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Spindelegger: "Will mich nicht auf Ebene der Türkei stellen"

07.06.2011 | 16:08 |  CHRISTIAN ULTSCH (Die Presse)

Interview: Außenminister Spindelegger über das türkische OSZE-Veto gegen Plassnik und seine von Kardinal Schönborn bezeugte Vereinbarung mit Präsident Gül.

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Sie haben gesagt, Sie wollen das türkische Veto gegen Ursula Plassnik nicht hinnehmen. Hat denn Plassnik noch Chancen, Generalsekretärin der OSZE zu werden?

Michael Spindelegger: Das werden wir sehen. Wir setzen einen Schritt vor den anderen. Der erste Schritt ist die Einberufung des Permanenten Rats der OSZE für Donnerstag. Wir akzeptieren nicht, dass die Türkei in einem Vorverfahren, es handelt sich noch nicht um das eigentliche Wahlverfahren, ein Veto ohne Begründung einlegt. Die Behauptung, dass Ursula Plassnik einem EU-Betritt der Türkei kritisch gegenüberstand, kann nicht als Argument für die OSZE gelten.


War der litauische OSZE-Vorsitz dann nicht etwas voreilig, als er am Montag den Italiener Lamberto Zannier als neuen OSZE-Chef vorschlug.

Spindelegger: Bei so einem schwerwiegenden Schritt, wie ihn ein Veto darstellt, sollte man die Begründung dieses Vetos abwarten, bevor man den nächsten Kandidaten ins Rennen schickt. Denn wenn man einen Bewerber nach dem anderen hinausfeuert, ist die Gefahr groß, dass man wieder Vetos kassiert und am Ende gar keiner übrig bleibt.


Wie antworten Sie auf Litauens Vorschlag, den Italiener Zannier zum Generalsekretär zu machen?

Spindelegger: Vor der Sitzung des Permanenten Rates werde ich gar nicht antworten. Ich habe bis Sonntag Zeit, mich zu äußern, und lasse mir nicht in die Karten schauen.


Hätten Sie nicht wissen müssen, dass die Türkei Plassnik ablehnt. Die Türkei behauptet, dass sie Ihre Ablehnung signalisiert habe.

Spindelegger: (Lacht). Ich habe, bevor ich Plassnik nominiert habe, mit dem türkischen Außenminister Davutoğlu telefoniert. Wir verblieben damals so, dass der bessere gewinnen möge, also entweder Plassnik oder der türkische Bewerber.


Davutoğlu hat damals keinen Einspruch gegen Plassnik erhoben?

Spindelegger: Im Gegenteil, wir hatten eine Gentlemen's Agreement. Darum bin ich ja jetzt so überrascht.


Türkische Diplomaten beschweren sich über ein unethisches Spiel Österreichs.

Spindelegger: Entschuldigen Sie, das sind nichts anderes als Behauptungen. Vor ein paar Wochen hat mir der türkische Präsident Abdullah Gül während seines Besuchs in der Hofburg ins Gesicht gesagt hat, dass sich die Türkei die österreichische Kandidatin nicht blockieren werde. Ich frage mich, wie man Außenpolitik machen will, wenn man das, was man zusagt, nicht einhält. Das ist unprofessionell. Die Türkei isoliert sich damit selbst.


Das Außenamt in Ankara streitet ab, dass Gül dieses Versprechen gab.

Spindelegger: Es gibt Zeugen dafür: Kardinal Schönborn, meine Frau und auch noch andere hörten, was der türkische Präsident sagte.


Wird das Veto gegen Plassnik Gegenmaßnahmen zur Folge haben?

Spindelegger: Ich bin nicht auf Rache aus. Ich will mich nicht auf eine Ebene mit der Türkei stellen, die sich offenbar für Plassniks Haltung vor Beginn der Beitrittsverhandlungen 2005 revanchieren wollte.


Ihr Verhältnis zum türkischen Außenminister Davutoğlu scheint gestört zu sein. Sie wollten nach Ankara fliegen, um die Causa Plassnik zu klären. Er hatte keine Zeit wegen des Wahlkampfs. Sie wollten mit ihm und dem deutschen Außenminister Westerwelle im April eine Integrationskonferenz in Wien abhalten. Doch Davutoğlu fand keinen Platz in seinem Terminkalender.

