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+++ Nachlese: Live-Ticker vom Sonntag +++

21.03.2011 | 01:15 |   (DiePresse.com)

Live-Ticker +++ Armeesprecher verkündet Waffenruhe +++ Flugabwehrfeuer in Tripolis +++ Arabische Liga kritisiert Luftangriffe +++

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1.14 Uhr - USA: Waffenruhe "eine Lüge"

Der nationale Sicherheitsberater von US-Präsident Barack Obama, Tom Donilon, sagte, die jüngste von der libyschen Regierung verkündete Waffenruhe sei "eine Lüge oder sie wurde unmittelbar gebrochen".

1.03 Uhr -Gebäude nicht bei US-Angriff zerstört

Das Gebäude im Komplex der Gaddafi-Residenz sei offenbar nicht bei einem Angriff des amerikanischen Militärs zerstört worden, so ein Militärsprecher gegenüber dem TV-Sender NBC. Das Gebäude liegt rund 50 Meter von dem Zelt entfernt, in dem Gaddafi häufig seine Besucher empfängt.

00.02 Uhr - Militäraktion weiter ohne Nato

Die Militäraktion gegen Libyen bleibt weiter ohne Beteiligung der Nato. Auch nach mehreren stundenlangen Sitzungen konnten sich die Botschafter der 28 Nato-Staaten nicht auf ein Mandat für die Überwachung der Flugverbotszone gegen Libyen einigen. "Vor allem die Türkei blockiert", sagte ein Nato-Diplomat in Brüssel. Die Türkei habe die zivilen Opfer des Einsatzes beklagt und vor negativen Folgen für das Militärbündnis gewarnt.

23.55 Uhr - Gebäude von Gaddafis Residenz zerstört

In Tripolis ist ein Gebäude der Residenz von Muammar al-Gaddafi bei einem Angriff zerstört worden. Wie ein AFP-Reporter berichtete, handelte es sich um ein Verwaltungsgebäude in dem Komplex. Es wurde demnach von einer Rakete getroffen.

23.51 Uhr - Dänemark rechnet mit langem Einsatz

Der Einsatz von Kampfflugzeugen in Libyen ist offenbar für längere Zeit geplant. Laut der dänischen Zeitung "Politken" rechnen die dänische Armee und die Regierung in Kopenhagen damit, dass die sechs in Mittelmeer entsandten F-16-Kampfflugzeuge der Dänischen Luftwaffe bis zu ein Jahr lang auf Sizilien stationiert bleiben könnten. Verteidigungsministerin Gitte Lillelund Bech  sprach ausdrücklich von einem "Krieg" in Libyen.

23.27 Uhr - USA wollen Kommando abgeben

"Innerhalb weniger Tage" wollen die USA das Kommando bei der Operation  "Odyssey Dawn" abgeben, teilte US-Verteidigungsminister Robert Gates mit. Die Amerikaner werden dann zwar weiterhin eine militärische Rolle bei der Durchsetzung der Flugverbotszone haben, die Führung sollen aber die Briten oder Franzosen übernehmen.

22.54 Uhr- "Gaddafi an seinen Taten messen"

Großbritannien hat die erneute Ankündigung einer Waffenruhe von libyscher Seite mit Skepsis aufgenommen. "Wir haben am Freitag gesagt, dass wir Gaddafi nicht an seinen Worten, sondern an seinen Taten messen", verlautete aus Regierungskreisen. Dies gelte weiterhin. Die am Freitag verkündete Waffenruhe sei bereits wenige Stunden später gebrochen worden.

22.23 Uhr - Pentagon: Keine zivilen Opfer

Das US-Verteidigungsministerium hat nach den Luftangriffen auf Libyen russischen Angaben widersprochen, wonach es dabei auch zivile Opfer gab. Es gebe "keine Anzeichen" für zivile Opfer in den Gebieten, die von der internationalen Koalition angegriffen worden seien, sagte Admiral William Gortney.

21.59 Uhr -Bereits mehr als 8000 Tote?

Ein Sprecher der Rebellen sagte gegenüber dem TV-Sender al-Jazeera, dass seit Beginn des Aufstands bereits mehr als 8000 Libyer ums Leben gekommen seien.

