Griechenland: Gerüchte, Dementi und Geheimgipfel

07.05.2011 | 18:06 |   (Die Presse)

Spekulationen, Griechenland könnte aus der Eurozone austreten, werden heftig bestritten. Aber ein Geheimtreffen von EU-Finanzministern sorgt für Nervosität. Sichtlich verärgert ist man im griechischen Finanzministerium.

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Ich verneine vollkommen, dass es ein Treffen gibt, diese Berichte sind falsch – so hat Guy Schuller, der Sprecher von Eurozonen-Chef Jean-Claude Juncker, am Freitagabend dementiert, dass sich die höchsten Finanzpolitiker Europas in Luxemburg zu einem Griechenland-Krisengipfel getroffen haben. Doch das Treffen hat stattgefunden. Das gab Juncker selbst wenige Stunden später zu.

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Verschweigen, Vertuschen und Halbwahrheiten: Was bei dem Treffen besprochen wurde, soll tunlichst nicht öffentlich werden. „Spiegel Online“ hatte zuvor mit einem Bericht, Griechenland erwäge einen Austritt aus der Währungsunion, für Nervosität gesorgt. Juncker leugnete das. „Wir wollen nicht, dass der Euroraum ohne Grund explodiert“, so der luxemburgische Finanzminister. Ein Austritt Griechenlands sei eine „dumme Idee“, die man nicht diskutiert habe und ein Weg, den „wir niemals gehen würden“.

Auch eine Umschuldung Griechenlands, über die an den Finanzmärkten seit einiger Zeit diskutiert wird, habe man ausgeschlossen, so Juncker. Man müsse aber am 16.Mai beim nächsten Treffen der EU-Finanzminister darüber sprechen, ob Griechenland einen „weiteren Wirtschaftsplan“ benötige. Details dazu? Fehlanzeige.

Auch die deutsche Regierung versucht, das Treffen herunterzuspielen: Das sei kein Krisentreffen gewesen. Vielmehr habe sich bloß eine Runde aus Finanzministern und europäischen Mandatsträgern getroffen und sich über aktuelle Fragen ausgetauscht. Deutschen Medienberichten nach waren auch Österreicher bei dem Gipfel. Stimmt nicht, sagt Harald Waiglein, der Sprecher des Finanzministeriums. Niemand aus dem Ministerium sei bei einem Treffen zum Thema Griechenland gewesen.


Griechen sind verärgert. Sichtlich verärgert ist man im griechischen Finanzministerium. Griechenlands Mitgliedschaft sei bei dem Treffen jener Eurozonen-Finanzminister, die auch an den G20-Treffen teilnehmen, nicht einmal angesprochen worden, heißt es in einem Statement. Auch von „unverantwortlichen Reportern“ und „Provokation“ ist die Rede. Finanzminister Giorgos Papaconstantinou hat an dem Treffen teilgenommen.

Griechenlands Regierungschef Papandreu äußerte sich erbost zu den Spekulationen über einen Euro-Ausstieg: „Über so ein Szenario ist noch nicht einmal bei inoffiziellen Anlässen gesprochen worden. Ich fordere jeden im Ausland auf, Griechenland in Ruhe seine Arbeit machen zu lassen.“

IWF und EU zweifeln an den Reformen. Die Politik versucht, mit allen Mitteln zu beruhigen. Aber die Hektik und die vielen widersprüchlichen Informationen über das Treffen zeigen, wie groß die Angst vor der Reaktion der Finanzmärkte ist. Die Zweifel, ob Griechenland seiner Finanzprobleme noch Herr werden kann, wachsen. Genährt werden sie durch die jüngste Kritik des Internationalen Währungsfonds (IWF) am griechischen Sparprogramm. Vor allem mit der Umsetzung der Privatisierung soll der IWF sehr unzufrieden sein. Auch in Kreisen der EU heißt es, es sei unklar, ob Athen die Bedingungen für die Auszahlung der nächsten Kredittranche des Hilfspaketes erfüllen könne. Es herrsche Druck, über eine Umschuldung zu entscheiden.

