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Portugals 78-Milliarden-Euro-Wette

05.05.2011 | 18:30 |  von unserem Korrespondenten OLIVER GRIMM (Die Presse)

Portugal soll durch Nulllohnrunden für die Beamten, tiefe Einschnitte im Sozialsystem und die Öffnung abgeschotteter Branchen ab 2013 wieder wirtschaftlich auf eigenen Füßen stehen.

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Hart, aber fair; ehrgeizig, aber erfüllbar – diese Beschreibungen fielen am Donnerstag in Lissabon immer und immer wieder während der Vorstellung des 78-Milliarden-Euro-Plans zur finanziellen Rettung Portugals. Nach Griechenland und Irland ist das dritte Land der Eurozone nicht mehr fähig, seine Schulden selbst zu bezahlen.

Kredite über 52 Milliarden Euro von den anderen Ländern der Währungsunion sowie 26 Milliarden Euro vom Internationalen Währungsfonds sollen gemeinsam mit umfassenden Budget- und Strukturreformen bewirken, dass Portugals Volkswirtschaft ab 2013 wieder wächst und das Land wieder auf eigenen Beinen stehen kann.

Ob diese Wette aufgeht, wird von echten Fortschritten in drei Feldern abhängen.

1. Radikale Sanierung der Staatsfinanzen bis 2013

7,3 Prozent der Wirtschaftsleistung hätte die Neuverschuldung Portugals im vergangenen Jahr betragen sollen. 9,1 Prozent waren es dann tatsächlich. Kommission und IWF verlangen, dass das jährliche Loch in der Staatskasse heuer nur mehr 5,3Prozent ausmacht, im kommenden Jahr 4,5 Prozent und im Jahr 2013 schließlich drei Prozent.

Es wird bezweifelt, dass diese Vorschau realistisch ist. Die Nachrichtenagentur Reuters zitierte eine Quelle aus dem Lissabonner Finanzministerium, wonach die Wirtschaftsleistung heuer und 2012 um jeweils zwei Prozent fallen wird. Auch die Manager des Hilfspakets bereiten die Portugiesen auf zwei harte Jahre vor. „Dieses Programm wird zum Sinken der Einkommen in den ersten Jahren führen“, sagte in Lissabon der IWF-Manager Poul Thomsen, der schon bei der Griechenland-Krise Erfahrung mit maroden Euroländern gesammelt hatte. „Wir glauben, die Erholung wird in der ersten Hälfte 2013 greifen.“

Zwei Drittel dieser Budgetsanierung soll durch die Einsparung von Staatsausgaben gelingen, der Rest durch neue Einnahmen. Die Beamten bekommen bis 2013 keine Gehaltserhöhungen, Pensionisten, die mehr als 1500 Euro pro Monat Rente erhalten, müssen eine Sondersteuer zahlen, der Bau einer Zughochgeschwindigkeitsstrecke wird auf Eis gelegt.

(c) DiePresse

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Für den IWF-Kredit muss Portugal in den ersten drei Jahren einen variablen Zinssatz zahlen, der bei derzeitigem Zinsniveau 3,25 Prozent beträgt und nach 2013 4,25 Prozent. Er wird aber sicher steigen, weil die Notenbanken ihre Leitzinssätze anheben. Der EU-Kredit wird höher verzinst sein, dafür aber fix. Die genaue Höhe wird am 16.Mai ebenso von den Finanzministern festgelegt wie die Anteile der Gläubigerstaaten.

2. Reform und Rekapitalisierung der portugiesischen Banken

Zwölf Milliarden Euro sind für die Rekapitalisierung von Portugals Banken in den nächsten 18 Monaten reserviert. Sie bekommen seit Ausbruch der Finanzkrise nur mehr von der Europäischen Zentralbank flüssiges Geld. Daran haben auch die zaudernden Politiker Schuld, die Portugal nicht unter den Rettungsschirm stellen wollten, sagte IWF-Direktor Thomsen: „Die Verzögerung hat den Liquiditätsmangel der Banken verschärft.“

