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Spindelegger: "Will mich nicht auf Ebene der Türkei stellen"

07.06.2011 | 16:08 |  CHRISTIAN ULTSCH (Die Presse)

Interview: Außenminister Spindelegger über das türkische OSZE-Veto gegen Plassnik und seine von Kardinal Schönborn bezeugte Vereinbarung mit Präsident Gül.

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Sie haben gesagt, Sie wollen das türkische Veto gegen Ursula Plassnik nicht hinnehmen. Hat denn Plassnik noch Chancen, Generalsekretärin der OSZE zu werden?

Michael Spindelegger: Das werden wir sehen. Wir setzen einen Schritt vor den anderen. Der erste Schritt ist die Einberufung des Permanenten Rats der OSZE für Donnerstag. Wir akzeptieren nicht, dass die Türkei in einem Vorverfahren, es handelt sich noch nicht um das eigentliche Wahlverfahren, ein Veto ohne Begründung einlegt. Die Behauptung, dass Ursula Plassnik einem EU-Betritt der Türkei kritisch gegenüberstand, kann nicht als Argument für die OSZE gelten.


War der litauische OSZE-Vorsitz dann nicht etwas voreilig, als er am Montag den Italiener Lamberto Zannier als neuen OSZE-Chef vorschlug.

Spindelegger: Bei so einem schwerwiegenden Schritt, wie ihn ein Veto darstellt, sollte man die Begründung dieses Vetos abwarten, bevor man den nächsten Kandidaten ins Rennen schickt. Denn wenn man einen Bewerber nach dem anderen hinausfeuert, ist die Gefahr groß, dass man wieder Vetos kassiert und am Ende gar keiner übrig bleibt.


Wie antworten Sie auf Litauens Vorschlag, den Italiener Zannier zum Generalsekretär zu machen?

Spindelegger: Vor der Sitzung des Permanenten Rates werde ich gar nicht antworten. Ich habe bis Sonntag Zeit, mich zu äußern, und lasse mir nicht in die Karten schauen.


Hätten Sie nicht wissen müssen, dass die Türkei Plassnik ablehnt. Die Türkei behauptet, dass sie Ihre Ablehnung signalisiert habe.

Spindelegger: (Lacht). Ich habe, bevor ich Plassnik nominiert habe, mit dem türkischen Außenminister Davutoğlu telefoniert. Wir verblieben damals so, dass der bessere gewinnen möge, also entweder Plassnik oder der türkische Bewerber.


Davutoğlu hat damals keinen Einspruch gegen Plassnik erhoben?

Spindelegger: Im Gegenteil, wir hatten eine Gentlemen's Agreement. Darum bin ich ja jetzt so überrascht.


Türkische Diplomaten beschweren sich über ein unethisches Spiel Österreichs.

Spindelegger: Entschuldigen Sie, das sind nichts anderes als Behauptungen. Vor ein paar Wochen hat mir der türkische Präsident Abdullah Gül während seines Besuchs in der Hofburg ins Gesicht gesagt hat, dass sich die Türkei die österreichische Kandidatin nicht blockieren werde. Ich frage mich, wie man Außenpolitik machen will, wenn man das, was man zusagt, nicht einhält. Das ist unprofessionell. Die Türkei isoliert sich damit selbst.


Das Außenamt in Ankara streitet ab, dass Gül dieses Versprechen gab.

Spindelegger: Es gibt Zeugen dafür: Kardinal Schönborn, meine Frau und auch noch andere hörten, was der türkische Präsident sagte.


Wird das Veto gegen Plassnik Gegenmaßnahmen zur Folge haben?

Spindelegger: Ich bin nicht auf Rache aus. Ich will mich nicht auf eine Ebene mit der Türkei stellen, die sich offenbar für Plassniks Haltung vor Beginn der Beitrittsverhandlungen 2005 revanchieren wollte.


Ihr Verhältnis zum türkischen Außenminister Davutoğlu scheint gestört zu sein. Sie wollten nach Ankara fliegen, um die Causa Plassnik zu klären. Er hatte keine Zeit wegen des Wahlkampfs. Sie wollten mit ihm und dem deutschen Außenminister Westerwelle im April eine Integrationskonferenz in Wien abhalten. Doch Davutoğlu fand keinen Platz in seinem Terminkalender.

