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USA und EU kritisieren Verhaftung von Ai Weiwei

05.04.2011 | 07:14 |   (DiePresse.com)

Die USA fordern die umgehende Freilassung von Ai. Die EU kritisiert "willkürliche Verhaftungen".

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 Die USA haben sich am Montag besorgt über das Vorgehen gegen Menschenrechtsaktivisten in China gezeigt und die Freilassung des vermissten Künstlers Ai Weiwei gefordert. Ai müsse umgehend auf freien Fuß gesetzt werden, sagte der Sprecher des Außenministeriums, Mark Toner.

Die Europäische Union hat die "zunehmende Zahl von willkürlichen Verhaftungen" in China kritisiert. Im Hinblick auf den festgenommenen regierungskritischen Künstler Ai Weiwei erklärte EU-Botschafter Markus Ederer am Dienstag in Peking, "willkürliche Verhaftungen" müssten "unter allen Umständen" unterbleiben. Das chinesische Außenministerium und die Polizei verweigerten unterdessen weiter jede Auskunft zum Schicksal Ais. Die britische Regierung forderte von China eine Erklärung für die Festnahme des Künstlers. Außenminister William Hague sagte am Montag, er sei sehr besorgt über das Verschwinden des Regierungskritikers. Er habe die politische Führung des Landes zu einer Auskunft über dessen Verbleib sowie zu einer sofortigen Freilassung aufgerufen.

Ai sieht sich wegen seiner Kritik an der kommunistischen Führung der Volksrepublik regelmäßig Repressalien ausgesetzt. Der über die Landesgrenzen hinaus bekannte Künstler war am Sonntag von der Polizei am Flughafen von Peking festgenommen worden, als er ein Flugzeug nach Hongkong besteigen wollte. Der 53-Jährige wollte Ende April in Berlin eine Ausstellung eröffnen.

 

(APA)

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4 Kommentare
Gast: Blankenstein Husar
05.04.2011 16:32
0 0

Wen interessiert bei 1,3 Milliarden Chinesen

ein Typ namens Wei-Wei-Wei?

Kann mir gestohlen bleiben.


Gast: BeobachterininininerinerinWien
05.04.2011 11:36
0 0

zunehmende Zahl von willkürlichen Verhaftungen

Gibt es auch in A-stan. Es sitzen einige dutzend Politische und Vaeterrechtler im Hefen. In China ist es besser.

Gast: Lai Ai Weiwei
05.04.2011 10:37
0 0

in china essen sie auch hunde

kritisieren ist zu wenig das mindeste zur herstellung einer demokratie sind luftangriffe.

Antworten Gast: Sonar
05.04.2011 16:30
0 0

Re: in KOREA ist Hund Nationalgericht nicht in China

Wenn ein Staat Atomwaffen besitzt, Satelliten aus dem Weltraum "runterholen" kann und trotz Embargo modernste Waffensysteme zu Luft, Wasser und Land entwickelt, dann meinen Sie im ernst, dass Luftangriffe auf China sinnvoll bzw. erfolgreich sind????

Der Durchschnittschinese hat keinerlei Interesse an Politik oder Demokratie und solange die KP für genug Möglichkeiten sorgt Geld zu verdienen, die Immobilienpreise stabil hält und in weiterer Zukunft die Kluft zwischen den Stadt-Land Hukous verringert.

Aiweiwei und andere "berühmte "Dissidenten sind Einzelfälle, auch wenns nicht in Ihren Schädel will.