3. Mehr Wettbewerb für die verkrustete Volkswirtschaft

Alle Fortschritte, die Portugal in den 1990er-Jahren gemacht hat, sind nach Einführung des Euro verpufft – das befand die Kommission schon 2006. Nun sollen Portugals Arbeitnehmer und Unternehmen in Windeseile wettbewerbsfähig werden. Lohnabschlüsse sollen verstärkt auf Betriebsebene getroffen werden, um deren individuelle Lage zu spiegeln, Staatsunternehmen im Wert von 5,3 Milliarden Euro werden privatisiert, die Dauer des Bezugs von Arbeitslosengeld sowie die Höhe der Abfertigung gekürzt. Ob Portugal dank dieser Schritte bald Leistungsbilanzüberschüsse erzielen wird, wollte Jürgen Kröger von der Kommission nicht direkt beantworten: „Lassen Sie es mich so sagen: Ein Leistungsbilanzdefizit von zehn Prozent ist sicher nicht nachhaltig.“

("Die Presse", Print-Ausgabe, 06.05.2011)

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42 Kommentare
 
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Griechenland erwägt Austritt aus der Euro-Zone !


http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,761136,00.html

Antworten Gast: Defender
06.05.2011 19:19
1 0

Re: Griechenland erwägt Austritt aus der Euro-Zone !

Soeben im "Spiegel" gelesen, jetzt kann
man gespannt sein, wie unsere neunmalklugen roten und schwarzen
Politiker, die sich auf Kosten
der Steuerzahler über Gebühr für die Finanzhilfe an Griechenland und die anderen EU-Schuldenstaaten eingesetzt haben, diese Wendung erklären werden!
Salto rückwärts mit eingesprungener Sitzpirouette.....
Das wird ein Kabarett - allerdings ein sehr teures, wie zu erwarten war!

Wenn

das Wirtschaftswachstum eingebremst wird, wird der Bankrott aber umso schneller erreicht sein. Die Leute müssen Geld zum Ausgeben haben, dann wird auch das BIP größer, und dann hinken die Schulden in % des BIP langsamer hinterher.
Man könnte auch rein rechnerisch was machen: keine Zinsen berechnen
Denn was man mit solchen Vernichtungsmaßnahmen erreicht, ist nichts weiter als dass immer mehr Menschen schwarz arbeiten. Dann entwickelt sich (wie immer in solchen Fällen) eine Parallel-Geldwirtschaft.

Re: Wenn

da sind die banken aber anderer meinung...kaum vermelden die unternehmen ein bischen wachstum, schon schreien die banken, die eh super profitiert haben während der krise schon wieder nach höheren zinsen( um wieder am allermeisten abzukassieren)....frei nach dem motto: kein entkommen aus der zinsenklaue.

wenn die unternehmer nicht merken wer da wen abzockt und sich weiterhin von den schwarz-blauen vor den "leistungsträgerkarren" spannen lassen sind sie selber schuld.

die banken werden jeden ansatz von unabhängigkeit sofort im keim ersticken, egal ob von unternehmen, staat oder arbeitender bevölkerung.
hinter ihnen stehen nämlich die selben feudalherren wie vor hundert jahren. die haben nur die leibeigenschaft zu gunsten einer totalen abhängigkeit vom kapital( was ja die banken repräsentieren) abgeändert. die ziele und grundgedanken sind die selben

Zange

Nun ist also auch Portugal in der Zange der internationalen Finanz, es gibt kein Entkommen und es geht wieder einmal einher mit einem Ausverkauf. Dafür gibt es ja in der Geschichte viele Beispiele, siehe Argentinien und der Film "Memoria del saqueo". Bezahlen werden es die einfachen Leute, ihnen wird gesagt, ihr müßt mehr arbeiten, jedes Jahr noch mehr, neuerlich 5-10% Wirtschaftswachstum, Sozialleistungen weg, Staatseigentum weg,.... Ich bekomme dabei eine Gänsehaut und frage mich, warum wir uns von der internationalen Finanz so abhängig machen. In einem Modell wie der Gemeinwohl Ökonomie von Christian Felber wäre so etwas z.B. nicht möglich und die Dinge würden anders geregelt. Auch Mag. Stadler hat kürzlich gemeint, man müsse das Finanzsystem komplett hinunterfahren und auf neue Beine stellen. Ich wäre für einen sehr radikalen Schritt in diese Richtung.

Gast: Staatskanzler
06.05.2011 11:40
4 0

Der Eurokraten Glück und Ende

Und wieder pumpen wir Milliarden und Abermilliarden in ein Faß ohne Boden, wie in Griechenland. Die Sanierung kann und wird da wie dort nicht gelingen, das Geld ist verloren. Zudem stehen die nächsten Wackelkandidaten schon an: Italien, Belgien, sogar Frankreich.