21.21 Uhr - Flugabwehrfeuer in Tripolis

Die Nachrichtenagenturen Reuters und AFP berichten erneut von Flugabwehrfeuer über Tripolis. Es sei in der libyschen Hauptstadt eine Explosion zu hören gewesen, so ein Augenzeuge. Es soll auch Rauch aufgestiegen sein. Schüsse seien auch in der Nähe der Residenz von Machthaber Muammar al-Gaddafi zu hören gewesen. Auch in Bengasi soll es zu heftigen Feuergefechten gekommen sein.

20.58 Uhr - Italienische Kampfjets im Einsatz 

Drei italienische Tornado-Kampfflugzeuge sind von der Luftwaffenbasis Trapani-Birgi in Sizilien zu einem Einsatz gestartet. Das Ziel ihres Fluges wurde zunächst nicht mitgeteilt, wie italienische Medien berichteten. In der Nachrichtenagentur AFP war sogar von sechs Flugzeugen die Rede. Verteidigungsminister Ignazio La Russa hatte Stunden zuvor mitgeteilt, dass Italien acht Flugzeuge für die Aktionen gegen das Regime des libyschen Diktators Muammar al-Gaddafi bereitstelle.

20.36 Uhr - Armeesprecher verkündet Waffenruhe

Die libyschen Streitkräfte sind nach Angaben eines Sprechers angewiesen worden, eine ab sofort gültige Waffenruhe zu befolgen. Das meldeten die Nachrichtenagenturen Reuters und AFP.

19.53 Uhr - Tripolis: Luftabwehrgeschütze zu hören

In Tripolis sind Geschütze der Luftabwehr abgefeuert worden. Wie die Nachrichtenagenturen Reuters und AFP meldeten, waren die Schüsse auch in der Nähe der Residenz von Machthaber Muammar al-Gaddafi zu hören.

19.12 Uhr - Norwegische Kampfjets starten Montag

Die ersten der sechs angekündigten norwegischen F-16-Kampfjets sollen ab Montag im Kampf der internationalen Truppen zum Einsatz kommen. Zudem würden 120 Piloten, Techniker, Sicherheitspersonal und Pressereferenten für den Libyen-Einsatz entsandt, sagte Brigadegeneral Per Egil Rygg laut dem öffentlich-rechtlichen norwegischen Sender NRK.

18.58 Uhr - Nato weiter uneinig über Einsatz

Die Nato streitet weiter über einen Einsatz des Militärbündnisses in Libyen. Bei einer Sondersitzung konnten sich die ständigen Nato-Botschafter in Brüssel zunächst nicht auf ein Mandat zur Überwachung der Flugverbotszone in Libyen einigen. Das berichteten Diplomaten. Mehrere Länder hätten Bedenken.

18.41 Uhr -Katar beteiligt sich am Militäreinsatz

Auch Katar will sich an den Luftangriffen gegen die Gaddafi-Truppen beteiligen. Nach Angaben des französischen Verteidigungsministeriums hat das arabische Land beschlossen, sich mit vier Flugzeugen am Militäreinsatz zu beteiligen.

18.36 Uhr - USA erwarten weitere Angriffe

In US-Militärkreisen werden weitere Angriffe erwartet. "Das ist ein laufender Militäreinsatz. Ich gehe auf jeden Fall von weiteren Angriffen aus", sagt ein hochrangiger Armeevertreter, der namentlich nicht genannt werden will, gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

17.28 Uhr - Zwei AFP-Journalisten vermisst

Zwei Journalisten der Nachrichtenagentur AFP werden in Libyen vermisst. Der 38-jährige Reporter Dave Clark und der 45-jährige Fotograf Roberto Schmidt hatten die Agentur zuletzt am Freitag per Email über ihre Pläne informiert, am Samstagmorgen 35 Kilometer von der ostlibyschen Stadt Tobruk entfernt Rebellen treffen und Flüchtlinge interviewen zu wollen, wie AFP mitteilte. Seither haben sie sich nicht mehr gemeldet.