Spindelegger: Er hat seine Beteiligung an der Konferenz versprochen. Und dann erklärte er mir auf einmal, sein Büro habe von dem Termin nichts gewusst. Da gehen bei mir gewisse Klappen zu. Wenn man so agiert in der Außenpolitik, wird man nicht viele Freunde finden.


Die Türkei spielt in Zentralasien und am Schwarzmeer eine Schlüsselrolle, also in beiden Regionen, mit denen sich das Weltwirtschaftsforum in Wien beschäftigt. Warum ist kein hochrangiger türkischer Vertreter dabei?

Spindelegger: Gül war eben erst in Wien, die anderen Spitzenpolitiker sind wegen der Wahl am 12. Juni verhindert.


Welches Potenzial sehen Sie in Zentralasien und am Schwarzmeer?

Spindelegger: Was der Balkan heute ist, wird morgen die Schwarzmeerregion und übermorgen Zentralasien sein. Die Wachstumsraten dort sind drei Mal so hoch wie bei uns. Österreichischen Unternehmen sehen große Chancen.


Die wirtschaftliche Strategie ist klar. Doch welche außenpolitischen Dimension hat sie?

Spindelegger: Seit dem EU-Beitritt Rumäniens und Bulgariens ist dies die unmittelbare Nachbarschaft der EU. Doch niemand kümmert sich darum. Das außenpolitische Potenzial ist gewaltig. Wenn wir nicht die Lage zwischen Aserbaidschan und Armenien stabilisieren, kann dort schnell ein Krieg ausbrechen.


In den Balkan-Ländern hat sich die EU-Beitrittsperspektive als starker Hebel erwiesen. Würden Sie diese Perspektive auch Ländern wie Georgien, Aserbaidschan oder Armenien anbieten?

Spindelegger: Ich sehe das als Nachbarschaftspolitik. Eine EU-Mitgliedschaft ist für diese Länder auch nicht unmittelbar anstrebenswert.


Sie sagten angesichts des Umbruchs in der arabischen Welt, dass man im Umgang mit den dortigen Regimes Fehler gemacht hat. Wie halten Sie es jetzt mit autoritären Regierungen in Kasachstan oder Aserbaidschan?

Spindelegger: Wenn es stärkere wirtschaftliche Verflechtungen gibt und auch diese Länder etwas von Europa wollen, dann muss auch die EU einen Katalog aufstellen und klare Bedingungen stellen, etwa für Assoziierungsabkommen.


Kasachstan ist jetzt schon wichtigster Gaslieferant Österreichs. Mir ist nicht bekannt, dass es dafür irgendwelche Bedingungen wie die Einhaltung von Menschenrechten gab.

Spindelegger: Wenn man Ressourcen kauft, ist das ein normales Geschäft.


Das hat man sich gegenüber Libyen auch so gedacht.

Spindelegger: Mag durchaus sein, aber ab dem Moment, wo man eine Mittelmeer-Union gründet, hätte Europa schon viel stärker auf die Einhaltung von Menschenrechten schauen müssen.

Plassnik: Karriereschritt von der Türkei vereitelt

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397 Kommentare
 
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Gast: Quoting facts
08.06.2011 15:45
4 7

Es gibt sie doch - Die echten Probleme der Menschheit!

Während sich das reiche, verwöhnte, engstirnige Österreich Sorgen um den geeigneten Versorgungsposten für ein Ex-Regierungsmitglied macht, bemüht sich die Türkei aufrichtig, eine humanitäre Katastrophe vor ihren Toren abzuwenden!

Auch in Libyen ging es der Türkei in erster Linie - genau wie jetzt in Syrien - um das Lindern der schweren Wunden des Bürgerkrieges und um eine innere Befriedung des Landes und nicht um die Ausweitung seines Macht- und Einflußbereiches.

Die Türkei ist seit einigen Wochen darauf vorbereitet, notfalls Tausende Syrer in Zeltstädten unterzubringen. Bis Dienstag wurden nach Angaben des türkischen Außenministeriums etwa 260 Flüchtlinge untergebracht oder in Krankenhäusern behandelt. Berichte, wonach die visafreie Einreise von Syrern in die Türkei wegen des Konflikts ausgesetzt wurde, seien falsch, sagte ein Sprecher des Ministeriums in Ankara.

