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Jemen: Saleh nicht mehr auf der Intensivstation

09.06.2011 | 11:23 |   (DiePresse.com)

Der Gesundheitszustand des bei einem Granatenangriff verletzten Staatschefs Ali Abdallah Saleh stabilisiert sich. Indes greifen die USA jemenitische Extremisten aus der Luft an.

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Der bei einem Granatenangriff verletzte jemenitische Präsident Ali Abdallah Saleh hat staatlichen Medienberichten zufolge die Intensivstation der Klinik in Riad verlassen. Wie die jemenitische Nachrichtenagentur Saba am Donnerstag berichtete, wurde der Staatschef "nach einer erfolgreichen Operation" in eine Suite in dem Militärkrankenhaus der saudiarabischen Hauptstadt verlegt. Er war am Freitag vergangener Woche bei dem Angriff auf seinen Palast unter anderem im Gesicht und an der Brust verletzt worden und zur Behandlung nach Saudi-Arabien gereist.

Saba zufolge feierten Einwohner der Hauptstadt Sanaa und Menschen in anderen Provinzen des Landes Salehs Entlassung aus der Intensivbehandlung mit Feuerwerkskörpern und Freudenschüssen. Durch die Schüsse wurden nach Angaben von Ärzten dutzende Menschen verletzt, die meisten leicht.

Im Jemen sieht sich Saleh aber auch heftigen Protesten gegenüber. Die Opposition und mittlerweile auch zahlreiche Stämme hatten die Ausreise Salehs nach Saudi-Arabien bereits als Sieg über die Regierung gefeiert. Der Staatschef selbst ließ aber verlauten, er werde nach seiner erfolgreichen Behandlung im Nachbarland in den Jemen zurückkehren.

US-Luftschläge gegen Extremisten

Die USA haben unterdessen einem Zeitungsbericht zufolge ihre Luftangriffe auf mutmaßliche Extremisten im Jemen ausgeweitet. Damit werde das Ziel verfolgt, den Einfluss von al-Qaida auf der arabischen Halbinsel besonders angesichts der jüngsten Wirren einzudämmen, berichtete die "New York Times" am Mittwoch unter Berufung auf US-Regierungskreise. Zum Einsatz kämen Kampfjets sowie mit Waffen bestückte Drohnen. Ein US-Regierungsvertreter bestätigte der Nachrichtenagentur Reuters, am vergangenen Freitag sei das führende Al-Kaida-Mitglied Abu Ali al-Harithi bei einem US-Angriff getötet worden. Im vergangenen Monat hatten die USA versucht, den al-Qaida Chef auf der arabischen Halbinsel, Anwar al-Aulaki, zu töten.

(Ag.)

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3 Kommentare
Gast: Vorsorglich
10.06.2011 12:48
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Extremisten

So ist das halt im Leben...entweder man steht zu einem bestimmten Zeitpunkt auf der richtigen oder auf der falschen Seite.

In Libyen sind es die Rebellen mit Milliarden Euro Unterstützung und im Jemen Extremisten die niedergebombt werden.

Hat bestimmt nichts mit der Tatsache zu tun, dass Saleh ein US-Getreuer ist und Ghaddafi nicht.

Selbes Spiel mit Syrien oder mit Bahrain (davon hören wir von den Toll-geschalteten Medien nichts mehr).

Wie eben schon Bush 2003 sagte:
Entweder mit oder gegen uns. Entweder Leben oder Tod. Entweder Gut oder Böse.

Mit Demokratie, Befreiung der Bevölkerung oder Gleichbehandlung hat das ganze nichts zu tun. Sonst dürfte es das Saudische Königshaus samt Gefolgsleuten nicht mehr geben.

zum Abschluss:
Vergessen wir nicht das es in der Weltgeschichte noch nie eine Kultur oder ein Reich ewig gegeben hat. Auch das mächtigste Land hat ein Ende.

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Verbrecher

Diese Verbrecher - Saleh und der Saudi-Diktator inklusive Familien - gehören vor's Gericht nach Den Haag!!!!

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Saudisches Königshaus in Angst

und die US-Regierung ist sehr besorgt.

Das Saudische Regime ist neben Israel eines der wichtigsten Verbündeten der USA.

Deshalb würde die Nato in Saudiarabien im Gegensatz zu Libyen nicht auf die Regierungstruppen sondern auf die Aufständischen schießen.