16.51 Uhr - 19 US-Kampfflugzeuge im Einsatz

Die USA haben bei ihren Luftangriffen auf Stellungen in Libyen am Sonntag insgesamt 19 Kampfflugzeuge, darunter auch drei Tarnkappenbomber, eingesetzt, wie der Sprecher des Afrika-Kommandos der US-Streitkräfte (AFRICOM) in Möhringen bei Stuttgart, Kenneth Fidler, sagte.

16.09 Uhr - "Kollateralschäden minimieren"

Die Behauptung des Gaddafi-Regimes, bei den Angriffen auf Tripolis seien Dutzende Zivilisten getötet worden, bezeichnete der britische Verteidigungsminister Liam Fox als Propaganda: "Das ist genau das, was ich gedacht hatte, dass das Regime sagen würde." Die Angriffe erfolgten mit sehr exakten Waffen, "die so konstruiert sind, dass sie Opfer unter Zivilisten oder andere Kollateralschäden minimieren", sagte Fox.

15.49 Uhr - Erste Angriffswelle "sehr effektiv"

Die erste Angriffswelle auf Libyen zur Durchsetzung einer Flugverbotszone war nach den Worten von US-Generalstabschef Michael Mullen erfolgreich. Es sei gelungen, den größten Teil der libyschen Flugabwehr auszuschalten. Auch viele Start- und Landebahnen seien zerstört worden. Die erste Welle der Angriffe sei "sehr effektiv gewesen", sagte Mullen dem TV-Sender CNN. Ihm lägen keine Berichte über erhebliche zivile Opfer vor, fügte Mullen hinzu. "Wir haben unsere Ziele sehr sorgfältig ausgewählt."

15.21 Uhr - Arabische Liga kritisiert Luftangriffe 

Der Chef der Arabischen Liga, Amr Mussa, hat das Vorgehen der internationalen Streitkräfte in Libyen kritisiert. Die Luftangriffe dienten nicht dem vereinbarten Ziel, eine Flugverbotszone über dem Land durchzusetzen. "Wir wollen Schutz für die Zivilbevölkerung und keinen Beschuss weiterer Zivilisten", so Mussa.

15.12 Uhr - Kritik aus Moskau

Russland hat die Bombardierung strategischer Objekte wie Brücken beim internationalen Militäreinsatz gegen Libyen scharf kritisiert. Solche Luftschläge seien von der jüngsten UN-Resolution nicht gedeckt, erklärte das Außenministerium in Moskau nach Angaben der Agentur Interfax. Ziel der Resolution sei der Schutz der Zivilbevölkerung in dem nordafrikanischen Land. Russland hatte sich bei der Abstimmung über die Libyen- Resolution im UN-Sicherheitsrat enthalten.

14.43 Uhr - Rücken Gaddafi-Truppen in Misrata vor?

Truppen von Machthaber Muammar al-Gaddafi dürften mit Panzern ins Zentrum der von den Rebellen gehaltenen Stadt Misrata vorgerückt sein. Einige Personen seien laut Augenzeugenberichten bei Feuergefechten ums Leben gekommen, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters. Misrata liegt etwa 200 Kilometer östlich von Tripolis.

14.12 Uhr - Nato-Beteiligung zeichnet sich ab

Nach Beginn des Militärschlags einiger Staaten gegen Libyen zeichnet sich auch eine direkte Beteiligung der Nato ab. Militärs und Botschafter der 28 Länder hätten in wesentlichen Fragen einen Konsens über einen Einsatz erreicht, berichteten Nato-Diplomaten in Brüssel. Doch einige Details seien noch offen. Nach wie vor fehlt ein politisches Mandat, allerdings wollen die Botschafter dies sobald wie möglich beschließen.

14.05 Uhr -Waffen für eine Million Libyer?

Nach den Angaben der libyschen staatlichen Nachrichtenagentur hat die Regierung Gaddafis begonnen, Waffen an eine Million Männer und Frauen zu verteilen. Sie beruft sich dabei auf Angaben aus Kreisen des Verteidigungsministeriums.