Spindelegger: Er hat seine Beteiligung an der Konferenz versprochen. Und dann erklärte er mir auf einmal, sein Büro habe von dem Termin nichts gewusst. Da gehen bei mir gewisse Klappen zu. Wenn man so agiert in der Außenpolitik, wird man nicht viele Freunde finden.


Die Türkei spielt in Zentralasien und am Schwarzmeer eine Schlüsselrolle, also in beiden Regionen, mit denen sich das Weltwirtschaftsforum in Wien beschäftigt. Warum ist kein hochrangiger türkischer Vertreter dabei?

Spindelegger: Gül war eben erst in Wien, die anderen Spitzenpolitiker sind wegen der Wahl am 12. Juni verhindert.


Welches Potenzial sehen Sie in Zentralasien und am Schwarzmeer?

Spindelegger: Was der Balkan heute ist, wird morgen die Schwarzmeerregion und übermorgen Zentralasien sein. Die Wachstumsraten dort sind drei Mal so hoch wie bei uns. Österreichischen Unternehmen sehen große Chancen.


Die wirtschaftliche Strategie ist klar. Doch welche außenpolitischen Dimension hat sie?

Spindelegger: Seit dem EU-Beitritt Rumäniens und Bulgariens ist dies die unmittelbare Nachbarschaft der EU. Doch niemand kümmert sich darum. Das außenpolitische Potenzial ist gewaltig. Wenn wir nicht die Lage zwischen Aserbaidschan und Armenien stabilisieren, kann dort schnell ein Krieg ausbrechen.


In den Balkan-Ländern hat sich die EU-Beitrittsperspektive als starker Hebel erwiesen. Würden Sie diese Perspektive auch Ländern wie Georgien, Aserbaidschan oder Armenien anbieten?

Spindelegger: Ich sehe das als Nachbarschaftspolitik. Eine EU-Mitgliedschaft ist für diese Länder auch nicht unmittelbar anstrebenswert.


Sie sagten angesichts des Umbruchs in der arabischen Welt, dass man im Umgang mit den dortigen Regimes Fehler gemacht hat. Wie halten Sie es jetzt mit autoritären Regierungen in Kasachstan oder Aserbaidschan?

Spindelegger: Wenn es stärkere wirtschaftliche Verflechtungen gibt und auch diese Länder etwas von Europa wollen, dann muss auch die EU einen Katalog aufstellen und klare Bedingungen stellen, etwa für Assoziierungsabkommen.


Kasachstan ist jetzt schon wichtigster Gaslieferant Österreichs. Mir ist nicht bekannt, dass es dafür irgendwelche Bedingungen wie die Einhaltung von Menschenrechten gab.

Spindelegger: Wenn man Ressourcen kauft, ist das ein normales Geschäft.


Das hat man sich gegenüber Libyen auch so gedacht.

Spindelegger: Mag durchaus sein, aber ab dem Moment, wo man eine Mittelmeer-Union gründet, hätte Europa schon viel stärker auf die Einhaltung von Menschenrechten schauen müssen.

Plassnik: Karriereschritt von der Türkei vereitelt

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397 Kommentare
 
1 2 34 5 6 7 8 9
Gast: kein fpö wähler
08.06.2011 23:36
4 1

die eu ist ein vielvölkerstaat...

.... und wenn die türkei da macht zeigen will anstelle sich integrieren zu wollen, dann ist sie nicht reif das sie eingeht unter das dach . aus

Hilfe zur Selbsthilfe


Ich bin ein einfacher Österreicher. Mich ärgert wenn es heißt, ihr Ausländer lernt endlich Deutsch. Weil ich es verstehe und auch wieder nicht.

Die Schule bemüht sich, auch zusätzliche Förderstunden werden gegeben.

Es reicht nicht, weil ein 9-jähriges Kind, in Österreich geboren, von den Eltern in Deutsch nicht unterrichtet werden kann.

Ich habe mir die Zeit genommen zwei dieser Kinder in Deutsch eine Stunde pro Woche zu unterrichten. Aber auch in unseren Gepflogenheiten und Sitten.

