechen wir erst gar nicht. - Liste beliebig erweiterbar.

Gast: gast235235
05.02.2011 20:56
0 0

Einladung an alle Ägypter

Kummts noch Wean Leutln, wir haum Plotz gnua!

Wozu dort unten abärgern...

Antworten Gast: gast235236
05.02.2011 21:16
1 0

Endlich Österreich!

Unsere Polit-Köpfe sind zwar auch ned zum aushalten, aber mit denen kann man sich wenigstens ansaufen!

 
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