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Massaker in Libyen: Militärjets jagen Demonstranten

21.02.2011 | 22:57 |  Von unserem Korrespondenten KARIM EL-GAWHARY (DiePresse.com)

Das wankende Gaddafi-Regime setzt Kampfhubschrauber und Flugzeuge gegen die Opposition ein. Doch die ersten Piloten desertierten nach Malta. Libysche UN-Diplomaten und der Justizminister traten zurück.

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[KAIRO/TRIPOLIS] Nach fast 42 Jahren an der Macht neigte sich am Montag die Zeit von Libyens Revolutionsführer Muammar al-Gaddafi dem Ende zu. Es kursierten Gerüchte, Gaddafi könnte sich nach Venezuela abgesetzt haben. Der Revolutionsführer dementierte in einem TV-Auftritt.

Der Volksaufstand, der seit Tagen in Libyens Provinzen tobt, erreichte in der Nacht auf Montag auch die Hauptstadt Tripolis. Kämpfe brachen aus, mindestens 60 Menschen starben. Am Morgen danach gingen der Volkskongress, Polizeistationen und Regierungsgebäude in Flammen auf. In Tripolis strömten Zehntausende auf den Grünen Platz im Zentrum der Stadt. „Gaddafi, wo bist du?“, brüllte die Menge. „Komm heraus, wenn du ein Mann bist.“

Bundesheer-Maschine gestartet
Zahlreiche EU-Bürger - darunter mehrere Österreicher - sind am Montagabend mit einer AUA-Maschine aus Libyen kommend am Wiener Flughafen angekommen. Die Reisenden berichteten bei ihrer Ankunft in Wien-Schwechat von wilden Schießereien und völlig chaotischen Zuständen.

Eine Bundesheer-Maschine hat am späten Montagabend 62 EU-Bürger aus Libyen nach Malta ausgeflogen. Mehr ...

Kampfjets landen auf Malta

Doch das Regime setzte auf immer härtere Gegenmaßnahmen: Laut Augenzeugen griffen Kampfhubschrauber und Militärflugzeuge die Demonstranten an. Zwei libysche Kampfflugzeuge landeten auf der Insel Malta. Die Piloten gaben an, den Befehl erhalten zu haben, die Aufständischen in der Stadt Benghazi zu bombardieren. Sie verweigerten und suchten auf Malta um politisches Asyl an.

Als Reaktion auf die Landung libyscher Flugzeuge auf Malta versetzte Italien alle Luftwaffenstützpunkte in Alarmbereitschaft.

Nach Schießbefehl: Kampfjets fliegen Malta an

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Ganze Teile der Armee fallen von Gaddafi ab. Das Regime schien sich aufzulösen. Justizminister Mustafa Abdel Jalili legte sein Amt nieder. Und auch die ersten libyschen Diplomaten drehten ihr Fähnchen nach dem Wind. In Kairo verkündete Libyens Botschafter bei der Arabischen Liga, Abdel Moneim al-Honi, er nehme fortan an der Revolution teil. Libyens Vertreter in Indien, Ali al-Essawi, trat zurück. Und der Großteil der bei der UNO in New York akkreditierten libyschen Diplomaten kehrten Gaddafi den Rücken. Der Botschafter in Wien war für keine Stellungnahme zu erreichen.

--> Libyen im Länderporträt

„Bis zur letzten Patrone“

In der Nacht auf Montag hatte Gaddafi seinen Sohn Saif an die Fernsehfront geschickt. Lange hatte Saif als Reformer gegolten, auch wegen seines Studienaufenthaltes in Wien. Bei seinem Auftritt zeigte er aber ein anderes Gesicht: „Wir werden bis zur letzten Minute und bis zur letzten Patrone kämpfen“, drohte er mit erhobenem Zeigefinger. Der Aufstand sei von außen gesteuert. Andererseits gab sich Saif beschwichtigend und versprach eine „historische“ Reforminitiative.


Mehrere Städte gefallen

Während das Regime um Tripolis kämpfte, schien es bereits die Kontrolle in anderen Städten verloren zu haben. Aus mehreren Quellen verlautete, dass Aufständische die Macht in Benghazi, der zweitgrößten Stadt Libyens, an sich gerissen hätten. Eine ganze Armee-Einheit namens „Donnerschlag“ soll übergelaufen sein.