Im Gegenteil: Ministerpräsident Reccep Tayyip Erdogan betonte am Mittwoch, die Türkei werde ihre Grenzen „nicht schließen“. Auf einer Pressekonferenz in Ankara zeigte sich Erdogan besorgt über die Entwicklungen in Syrien und forderte das Regime auf, mehr „Toleranz“ gegenüber seinen Bürgern zu zeigen."

http://www.orf.at/stories/2062599/2062593/

Frage, wie vielen Menschen hat Österreich in ihrer Not geholfen?

Österreich hat genug Hilfe geleistet. Der Krieg in Ex-Jugoslawien ist nur eines von vielen Beispielen! Bitte schreiben sie nicht so einen Unsinn! Wenn sie Türke sind, in Österreich leben, aber ihnen die Türkei besser gefällt, warum gehen sie nicht zurück?

http://www.aeiou.at/aeiou.encyclop.f/f538354.htm

Antworten Gast: Richtigstellung
08.06.2011 16:01
2 4

Apropos Fakten:


http://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lkermord_an_den_Armeniern

Da könnte die Türkei mal Rückgrat zeigen!

Re: Apropos Fakten:

bitte schön....

http://www.youtube.com/watch?v=WSZvNlrmlTo

Am Anfang redet der ermordete Hrant Dink in türkisch der Rest ist in deutsche Sprache.

Antworten Antworten Antworten Gast: Richtigstellung
08.06.2011 16:43
0 2

Re: Re: Apropos Fakten:


Soviel zum Türkischen Rückgrad...

0 0

Re: Re: Re: Apropos Fakten:

Wenn Sie sich schon seit Wochen unter verschiedenen Gastnamen für die FPÖ als Kampfschreiber betätigen, sollten Sie wenigstens einen einzigen Rat von mir annehmen:
Schreiben Sie nicht andauernd RÜCKGRAD, oder verwenden Sie wenigstens immer den gleichen Nick!

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Richtigstellung
10.06.2011 14:10
0 0

Re: Re: Re: Re: Apropos Fakten:


Warum verteidigst du, als FPÖ gegner, eigentlich türkisch rechtsextreme Poster?

Die Leugnung des Völkermordes an den Armeniern ist genauso wiederwärtig wie die österreichisch rechtsextreme Holocaust Leugnung.

Kein Unterschied!

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Richtigstellung
10.06.2011 12:20
0 0

Re: Re: Re: Re: Apropos Fakten:

???

Einbildung ist auch eine Bildung...

???

Re: Re: Re: Apropos Fakten:

was meinst du...den Inhalt des Videos oder mein vermerk über Hrant Dink ?

falls Ja.... da kann ich dir nur eins sagen.... das Fanatiker überall existieren.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Richtigstellung
09.06.2011 13:33
1 3

Re: Re: Re: Re: Apropos Fakten:

Fanatiker gibt es überall -> Richtig

Fakten für Dummies:

Es ist Fakt das fast alle Armenier welche im Osten der Türkei gelebt haben vertrieben oder massakriert worden sind, deshalb leben auch fast keine Armenier mehr in diesem Gebiet. (wobei dieses das ehemalige hauptsiedlungsgebiet der Armenier war).

Welchen Grund die Jungtürkische Bewegung dazu veranlasst hat, wehrlose Armenische Zivilisten zu massakrieren und zu vertreiben, spielt keine Rolle (Sie wollten den Armeniern halt kein Land geben)

Denn dieses Ereignis ist nach "Völkermord Definition" ein Völkermord gewesen.

Definition:

a) das Töten von Angehörigen der Gruppe

b) das Zufügen von schweren körperlichen oder seelischen Schäden bei Angehörigen der Gruppe

c) die absichtliche Unterwerfung unter Lebensbedingungen, die auf die völlige oder teilweise physische Zerstörung der Gruppe abzielen

d) die Anordnung von Maßnahmen zur Geburtenverhinderung

e) die gewaltsame Überführung von Kindern der Gruppe in eine andere Gruppe“

Zahlreiche Unabhängige Historiker haben dieses auch so gewertet.

