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Griechenland: Neues Kabinett statt Rücktritt

16.06.2011 | 09:11 |   (Die Presse)

Der griechische Premier will "den gleichen Kurs fortsetzen". Er will die Regierung umbilden und im Parlament die Vertrauensfrage stellen. Die Abstimmung könnte denkbar knapp ausfallen.

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[ATHEN/AG/WB] Giorgos Papandreou hat den Spagat versucht. Er hat harte Sparmaßnahmen eingeleitet und alles daran gesetzt, gemeinsam mit der Opposition Reformen einzuleiten. Doch er ist gescheitert. Am Mittwoch stellte er seinen Rücktritt in Aussicht, um eine Regierung der nationalen Einheit zu ermöglichen. Die Ankündigung machte er nach einem Krisentreffen mit Staatspräsident Karolos Papoulias. Kurz zuvor hatte die bürgerliche Oppositionspartei „Neue Demokratie“ den Premier aufgefordert, seinen Platz „für einen neuen, anerkannten Regierungschef“ zu räumen.

Wenige Stunden später kündigte er jedoch an, zu bleiben, er werde nicht zurücktreten. „Ich setze den gleichen Kurs fort mit der Partei und dem griechischen Volk“ erklärte Papandreou am Mittwochabend. Er werde die Regierung heute, Donnerstag, umbilden und im Parlament die Vertrauensfrage stellen. Dort kann er sich aber nur noch auf eine knappe Mehrheit von fünf Abgeordneten stützen, nachdem auch innerhalb der sozialistischen Reihen Kritik am drakonischen Sparkurs laut geworden ist.

40.000 gegen Sparmaßnahmen

Papandreou hat in den vergangenen Monaten vergebens versucht, die Opposition ins Boot zu holen. Diese lehnte seine Sparmaßnahmen ab und warnte vor einem Abwürgen der griechischen Konjunktur. Druck gegen den Premier kam in den vergangenen Tagen auch von der Straße. Am Mittwoch demonstrierten 40.000 Menschen gegen Einsparungen und Lohneinbußen im öffentlichen Dienst. Es kam dabei erneut zu heftigen Straßenkämpfen zwischen Demonstranten und der Polizei. Die EU-Kommission teilte in Brüssel mit, sie verfolge die Proteste genau. „Die soziale Lage in Griechenland steht schon seit Beginn der Krise im Mittelpunkt unserer Besorgnis.“

Griechenland: Ausschreitungen gegen Sparmaßnahmen

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Während die Opposition die Sparauflagen von EU und Internationalem Währungsfonds (IWF) neu verhandeln möchte, stellt Papandreou für seinen Rücktritt eine Bedingung: Er will nur gehen, wenn sich die neue Regierung zu den von IWF und EU verordneten Sparmaßnahmen verpflichtet.

Das unvermeidliche neue Rettungspaket für Griechenland spaltet indessen die Euro-Länder. In der Nacht auf Mittwoch wurde ein Treffen der EU-Finanzminister ohne Ergebnis abgebrochen. Deutschland forderte, dass private Gläubiger (Banken, Versicherungen) in neuerliche Hilfen eingebunden werden müssten. Doch gab es massiven Widerstand dazu von der Europäischen Zentralbank (EZB), der EU-Kommission und einigen Euro-Ländern. Österreich ist für eine Einbindung privater Gläubiger.

EU-Kommissar Olli Rehn wies darauf hin, dass die Kommission ein Modell prüfen werde, das auf einer freiwilligen Verlängerung der Laufzeiten für griechische Staatsanleihen beruhe. Der Plan lehnt sich an das „Wiener Modell“ an, bei dem westeuropäische Banken 2009 freiwillig vereinbart hatten, trotz Finanzkrise ihr Engagement in Osteuropa aufrecht zu erhalten.

Den Deutschen geht diese freiwillige Selbstverpflichtung nicht weit genug. Die Investoren sollen ihrer Ansicht nach dazu gedrängt werden, griechische Staatsanleihen noch vor ihrer Fälligkeit gegen neue Bonds mit sieben Jahren Laufzeit zu tauschen. Die deutsche Regierung wird bei diesem Vorstoß von der finnischen und niederländischen Regierung unterstützt. In beiden Ländern gibt es innenpolitisch einen massiven Widerstand gegen eine neuerliche Hilfe an Griechenland.

30 Milliarden Euro von Privaten

Andere Regierungen fürchten hingegen negative Folgewirkungen. So warnte etwa der Luxemburger Finanzminister Luc Frieden vor Auswirkungen auf den gesamten Währungsraum. Zwar könnte der Privatsektor nach internen EU-Kalkulationen 30 Milliarden Euro eines möglichen 120-Milliarden-Pakets beisteuern. Doch wenn die Beteiligung als Zwang interpretiert würde, könnte der Bond-Tausch als Zahlungsunfähigkeit Griechenlands gewertet werden.