Auch Sirte, die Geburtsstadt Gaddafis, ist angeblich gefallen. Allein in Benghazi sollen bei Kämpfen an die 200 Menschen ums Leben gekommen sein. Insgesamt gab es laut einer Menschenrechtsorganisation in den vergangenen fünf Tagen 400 bis 500 Tote.

--> Überblick: Aufstand in der islamischen Welt

Stämme sagen sich los

Auch die Gefolgschaft der Stämme, auf deren Loyalität Gaddafi seine Macht aufbaute, bröckelte. Faraj al Zuway, Chef des Zawwaya-Clans im Osten des Landes, drohte, den Ölexport innerhalb von 24 Stunden zu stoppen, wenn die Gewalt gegen die Demonstranten nicht aufhörte. Auch Akram Al-Warfalli, einer der Chefs eines großen Clans in Libyen, meldete sich öffentlich zu Wort: Gaddafi sei nicht mehr der Bruder seines Stammes, er solle das Land verlassen.

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Muammar al-Gaddafi: Dichter und gestürzter Diktator

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 22. 2. 2011)

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422 Kommentare
 
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Antworten Gast: gast
20.02.2011 21:54
0 1

Re: Wan darf mit der Rückreise der in Europa lebenden Libyer gerechnet werden?

du schafst es immer wieder dein eigenes primitive niveau zu unterschreiten

Antworten Gast: gast
20.02.2011 21:05
0 0

Re: Wan darf mit der Rückreise der in Europa lebenden Libyer gerechnet werden?

bravo du hast dein primitives niveau wieder mal unterschritten
die haider gang ist heute offenbar vereint

Antworten Gast: Austromat
20.02.2011 20:16
1 3

Re: Wan darf mit der Rückreise der in Europa lebenden Libyer gerechnet werden?

Ich würde gerne Dich nach Libyen senden, weil Du bei uns in Österreich sowieso nichts zu suchen hast, stimmt's?

Re: Re: Wan darf mit der Rückreise der in Europa lebenden Libyer gerechnet werden?

Nicht ärgern, Nomen ist bei ihm eben Omen.

Gast: S. Ilvester
20.02.2011 19:49
0 0

der teufel persönlich

kann nicht viel anders aussehn.. und so einen sch....-kerl hat berlusconi hofiert... naja, der alte h....bock ist moralisch auch keine leuchte... warum schweigt amerika???

keep extremely cool

Menschlich ist das alles tragisch - aber jede Intervention des Westens macht das alles nur noch schlimmer.

Innovativ wäre eine ägyptische Intervention - etwa analog zu Kambodscha

Womit in Nordafrika der Weg zur Demokratisierung vermutlich unumkehrbar wäre

Würde auch enormen Druck auf die Saudis und den Iran ausüben.

Und ein wenig out of the box Denken würde der EU und seinen Bürger auch nicht schaden.

Am Raumschiff Erde sind wir ohnedies zu Optimismus verpflichtet und verdammt.

Zu den Pessimisten, auch hier im Forum - gelegentlich bekommt man das was man anstrebt.

Gast: Kreisky
20.02.2011 19:28
2 2

Kreisky

Und solche Leute hat Kreisky hoffähig gemacht.

Antworten Gast: gast
20.02.2011 21:06
0 1

Re: Kreisky

kreisky ist tot aber die haider witwe lebt und das bzö und die fpö haben beste kontakte zu gaddafi

Antworten Gast: Einer aus der Mitte
20.02.2011 19:44
0 0

Re: Kreisky

hoffähig sein, haißt doch gar nichts.
Wenn hat Schüssel hoffähig gemacht.
Welche Typen wurden durch die ÖVP FPÖ Loaveparade hoffähig erklärt und haben eine mutmaßliche Kapitalgaunerei nach der anderen gegangen.

Re: Kreisky

den haider habens übersehen. er und gadhaffi waren ja dicke freunde.

2 1

Re: Kreisky

Auch nur weil ihn die Russen nett darum gebeten haben.