Der Junge macht die Gartentüre auf und lässt das Mädchen vorausgehen. Wir haben uns geeinigt, dass gegrüßt werden muss, entweder mit "Grüß 'Gott" oder mit "guten Tag".

Wir besprechen ihre und unsere Kultur und wir wissen, dass beide Kulturen wichtig sind. Die wichtigste jedoch die unsere ist, weil sie hier leben. Und - die Kinder und auch die Eltern nehmen dies zur Kenntnis.

Ich sehe diese Kinder als heranwachsende Menschen, denen ich helfen will Deutsch und auch unsere Sitten und Gebräuche zu lernen.

Die Kinder begegnen mich auf der Straße, so wie ihre Eltern auch, und sie grüßen mich und gehen auf mich zu.

Antworten Gast: Die mit dem Wolf tanzt
09.06.2011 17:26
0 1

Re: Hilfe zur Selbsthilfe

@Erich Bahn
Die Kinder tun mir aber leid, wenn sie mit so alten, überholten Ansichten konfontriert werden von jemanden, der nicht mal selber Deutsch kann...

Antworten Gast: OhGott
09.06.2011 12:06
1 4

Re: Hilfe zur Selbsthilfe

und wer ist Ihr Deutschlehrer?

!!!

Die Kinder begegnen mich auf der Straße

???

mich ---

oder MIR !!!
???

Re: Hilfe zur Selbsthilfe

Es ist sehr löblich, was Sie machen, aber Sie vermitteln den Eindruck, dass "Grüßen" in Österreich erfunden worden wäre und die "Türken" nicht grüßen könnten...Ich wohne in einem Haus mit "rein autochton österreichischen" Nachbarn; und wie oft ärgern sich unsere Kinder, dass sie nicht zurückgegrüßt werden (der Grund ist gar nicht, dass wir türkischstämmig sind, sondern weil die Leute nicht grüßen können und ignorante Möchtegern-Arrogante sind)...

Antworten Antworten Gast: SMS jetzt
09.06.2011 17:33
0 0

Re: Re: Hilfe zur Selbsthilfe

@Özcelik
Ich nehme an, Sie wohnen in Wien.

Re: Hilfe zur Selbsthilfe

das finde ich sehr gut Herr Bahn, so sollte es überall sein. Man sollte den Mut aufweisen und mit diesen Menschen zu kommunizieren, Sich näher kommen, mit Ihnen einiges teilen, zu Festen einladen usw....so entsteht Integration und nicht anders...einfach im Rathaus sitzen und auf die Emigranten schimpfen, aber ohne Sie zu Unterstützen. Einer Frage an alle hier...warum funktioniert es in Finnland so Gut mit der Integration und warum nicht in Österreich oder in Deutschland. Wobei die deutschen nach 50 Jahren eingesehen haben das Sie was falsch angepackt haben und Sie sind jetzt dabei dies zu ändern.
Der Bruder von meinem Ex (die Eltern waren langer Zeit , ca: 11,5 Jahre Botschaftsangehöriger in Istanbul ) ist nach 3 Monaten wieder nach Istanbul zurück gekehrt. Er schaffte es nicht und wollte auch nicht mehr, in dieser Bornierten Gesellschaft zu Leben - seine Worte.

Antworten Antworten Gast: 915357
09.06.2011 12:08
1 4

Re: Re: Hilfe zur Selbsthilfe

Diese "Bornierten Gesellschaft" hätte kein Problem wenn "ER" den Rest der Sippe gleich mitnimmt!

Antworten Antworten Antworten Gast: 9999999
09.06.2011 12:39
3 1

Re: Re: Re: Hilfe zur Selbsthilfe

lol, und schon zeigt der erste dieser gesellschaft auf^^

Gast: Sandmännchen
08.06.2011 22:47
8 3

Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste

Das Verhalten der Türkei ist offensichtlich ein schöner Vorgeschmack darauf, was der EU blüht, wenn die Türkei Mitglied werden sollte.
Gute Nacht kann man da nur noch schreiben.

Weiter gehts heute im ORF II

CLUB 2, 23:05 Uhr
"Türkei-Österreich: Eine verhängnisvolle Affaire?"