Einen Tag früher als geplant, werden sich die Finanzminister der Euro-Länder am Sonntagabend treffen, um doch noch eine Lösung zu finden. Bereits am Freitag treffen der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin zusammen. Auch dabei wird die Griechenland-Hilfe das Hauptthema sein. Kommt es unter den Finanzministern zu keiner Einigung, müssen die Staats- und Regierungschefs der EU kommende Woche in Brüssel eine gemeinsame Linie finden.

Offensichtlich ist, dass Griechenland selbst kein Geld mehr auf dem Kapitalmarkt aufnehmen kann. Nach der Herabstufung durch die Ratingagentur Standard & Poor auf den Ramsch-Status CCC ist das Land auf Kredite seiner europäischen Partnerländer angewiesen, um eine Zahlungsunfähig zu verhindern.

Auf einen Blick
Giorgos Papandreou hat alles versucht, sein Land aus der Krise zu führen. Trotz massivem Widerstand von Opposition und Massendemonstrationen hat der sozialistische Regierungschef harte Sparmaßnahmen eingeleitet. Viele Reformen blieben aber auf halbem Weg stecken. Am Mittwoch bot er zunächst seinen Rücktritt an. Später erklärte er, er werde bleiben und heute, Donnerstag, die Regierung umbilden und die Vertrauensfrage stellen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 16.06.2011)

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78 Kommentare

Point of no return..

Ich verstehe die Griechen! Niemand will sich von dem trennen, was man als- freilich subjektiv- "wohlerworben" bezeichnet. Allein, auch sie, die Griechen, müßten uns verstehen. Verstehen, daß wir keine Lust mehr haben, unser gutes Geld in ein Faß ohne Boden zu werfen, ohne jede Perspektive, getrieben von "Experten", welche bereits die erste Trance als "mehr als ausreichend" bezeichnet haben...

Antworten Gast: Plach2
16.06.2011 08:11
0 0

Re: Point of no return..

Die Mrd. kommen bei den Griechen NIE an! Die verschwinden in den Griechischen Banken!!!!

Wir zahlen 50% Steuernsatz, die reichsten Griechen 22%.....

Re: Re: Point of no return..

es gibt auch in ö superreiche, die sogar nur 0% zahlen!

Wollen die Steuerzahler nicht die Zeche zahlen, dann bedarf es Einigkeit und Druck auf die Entscheidungsträger (z. B. Genug Gezahlt)

Die EU und die Staatenlenker bekommen jetzt die Rechnung dafür präsentiert, daß sie anstatt rechtzeitig und im notwendigen Ausmaß zu handeln ganz einfach zugeschaut haben und somit den richtigen Handlungszeitpunkt verschlafen haben. Alles wurde dem europäischen Einigungsgedanken untergeordnet und jetzt rächt sich der Umstand, daß auf die steigenden Ungleichgewichte nicht reagiert wurde.

Es ist auch verständlich, daß die Griechen demonstrieren, weil obwohl sehr viel Geld in letzter Zeit in die Hand genommen wurde, dieses nicht den Hellenen sondern auschließlich den Banken und Spekulanten zugute gekommen ist. Mit Sicherheit wurden auch von den Griechen Fehler gemacht, nur an der ganzen Misere sind auch die EU, die anderen Staatenlenker usw. mitschuldig.

Aufgrund des angehäuften Schuldenberges können die Hellenen noch so viel sparen, was erst einmal gegen die eigene Bevölkerung sowie die starken Gewerkschaften durchgesetzt werden muß, und es wird ihnen trotzdem nicht gelingen ihren Haushalt aus eigener Kraft zu gesunden. Während jeder, der von Ökonomie auch nur eine leise Ahnung hat begreift, daß ein Schuldenschnitt unumgänglich ist, wird durch die EU und die europäischen Regierungen durch die zur Verfügungstellung von Liquidität dem Volk der Eindruck vermittelt, daß GR die Lage in den Griff bekommen kann und es sich dabei nur um kurzfristige Überbrückungskredite handelt.

Es bedarf des Druckes des österr. Volkes um eine für den Steuerzahler günstigere Lösung durchzusetzen.