13.50 - Zahl der Toten gestiegen

Die Zahl der Toten durch die Luftangriffe ist auf 64 gestiegen, berichtete ein namentlich nicht genannter Vertreter der libyschen Gesundheitsbehörde gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

13.22 Uhr - Indien bedauert Luftangriffe

Indien hat die Luftangriffe auf Stellungen in Libyen bedauert und zu einer friedlichen Lösung des Konflikts aufgerufen. Die Maßnahmen der internationalen Gemeinschaft dürften die schwierige Lage des libyschen Volkes nicht noch weiter verschärfen, heißt es in einer Erklärung des Außenministeriums in Neu Delhi. Indien gehört dem UN-Sicherheitsrat als nichtständiges Mitglied an und hatte sich wie Deutschland bei der Abstimmung über die Errichtung eines Flugverbots über Libyen im Rat enthalten.

12.45 - Belgien: "Große Zahl an Opfern möglich"

Der Militäreinsatz wird nach Einschätzung der belgischen Regierung lange dauern. Belgiens Verteidigungsminister Pieter De Crem sagt in einem Interview, dass die Operation "eine große Zahl an Opfern" bringen könnte. Belgien beteiligt sich mit Kampfbombern des Typs F16 sowie einem Minensucher. Am Montag sollen die Truppen einsatzbereit sein.

12.30 - Luftangriffe erfolgreich

US-Generalstabschef Mike Mullen erklärt, die Luftangriffe hätten Gaddafis Offensive gegen Bengasi gestoppt. Es gebe derzeit keine Anzeichen dafür, dass sich noch libysche Flugzeuge in der Luft befänden. Damit sei die Flugverbotszone faktisch durchgesetzt.

12.12 - Frankreich und USA setzen Angriffe fort

Frankreich fliegt wieder Luftangriffe auf Panzer von regimetreuen Truppen. Das verlautet aus Militärkreisen. Auch Tarnkappenbomber und Kampfjets der USA sind im Einsatz, wie "CNN" berichtet.

11.50 - Gaddafi-Truppen beschießen Misrata

Die regimetreuen Truppen greifen weiterhin von den Rebellen besetzte Städte an. Misrata werde von drei Seiten mit Artilleriegeschützen beschossen, berichtet ein Bewohner der britischen "BBC". Wohngebiete lägen unter schwerem Feuer.

10.35 - Gaddafi hält wieder Rede

Diktator Gaddafi hält erneut eine wütende Ansprache. Das gesamte libysche Volk sei jetzt bewaffnet, um das Land zu verteidigen, sagt er. Libyen bereite sich auf einen langen Krieg vor: "Wir werden das Land befreien." Die Angriffe der alliierten Truppen bezeichnet er als "Terrorismus".

10.15 - Scharfschützen auf Dächern

Ein Bewohner der Stadt Misrata berichtet, Gaddafi-Truppen hätten Scharfschützen auf den Dächern von Häusern im Zentrum der Stadt positioniert. "Sie scheinen bereit zu sein, auf alles zu feuern, was sich bewegt", erzählt er der Nachrichtenagentur Reuters.

10.09 - Ausgebrannte Fahrzeuge säumen Straßen

Dutzende frisch ausgebrannte Militärfahrzeuge säumen die strategisch wichtige Straße zwischen der Rebellenhochburg Bengasi und Ajdabija im Osten Libyens.

8.26 Uhr - Sorge um Gaddafis Giftgas-Vorräte

Die "Washington Post" berichtet, dass sich westliche Staaten um Giftgas-Vorräte von Machthaber Muammar al-Gaddafi sorgen. Mit Überwachungssatelliten wird demnach ein Gebäude in einem abgelegenen Ort in der libyschen Wüste beobachtet, an dem rund zehn Tonnen Senfgas in mehreren Fässern aufbewahrt sein sollen.

>>> Zusammenfassung der Ereignisse <<<

7.25 Uhr - USA bombardieren Flugplatz

Laut dem TV-Sender CBS haben US-Jets 40 Bomben auf einen libyschen Flugplatz abgeworfen. Das Pentagon hat den neuen Angriff bisher nicht bestätigt.

6.53 Uhr - China "bedauert" Militärintervention

Die Sprecherin des Außenministeriums in Peking, Jiang Yu, sagt: "China hat die jüngste Entwicklung in Libyen zur Kenntnis genommen und bedauert die Militärschläge gegen Libyen." China respektiere die "Souveränität, Unabhängigkeit, Einheit und territoriale Integrität" des nordafrikanischen Landes und lehne die Anwendung von Gewalt in internationalen Beziehungen ab.

