26.05.2012 10:34 | Meine Presse Merkliste 0

Schweiz: Antifeministen wollen bei Wahl antreten

23.05.2011 | 10:00 |   (DiePresse.com)

Für sie sind Feministinnen "zerlumpte Vogelscheuchen": Die Schweizer IGAF kämpft wenig zimperlich gegen Männer-Diskriminierung und will bei der Parlamentswahl im Herbst antreten.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Die Interessengemeinschaft Antifeminismus (IGAF) in der Schweiz will bei der Parlamentswahl im Herbst mit eigenen Listen antreten. Die Antifeministen wollen sich auf nationaler Ebene gegen die Diskriminierung der Männer einsetzen. Noch werde entschieden, in welchen Kantonen man kandidiere, teilte die IGAF am Montag mit. Fix sei bis jetzt der Kanton Zürich.

Männeranliegen müssten in die Politik eingebracht werden, begründet die Interessengemeinschaft ihrer Entscheidung anzutreten. Niemand sonst stelle sich gegen den Feminismus. Die etablierten Parteien hätten noch nicht bemerkt, dass "ein großer Teil der Frauen unter dem Feminismus leidet", heißt es in der Mitteilung weiter.

Die Interessengemeinschaft Antifeminismus wurde im April 2010 von Rene Kuhn, einem ehemaligen Politiker der rechtskonservativen SVP (Schweizerische Volkspartei) gegründet und hat rund 4000 Mitglieder.

Zerlumpte Vogelscheuchen"

Kuhn sorgte als Gegner der Frauenbewegung immer wieder für Schlagzeilen. So bezeichnete er Feministinnen etwa als "zerlumpte Vogelscheuchen" und als Gruselkabinett. Der Wahlslogan der Partei: "Halte deine Umwelt sauber - Feminismus abschaffen".

(Ag.)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo
Als Gast kommentieren

...oder einloggen um als registrierter Benutzer zu kommentieren (Vorteile dieser Variante)


Mit dem Absenden Ihres Kommentares erklären Sie sich mit den Forenregeln einverstanden.

*... Pflichtfelder

Sicherheitscode
(Was bringt das?)*



Schwer lesbar?
Neuen Code generieren

Verbleibende Zeichen

43 Kommentare
 
1 2
Gast: Typisch billiger Journalismus -.-
15.08.2011 16:00
0 0

"Für sie sind Feministinnen "zerlumpte Vogelscheuchen": Die Schweizer IGAF kämpft wenig zimperlich gegen Männer-Diskriminierung und will bei der Parlamentswahl im Herbst antreten."

Das hat nur Kuhn gesagt, EINER der hunderten Antifeministen. Diese Aussage ist sogar unter den Antifeministen umstritten.

Es sind auch viele Frauen darunter, die noch ein Gerechtigkeitsempfinden haben und außerdem erkennen, dass Feminismus nicht nur eine totalitäre männer- sondern auch frauenfeindliche Ideologie ist.

Cedener
01.06.2011 15:37
0 0

Recht wer Recht hat

Die haben Recht! Feminismus ist jetzt mehr als Gleichberechtigung! Besonders in Schulen!

Bell@ndo
23.05.2011 22:59
0 0

Wo sama denn?

Aber die Schweiz hat ja eine Tradition mit den wahren Werten, schon wenn man sich das Jahr anschaut indem das Frauenwahlrecht eingeführt wurde kommt einem das Grauen!

Aber bitte, wer 4000 Idioten findet soll ich drüber freuen, ich würde die aber eher abzocken als eine Partei gründen (aber das eine schließt ja das andere nicht aus...)

Gast: EFF EFF
23.05.2011 18:37
3 0

Wen's interessiert

Mit bereits 4000 Mitgliedern erschliesst die Partei offensichtlich den Bedarf ewig zu kurz gekommenen Klageweibern Einhalt zu gebieten.

Feminin beutet weiblich. Nicht nur bei Männern bedeutet der Stereotyp der Emanze ätzend und Emanzen tun alles um diesem Stereotypen gerecht zu werden.

Den Emanzen ein Dorn im Auge braucht man sich nur die steigenden Heiratsquoten mit attraktiven osteuropäischen und asiatischen Frauen anzuschauen. Auch die Ehen sind stabiler und enden nicht gleich nach ein paar Jahren im ehevertragsgeregelten Geschlechterkampf.

Ich habe für die Parteigründung Verständnis, auch wenn der Partei kein langes Leben beschert ist. Glücklicherweise sterben die Emanzen altersbedingt in absehbarer Zeit aus.