Nur die Türkei (Täter) leugnet es bis heute...

Obwohl der oben genannte Fakt schon als Beweis genügen würde.

Aber nein, ein stolzer Tüke glaubt ja nur das, welches ihm seine rechtextreme Regierung, zu glauben befiehlt.

Mach man deine Augen auf!

0 0

Re: Re: Re: Re: Re: Apropos Fakten:

Fakten für Dumme:

Es ist Fakt das fast alle Juden welche in Deutschland und Österreich gelebt haben vertrieben oder massakriert worden sind, deshalb leben auch fast keine Juden mehr in diesem Gebiet.
Welchen Grund die nationalsozialistische Bewegung dazu veranlasst hat, wehrlose Juden zu massakrieren und zu vertreiben, spielt keine Rolle.

Denn dieses Ereignis ist nach "Völkermord Definition" ein Völkermord gewesen.
____________________

Das alles geschah erst 20 Jahre NACH dem Genozid an den Armeniern und vor allem BEI UNS!

Ihr FPÖ-Bande weist immer die Nazi-Keule zurück.
Beim Auspacken der älteren und kleineren Armenier-Keule seid´s nicht zimperlich!

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Richtigstellung
10.06.2011 12:42
0 0

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Apropos Fakten:

und???

habe ich mit irgendeinem wort den völkermord an den juden relativiert?

-> Nein

Österreich hat seine geschichte aufgearbeitet und tut es immer noch...

In der Türkei ist es lebensgefährlich die eigene Geschichte wahrheitsgetreu wiederzugeben...

...allso verdrängen statt aufarbeiten steht dort an der Tagesordnung...

2 1

rückgrad, wolgograd, stalingrad, motorrad, mountainbike ...


Antworten Antworten Gast: F. A.
08.06.2011 16:12
4 1

Re: Apropos Fakten:

Die Großeltern meines Vaters wurden durch Armenier abgeschlachtet. Deshalb habe ich noch von keinem Armenier verlangt, sich dafür zu entschuldigen und war weit davon entfernt, Armenier zu diskriminieren oder hasserfüllt zu begegnen.

Die Vorfahren meiner Mutter stammen aus dem heutigen Balkan. Meine Großmutter erzähtle mir schon als Kind, wie ihre Verwandten ermordet und verschleppt wurden. Wäre ihren Eltern nicht auf abenteuerliche Weise die Flucht gelungen, gäbe es sie und uns gar nicht!

In Anatolien ermodeten armenische Freischärler Tausende Türken. Die Zusammenarbeit armenischer Kollobaratuere mit russischen Invasoren kostete vielen Zivilisten im Osmanischen Reich das Leben.

Auf dem Balkan ermordeten Griechen, Bulgaren, Serben Hunderttausende türkische Muslime, nur weil sich diese nicht vom Osmanischen Reich lossagten. Die zivilen türkischen Opfer auf dem Balkan werden von neutralen Historikern auf ca. 700.000 beziffert.
Bis heute verlangte die Türkei weder eine Entschädigung, noch eine Entschuldigung für diese barbarischen Aktionen von den jeweiligen Völkern.

Weil die Türken schweigen, bekommt man den Eindruck, dass nur diese in Kriegszeiten getötet hätten. Es wird höchste Zeit, dass auch die Türken ihre Stimme erheben, und ihre zivilen Opfer zur Sprache bringen!

Antworten Antworten Antworten Gast: Richtigstellung
08.06.2011 17:56
1 1

Was willst du uns damit mitteilen?


"die anderen sind schuld"?

oder wie?

Gast: michel1
08.06.2011 15:35
4 7

Spindelegger agiert unprofessionell.

Spindelegger ist in der Aussenpolitik und Diplomatie leider alles andere als eine Idealbesetzung, zum Schaden Österreichs.