Gast: Egal
20.02.2011 19:15
3 4

und was machen wir ...

wir sehen zu und holen das Öl aus dem Land. OMV und Co - die großen Firmen weltweit - wollen halt einfach um alles in der Welt STABILITÄT haben. Ich schäme mich, dass Europa solche System indirekt auf diese Art unterstützt. Die Menschen haben in jeder Region der Welt ein Recht auf Selbstbestimmung ...

Antworten Gast: Markus Trullus
22.02.2011 11:34
0 0

Re: und was machen wir ...

Einverstanden; und sie verzichten von nun an auf die hälfte des Stromverbauches, fahren Fahrrad und Verzichten auf Wärme in der Wohnung. Viel Spass dabei!

Antworten Gast: Selbstbestimmung jetzt
21.02.2011 08:50
1 0

Re: und was machen wir ...

... ausser denen in Europa, denen man gegen ihren Willen den Islam reindrückt.

Antworten Antworten Gast: gast
21.02.2011 13:06
0 0

Re: Re: und was machen wir ...

...oder das christentum...

Re: und was machen wir ...

Was wäre die Alternative gewesen? Nach der Dekolonisation in diese Staaten wieder einmarschieren und die "Ordnung" herstellen? Oder Wirtschaftssanktionen verhängen, unter denen dann einzig und allein das einfache Volk leidet?

0 0

Re: und was machen wir ...

Und wieviel Euro darf dieses wohlfeile Statement kosten?

Das foto beweist alles

Gaddafi ist schon längst tot und treibt als Untoter seine Spielchen...

0 0

Eh klar

Wer sich mit "dem" anlegt, kann nicht erwarten mit Herumstehen auf einem Platz (Demonstrieren) etwas zu erreichen. "Der" hat mehrfach bewiesen, dass er aus einem anderen Holz geschnitzt ist. Wobei ich Gaddafi keinesfalls positiv sehe -ber wir wissen auch nicht, wessen Geistes Kind die Demonstranten sind.

Antworten Gast: gast
20.02.2011 19:24
0 2

Re: Eh klar

aber wir alle wissen wessen geistes kind du bist

Wrauf wartet Obama?

Mubarak war ein mieser Autokrat.

Verfolgt wurden von Mubaraks Regime im Wesentlichen nur extremistische Terroristen.

Libyens Gaddafi ist hingegen selbst ein Terrorpate gewesen.

Und verfolgt wurde vom totalitären Diktator jeder, der sich gegen ihn stellte.

Worauf die EU und Obama warten, um endlich Position gegen den miesen Mörder zu beziehen, ist mir schleierhaft.

http://aron2201sperber.wordpress.com/2011/02/19/worauf-wartet-obama/


Antworten Gast: gefunden
20.02.2011 19:04
1 0

Re: Wrauf wartet Obama?

"Die Eskalation der Lage in Libyen, das die größten Erdölvorkommen Afrikas hat und wo viele europäische Unternehmen tätig sind, besorgt zunehmend den Westen"

Antwort genug?

Antworten Antworten Gast: CL
20.02.2011 20:23
0 0

Re: Re: Wrauf wartet Obama?

+ Zusatz:

"Libyen verfügt über Öl- und Gasvorkommen. Westliche Konzerne wie BP, Exxon Mobil oder ENI sind in dem Land aktiv. Der heimische Mineralölkonzern OMV ist von den heftigen Unruhen in Libyen und im Jemen nach Eigenangaben derzeit wirtschaftlich nicht betroffen, beobachtet die Situation aber "sehr genau" und ist laufend in Kontakt mit den dortigen Mitarbeitern."

aus:
http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/635718/Libyen_Weit-ueber-hundert-Tote-bei-Unruhen-im-Land-?from=suche.intern.portal

Gast: Sinus
20.02.2011 18:52
0 0

Hintergrund

Mich würde interessieren, weshalb es tatsächlich so rasch und simultan zu einem Flächenbrand im arabischen Raum, insbesondere in ölreichen Regionen gekommen ist.

Denn das erste, was im Krieg stirbt, ist die Wahrheit.

Re: Hintergrund

die Antwort ist simpel - alle Menschen haben die gleichen Grundbedürfnisse.

Das wichtigste ist vermutlich der minimale Erhalt von etwas das mit Würde gut umschrieben wird.