Die Parteigründung notwendig machen aus Schweizer Sicht Politiker wie Calmy-Rey, die etliche Posten mit Frauen besetzt hat, trotzdem nachweislich besser qualifizierte männliche Kandidaten zur Wahl standen. Das ohnehin schwache Niveau der europäischen Politkaste wird dadurch nicht besser.

Gast: gast32354
23.05.2011 17:10
5 0

ich bin auch antifeminist

denn feministinnen sind geschlechter-rassistisch!

Leitwolf
23.05.2011 16:30
3 1

Das muss AntifeministInnen heißen!


Gast: Caramba
23.05.2011 15:24
2 1

"Geschlechtergerechtigkeit bei der Bodennutzung ..."

nachzulesen bei den Ottakringer GRÜNEN:
http://www.gruene-ottakring.at/themen/oekologie/1052.html

Bitte, kann mir jemand erklären, was das heißen soll??
WIE wird Boden GESCHLECHTERGERECHT genützt?

Nur mehr Regenwürmer zugelassen (bekanntlich Zwitter)

Von Kühen, Ochsen, Stieren...?
Blüten, Samen, Bienen?
Männlein und Weiblein beim gemeinsamen Unkrautjäten???

Warum kümmern sich die nicht um die "Bodengerechtigkeit" bei der bevorstehenden Mega-Riesengemeinheit-Verbauung des denkmalgeschützten Otto-Wagner-Spitals im 14. und 16. Bezirk?
http://diepresse.com/home/immobilien/wissen/gebaeude/663621/Steinhof-neu_Letzter-Schliff-fuer-Ausbauplaene?from=suche.intern.portal
Selber schon für eine schöne billige Gemeinde- Sozialwohnung im Jugenstil-Ambiente vorgemerkt?
Regenwürmer!


Antworten Gast: ceterum censeo
23.05.2011 23:11
0 0

Re:

Doch klar: Quotenregelung für RegenwürmerInnen und KäferInnen, Schnecken sind eh bi... ;-)))

Pilatus
23.05.2011 14:34
7 2

Wo übertriebener Feminismus hinführt

sieht man doch sehr deutlich an den österreichischen Grünen. Männer werden "geduldet" bzw. bei Gelegenheit abserviert. Es gibt eben zwei Geschlechter und unter ihnen sollte eine ausgewogene Balance herrschen.

Gast: khundino
23.05.2011 14:26
2 0

Mit diesen Girls-days ist auch nicht weit her, weil die jungen Mädchen das gar nicht annehmen, und ihnen wohl vor einem leben auf einer staubigen Baustelle oder in einer lauten Werkshalle wohl graut.

Ich sehe über 30 ein (zum. finanziell) immer grösserres Auseinanderdriften der finanziellen Leistungsfähigkeit.

Geld wird bei den meisten Damen immer wichtiger umso älter sie werden.

Leider sehen heute viele junge (Damen) diese realen Verhältnisse nicht - wenn sie ganz jung sind (Teenie-alter) lassen sies sich (gratis) von irgendwelchen besorgen, spielt nur "die Liebe" ein Rollo, aber keinerlei rationalen Überlegungen.
das war nicht immer so, früher mussten (junge) Frauen im Gegenteil sehr darauf bedacht nehmen, an keine Dummschwätzer oder hallodris zu gelangen.

Heute ist die Lage umgekehrt, Leichtfüßige, Gauklern oder Hallodris haben heute die Hand auf den (ganz) jungen Dingern, Zurückhaltende oder Ehrliche haben real wenige Chancen, eine längerfristige Beziehung eingehen zu können.

Aber bei 30+ Damen spielt dann doch meistens die finanzielle Komponente eine so große Rolle, dass wohl eine erfüllte gleichberechtigte Partnerschaft nicht leicht möglich ist.

Der Feminismus setzt ja ganz stark auf den öffentlichen Dienst, als Möglichkeit für Frauen, selbständig leben zu können.

Doch - gerade dieser Bereich muss in Zukunft am meisten sparen, und die großen Oasen (Bahn, Post, Telefon, Verwaltung) muss wegen der desaströsen Staatsfinanzen am meisten Personal abbauen.

Diese Möglichkeit ist daher großteils verbaut, und in der "freien Wirtschaft" nehmen Frauen meist nur eine sehr mies bezahlte und untergeordnete Funktion ein!


Antworten Gast: Vogel Strauss
23.05.2011 17:36
0 1

Re: Mit diesen Girls-days ist auch nicht weit her, weil die jungen Mädchen das gar nicht annehmen, und ihnen wohl vor einem leben auf einer staubigen Baustelle oder in einer lauten Werkshalle wohl graut.