6.09 Uhr - Britische Luftwaffe beteiligt

Der britische Armeesprecher John Lorimer erklärt, dass sich britische Kampfflugzeuge an den Luftangriffen beteiligt haben. Die Kampfjets seien bei ihrem Einsatz von der ostenglischen Luftwaffenbasis Marham gestartet und nach ihrem 4.800 Kilometer langen Flug dorthin zurückgekehrt.

4.40 Uhr - Pentagon will sich Überblick verschaffen

Das US-Verteidigungsministerium will sich nach Luftschlägen einen Überblick über das Ausmaß der Zerstörungen verschaffen. Vizeadmiral William Gortney sagt, dies könne erst am Sonntag nach Tagesanbruch geschehen. US-Beamten zufolge soll die Luftverteidigung des Regimes von Muammar al-Gaddafi schwer getroffen worden sein.

2.27 Uhr - Angeblich 48 Tote durch Angriff des Westens

Dem libyschen Staatsfernsehen zufolge sind bei der Militäraktion der westlichen Koalitionstruppen bisher 48 Menschen ums Leben gekommen. 150 Personen seien verletzt worden.

2 Uhr - Luftangriff auf Tripolis

Die Hauptstadt Tripolis wird aus der Luft angegriffen. Die Luftabwehr der Stadt ist in Aktion, wie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP berichtet. Es seien Bombenexplosionen zu hören.

>>> Nachlese: Live-Ticker vom Samstag <<<

(Ag.)

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98 Kommentare
 
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Gerechter Krieg?


Wenn man bei diesem Krieg von Gerechtigkeit
sprechen will, dann müsste man:
- Eine umabhängige Kommission nach Libyen schicken, die vor Ort objektiv beide Seiten der Darstellung ueberprueft
- das Angebot Gaddafis zur Ueberwachung des Waffenstillstandes durch eine neutrale Kommission annehmen
Derzeit ist es ein Angriffskrieg gegen einen souveränen Staat mit fadenscheinigen und unueberprueften Anschuldigungen.

Gast: Hunter
21.03.2011 07:27
0 2

Die Nato hat sich die Türken aufgehalst und jetzt haben sie sie am Hals.

Rauswerfen aus der Nato und überhaupt aus Europa -alle.
Islamist bleibt Islamist.

Antworten Gast: Gesichtschirurg
22.03.2011 17:55
0 0

Re: Die Nato hat sich die Türken aufgehalst und jetzt haben sie sie am Hals.

Haben Sie eine Ahnung! Die Türkei ist Gründungsmitglied und hat nach den USA die größte Armee in der NATO. Unabhängig davon ist es völlig legitim einer dilettantischen Operation unter Federführung von Sarkozy zweifelnd gegenüber zu stehen.

Die USA haben sich bereits aus der Führung der Operation gegen Libyen zurückgezogen und überlassen gerne dem kleinen Napoleon aus Frankreich die Hauptrolle bei diesem aussichtslosen Unternehmen. Warum wohl ?


1 0

Re: Die Nato hat sich die Türken aufgehalst und jetzt haben sie sie am Hals.

In diesem Fall finde ich es gut, dass die Türkei dabei ist.

Gast: Gasti
20.03.2011 23:04
1 2

Wenn Gaddafi tot ist wir die Zahl der Opfer

von den Rebellen wahrscheinlich mit einer Million angegeben den Aussagen von Kriegsverbrechern wird viel zuviel Glauben geschenkt. Das einzige Flugzeug das nachweislich das Flugverbot gebrochen hat, war eine Maschine der Rebellen, es gibt genug Berichte von Massakern an der Zivilbevölkerung durch die Rebellen aber davon wird ja nicht berichtet.

Antworten iedo
21.03.2011 12:30
0 0

Re: Wenn Gaddafi tot ist wir die Zahl der Opfer

Wenn von den Berichten nicht berichtet wird, dann frage ich mich wo du die Information, bzw. die Berichte herhast.
Und ich bitte um einen dieser Berichte, bzw. Link dazu, denn von Massakern von Seiten der Rebellen habe ich bisher nichts gelesen.