Antworten Gast: Bärenfalle...
20.02.2011 19:37
1 0

Re: Hintergrund

Rasant wachsende Bevölkerungen + jetzt global steigende Lebensmittelpreise + Rückgang der Erträge aus Ölexport da die Quellen versiegen.

Ägypten konnte etwa die Subvention von Brotgetreide nicht mehr aufrechterhalten.

In den anderen Staaten ist die Situation nicht unähnlich.

Überrascht werden durch diese Revolutionen nur "offizielle" Stellen; Leute wie Hubbert etc. haben die Problematik und sozialen Folgen schon in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts erkannt.

Warner gibt es auch wie Sand am Meer; Mike Ruppert, Matthew Simmons, Howard Kunstler, usw. usw.

Kurz. Wenn nicht gerade voll funktionsfähige Energiealternativen vom Himmel fallen und die Menschheit nicht aufhört sich zu vermehren wie die Fliegen.....

Aber eigentlich ist es für "sanfte" Korrekturmaßnahmen bereits zu spät, welche Machthaber den Mangel verwalten spielt auch keine Rolle.


Antworten Antworten Gast: Gast
20.02.2011 20:17
1 0

Re: Re: Hintergrund

Weiters wäre zu bemerken:

Mit all diesen Revolutionen, so sinnvoll oder sinnnlos sie sein mögen wird kein einziges der ursächlichen Probleme in diesen Ländern gelöst.
Auch mit einer zukünftigen Industriealisierung dieser Gebiete ist es nicht möglich diese ständig wachsenden Menschenmengen in Wohlstand zu bringen.
Die landwirtschaftlichen Flächen weltweit sind begrenzt und werden mit steigender Bevölkerung - Verkehr, Wohnbau etc. laufend verkleinert und schleichend ertragsärmer.

Zu hören, daß China in Afrika Millionen von Hektar Ackerboden aufkauft sagt eigentlich schon alles.

Die Zukunft wird noch beinhart werden, auch wenn das die Heile Welt- und "Wir lieben uns ja alle so sehr" Träumer
nicht gern hören.
Schlußendlich werden sich die Naturgesetze gegen alle Unvernunft durchsetzen.


Antworten Antworten Antworten Gast: S.K.
21.02.2011 17:36
0 0

Re: Re: Re: Hintergrund

Das find ich geil, wenn die Zukunft a la "Werner – Beinhart" wird. Ist ein affengeiler Film. Solltet Ihr Euch alle mal ansehen - falls nicht eh schon gesehen. Urgeil, der Film. Und die Zukunft.

Antworten Antworten Antworten Gast: gast
21.02.2011 13:11
0 0

Re: Re: Re: Hintergrund

sonst noch paranoia?

Re: Hintergrund

Sich über die Lebensbedingungen in all diesen Ländern zu informieren kann nicht schaden! Das würde Ihre Frage rasch beantworten. Übrigens: Ägypten ist nicht gerade ein ölreiches Land!

Antworten Antworten Gast: Sinus
20.02.2011 22:25
0 0

Re: Re: Hintergrund

Herzlichen Dank für Ihre guten Ratschläge, geschätzte/r/s "coldcase".

Falls Sie sich selber informieren würden, stellten Sie fest, dass der Erdölexport die Haupteinnahmequelle Ägyptens ist.
(Wikipedia, aegypten.de, usw.)

Die Tagesproduktion Öl liegt bei etwa 860.000 Barrel, Gas bei 7,8 Milliarden Kubikmetern.

Qui bono, wenn die bisherigen Regierungen den Bach runtergehen, oder glauben Sie wirklich, dass dort echte Demokratie eingeführt wird !?

Gast: kritiker200
20.02.2011 18:46
3 2

Massenmörder Gadaffi

Jetzt zeigt dieses Blutrünstige Monster sein wahres Gesicht!Amerika schweigt! Europa schweigt! Was ist der Grund für das schweigen? Vielleicht das Öl????

Antworten Gast: Huch
21.02.2011 17:37
0 0

Re: Massenmörder Gadaffi

Nein, nicht das Öl. Der Grund für das Schweigen ist Ihr Kommentar. Da bleibt wirklich allen den Spuke weg. Und mit trockenem Mund ist schlecht reden.