Man muss es klar aussprechen, auch wenn sich das noch kein Politiker traut: Der Euro ist tot, und mit seinem Zusammenbrechen wird auch das von den Völkern im gegenwärtigen Ausmaß niemals gewollte Projekt der EU implodieren.

Es beginnt bereits: In Deutschland regt sich mehr und mehr Unmut über die sinnlosen Transferzahlungen, in Finnland, den Niederlanden und Ungarn gewann die Rechte (dies wird auch in Österreich der Fall sein 2013), in Frankreich rechnet sich die Tochter von Le Pen Chancen auf das Präsidentenamt aus. Sogar die unbeugsamen Gralshüter der reinen Lehre der Ersatzreligion namens "EU", nämlich die Kommission, doktert nun verzweifelt am Schengen-System herum - undenkbar noch vor Monaten - um Druck aus den Zentrifugalkräften zu nehmen.

Aber es wird ihnen nicht gelingen. Die EU wird fallen. Hoffentlich nur mit einem Zischen und nicht mit einem großen Knall.

Re: Der Eurokraten Glück und Ende

die eu fällt garantiert nicht,
schließlich haben die alten feudal-herrscher gerade ihr system an die macht gebracht...und nach dem zusammenbruch des kommunismuses, der sich dabei selber lächerlich gemacht haben brauche sie nicht einmal mehr angst zu haben das immer deutlicher spüren zu lassen:
breite massen enteignen( über die banken); staaten korrumpieren und als statistentruppe auftreten lassen, und ein bischen almosen verteilen, damit jeder glaubt es ist eh alles ok.
die einzigen die diese art schon lange ausgerottet haben sind die franzosen.

Hans Werner Sinn sagt was Sache ist!


"Der Euro-Rettungsschirm ist eine Illusion"

http://oe1.orf.at/artikel/276135

Vortrag anhören!

Re: Hans Werner Sinn sagt was Sache ist!

ist das der selbe hans werner sinn, der unmittelbar vor ausbruch der finanz- und wirtschaftskrise in einem tv-auftritt alles ganz rosarot gesehen hat?

Re: Re: Hans Werner Sinn sagt was Sache ist!

Nein, das war Ewald "Comical-Ali" Nowotny.

Sind "Wetten" mit den Haushaltsprinzipien vereinbar?

Treffenderweise wird in dem Artikel von einer Wette geschrieben, wobei der Ausgang von Wetten mit einem gewissen Unsicherheitsfaktor behaftet ist. Während man normalerweise hoffentlich eigenes Geld für Wetten einsetzt, wird beim Rettungsschirm von unseren Politikern mit dem Geld der Steuerzahler spekuliert. Hinzukommt, daß die Wahrscheinlichkeit eines zumindest teilweisen Ausfalles der Gelder gegen 1 liegt (nahezu sicheres Ereignis), da Portugal mit großer Wahrscheinlichkeit in eine längere Rezession aufgrund des Sparprogrammes sowie der Weltwirtschaftlage (Libyen-, Japankrise) fallen wird und auch im günstigsten Fall mit einem weiteren Anstieg der Gesamtschulden Portugals zu rechnen ist, da unverändert nur von einer Reduktion der Neuverschuldung ausgegangen wird.

Wenn die Regierung schon mit dem Geld des österreichischen Steuerzahlers Wetten eingeht, dann sollten vor Übernahme von neuen Haftungen für Pleiteländer das Volk mitentscheiden. Aus diesem Grund wurde die Bürgerinitiative "Genug bezahlt" ins Leben gerufen, welche die Zustimmung des Volkes vor der Vergabe von weiteren Haftungen für Pleitestaaten fordert.

"...welche die Zustimmung des Volkes vor der Vergabe von weiteren Haftungen für Pleitestaaten fordert. "

zustimmen oder ablehnen kann/soll nur derjenige, der sich in der sache auskennt!

oder ist es in ihrer firma üblich, dass jeder mitarbeiter, inkl. portier, seine zustimmung zur eröffnung einer neuen filiale, zu einem geschäft mit einem kunden usw seine zustimmung abgeben muss?

Null

Die Beamten in Österreich haben schon 4 oder 5 Nulllohnrunden hinter sich - hats geholfen?