Außerdem bitte um Info, wo man über dieses ominösen Rebellenflugzeug nachlesen kann, das wurde hier im Forum mehrmals erwähnt, aber sonst habe ich noch nichts dazu gefunden.

Gast: rabe1
20.03.2011 22:40
0 2

man könnte

angesichts des tenors der Poster hier glauben,
a) dass man in einem antiimperialistischen-no-blood-for-oil forum von ein paar versponnenen Maturanten, die für 68 ein paar Jahre zu spät geboren wurden, gelandet ist
b) dass Kreiskys Abbusserln vom Gadaffi den Österreichern auch Jahrzehnte nach seinem Tod quasi Auftrag ist
c) dass wir seit 1934 ein kollektives Bedürfnis haben, auf der falschen Seite zu stehen.

0 0

Re: man könnte

Offensichtlich sollen hier im Forum mehr Prostimmen für den Angriffskrieg zu Wort kommen, den meine Antwort an sie wurde offensichtlich unterdrückt..

1 0

Re: man könnte

Die Tatsache ist, dass man hier mit fadenscheinigen Argumenten einen Angriffskrieg gegen einen souveränen Staat führt. Waere Gadaffi der Führer eines Landes wie Iran, hätte Frankreich niemals einen Unterstützter eines Angriffes gefunden. Hier kann diese Angriffsallianz ihre Neurosen und Machtambitonem an einem weit unterlegenem Land austoben.

Gast: Gast (Donaustadt)
20.03.2011 21:28
0 2

Die massenhaften Morde Gaddafis sind unseren zynischen "Kriegsgegnern" völlig egal.

Aber blöd reden!

Jedenfalls gut, dass jetzt endlich eingeriffen wird.
Und was das Großmaul, dieser Verbrecher in Tripolis von sich gibt, interessiert niemanden mehr.

Gast: odin C.
20.03.2011 21:23
0 1

Die Realität: Gaddafi ist ein rücksichtsloser Mörder

Dazu zwei aktuelle Meldungen:

"Al-Gaddafis Einheiten hatten die Offensive auf Bengasi bis zuletzt offenbar mit äußerster Brutalität geführt. Seit Freitagabend war die Stadt unter schwerem Artilleriefeuer gelegen. Allein am Freitag und Samstag sollen dabei 90 Menschen ums Leben gekommen sein. Tausende Einwohner flohen vor den Kämpfen. Augenzeugen berichteten, die Einheiten Al-Gaddafis hätten wahllos auf Wohnviertel geschossen."

"Noch am Sonntag setzten Al-Gaddafi-Truppen ihre Angriffe auf das von ihnen eingeschlossene Misrata, die drittgrößte Stadt des Landes, fort. Auch hier gab es Berichte von Artillerieangriffen auf Wohngebiete und von Scharfschützen, die auf Hausdächern im Stadtzentrum postiert seien, um „auf alles zu feuern, was sich bewegt“."


Gast: NOK
20.03.2011 20:26
0 1

NORWEGEN

Wäre interessant zu erfahren, was die tatsächlichen Gründe dafür sind, dass nun auch Norwegen involviert ist. Haben die nicht genug eigene Bodenschätze?! Anscheinend aber doch auch anderweitige Verpflichtungen?

0 0

Re: NORWEGEN

Wen der Ölpreis steigt,nuetzt das auch dem Oelproduzenten Norwegen.

Antworten Gast: rabe1
20.03.2011 22:49
0 2

Re: NORWEGEN

Bodenschätze sind mit Sicherheit kein Grund für ein Eingreifen in Lybien - das wars schon im Irak nicht, weil mit dem Krieg die dem Weltmarkt zur Verfügung stehenden Kapazitäten des Irak ausgefallen sind und der Ölpreis, den der Westen zahlen muss, um gut 50% gestiegen ist. Auch jetzt ist der Ölpreis dank den Militäraktionen deutlich höher, was den Westen zig-Milliarden kostet, die in die Taschen der Scheichs fließen. Lybien ist mit dem Kosovo-Einsatz zu vergleichen, wo ebenfalls das Abschlachten von Zivilisten gestoppt wurde - und dort hat man bis heute auch noch kein Öl gefunden.....