Das mit 327 Mrd. Euro verschuldete Land wird von EU und IWF bereits mit Darlehen von 110 Mrd. Euro gestützt. Die Hälfte davon ist bereits ausgezahlt. Würde Griechenland insolvent, wäre das Geld zum Teil verloren.

Im Juni prüfen EU, IWF und EZB erneut den Fortgang der Reformen und die Entwicklung des Landes, das seinen Finanzbedarf ab kommenden Jahr eigentlich zunehmend wieder an den Finanzmärkten decken sollte. cim

Ein Ausstieg aus der Eurozone, den Griechenland einem Bericht von „Spiegel Online“ erwägt, wird von allen Seiten heftig dementiert.

Chaos und Widersprüche um ein Treffen europäischer Spitzenpolitiker zeigen, dass die Nervosität wächst.

Bisher wird Griechenland von der EU und dem IWF mit 110Mrd. Euro gestützt. Beide sind mit der Umsetzung des Sparpakets nicht sehr unzufrieden.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 08.05.2011)

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168 Kommentare
 
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Die Griechen sind (angeblich) die fleißigsten Europäer

Durchschnittliche Arbeitszeit 2008 in h (Quelle OECD):

2.116 Griechenland
1.985 Ungarn
1.969 Polen
1.962 Tschechien
1.809 Italien
1.772 Japan
1.703 USA
1.652 GB
1.647 Spanien
1.640 Schweiz
1.620 Österreich
1.560 Frankreich
1.426 Deutschland

Davon mag man jetzt halten was man will. Die Zahlen sind an sich nicht sehr konsistent, weil jedes Land anderer Erhebnungsmethoden hat. Aber zwischen den Zeilen steht da etwas allarmierendes: an diesen Zahlen hängt nämlich auch die ausgewiesene Produktivität, sprich Wirtschaftsleistung dividiert durch Arbeitszeit.

Sollten die Griechen in Wahrheit nicht wirklich so viel arbeiten, dann wäre ihre Produktivität unwahrscheinlich hoch. Das wiederum müsste dann aber die Wirtschaftsleistung in Frage stellen. Dann hätten die Griechen also nicht bloß in Sachen Schulden gemogelt. Was solls, pleite sind sie so oder so.

Aber wer sagt, dass das nur die Griechen betrifft?

Re: Die Griechen sind (angeblich) die fleißigsten Europäer

die Statistik stimmt sicher nicht

Gast: Genug gezahlt
08.05.2011 20:09
0 0

Es reicht

Griechen sind verärgert. Sichtlich verärgert ist man im griechischen Finanzministerium.
Die Maßnahme hätte nach Einschätzung der Schäuble-Beamten katastrophale Auswirkungen auf das Wirtschaftsleben in Europa. "Die Währungsumstellung würde eine Kapitalflucht auslösen", schreiben Schäubles Fachleute. Griechenland könnte sich gezwungen sehen, Kapitalverkehrskontrollen einzuführen. "Dies wäre mit den Grundfreiheiten des europäischen Binnenmarkts nicht in Einklang zu bringen." Zudem wäre das Land für viele Jahre vom Kapitalmarkt abgeschnitten.
Die sind ja jetzt schon abgeschnitten mit über 25% Zinsen

http://www.genuggezahlt.at/

Gast: Öko-Vergelter
08.05.2011 19:32
0 0

Öko-Geld

Der Widerstand gegen die Lobbyisten in Wirtschaft und Wissenschaft wächst explosionsartig. Bald wird der €uro durch regionale Gelder mit Umlaufgebühr ersetzt. Dann ist eine Geldhortung der Reichen nicht mehr möglich.

Gast: downtoground
08.05.2011 19:14
0 0

von all diesen

EUkritikern (zu Recht) hat für einen Eu Beitritt Österreichs vor einigen Jahren gewählt?
Das wäre doch interessant zu wissen!