"Alles wurde dem europäischen Einigungsgedanken untergeordnet"

sie haben völlig recht mit "auf die steigenden Ungleichgewichte nicht reagiert wurde."
das allerdings steht im gegensatz zum behaupteten einigungsgedanken.

die wirkliche unterordnung fand statt in bezug auf den grundsatz "let's make money!'. gr hat sich wegen seiner fehlenden hemmung für kreditaufnahme in den letzten 10 jahren für viele europäische firmen als goldesel erwiesen, es gab höhere beschäftigungsraten wegen griechenland und natürlich auch höhere steuererträge in den exportnationen (alles natürlich relativiert durch die geringe größe griechenlands).
und WEGEN dieser kurzfristigen finanziellen vorteile hat der rest europas wohlwollend beide augen zugedrückt...

Antworten Gast: gast434343
16.06.2011 10:31
0 0

Re: Wollen die Steuerzahler nicht die Zeche zahlen, dann bedarf es Einigkeit und Druck auf die Entscheidungsträger (z. B. Genug Gezahlt)

gebe ihnen recht!
daher gibts auch bei firmen und privaten die möglichkeit, in konkurs zu gehen. wenn ein durchschnittlicher privater sagen wir 200.000 euro schulden hat, kommt er auch mit härtestem sparen niemals da raus. man kann nämlich nicht auf nahrung und obdach über jahre verzichten, nur um irgendwelche schulden durch eisernes sparen zu tilgen. aus oben genanntem privatem schuldenberg kommst nicht mal raus wennst 5.000 netto monatlich verdienst. niemals!!! weil eben die zinsen alles auffressen, du aber auch fressen musst!!

Gast: Na und?
16.06.2011 06:47
2 0

Interessant:

Für Unis und Bildung haben unsere Politiker kein Geld. Bei den Griechen spendieren sie ein paar Milliarden.

Fühle nur ich mich gefrotzelt?

Antworten Gast: Plach2
16.06.2011 08:10
1 0

Re: Interessant:

100% richtig!

Wahltag ist Zahltag!

(Dann erzählt uns die ÖVP Finanzministerin auch noch, ... "das ist ein gutes Geschäft"!)

Gast: Knüppel aus dem Sack
16.06.2011 05:44
2 0

Man schaue die Bilder genau an,

denn die griechischen Zustände werde bald Unionszustände, wenn alle staatlichen Bürgschaften plötzlich zu Zahlungsverpflichtungen werden. Damit müssen wir schon rechnen.
Bei allen Furchtbarkeiten gibt es bloß eine einzige Hoffnung; die Union wird das nicht überleben.

Antworten Gast: Karl Huber
16.06.2011 09:10
0 0

Re: Man schaue die Bilder genau an,

2013, 2014 ist Österreich gleich Pleite (wenn nicht schlimmer) wie Griechenland. Dann fallen die grossen Brocken an Rückzahlungen an.
Ich denke es wird vorher krachen.
Wir haben dieses Jahr fast mit Sicherheit eine weitere Wirtschaftskrise und damit hat es sich erledigt mit EU, Euro, Wohlfahrtsstaat.
Ein gutes hat die Sache. Wenn die Schutzgelderpresser keine Möglichkeit mehr haben die Wahlen zu kaufen wird vielleicht ein wenig Demokratie eintreten und das mit den Pensionssicherern wird sich auch von selbst erledigen. Wenn es kein Geld mehr gibt wird die Karawane weiterziehen.
Wenn ich die Jubelmeldungen von der Türkei lese habens es Daheim eh besser.

Gast: Info
16.06.2011 00:33
2 1

Das starke Griechenland-Engagement von BNP Paribas, Societe Generale und Credit Agricole

geben angesichts der Zuspitzung der Schuldenkrise Anlass zur Sorge um Frankreich.

Griechenland ist nicht zu retten

Das ist alles nicht zu retten, ein großes Unheil droht nachdem das Schuldengefüge noch in diesem Jahr zusammenbricht. Ein schlauer Mensch erklärt dies im Netz, man suche ,,Finanzwahnsinn erklärt", so gut hab ich das noch nirgends gelesen. Alle reden von Aufschwung dabei stehen wir alle am Abgrund, die größte Wirtschaftskrise aller Zeiten wird folgen!

Gast: gast 666
16.06.2011 00:01
1 1

Würgegriff

Da hat die Hochfinanz/das Kapital ganz Europa im Würgegriff und diktiert dem Bürger die Knechtschaft!

Dem Bürger wird das Arm sein befohlen, und die Reichen cashen ab bzw. können, wenn sie wollen etwas beitragen.

Wenn das der Europäische Gedanke ist, dann gute Nacht!

0 1

Re: Würgegriff

Die Griechen haben sich selbst in die Lage gebracht. Sie haben auf Pump gelebt, und jetzt ist Zahltag.