Hast grad eine Abfuhr bekommen?? Hier wimmelts von (männl.) Frustbuchteln ...

Gast: Altemanze
23.05.2011 14:17
0 0

an die normalen Männer hier;

nehmt das nicht zu tragisch...;-)

Unsereins wirft Euch NICHT mit diesen .... in *EINEN* Männertopf ;-)

Es gab und wird immer einen kleinen Anteil von männlich verkörperten Menschlein geben, die ganau dann, wenn NICHT ALLES ZU HUNDERT PROZENT nach ihren Bedürfnissen und Willen läuft; sofort BENACHTEILIGUNG brüllen...*g*

Problematisch wirds nur dann, wenn dieser geringe Prozentsatz an verwöhnten & superegoistischen Mamabubis sich gegenseitig an die Spitzen der Hierarchien hieven kann...was leider öfter zu beklagen ist.
.

horst123
23.05.2011 13:05
4 3

mann oh mann

aktuell sitzen im schweizer nationalrat 70% männer (in österreich ist es ähnlich, der anteil der männer ist etwas höher), also warum angst haben, dass die interessen der männer nicht zur genug vertreten sind?

Antworten Gast: Falken
01.09.2011 16:37
0 0

70%Männer, 0%Männerinteressenvertretung

Nein, Männer sind zum Glück noch nicht untervertreten, aber ihre Interessen! Das ist es ja was zählt! Die 70% Männer akzeptieren stillschweigend alle Forderungen der Feministinnen, da sie es nicht wagen, zu widersprechen. Das ist leider zum Teil natürlich, zum Teil aber auch kulturell bedingt. Diese Männer haben noch keine Courage, sich gegen Forderungen der Frauen zur Wehr zu setzen. Zudem hat noch kaum jemand auf politischer Ebene den Mut gefunden die grossen Tabuthemen, welche uns teilweise von Feministinnen diktiert wurden, anzusprechen. Anders sind ja unsere männerdiskriminierenden Gesetzgebungen gar nicht erklärbar. Was gibt's da noch zu sagen. Soziale Gerechtigkeit ist hier gefragt. Und das bedeutet nunmal, dass auf Kaderebene gelten muss: Männer. Oder suchen sie sich ihre Frau etwa nach der Dicke ihres Geldbeutels aus?..

2 2

Re: mann oh mann

na da müss ma gleich a quote einführn!

Antworten Antworten iedo
23.05.2011 14:33
2 0

Re: Re: mann oh mann

...oder eine Anti-Feminismus Partei einführen - aso warte, die gibts ja jetzt scho!

Gast: nurKonsequent
23.05.2011 12:43
10 4

Feminismus ist der Kommunismus des 21. Jh

Wie schlimm es um Buben, Väter und allgemein Männern steht wird deutlich, wenn man liest, dass zur Rechtfertigung für eine Männerbewegung:
- es nicht ausreicht, dass Männer in fast allen Lebensbereichen benachteiligt werden, sondern

- es notwendig ist auf Probleme der Frauen durch den Feminismus zu verweisen.

siehe: Die etablierten Parteien hätten noch nicht bemerkt, dass "ein großer Teil der Frauen unter dem Feminismus leidet".

Antworten iedo
23.05.2011 14:32
3 0

Re: Feminismus ist der Kommunismus des 21. Jh

Ich halte mich selber ja für einen eher moderaten Feministen - d.h. ich bin für gleiche Chancen im Job, gleiches Gehalt bei gleicher Arbeit, aber auch für gleiches Pensionsantrittsalter, Zivildienst f. Frauen, etc. - somit glaube ich nicht, das man mir überschwengliche Zustimmung für Vorschläge á la Quotenregelung, Änderung der Bundeshymne vorwerfen kann; aber für "dass Männer in fast allen Lebensbereichen benachteiligt werden" würde ich zu gerne ein paar Beispiele hören (außer den von mir schon genannten bitte), denn ehrlich gesagt bin ich einfach Aufgrund der eigenen Erfahrungen und Erzählungen von Dritten, von der sozialen "Bessergestelltheit" der Männer überzeugt.

Antworten Antworten Gast: UKW
23.05.2011 20:22
0 0

Re: Re: Feminismus ist der Kommunismus des 21. Jh

Ich zähle Ihnen 5 Sachen auf, wo der Gesetzgeber Frauen, bzw. Mädchen explizit grob bevorzugt. Bitte nennen Sie uns ein einziges Gesetz, wo Männer bevorzugt werden. Bitte, Bitte, Bitte.