Antworten Gast: Vogel Strauss
08.05.2011 21:08
0 0

Re: von all diesen

Ich hab nicht dafür gestimmt, aber gegen die Dummheit des Stimmviehs ist kein Kraut gewachsen. Die sind damals alle der Vranitzkyschen Werbekampagne auf den Leim gegangen.

Re: Re: von all diesen

Auch wenn sie dagegen gestimmt haben, hat es was geholfen? Sie sitzen genauso in der Sch....., wie wir alle. Das Einzige, was sie sich zugute halten können, ist, dass sie dagegen waren. Die Idee "Europa" wäre eine gute, wenn sie nicht von der Brüsseler Mafia zugrunde gerichtet worden wäre.

Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten...

Der EU Beitritt bringt jedem Österreicher einen Tausender netto
Die Einführung des Euros hat zu keinerlei Teuerungen geführt
Diese Verfassung macht die EU demokratischer
Irland hat jetzt endlich richtig entschieden
Diese Krise betrifft nur den US Immobilienmarkt
Die Banken werden diese Garantien nie in Anspruch nehmen
Griechenland braucht keine Hilfe
Irland braucht keine Hilfe
Portugal braucht keine Hilfe
Der Euro ist stabil
....
Neue Wasserhähne, Glühbirnenverordnung, Traktorsitze und Gurkenkrümmung, Vorratsdatenspeicherung, Swift Datenklau, Zerstörung des Bankgeheimnisses, Eurogendfor
....

Gast: gast1961
08.05.2011 18:46
0 0

Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten

http://www.youtube.com/watch?v=jLhYIqiJlEA

Gast: Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten
08.05.2011 18:44
0 0

http://www.youtube.com/watch?v=jLhYIqiJlEA


Gast: na sowas
08.05.2011 18:14
2 0

chaos, dementis, und geheimpolitik, faymann und die spö lassen die arbeitnehmer zahlen und nicht die gewinner der euro abzockerei

die EU- und finanzlobbypolitik mit der Euro abzockerei nimmt schon skurrile züge an. Chaos, Widersprüche, Geheimtreffen, falsch-und fehlinformationen, dementis über dementis u. dann werden erst wieder unsinnige steuergeldumverteilungen in die bankensysteme durchgeführt. die arbeitetende und steuerzahlende bevölkerung in den betroffenen eu ländern sind in wahrheit nur mehr opfer dieser eu u. bankenlobbypolitik. nichts u. niemand wird in den ländern selbst gerettet. es werden nur die international verflochtenen börsen u. banken von den steuerzahlern gestützt. Vor allem mit hilfe der deutschen, französischen, britischen u. auch österreichischen banken- u.finanzindustrie wurden die gewachsenen staatlichen strukturen in den ländern manipuliert. Abseits der realwirtschaft wurden finanz- und bankensysteme geschaffen und groß gemacht! und diese bankensysteme haben nur ein ziel, dass erarbeitete volksvermögen abschöpfen und die gelder so schnell als möglich in die kapitalmärkte zu tranferieren. diese unsoziale u. einseitige geldumverteilungspolitik hat nun in fast allen ländern, einschließlich in österreich(250Mrd.) zu dieser schulden- und steuerlast für die bevölkerung geführt. daher wird der druck auf die arbeitnehmer noch erhöht, die steuerbelastung bei den arbeitnehmern erhöht, die staatlichen asvg pensionen massiv verringert und gekürzt, und die sozialen standards für die bevölkerung heruntergefahren und somit können die reichen eliten weiter gestützt und subventioniert werden.

Re: chaos, dementis, und geheimpolitik, faymann und die spö lassen die arbeitnehmer zahlen und nicht die gewinner der euro abzockerei

soziale Gerechtigkeit lt. Faymann

Tricksen und Täuschen sind Heldentugenden.

Hat denn niemand die Odyssee von Homer gelesen?

Gast: Pastor Hans-Georg Peitl
08.05.2011 17:25
1 1

Warum

Warum sollten sich eigentlich die Finanzminister treffen, wenn Griechenland keinen EU Austrittsantrag gestellt hätte.