Re: Null

Die Beamten haben Biennalsprünge. Mein Einblick in die Gehälter der Beamten sagt mir allerdings, daß diese durch den Auftstieg in höhere Besteuerungsklassen mehr als "kompensiert" werden. Es gibt sogar des öfteren Gehaltskürzungen deswegen.
Zur Erinnerung: Beamten zahlen auch Steuern, das scheinen einige zu vergessen.

@CanisLumpus: Wo haben Sie DIE Rechnung her? Aus einem linksradikalen Arbeiterblatt oder aus dem Kaffeesud?
Gleich ausgebildete Arbeiter/Angestellte/Beamte schenken sich nichts im Lebenseinkommen. Zeigen Sie mir einen Beamten mit Matura, der 4000 Euro Monatasgehalt hat! Das schafft ein Akademiker als Jurist in seinen letzten Berufs-Beamten-Monaten, sonst keiner!

Wenn jetzt aber die Schwachen, die in der Schule nichts gelernt haben, keine Manieren und keinen Willen haben und daher keine Arbeit (mehr) finden, die Rechnung für ihre Faul- und Dummheit bekommen, können die Beamten nichts dafür.

Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
06.05.2011 16:51
1 0

So deppat kann nur ein Beamter sein!

Durch den Aufstieg in höhere Besteuerungsklassen gabe es "Gehaltskürzungen". So ein Blödsinn wird nicht einmal von den 15 järhigen Absolventen verzapft, welche bei der Pisastudie beim Rechnen durchgefallen sind. Auch bei der progressiven Besteuerung in Österreich ergeben steigende Bruttoeinkommen auch immer steigende Nettoeinkommen.

Wenn Sie sich für die Realität der Einkommen der verschieden Gruppen in Österreich wirklich interessieren, und auch für die Pensionen und Ruhegenüsse, dann können Sie die Informationen online beim RH, beim BKA (für das Bundespersonal) und auch bei der Statistik Austria ziehen. Bei Ihnen ist aber zu befürchten, dass Ihnen die Fähigkeiten fehlen die Daten ordentlich aufzunehmen.

Re: Null


WAS???

Die Beamten haben in den letzten Jahren als einzige Gruppe eine signifikante Einkommenssteigerung erlebt, während bei den Angestellten Stagnation und bei den Arbeitern sogar Einkommensrückgang zu verzeichnen war!

Merke: auch eine Nulllohnrunde bringt jedem Beamten und Vertragsbediensteten 1,45% Lohnsteigerung! Nicht umsonst haben Beamte ein 2,5mal so hohes Lebenseinkommen (inkl. Pension) als vergleichbare Angestellte.

Zahlt ja alles der Steuerzahler.

2 0

Re: Re: Null

Zur Erklärung, warum es bei öffentlich Bediensteten trotz Nulllohnrunde Lohnsteigerungen gibt: Auf Grund der fixen Biennalsprünge. Wenn man diese auf Jahresbasis rechnet, ergibt sich jährlich ein Plus von 1,45%.

2 0

Und was ist damit?

http://www.welt.de/finanzen/article8683506/Portugal-sitzt-auf-groesstem-Goldschatz-der-Eurozone.html
Die Welt: Portugal hortet 380 Tonnen Gold: Marktwert von 11,4 Milliarden Euro


Re: Und was ist damit?

hoffentlich nutzen sie es geschickt, um die nächse zocker-blase aufzustechen...eine blase nach er anderen: agrarprodukte, gold, immobilien......die banken kassieren ab, der normale bürger kann sich das leben nicht mehr leisten.
griechen, spanier und portugiesen merken es gleich, bei uns werden sie als die feindbilder hingestellt, um davon abzulenken, dass genau dieselben zustände bei uns einzug halten

4 0

Leider grundsätzlich falsch

Der Satz des obigen Artikels "Nach Griechenland und Irland ist das dritte Land der Eurozone nicht mehr fähig, seine Schulden selbst zu bezahlen" - stimmt leider nicht. Bis auf ganz wenige Länder ist kein Land Europas mehr in der Lage seine Schulden selbst zu bezahlen - sondern ist jeweils auf Neuverschuldungen für Umschuldungen angewiesen. GR, Irland und Portugal sind die ersten 3 Länder die keine neuen Kredite vom Markt mehr bekommen und werden jetzt auf neue Schulden von Ländern umgeschuldet die diese noch bekommen. Sinnvolle Maßnahmen, ob die obigen sinnvoll sind möchte ich damit nicht beurteilen, sind daher für die meisten Länder Europas erforderlich!