Mit Christian Ultsch ("Die Presse", der auch obigen Artikel schrieb).

Cengiz Günay
Politologe, Österr. Institut f. Internationale Politik

Tülay Tuncel
Integrationsexpertin

Wolfgang Wolte
Botschafter i.R.

Seyit Arslan
Chefredakteur "Zaman Österreich"

Asdin El Habbassi
Junge ÖVP

Antworten Gast: dings
08.06.2011 22:25
5 0

Re: Weiter gehts heute im ORF II

Also, da muss man schon ein Sado irgendwas sein.
ORF, Club2, Türkei?
Dem Fernseher zuliebe kann ich mir das gar nicht anschauen. Wie viele Schuhe habe ich schon gegen das Gerät geworfen, wenn ich ORF geschaut habe.
Bei ORF Politsendungen sind auch schon die schweren Bergschuhe geflogen.
Ein Wunder, dass die Glotze das ausgehalten hat.
Ich kann und darf mir das einfach nicht mehr antun.
Den ORF habe ich aus der Sendeliste gelöscht. Wie bereits auch schon viele Verwandte und Bekannte.

Da sind ARD und ZDF noch österreichischer.
(Das ist echt keine Aufforderung oder so. Nur meine persönliche Meinung.)

Re: Weiter gehts heute im ORF II

er leitet ihn?

Re: Re: Weiter gehts heute im ORF II

es hätte "wer..." heißen sollen

Gast: Knüppel
08.06.2011 20:29
3 7

Die Bedeutung Österreichst ist gleich Null für die Türkei

Komisch sind sie.....diese Alpenbewohner...

Über 1040 Kommentare über ein Thema, was in türkischen Zeitungen, Zeitschriften, TV oder Radio noch nicht mal erwähnt wird. Nichts ist in der türkischen Presse hierüber zu lesen. Währendessen steht das ganze Alpenland Kopf..

Soviel, zu eurer Bedeutung....


Antworten Gast: Österreicher!
08.06.2011 22:28
0 3

Re: Die Bedeutung Österreichst ist gleich Null für die Türkei

Aber der Gül war bei uns in Wien und Salzburg….

in diesem kleinen und unbedeutenden Land?

Irgendwas wollte der doch sicher?

Anbiedern vielleicht?

Antworten Gast: gramatik ist ein hund
08.06.2011 21:22
5 2

Re: Die Bedeutung Österreichst ist gleich Null für die Türkei

merhaba

lauter europäisch klingende gastnamen, die man vorher noch nie zum thema türkei posten gesehen hat .

aber die grammatik ist halt türkisch :-)
ich tippe auf türkische botschaft .. oder bezahlte türkische studenten ....

in diesem sinn servus
und selam

Re: Ihr Informationsstand ist gleich Null

Herr Knüppel, DAS ist Ihr Problem.
Lesen bildet. Zum Beispiel die einschlägigen Rezensionen türkischer Zeitungen zu dieser Angelegenheit in der deutschsprachigen Presse.

Re: Re: Ihr Informationsstand ist gleich Null

hätten Sie da einen link? Vielen Dank.

Re: Link zur türkischen Presse

Herr Özcelik, hier:

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/667982/Tuerkische-Pressestimmen_Veto-ist-Revanche?direct=668382&_vl_backlink=/home/politik/aussenpolitik/668382/index.do&selChannel=

Der Link steht auch weiter oben nochmal, unter "Mehr zum Thema:"
-Türkische Medien: Veto ist ''Revanche''


0 1

geht auchn nicht!

da müssten sich die türken ja in ein tiefes loch eingraben!

Gast: Gastname
08.06.2011 20:05
0 5

Überschrift

Bei uns kostet ein frisches Brot 60 Cent, die Leute moegen das und stellen sich an, bei Spindelegger und Plassnik kostet altes Brot 2 EURO- 20% die Leute moegen das nicht und werfen sie hinaus.