Nun bespricht man, wie im Reformvertrag vorgesehen, die Ausstiegsmodalitäten.

Euer

Pastor Hans-Georg Peitl
http://jachwe.wordpress.com

Knallefekt: SPÖ und ÖVP legen zu!

Plus 10 Prozent Punkte an Beliebtheitswerten, kann Michael Spindelegger auf seinen Fahnen schreiben!

Bürgerin: "Er hat sich kompromislos für Europa bekannt, dass kommt eben bei uns mutigen Bürgerinnen und Bürger gut an", so der erste Erklärungsverusch, warum die Rot-Schwarze Regierung wieder beliebt ist.

Nun zeigt sich, dass 230 Mrd. Euro an Hilfe zu wenig waren. Ein Umstand, der von Faymann kritisiert wurde. Mit Herrn Spindelegger ist nun auch die ÖVP wieder auf einen Europäisch Freundlichen Kurs unterwegs.

Das gibt Hoffnung, dass nun eine wirklich gute Hilfe zustande kommen kann. Bürgerinnen und Bürger wollen das!

Antworten Gast: gast1984
08.05.2011 18:46
0 0

Nun zeigt sich, dass 230 Mrd. Euro an Hilfe zu wenig waren.

Gehns halt spenden für Griechenland!

Gast: Vogel Strauss
08.05.2011 16:36
2 0

Politikersprache ...

'Ein möglicher Austritt GR spielt keine Rolle' = Das war der Grund für das Treffen.
'Dumme Idee' = das wird wohl die letzte Möglichkeit sein
'Es gibt kein Treffen' = die sitzen gerade zusammen und streiten sich
'Die EU ist keine Transferunion' = selbsterklärend

Die meisten Aussagen von Spitzenpolitikern sind schlicht und einfach Lügen!

Gast: Genug gezahlt
08.05.2011 16:26
6 0

Sichtlich verärgert ist man im griechischen Finanzministerium

Sie brauchen nicht verärgert sein, solange die EU
mit den derzeitigen Vertretern das sagen haben.
Aber nicht mehr lange!!

http://www.genuggezahlt.at/

"Die Hälfte davon (des 110 Mrd Darlehens) ist bereits ausgezahlt"

Das glaub ich eben nicht! Vor ziemlich genau einem Jahr wurde das Rettungspaket beschlossen. Seit dem hat Griechenland einen erheblichen Teil seiner Altschulden refinanzieren müssen (bei durchschnittlich 5j. Laufzeit wäre das 1/5 von 300 Mrd, also 60 Mrd). Zusätzlich gab es gut 30 Mrd Euro an Neuverschuldung. Das wären demnach bereits 90 Mrd von 110.

Allerdings war der Staat vor einem Jahr schon ziemlich auf dem Trockenen, musste also auch seine Liquiditätsreservern usw. aufstocken. Insgesamt ist nicht schwer zu ahnen, dass das Rettungspaket allmählich aufgebraucht sein muss. Ich glaub das klärt auch die Fragen in obigen Artikel. Man muss sich nämlich dringend was einfallen lassen.


Gast: Ümit Ö.
08.05.2011 16:11
2 0

Griechenland raus aus EURO!!

Griechenland raus aus EU!!

Antworten Gast: aber ja
08.05.2011 16:42
3 0

Re: Griechenland raus aus EURO!!

Österreich raus aus der EU, Griechenland, sollten sie irre sein drinnenbleiben - Türkei rein in EU.
Laut Gülle sowieso die stärkste Wirtschaftsmacht, dann dürfts zahlen, wäre eh schon längste Zeit, dass die Türken mal was zurückgeben

Gast: neu_ottakring
08.05.2011 16:05
4 0

Griechenland und SüdEUropa passen nicht zur NordEU - die Unterschiede in der Mentalität sind zu gross