Man erinnere sich zB: Der türkische Botschafter in Wien klagte, dass er über ein Jahr vergebens versucht hatte, einen Gesprächstermin mit Spindelegger zu erhalten.
Spindeleggers öffentliche Replik (sinngemäß): Er verkehre auf Regierungschefs- und Ministerebene, aber nicht mit einem Botschafter. Also bitte!
Ist es wirklich klug, dem offiziellen Vertreter eines (noch dazu so großen) Landes - und damit dem Land selbst - so herablassend und überheblich vor den Kopf zu stoßen?
Ich halte das für unprofessionell.

Re: "Der türkische Botschafter klagte

über ein Jahr vergebens versucht hatte, einen Gesprächstermin mit Spindelegger zu erhalten. "

Das war der Rüpelbotschafter Tezcan.
Spindelegger empfängt Diplomaten und keine Flegel. Hat er völlig richtig gemacht.

Teczan wurde ausgetauscht, weil ein Rüpel sich als Diplomat ausgab.

Re: Re: "Der türkische Botschafter klagte

ich bin heute noch nicht zum Lesen gekommen, habe ich etwas verpasst? Ist Tezcan abberufen worden?

Re: Türkischer Botschafter soll ersetzt werden

"Der türkische Botschafter in Wien, Kadri Ecvet Tezcan, soll durch den Jungdiplomaten Kerim Uras ersetzt werden. "

Schrieb Die Presse schon am 31.05.2011

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/666595/Tuerkischer-Botschafter-Tezcan-wird-ausgetauscht

Re: Re: Türkischer Botschafter soll ersetzt werden

Ah so!! Die Presse (wie auch andere Zeitungen) schreibt schon seit November 2010 in unregelmäßigen Abständen, dass Tezcan abberufen und ersetzt wird. Irgendwann wird' s dann natürlich einmal stimmen, denn ewig wird er nicht bleiben. Und wenn er jetzt im Sommer tatsächlich abberufen werden sollte, wird er nicht wesentlich kürzer im Amt gewesen sein als seine Vorgänger.

Antworten Antworten Gast: LexGenius
08.06.2011 16:49
2 1

Re: Re:

Das was er sagte, war sehr undiplomatisch aber an der Richtigkeit seiner Aussage ändert das nichts.

Antworten Antworten Antworten Gast: Richtigstellung
08.06.2011 17:17
2 1

Re: Re: Re:


Richtig war es, nur warum tut dann sein Heimaltland genau das Gegenteil von dem was er sich von Österreich erwartet...???

Das nenne ich schizophren...

Antworten Gast: Richtigstellung
08.06.2011 15:58
4 1

Re: Spindelegger agiert unprofessionell.


Was hätte wer anderer gemacht?

Den Schwanz eingezogen?

Und der Türkei die Füsse geküsst?

Ein bisschen Selbstbewusstsein schadet nicht.

Man muss sich ja auch nicht gleich überschätzten so wie die Türkei, welche sich selber gerne schönredet...

Aber Österreich muss sich da nicht verstecken und darf ruhig auch mal beleidigt sein.

Antworten Antworten Gast: Roggenbrot
08.06.2011 16:31
1 2

"Grandstanding" nennt man das auf Englisch

Das macht ein gutes Gefühl, man klopft sich auf die Brust und ist stolz...

... und zugleich ist man der Dumme. Konkret: Als Aussenminister einen Streit auf persönlicher Ebene in dieser Form anzuzetteln, ist wohl das undiplomatischste, was man tun kann. Die Türkei ist ein wichtiger Exportmarkt für Österreich, das Tor nach Zentralasien (mit gewaltigem Einfluss auf die Länder dort) und für die ganze EU von strategischer Bedeutung.

Im Umgang mit so einem Land führt man sich nicht auf wie ein Halbstarker in einem Bierlokal.

Aber: Wir sind eben Österreicher. Und wir kommen von hier: http://www.youtube.com/watch?v=6UONiGMmbS4 -- und so führen wir uns auch auf. Zu unserem Nachteil.

Antworten Antworten Antworten Gast: Richtigstellung
08.06.2011 17:31
2 0

Re:


Wenn die Türkei sich aufregt dann sagt der Österreicher:

"Au mann, die haben wenigstens Stolz und Ehre"

Aber umgekehrt sind wird dann die:

"Halbstarken im Bierlokal"

Mann muss sich ja nicht gleich überschätzen, aber ein wenig aufregen oder beleidigt sein ist nichts schlechtes.