Antworten Gast: Hoert die Signale
21.02.2011 08:54
0 0

Re: Massenmörder Gadaffi

Nein, Sie sind es, der das Monster erst jetzt sieht. Es hat sich nie die Mühe gemacht sich zu verstecken.

Re: Massenmörder Gadaffi

Das Monster hat sein Gesicht nie verborgen, es haben nur alle weggeschaut, weil sie ölverschwommene Augen hatten.

Antworten Gast: ichich
20.02.2011 19:13
0 0

Re: Massenmörder Gadaffi

meinen sie das ernst?
die sache mit " Jetzt zeigt dieses Blutrünstige Monster sein wahres Gesicht ..."?

wie alt sind sie denn, dass sie glauben dass er erst jetzt sein wahres gesicht zeigt?


Gast: Karli kraus
20.02.2011 18:44
2 0

Wo?

wo ist die Lichterkette am Ballhausplatz gegen den Wahnsinn in Lybien?

Antworten Gast: gast
20.02.2011 19:26
0 0

Re: Wo?

du kannst sie ja organisieren aber dazu seid ihr blauen zu einfältig

Antworten Gast: Defender
20.02.2011 19:22
2 0

Re: Wo?

Ich kann mich nicht erinnern, daß die linken Gutmenschen ihr sonst so großes Mundwerk gegen den Urheber des Lockerbie-Anschlags aufgerissen hätten, da ging es ja gegen die USA, gegen den Westen. Jetzt, da dieses Monster gegen die eigene Bevölkerung brutale Gewalt anwendet, hört man wieder nichts von ihnen. Sind sie zu feige oder gekauft?

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Volksarmee

Wir haben nicht aus Jux eine Wehrpflicht. Freiwilligenarmeen werden zu leicht zu Söldnerhorden im Dienste der Mächtigen. Ägypten hat eine Volksarmee, und die Wehrpflichtigen wollten nicht auf ihre eigenen Mitbürger feuern. Libyen nicht. Der Unterschied ist mehr als deutlich.

Re: Volksarmee

Lybien hat eine Wehrpflicht. So wie es aussieht schlägt sich die Armee jedoch auf die Seite der Demonstranten.
Gaddafi behilft sich mit Berufssoldaten (Söldnern) aus Afrika. Wehrpflichtige aus anderen Ländern wären dafür nämlich auch nicht zu haben...

Antworten Gast: oberon 12
20.02.2011 19:05
0 0

Re: Volksarmee

Libyen hat die WEHRPFLICHT!

Also wie wollen Sie jetzt argumentieren?

0 0

Re: Volksarmee

Der Unterschied heißt Gaddafi - mit ihm ist eben nicht gut Kirschen essen.

Gast: netter gast
20.02.2011 18:31
0 2

Politische Zählung

Human Right Watch zählt leider politisch .
Je US freundlicher ,
umso weniger Tote
und umgekehrt

Gast: Ein Ätzer
20.02.2011 17:55
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Schon die Stimmungsmache vor den Irakkriegen 1991 und 2003 vergessen?

Damals ließ al-CIAda dem VSamerikanischen Publikum eine kuwaitische Krankenschwester die irakischen Greuel in einer Kinderklinik vorheulen - alles gelogen, die Heulerin war die Tochter des kuwaitischen Botschafters in den VSA.

Vor dem Blitzkrieg 2003 enthüllte al-CIAda die atomare Aufrüstung des Irak - auch alles gelogen.

Sicherlich wird der Aufstand wohl blutig niedergeschlagen - doch ob die Zahlen stimmen?

Antworten Gast: gast
20.02.2011 18:11
1 3

Re: Schon die Stimmungsmache vor den Irakkriegen 1991 und 2003 vergessen?

bist du das HC so als freund von gaddafi

Antworten Antworten Gast: Mitelmeerunion
20.02.2011 18:45
0 0

Re: Re: Schon die Stimmungsmache vor den Irakkriegen 1991 und 2003 vergessen?

Wenn nicht alles Politisch korrekt ist und dem Willen der Kriegs-gestörten Nato/EU usw entspricht! Dann ist gleich alles rechts. Sehr fleißig die Westlichen Staatsbürger bei der Destabilisierung des Landes.. Genau wie in Ägypten. Der El.. usw..

 
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