Stärke zeigen ist die richtige und einzige Antwort!

türkischen Botschafter aus Österreich ausweisen
die Einreise von türkischen Bürgern erschweren, Visum kostet dann 1.000 €
Strafzölle auf Geldüberweisungen aus Österreich in die Türkei mind. 20%
Strafzölle für Waren aus der Türkei mind. 20%
allen türkischen Vereinen die Geld vom Bund-Land bekommen diese Mittel entziehen

Das sind die richtigen und einzigen die Ankara versteht. Weg mit den Samthandschuhen und endlich einmal Stärke zeigen gegenüber den Türken. Was dürfen sich die Türken noch alles erlauben bis endlich eine passende Reaktion kommt. Sorry, aber die tanzen uns doch immer nur auf der Nase rum. Sie wollen jenes sie wollen dieses und Österreich soll springen, keine Pflichten nur Leitungen haben wollen und fordern! Sorry so geht es nicht und jenes sollen einmal die Türken kapieren!

Jenes ist Law and Order nicht dieses Wischi Waschi alla Marek, Vassilakou, Häupl und Strache!

0 1

Re: Stärke zeigen ist die richtige und einzige Antwort!

Ja die Rezepte des vergangenen Jahrhunderts sind noch immer für die FPÖ-ler aktuell!

Werdet´s endlich einmal wach, wir haben bereits 2011. Das 1000-jährige Reich brachte es mit diesen Mitteln nur auf einen Bestand von 12 Jahren!

Antworten Gast: Maras Mus
08.06.2011 22:03
7 8

Re: Stärke zeigen ist die richtige und einzige Antwort!

Ihre Vorschläge sind so dumm dass ich annehmen muss dass sie FPÖ Wähler sind.
Österreichische Unternehmer haben Milliarden in der Türkei investiert. Ein solches Vorgehen wie sie vorgehen würde viele Arbeitsplätze in ÖSTERREICH kosten.

6 8

Re: Stärke zeigen ist die richtige und einzige Antwort!

1. Die Ausweisung des Botschafters ist ein schwerwiegender diplomatischer Akt, der nicht leichtfertig gesetzt werden soll. Der nächste Schritt wäre der Abbruch der diplomatischen Beziehungen. Übrigens befindet sich der österreichische Wirtschaftsminister zu einer Vertragsunterzeichnung für das Nabucco-Projekt gerade in der Türkei.
2. Wollen Sie die 1000-Marksperre wiederbeleben?
3. Solche Strafzölle verstoßen gegen WTO-Richtlinien.
4. Welche Verhaltensweisen des türkischen Staates würden wo weitreichende Sanktionen rechtfertigen?
Die gesamte Wortmeldung ist von gekränkter Eitelkeit gekennzeichnet, die in Aggressivität umgeschlagen ist. Wenn Sie schon von Law und Order sprechen, dann bitte legen sie erst einmal die rechtliche Basis solcher Aktionen dar.

Re: Re: Stärke zeigen ist die richtige und einzige Antwort!

Österreich wurde auch sofort mit Sanktionen bedacht, als eine FPÖ in die Regierung gekommen ist. Israel hat glaube ich sogar den Botschafter aus Wien abgezogen.

Ich würde sagen ein gewisse härte hier in dieser Frage ist angebracht und würde auch Strache einige Wähler kosten. Die Mitglieder dieser Regierung werden ja schon als Menschen ohne Rückgrat bezeichnet die keine klaren Worte finden. Ich denke wenn es Österreich macht einen klaren und harten Kurs hier zu fahren wird es uns auch Europa danken. Wir sind nicht die einzigen die Probleme mit der Türkei und den Türken haben. Europa so wie ich es jetzt sehe ist leider nur eine Ansammlung von Memmen, Schleimern, Drückeberger, Weichling, Heuchler, Jammerlappen, Nieten…. Sie sind einfach gelähmt dafür können wir uns bei der Linken bedanken.

0 0

Re: Re: Re: Stärke zeigen ist die richtige und einzige Antwort!

"...ist leider nur eine Ansammlung von Memmen, Schleimern, Drückeberger, Weichling, Heuchler, Jammerlappen, Nieten…"

Sie denken offenbar nur an Ihre FPÖ-ler!

Re: Re: Re: Stärke zeigen ist die richtige und einzige Antwort!

..wo Leben Sie denn eigentlich...was würde so was bringen...können Sie mir bitte mal plausibel erklären.