1) Der Gesetzgeber zwingt Männer unter Androhung von Gefängnis zum Bundesheer oder Zivildienst.

2) Der Gesetzgeber produziert Gesetze, bei denen Frauen im Bundesdienst gegenüber Männern bei der Einstellung bevorzugt werden.

3) Der Gesetzgeber hat ein Gesetzt produziert, dass Männer aufgrund ihres Geschhlechts um 5 Jahre später in Pension gehen dürfen als Frauen.

4) Es gibt eine Frauenministerin und keinen Männerminister. Auch das hat der Gesetzgeber beschlossen.

5) Es gibt bei den ÖBB, der Stadt Wien, im Bundesdienst etc, Girls Days, aber keine Boys Days (auch das wäre meiner Meinung nach absurd, ein Kind ist Kind).

6) Ich könnte endlos weitermachen.

Antworten Antworten Gast: UKW
23.05.2011 20:21
0 0

Re: Re: Feminismus ist der Kommunismus des 21. Jh

Ich zähle Ihnen 5 Sachen auf, wo der Gesetzgeber Frauen, bzw. Mädchen explizit grob bevorzugt. Bitte nennen Sie uns ein einziges Gesetz, wo Männer bevorzugt werden. Bitte, Bitte, Bitte.

1) Der Gesetzgeber zwingt Männer unter Androhung von Gefängnis zum Bundesheer oder Zivildienst.

2) Der Gesetzgeber produziert Gesetze, bei denen Frauen im Bundesdienst gegenüber Männern bei der Einstellung bevorzugt werden.

3) Der Gesetzgeber hat ein Gesetzt produziert, dass Männer aufgrund ihres Geschhlechts um 5 Jahre später in Pension gehen dürfen als Frauen.

4) Es gibt eine Frauenministerin und keinen Männerminister. Auch das hat der Gesetzgeber beschlossen.

5) Es gibt bei den ÖBB, der Stadt Wien, im Bundesdienst etc, Girls Days, aber keine Boys Days (auch das wäre meiner Meinung nach absurd, ein Kind ist Kind).

6) Ich könnte endlos weitermachen.

Antworten Antworten raeter
23.05.2011 19:02
1 0

Re: Re: Feminismus ist der Kommunismus des 21. Jh

In der Schule, die immer stärker "verweiblicht" werden Jungens bei gleicher Leistung schlechter beurteilt. Die Schulwelt wird immer weiblicher (Themen, Spiele, Lehrer....), Jungens klinken sich immer öfter aus und sind dadurch benachteiligt.

Das Ergebnis: 2/3 der Maturanten sind weiblich. So habe ich mir Gleichberechtigung nicht vorgestellt.

Gast: insert random name here
23.05.2011 12:31
14 4

Gut so

Good old Switzerland

Kriecht den Frauen nicht so in den Hi*tern wie die Österreicher.

Feminismus in allen Ehren aber der Genderwahn geht hier schon deutlich zu weit.

Das ist kein Vorbild für ein modernes Land, das ist Schwäche.

17 3

Hart, aber herzlich!


Um es mit Bukowski zu sagen:

"Feminismus existiert nur, um auch hässliche Frauen in die Gesellschaft zu integrieren"

Antworten Gast: Altemanze
23.05.2011 14:29
1 2

und ich verwünschte früher oft

mein gutes Aussehen...denn genau dieses veranlasste zuviele dumme schwanzgesteuerte Männleins dazu, auch in mir hptsl. eine projektionsfläche für eigene Fantasys zu sehen...

Als ich vorübergehend zu einer kl. Wr. Bezirksrätin (1983, Wieden) avancierte, auf Grund von eigenen LEISTUNGEN, kam sogar von einer damaligen Ztg.Redaktion das zweifelhafte Angebot, `mich nackt in der Zeitung zu präsentieren lassen, um zu zeigen, dass Emanzen sehr attraktiv sein können`...

ich lehnte ab.
.

...ein Arnie machte sowas öfter. Samt Karriere dazu.

Meine kl. `Rache`als Künstlerin war später; etliche Aktbilder von Männern.
;-)


2 1

Re: und ich verwünschte früher oft

Wenn sie noch Aktbilder machen - ich könnte mal in Wieden vorbeischauen...

Gast: Hinweis__
23.05.2011 12:18
11 3

ja,

der verfluchte linke Terror beginnt an Terrain zu verlieren. Auf immer mehr Gebieten in immer staerkerer Form

 
1 2