3 0

Warum verschweigen alle die tatsaechliche Höhe der Kredite?

Es sind eigentlich 119 Milliarden Dollar. Wenn man moment mit Euro berechnet kommt die hier geschrieben Summer heraus aber wenn Euro-Dollar pariataet nicht gleich bleibt und Euro an Wert verliert muss Portugal viel mehr bezahlen. Warum wurden die Kredite nicht in Euro vergeben? Denn Portugal hat Euro! Das ist auch eine Falle wie beim Griechenland!

Gast: 1. Parteiloser
06.05.2011 08:34
0 0

Protugals Schulden sind gar nicht so hoch!

Wenn man, wie die meisten Menschen der Realwirtschaft, davon ausgeht, dass die Schulden nur mit real erbrachter Leistung abgebaut werden können, dann müssten wir das Schuldenproblem in Relation zu den verfügbaren Arbeitskräften setzen. Diese alternative Betrachtung wird von den "Experten" des Finanzwesens und der staatlichen Entscheidungsträger noch immer negiert. Diese Verantwortlichen setzen die Schulden noch immer in Relation zu einer, oft nicht vorhandenen, Wirtschaftsleistung, welche BIP genannt wird.

Daten aus dem CIA World Fact Book per Ende 2010. Offizielle Staatsschulen (official exchange rate) pro verfügbarer Arbeitskraft in USD. Im Ranking sind nur die angeführten Länder berücksichtigt.

1. Japan: 182.637.-
2. Italien: 96.036.-
3. Irland: 91.264.-
4. Griechenland: 86.115.-
5. Frankreich: 75.626.-
6. Österreich: 69.696.-
7. Deutschland: 60.095.-
8. USA: 55.592.-
9. UK: 54.949.-
10. Schweiz: 43.194.-
11. Spanien: 37.968.-
12. Portugal: 33.414.-
14. Canada: 28.604.-
15. Ungarn: 24.490.-
16. Kroatien: 18.703.-
17. Polen: 14.818.-
18. Tschechien: 14.540.-
19. Slowakei: 13.559.-

Wenn man von einem Zinssatz von 5% ausgeht und von max. 1.000.- USD pro Jahr, welchen jede verf. Arbeitskraft pro Jahr als Zinsen für die Staatsschulden (zusätzlich zu den Kosten für Gesundheit, Bildung, Staatlichkeit) tragen kann, dann dürften die maximalen Staatsschulen bei maximal 20.000.- USD pro verfügbaren Arbeitskraft liegen.

Das Problem sind die Ausgaben!

Re: Protugals Schulden sind gar nicht so hoch!

das problem sind banken..
die haben in den guten zeiten erzwungen, dass sich der staat immer weniger in ihre geschäfte einmischt und weniger kontrolliert....die willigen politiker haben dies ja auch getan(wird ja nicht nur in österreich die övp von raiffeisen geführt)...
in den schlechten zeiten haben dieselben banken aber sofort ihre verluste sozialisiert und den steuerzahler begleichen lassen.
es wird nicht funktionieren, dass der staat nur mehr unter-und mittelschicht auspresst, die hohen herren erhalten noch eu-förderung, und alles risiko wird dem staat überwälzt, der immer weniger einnimmt, und dieses geld noch dazu in der hierarchie verschwinden lässt, statt effektiv damit zu arbeiten.

Gast: Otto Ratlos
06.05.2011 08:27
5 0

Zum bitteren Ende dann der Bürgerkrieg...

Offenbar läuft gerade das weltweit größte Wirtschaftsverbechen aller Zeiten!
Und - anstatt es zu behindern - befördern es unsere Politiker!

Antworten Gast: 1. Parteiloser
06.05.2011 09:11
3 0

Re: Zum bitteren Ende dann der Bürgerkrieg...

Das läuft doch schon lange, wir wurden uns dessen aber erst im Finale bewusst.

Die selbsternannt "Partei der Leistungsträger" ÖVP ist immer gleich die erste die um Steuergeld schreit

Keine Partei will das Steuergeld für Beamte, Bürokratie und Verschwenderstaaten so schnell und reichhaltig überweisen wie die ÖVP.

Leider ist das mittlerweile so.

Früher zur Zeit Klaus war die ÖVP wirklich die Partei der Leistungsträger, aber heute ist sie die Partei der Beamten und Filz-Bonzen von St. Pölten bis Brüssel.


 
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