1000 € für Visa, 20 % Strafzölle bei Geldüberweisungen in die Türkei, 20 % für Waren Importe aus der Türkei.

SO EIN SCHWACHSINN HABE ICH LANGE NICHT MEHR GEHÖRT.

Was würden Sie Sagen wenn die Türkei die gleichen Schritte macht, und Österreichischen Unternehmen hoch besteuert oder sogar Ihnen die Konzession entzieht und alle Österreichischen Staatsbürger die dort ansässig sind mit höheren Steuern belastet, als andere ansässige Ausländer ? also schön aufpassen was Sie da schreiben.

Und wie Sie Europa oder die Europäer ansehen, das ist Ihr Problem.

Das alles hinterlässt bei mir den Eindruck, das Sie ein Ungebildeter Stammtisch Polet sind.

Re: Re: Stärke zeigen ist die richtige und einzige Antwort!

Strafzölle - ich sage nur USA - EU, die WTO ist ein Verein der ignoriert werden kann.

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/eu-klagt-erfolgreich-usa-unterliegen-im-streit-um-strafzoelle-1.847355

es geht, wenn es gewollt ist

Da war doch was, ein Interview in der Presse, wo ein Botschafter sich etwas komisch geäußert hat... es war sogar der türkische.

Die 1.000 Mark will ich nicht, an jene hab ich gar nicht gedacht, aber es hat funktioniert anno dazumal. Die Türken brauchen unsere Touristen mehr, als wir ihre.

Die Wortmeldung ist aggressiv, war von mir auch bewusst so geschrieben, es braucht leider eine gewisse Aggressivität, sonst verstehen es einige Menschen nicht.

Die Türken verhalten sich schon länger so, z.B: die Grauen Wölfe in Deutschland, die Integrationsunwilligkeit, Aussagen von türkischen Botschaftern und Konsolen. Was war mit dieser Aussage von Erdogan: „Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten“. Die Reden von Erdogan in Deutschland waren auch nicht ohne und führten immer zum Eklat. Ich sage auch noch Fußball Türkei gegen Schweiz, also es gibt genug gute Gründe der Türkei einmal die Flügel etwas zustutzen.

Antworten Antworten Antworten Gast: Türkei-Fan
09.06.2011 00:19
6 5

Re: Re: Re: Stärke zeigen ist die richtige und einzige Antwort!

Man sieht schon, dass Sie über die Türkei ınd die türkische Wirtschaft
überhaupt keine Ahnung haben. Nur
ein Beispiel dafür: Der gesamte Wirtschaftsvolumen der Türkei ist in etwa 800 Milliarden Dollar. Einnahmen von der Tourismus ist c.a.
30 Milliarden Dollar. Anteil der österr.
Touristen ist sage und schreibe c.a.
150 Millionen Dollar. Jetzt überlegen
Sie sich noch einmal, ob die Türken
die Touristen aus Österreich wirklich brauchen.

5 4

Re: Re: Re: Stärke zeigen ist die richtige und einzige Antwort!

1. Abgesehen dass der Botschafter in Vielem Recht hatte, bestand sein „Vergehen“ darin, undiplomatisch gewesen zu sein.
2. Sie haben sonst nur Beispiele (ich will sie hier gar nicht debattieren) genannt, die nichts mit Österreich zu tun haben, also Sie haben mit Ausnahme der undiplomatischen Äußerungen des Botschafters nichts genannt, was Österreich betroffen hat.

Re: Re: Re: Re: Stärke zeigen ist die richtige und einzige Antwort!

Es geht hier nicht nur um Österreich, es geht hier um das Benehmen der Türken in Europa und jenes ist einfach fürchterlich. Sorry, wie bei kleinen Kindern gehören auch diesen einmal ganz klar und deutlich die Grenzen gezeigt.

Der Botschafter hat etwas Richtiges gesagt, aber auch viel Falsches. Europa ist einfach schon zu tolerant geworden und vergisst auf seine Werte, die es groß gemacht haben. Die Türken fordern und bekommen, aber bringen tun sie nichts. Es gab Einwanderegruppen in Österreich und am meisten Probleme haben wir mit den Türken und nicht nur wir sondern halb Europa.

