Die USA haben sich am Montag besorgt über das Vorgehen gegen Menschenrechtsaktivisten in China gezeigt und die Freilassung des vermissten Künstlers Ai Weiwei gefordert. Ai müsse umgehend auf freien Fuß gesetzt werden, sagte der Sprecher des Außenministeriums, Mark Toner.
Die Europäische Union hat die "zunehmende Zahl von willkürlichen Verhaftungen" in China kritisiert. Im Hinblick auf den festgenommenen regierungskritischen Künstler Ai Weiwei erklärte EU-Botschafter Markus Ederer am Dienstag in Peking, "willkürliche Verhaftungen" müssten "unter allen Umständen" unterbleiben. Das chinesische Außenministerium und die Polizei verweigerten unterdessen weiter jede Auskunft zum Schicksal Ais. Die britische Regierung forderte von China eine Erklärung für die Festnahme des Künstlers. Außenminister William Hague sagte am Montag, er sei sehr besorgt über das Verschwinden des Regierungskritikers. Er habe die politische Führung des Landes zu einer Auskunft über dessen Verbleib sowie zu einer sofortigen Freilassung aufgerufen.
Ai sieht sich wegen seiner Kritik an der kommunistischen Führung der Volksrepublik regelmäßig Repressalien ausgesetzt. Der über die Landesgrenzen hinaus bekannte Künstler war am Sonntag von der Polizei am Flughafen von Peking festgenommen worden, als er ein Flugzeug nach Hongkong besteigen wollte. Der 53-Jährige wollte Ende April in Berlin eine Ausstellung eröffnen.
(APA)
Historische Präsidentenwahl ''Mubarak-Überbleibsel'' vs. Islamisten
Auch Politiker waren einmal jung Erkennen Sie die Politiker auf Ihren Kinderfotos?
Eklats im Parlament Prügeleien, Partys, Stinkefinger
Politiker beim Sport Kicken & kämpfen für das Foto
Zitate der Woche ''Ich bin ein Antifaschist reinsten Wassers''