Griechenland, Portugal, ... die sogenannten PIGS

werden niemals in einen Wirtschafts- und Währungsraum á la Österreich, Deutschland und Skandinavien passen. Das ist nämlich eine Mentalitätsfrage. Sollten sie ihre jetzige Krise dank massiver Zuschüsse überstehen, so ist die nächste schon angesagt, weil kaum findet sich in den Kassen wieder Geld, wird maßlos zugegriffen. Man muss der politisch unkorrekten Wahrheit ins Auge sehen: Nord- und Mitteleuropäer auf der einen und Südeuropäer auf der anderen Seite, bilden zwei Welten. Da ein hoher Arbeitsethos und innerweltliche Askese, dort das Dolce Vita der südlichen Lebensauffassung. Auch wenn es kurzfristig teuer kommt, die PIGS haben in einem Euro-Raum nichts verloren und sollten baldigst höflich aber nachdrücklich verabschiedet werden.

Es gibt Forscher, die behaupten fix und steif, dass es auch Unterschiede "genetischer Natur" und Unterschiede kultureller Art wg. "Neurotizismus" gäbe, ausgelöst durch Parasiten (ich behaupte das nicht) - aber es sei hier erwähnt:

http://sciencev1.orf.at/science/news/145286

http://sciencev1.orf.at/news/145738.html

nebstbei (auf deutsch auf Wiki zensuriert), die genetische Population EUropas:

http://en.wikipedia.org/wiki/Genetic_history_of_Europe


Antworten Gast: LVR
08.05.2011 18:07
0 0

Re: Griechenland und SüdEUropa passen nicht zur NordEU - die Unterschiede in der Mentalität sind zu gross

Wie Irland in ihr krudes sozialdarwinistisches Weltbild passen soll, müssen sie aber bitte noch kurz erklären, sie Hobby-Genetiker.

Antworten Antworten Gast: @LVR
08.05.2011 18:49
0 0

Re: Re: Griechenland und SüdEUropa passen nicht zur NordEU - die Unterschiede in der Mentalität sind zu gross

Irland war ausschliesslich ein Problem der Banken, während die Club-Med Länder allesamt die selben Charakteristiken aufweisen.

Sicher, das politische System spielt auch eine grosse Rolle - siehe Unterschied zwischen BRD und DDR - man kann eine Bevlökerung auch politisch demoralisieren und demotivieren.
Aber die mentalitäten Griechenlands und Co. sind auf dem eigenen Mist gewachsen, und wurden nicht von einer bösen äusseren Macht aufoktroiert.

Mit der Mentalität haben die finanziellen Probleme Irlands wenig zu tun.

Obwohl der viele Alk, das schlechte Wetter, und die abgelegene Insellage - da könnte dei Mentalität auch mitspielen...

Antworten Gast: Markus Trullus
08.05.2011 17:08
0 0

Re: Griechenland und SüdEUropa passen nicht zur NordEU - die Unterschiede in der Mentalität sind zu gross

Ah geh... wir passen ins westliche Muster? bei den Schulden und keinerlei Regung, weder strukturell (Länderabschaffung) noch punktuell (OEBB, Asfinag) nur den kleinen Finger zu rühren??? Vorsicht: wir stehen sehr bald auf der "bad list!!

Antworten Gast: Pseudo Nym
08.05.2011 16:45
1 0

Re: Griechenland und SüdEUropa passen nicht zur NordEU - die Unterschiede in der Mentalität sind zu gross

Langweilig. Nichtssagend. Uninteressant.

Eben ein 0815-Pauschalkommentar.

Fakt ist, dass auch Österreich, Deutschland, Frankreich... usw... bereits pleite sind.

Das Projekt "EU" war von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Da braucht es keine "PIGS", oder auch "PIIGS", wenn man Italien noch hinzu zieht.

So viele Völker, Mentalitäten und Traditionen lassen sich nun Mal nicht "vereinheitlichen" und unter einen Hut bringen.

Sinnvolles, gemeinsames Wirtschaften in Frieden ja, eine Hauptverwaltung, durch die alles zentralisiert und gleichgeschaltet wird, nein danke.


 
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