MFG

0 0

Re: Re: Re: Re: Re: Stärke zeigen ist die richtige und einzige Antwort!

Spielt euch doch nicht immer dazu auf, Europa zu verteidigen.
Inn Europa interessiert sich niemand für eure dummen und gekränkten FPÖ-Eitelkeiten!

Europa muss nicht "verösterreichert" werden, sehr wohl aber muss Österreich endlich einmal europäischer werden.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Schon vergessen????
09.06.2011 14:27
0 3

Re: Re: Re: Re: Re: Stärke zeigen ist die richtige und einzige Antwort!

So ist das Leben nun mal in der Tuerkenbelagerung 3.0 . Nichts aus der Geschichte gelernt, also wiederholen sich die Massaker. Wenn Europa einen Erbfeind hat, dann sind es die Tuerken.

0 0

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Stärke zeigen ist die richtige und einzige Antwort!

"...also wiederholen sich die Massaker."

Wenn Sie einen "Erbfeind" haben, behalten Sie diesen Unsinn für sich!
Weder ich noch die meisten anderen Europäer haben irgend einen Erzfeind!

Re: Re: Re: Re: Re: Stärke zeigen ist die richtige und einzige Antwort!

Interessanterweise haben die anderen "Europäer" und Mitgliedsstaaten der OSZE keine Probleme mit dem "Verhalten der Türken", hervorzuheben sind z.B. die Litauer (siehe prompte "Empfehlung" des ital. Kandidaten) und die Italiener (bei ein wenig "Solidarität" mit Österreich hätte man die Kandidatur zurückziehen müssen);
Ich persönlich bin mit der Vorgangsweise der "Türken" nicht einverstanden. So etwas sollte diplomatisch zu lösen sein. Für Ö wäre solch ein internat. Posten (der wichtigste nach Waldheim/UNO) sehr wichtig gewesen! Schade; wobei ich glaube, dass auch Ö seinen Beitrag zu dieser Situation geleistet hat. (jetzt fehlt nur noch, dass Ö mit dem OSZE-Austritt droht)

Passzwang für Österreicher

Österreicher dürfen seit kurzem nicht mehr mit ihrem Personalausweis in die Türkei reisen - Der Reisepass ist nun erforderlich!

Staatsangehörige einiger europäischer Staaten (z.B. Bundesrepublik Deutschland und Schweiz) können mit einem Personalausweis in die Türkei einreisen, für österreichische Staatsbürger ist das nicht mehr möglich.

Darüber konnte man kaum etwas in den Medien lesen, weil wahrscheinlich nicht "pc"

Alles ist jedoch nachzulesen auf der website des Außenministeriums.

Karl Kater -der gesperrte- empfiehlt reziproke Massnahmen - ich bin aber auch absolut nicht "pc" vertrottelt.

0 0

Re: Passzwang für Österreicher

Noch nie konnten Österreicher nur mit dem Personalausweis in die Türkei fahren.
Seit Österreich vor ca 15 Jahren den Visumzwang für Türken eingeführt haben, wurde als "Retorsion" der Visumzwang mit ursprünglich 200 ATS eingeführt. Ein Visum und eine Einreise mit Personalausweis schließt sich logischerweise aus.

Hat absolut wieder nichts mit pc zu tun, sondern nur mit einigen Ausfällen eines FPÖ-lers!

Antworten Gast: Karl, Herzog
08.06.2011 22:29
3 4

Re: Passzwang für Österreicher???

Österreicher müssen weder mit Paß noch mit Personalausweis in die Türkei reisen.

Sie können nach Spanien, Portugal oder Italien reisen.

Die 100 Euro mehr ist die Urlaubsqualität allemal wert.

(Und für den absolut anspruchslosen Sparefroh ist Tunesien heuer billiger)

Re: Re: Passzwang für Österreicher???

dann... Bon Voyage... wenn Ihr in Spanien, Portugal, Italien oder in Griechenland seid, verhaltet euch ruhig noch besser schön im Hintergrund bleiben..Warum ?

Also die Griechen sehen in diesen Zeiten, sehr ungern Deutsche auf Ihren Straßen und Stränden.