Österreich hat ja wenigstens seine dunklen Kapitel aufgearbeitet... was man von der Türkei nicht wirklich behaupten kann.

0 2

Re: Re:

Das nennt man nicht aufarbeiten! Österreich hat gesagt: "Ich bin die erste Opfer" Nur die Taeter waren nicht zu finden!

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Richtigstellung
09.06.2011 13:06
0 0

Re: Re: Re:

Wer hat da was nicht aufgearbeitet?

http://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lkermord_an_den_Armeniern

Die Österreicher sind sich ihrer Geschichte bewusst...

Gast: Kasimir F
08.06.2011 15:14
5 0

Warum überrascht?

Das Verhalten der Türken entspricht doch absolut ihrer
Tradition. Wer die Geschichte des osmanischen Reiches nur ein wenig kennt, dem müsste klar sein, wie sehr dem Wort eines türkischen Politikers geglaubt werden kann. Es ist immer wieder sehr überraschend, dass unsere politischen Eliten geschichtlich sehr unbedarft und daher immer wieder durch das Verhalten ihrer orientalischen Gesprächspartner enttäuscht werden. Außerdem braucht, laut dem Koran, kein "Rechtgläubiger" einem Ungläubigen gegenüber ehrlich oder wahrhaftig zu sein.

Re: Warum überrascht?

so ein Blödsinn...kann nur von einem Ösi kommen, hat keiner Ahnung vom Geschichte, schon gar nicht von der Osmanischen. So ein Hinterfotziges verhalten ist beim deutschsprachigem Raum leider üblich und das weiß die ganze Welt. Wie ich schon mal hier geschrieben habe, die Jahre 1529 und 1683 sitzen bei Euch ganz tief in den Knochen.

Ich könnte Ihnen auch unzählige Fakten und Daten aus Ihrer Geschichte nennen....aber was soll,s...reiner Zeitverschwendung.

Gast: Turkish Hold'em
08.06.2011 15:13
2 0

Ich habe bis Sonntag Zeit, mich zu äußern, und lasse mir nicht in die Karten schauen.

Bei seinem miesen Blatt kann er nur mehr schlecht bluffen.

Gast: Turkish Hold'em
08.06.2011 15:12
0 0

Ich habe bis Sonntag Zeit, mich zu äußern, und lasse mir nicht in die Karten schauen.

Bei so seinem miesen Blatt kann er nur mehr schlecht bluffen.

Gast: Osmanli
08.06.2011 15:07
2 10

ÖSILAND ?

Ist das nicht das Land von Hitler ?

Europäer beklagen menschenrechte in anderen Ländern oft und gern. Die Menschenrechte in Europa werden dabei zusehens schlechter, darüber sieht man gerne drüber hin weg.

Österreich nimmt sich wichtiger als es in Wirklichkeit der Fall ist. BIP der Türkei liegt zur zeit bei etwa 750 Milliarden - Das ist fast drei mal höher als die des Österreichs. Innerhalb der nächsten 12 jahre, so Wirtschaftsexperten, ist die Türkei unter den ersten 10 der Welt.
Das Prokopfeinkommen der Türkei hat sich in den letzten 10 Jahren verdreifacht. Bis 2023 wird erwartet dass es bei 25.000 pro Kopf liegt. Europa denkt, man habe mit dem EU-Beitritt gegen die Türkei ein starkes Hebel in der Hand. Das Gegenteil ist hier aber der Fall. Das Thema des Beitritts ist in der Türkei kaum vorhanden. Die große mehrheit ist sowieso gegen den Beitritt. Dass Europa die Türkei mehr in der EU haben will ist daran zu erkennen, dass die Türkei in der Zypernfrage kaum von ihrer Position abrücken. Der Türkei ist es egal... Entweder wird die Türkei so akzeptiert oder sie beharren auf ihrer Position bis zum Santnimmerstag. Das zeigt uns, wer den längeren hebel hat ;).

Während die Türkei immer mehr ein Global-Player wird und dabei die Macht der EU abgräbt, wird die EU immer abhängiger von der Türkei, die mittlerweile immer mehr, wirtschaftlich ein Dreh und Angelpunkt wird. -> Siehe das Land als Zentrale für ÖL-Pipelines ..