Antworten iedo
20.03.2011 22:30
2 3

Re: NORWEGEN

EVENTUELL ist hier Ideologie und der Wunsch nach Gerechtigkeit der Vater des Gedankens, und keine materiellen Werte. Man muss ja nicht IMMER vom Schlimmsten ausgehen!

Re: Re: NORWEGEN

auf welchem Planeten habe sie die letzten Jahrzehnte verbracht?

Antworten Antworten Antworten iedo
21.03.2011 08:28
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Re: Re: Re: NORWEGEN

Gutes Argument!
Hast mich überzeugt, jetzt bin ich deiner Meinung.

PS: Achtung Sarkasmus! Spar dir dämliche Beleidigungen, wenn dir die Argumente ausgehen lieber...

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Re: Re: Re: NORWEGEN

Meine Antwort galt iedo.

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Re: Re: Re: NORWEGEN

Wenn manvon Gerechtigkeit sprechen will, dann müsste man:
- Eine umabhängige Kommission nach Libyen schicken, die vor Ort objektiv beide Seiten der Darstellung ueberprueft
- das Angebot Gaddafis zur Ueberwachung des Waffenstillstandes durch eine neutrale Kommission Nnehmen

Antworten Antworten Antworten Antworten iedo
21.03.2011 08:25
0 0

Re: Re: Re: Re: NORWEGEN

1) Hier geht es um die Gründe des Mitwirkens von Norwegen, damit hat deine Antwort gar wenig zu tun, oder?

2) Welche Darstellungen sollen geprüft werden?? Wer ist unabhängig? Es gibt im Augenblick ungefähr eine Million Berichte zu dem Thema, da wirst du dir doch wohl zumindest einen finden, den du für dich als unabhängig erachten kannst.
Gaddafi flüchtet ins "Leo" nachdem er die selbst aufgestellten Regeln gebrochen hat. Er hat den Krieg angefangen, jetzt kann er nicht einfach auf Pause drücken, um Zeit zu schinden.

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Re: Re: Re: Re: Re: NORWEGEN

Sie wollen die Ungleichheit, die hier im Verhältnis zu anderen Staaten herrscht nicht verstehen.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten iedo
21.03.2011 10:16
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Re: Re: Re: Re: Re: Re: NORWEGEN

Was hat das jetzt wieder damit zu tun, was du hier vor 3 Std. geschrieben hast? Versuche einen roten Faden in deiner Argumentation zu wahren - du schnappst dir willkürlich Argumente von verschiedenen Baustellen, wirfst sie in den Mixer, und meinst damit scheinbar, ein "Super-Argument" zu allen Diskussionen hier zu haben.

PS: Wenn du im Internet diskutierst, musst du damit leben können, geduzt zu werden.

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Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: NORWEGEN

Ich hoffe ich stoere sie nicht gerade beim mixen fuers Mittagessen, aber meine Linie ist klar. Fuer eine starke Verteidigungsarmee, gegen jeden Angriffskrieg.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten iedo
21.03.2011 12:24
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Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: NORWEGEN

Wow, das hat schon wieder überhaupt nichts damit zu tun was darüber steht - bist du sicher, das du jeweils zum richtigen Comment deinen Senf dazugibst? Deine Antwort um 9:32 hat nichts mit meinem vorherigen comment zu tun, und jetzt schonwieder dasselbe!

Ich klink mich hier mal aus, die Verwirrung durch konfuse Antworten wird mir zu groß!

Mahlzeit...

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Re: Re: Re: Re: Re: Re: NORWEGEN

Und noch etwas: kann mich nicht erinnern, dass wir per du sind!

Gast: Pipefitter
20.03.2011 20:03
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Zum Glück ist der Weg ins Stahlwerk in Misrata nicht weit.

Da haben die Schottsammler für die nächste Zeit vielzu tun. So wie das in EUropa 1945 der Fall war.
Danach gabs einen wirschaftlichen Aufschwung.
Diese beiden versenkten Schnellboote, wären vom Gewicht her ebenfalls interessant und die Libyer sind Meister inder Wiederverwertung von Altmetall, da werden sie jetzt lange damit arbeiten können.

 
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