Außerdem sind die türkischen Tourismus Burgen schon 100 % gefüllt, es werden sogar im privaten Haushalten nach freien Zimmern gefragt.

2 4

Re: Passzwang für Österreicher

Während türkische Staatsbürger ein Einreisevisum benötigen, können österreichische Staatsbürger ohne Visum in die Türkei einreisen!

2 4

Re: Passzwang für Österreicher

Soviel ich weiss, benötigen türkische Staatsbürger ein Visum, um in Österreich einzureisen, während österreichische Staatsbürger KEIN solches für die Einreise in die Türkei brauchen!

0 0

Re: Re: Passzwang für Österreicher

Seit Österreich vor ca 15 Jahren einen Visumzwang für Türken eingeführt haben, gibt es auch einen Visumzwang für Österreicher mit € 15,- für 3 Monate Gültigkeit!

Gast: 1000er
08.06.2011 17:42
0 0

wer war der glückliche?

und hat den 1000sten post gemacht?! a wahnsinn!!! nicht das noch daraus ein krieg wird...^^

Gast: armer sünder
08.06.2011 17:41
6 0

plassnik

erst die gurken dann die sprossen...
und wenn die türken noch lange böse zu uns sind, werden wir eben die datteln beschuldigen!

zt

Re: plassnik

armer Sünder...dir sind deine Sünden vergeben...:))

Gast: geoopster Heike
08.06.2011 17:31
6 0

Bis Sonntag hat er Zeit?

Wovon faselt der? Was erzählt uns dieser Pinocchio?

Die Türkei hat sogar ihren eigenen Kandidaten geopfert, um der Tante eine reinzuhauen. Die Begründung ist bekannt: In ihrer Erklärung sprach sich die Türkei nicht gegen eine Nominierung aus Österreich aus, sondern explizit gegen Ursula Plassnik.

Auch wenn es wirklich zu einer Aussprache zwischen Österreich und der Türkei bei der Sitzung des Ständigen Rats der OSZE morgen kommen sollte - die Kandidatur der Ursula Plassnik gehört wohl der Vergangenheit an.

Zu viel diplomatisches Porzellan ist zerbrochen.
http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article13418594/Rache-an-der-blonden-Kaerntnerin.html

Gast: Hunter
08.06.2011 16:47
4 1

Hier werden ja nur Kommentare türkischer Akriecher veröffentlicht.

Glaubt ihr echt dies ist die Meinung der Bürger?
FALSCH

Gast: Rechberger W.E.
08.06.2011 16:27
1 0


Gast: Quoting facts
08.06.2011 15:45
4 7

Es gibt sie doch - Die echten Probleme der Menschheit!

Während sich das reiche, verwöhnte, engstirnige Österreich Sorgen um den geeigneten Versorgungsposten für ein Ex-Regierungsmitglied macht, bemüht sich die Türkei aufrichtig, eine humanitäre Katastrophe vor ihren Toren abzuwenden!

Auch in Libyen ging es der Türkei in erster Linie - genau wie jetzt in Syrien - um das Lindern der schweren Wunden des Bürgerkrieges und um eine innere Befriedung des Landes und nicht um die Ausweitung seines Macht- und Einflußbereiches.

Die Türkei ist seit einigen Wochen darauf vorbereitet, notfalls Tausende Syrer in Zeltstädten unterzubringen. Bis Dienstag wurden nach Angaben des türkischen Außenministeriums etwa 260 Flüchtlinge untergebracht oder in Krankenhäusern behandelt. Berichte, wonach die visafreie Einreise von Syrern in die Türkei wegen des Konflikts ausgesetzt wurde, seien falsch, sagte ein Sprecher des Ministeriums in Ankara.

Im Gegenteil: Ministerpräsident Reccep Tayyip Erdogan betonte am Mittwoch, die Türkei werde ihre Grenzen „nicht schließen“. Auf einer Pressekonferenz in Ankara zeigte sich Erdogan besorgt über die Entwicklungen in Syrien und forderte das Regime auf, mehr „Toleranz“ gegenüber seinen Bürgern zu zeigen."

http://www.orf.at/stories/2062599/2062593/

 
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