Antworten Gast: Statistik
08.06.2011 22:39
0 0

Re: ÖSILAND ?

Da guckstu:

http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Bruttoinlandsprodukt_pro_Kopf

Großmächtige Türkei (Platz 58) zwischen Libyen und Libanon mit 8723 US-Dollar

Kleinohnmächtig Ösiland (Platz 10) mit 45.989 US-Dollar zwischen USA und Australien.

Antworten Gast: dergastausösiland
08.06.2011 15:59
3 0

Re: ÖSILAND ?

Wenn man das BIP auf die Befölkerung umlegt ist das schon sehr traurig, oder hat die Türkei nur 25 Mio Einwohner?

Antworten Gast: BKA
08.06.2011 15:32
9 0

Re: ÖSILAND ?

Wenn sie so toll sind warum müssen ihre Leute dann millionenfach in alle Welt emigrieren? Können sie die nicht endlich selbst versorgen ohne uns auf die Nerven zu gehen? Aber posten sie nur recht oft, sie vermitteln sehr gut das negative Türkenbild !

Gast: LexGenius
08.06.2011 15:05
5 1

Halllllooooooo Aufwachen ..................

............. die Türkenkriege sind schon seit 150 Jahren vorbei. Aber um die Türken zu ärgern könnten wir ja ein Nachfahren von Prinz Eugen von Savoyen als Botschaftler in die Türkei schicken.

8 0

er spndelegger hats noch immer nicht kapiert,

da hilft kein Jammern, mit unehrlichen Leuten kommt kein ehrlicher Handel zuwegen.

Aber das hätte er schon wissen müssen, wenn er nicht verblendet den Türken überall Rosen gestreut und sonst was getan hätte.

Türk. Aussenpolitik

Egal für wie kompentent man Spindelegger hält; das arrogante, dilittante Vorgehen der türkischen Regierung ist nur ein Vorgeschmack auf deren Verhalten als EU Mitglied.

Warum wir verraten werden:

"Was der Balkan heute ist, wird morgen die Schwarzmeerregion und übermorgen Zentralasien sein. Die Wachstumsraten dort sind drei Mal so hoch wie bei uns. Österreichischen Unternehmen sehen große Chancen"

(c) ÖVP, ehemalige Grosspartei

Warum wir verraten werden:

"Was der Balkan heute ist, wird morgen die Schwarzmeerregion und übermorgen Zentralasien sein. Die Wachstumsraten dort sind drei Mal so hoch wie bei uns. Österreichischen Unternehmen sehen große Chancen"

(c) ÖVP, ehemalige Grosspartei

Gast: FOX
08.06.2011 13:51
6 1

Zusammenhalt fürs Vaterland!

Selbst wenn Plassnik keine Wunschbesetzung ist und mir ihre Altersvorsorge egal ist. Aber hier wurde zugleich Österreich von der Türkei beschmutzt! Das dürfen wir uns nicht gefallen lassen - die Türkei wird niemals in die EU kommen!

Antworten Gast: LexGenius
08.06.2011 14:51
3 0

Re: Zusammenhalt fürs Vaterland!

Vollkommen richtig! Wir sollten der Türkei den Krieg erklären!

Gast: 1000er
08.06.2011 13:37
1 5

gemma gemma

brav wieterposten der 1000ste gewinnt eine reise mit der plassnik und dem spindelegger in die türkei, wo sie von gül nach strich und faden verwöhnt werden...^^

Gast: Weniger ist mehr
08.06.2011 13:33
3 4

Wir sollten uns endlich einmal bewusst werden

wir brauchen weder einen Spindler samt Plassnik
noch eine ÖVP und schon gar nicht die Türkei. Sind alles nur Problemzonen. Da wir bislang keine solchen hatten, haben wir uns künstlich welche geschaffen.

Gast: geoopster Heike
08.06.2011 13:22
6 5

Unsere stolz schwarzblau

schillernde Gartenzwerg-Politik löst im globaleren Ausland nur Erstaunen und Belustigung aus:

Zitat: In ihrer Erklärung sprach sich die Türkei nicht gegen eine Nominierung aus Österreich aus, sondern explizit gegen Ursula Plassnik. ...

[Unsere] Qualitätszeitungen sprechen von einer Retourkutsche, und die Boulevardmedien schlagen richtig tief in die Kerbe: Die Türken hätten sich nicht an ihr "Versprechen" gehalten. Oder man meint zu wissen, dass die Türken Plassnik abgelehnt hätten, weil sie eine Frau ist. Das hat Symbolkraft. Die 1,90 m große, blonde Kärntnerin überragte den türkischen Präsidenten Gül beim jüngsten Staatsbesuch deutlich.
Die Außenministerin reagierte extrem gereizt auf die Fragen des Moderators, als dieser darauf hinwies, dass dies nun das Aus für ihre Kandidatur bedeute. ....

Rache an der blonden Kärntnerin
http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article13418594/Rache-an-der-blonden-Kaerntnerin.html

und tschüss!

Gast: Jesas
08.06.2011 13:22
2 3

der nächste populist! wollen die övp die fpö überholen? ist das der deal hier?

bitte starten sie nicht schon wieder einen weltkrieg wegen einer lappalie! ok? zwei weltkriege sind genug!!!

1 5

Die Ebene, wo sich Speindelegger stellen möchte weiss ich zwar nicht aber

einst steht fest: Die EU möchte möglichst schnell die Türkei aufnehmen, wenn die Türken sich dafür entscheiden! Die NATO hat die türk. Stadt Izmir für Luft und Boden Truppen bestimmt und möchte auch die Abwehrraketen dort statonieren! Welche Bedeutung wird diese ganze Verlagerung haben, wenn die Türkei nicht in der EU ist?


Antworten Gast: Richtigstellung
08.06.2011 15:29
4 1

Re: Die Geschichte der Türken!


Schön dass die Türken, welche erst seit 900 jahren auf diesem Gebiet leben, alle Völker die vor ihnen auf diesem Gebiet gelebt haben vertrieben und massakriert haben...

Einfach zwangsintegrieren oder abschlachten, das war die türkische Devise während des 1.WKs.

Deshalb hat die Türkei ja auch keine Minderheitenproblem :-)

Die Türken in Österreich sollten sich glücklich schätzen dass es hier nicht so ist...

und sollten nicht mehr meckern sondern sich den gegebenheiten anpassen und das beste daraus machen, anstatt so leben zu wollen wie in der Türkei.

Re: Re: Die Geschichte der Türken!

was für ein Blödsinn Sie da schreiben....wenn die Osmanen gewollt hätten gebe es heute keine Griechen, Bulgaren, Rumänen, Armenier oder Georgier usw....also erkundigen Sie sich bevor Sie hier was Schreiben.
In Europa wurde der 100 Jährige und der 30 Jährige Kriege ausgeführt, im Namen der Heiligen Kirche 100 000 Frauen als Hexen verbrannt, Juden Verfolgungen in allen Christlichen gebieten u.v.a schreckliche taten....also erzählen Sie mir keine Phantasie Geschichten.

In der Geschichte haben viele Völker irgendwelche gebiete besetzt oder Annektiert, so war es Nun mal... sollen wir jetzt deshalb wieder Kriege führen ?


Antworten Antworten Antworten Gast: Richtigstellung
09.06.2011 13:56
0 0

Re: Re: Re: Die Geschichte der Türken!

Allso übertreiben brauchst du jetzt nicht...

Die Osmanen waren so erfolreich da es viele Völker waren welche die "Osmanen" definiert haben.

Leider haben die Jungtürken diese "anderen" Völker vertrieben und massakriert, deshalb gings dann mit der Türkei auch bergab.

Es geht hier nicht um Europa, sondern um die Türkei, allso lenk nicht ab.

Es geht hier auch nicht um anektieren oder besetzen.

Es geht um versuchten Völkermord.

Es geht darum das die Jungtürken im anektierte und besetzte Armenien
eine Völkermord, an den dort lebenden Armeniern, versucht haben.

Deshalb leben auch so gut wie keine Armenier mehr in ihrem eigentlichen Siedlungsgebiet -> im Osten der Türkei!

 
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