Re: Würgegriff

kein europäischer, ein weltweiter Gedanke. Denn Feudalsysteme gibts und gabs immer und überall.

Viele arbeiten für den Wohlstand weniger.

Gast: Uwe aus Dortmund
15.06.2011 22:52
1 0

Da wird gerade ein Staat ausgeplündert

und alle schauen zu!! Die Milliarden kommen doch nur bei Banken an, die damit ihre Zinsen bekommen.
Hat den jeman tatsächlich geglaubt, dass man mit "lächerlichen" Einsparungen von 2 oder 3 Milliarden im Jahr jemals die Schulden zurück zahlen kann?? Bei insgesamt knapp 350 Milliarden?? So in knapp 150 - 180 Jahren vielleicht.
Sonst mal zur EZB, IWF und ECONOMIC Hitman googeln. Ist schn spannend was gerade passiert.

Gast: Alle bitte aufwachen
15.06.2011 22:45
1 1

Sind wir kritikfaehiger als die Leute im Nazionalsozialismus?

Ich bin mir nicht so sicher...
Also: wir haben keine schlechten Zeiten: nie war die Medizin so weit entwickelt, nie konnte so spielend leicht fuer alle gutes Essen erzeugt werden usw..
Aber: die Menschen werden - weltweit - geknechtet. Von einem kriminellen Finanzsystem, von Politikern die lieber fuer einen internationalen Geheimbund arbeiten als fuer ihr Volk, von kriminellen Bankstern usw..
Es ist fuer alle genug da: das Problem sind diejenigen die an der Macht sind. Die WOLLEN die nun herrschende Situation.

Antworten Gast: Esema
16.06.2011 10:43
0 0

Re: Sind wir kritikfaehiger als die Leute im Nazionalsozialismus?

Die Geheimbünde. Mhm. Ja. Eh. (Aber was weiß ich als von diesen bezahlter Kampfposter schon)

0 0

Wow, ...


... ist eine Herkulesarbeit eine 49-köpfige Regierung umzubilden!

Wer geht, wer bleibt, wie stark ist die Regierung nach der Umbildung?

P.S.: Vor der letzten Regierungsumbildung bestand das griechische Kabinett aus 38 Minister und Vizeminister.

Gast: alles egal
15.06.2011 21:32
0 0

na bitte

was is eigentlich mit seinen 23 milliarden cds die er im sack hat. geht gr pleite ist er der einzige gewinner bravo eu

orf teletext schreibt er geht nicht


Gast: Vogel Strauss
15.06.2011 21:10
0 0

Hat der Clan genug Geld beiseite geschafft??

Dann kann er ja endlich in Frühpension gehen und die nervigen Verhandlungen abgeben - so schlau wie der Pröll Pepi!

Diese verblödete A1 Werbung geht echt auf die Nerven.



https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/adblock-plus/


Gast: FragenderIn
15.06.2011 19:57
1 0

Griechenland braucht 10 Jahre lang politisches Kuratel

Griechenland ist ultimativ versaut. Wer hier Ordnung machen will muss mit einem eisernen Besen operieren.

http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/32559/1/1

Gast: Somachtmandas
15.06.2011 19:51
1 1

Alles wird gut

Durch die Zinsen die Griechenland an die Mitgliedstaaten bezahlt, werden alle Staaten vor dem Untergang bewahrt. Griechenland wird sozusagen der Retter Europas. Die griechischen Kredite sind ja ein Geschäft. Das meint unsere Finanzministerin. Sie hat das nüchtern und ohne Drogeneinfluss gesagt. Ich bin dafür, dass ab jetzt mein Meerschwein den Ministerposten übernimmt.

Re: Alles wird gut

das Meerschwein hätt meine Stimme (im Gegensatz zu Fekter)

Re: Alles wird gut

lol

Jetzt jammern alle................

wie immer nicht gedacht beim kreuzerl machen der schlaue ösi..........................vom land der seeligen in die hölle-ihr habts ja die eu gewollt!!!!freiwillig........................................

Der Zusammenbruch kommt! Sind WIR darauf vorbereitet?

Nichts ist in Ordnung. Und die Lage wird sich noch verschlimmern … erheblich verschlimmern. Die Wirtschaft steht an der Schwelle zur Katastrophe. Kriege verbreiten sich wie Lauffeuer. Die Welt steht auf Messers Schneide.

Wie kann ein denkender Erwachsener nur annehmen, die gleichen Zentralbanker, Finanziers und Politiker, die für die Entstehung der Krise verantwortlich sind, seien in der Lage, sie zu lösen? Wenige Tage nach der Ankündigung von George W. Bushs TARP-Rettungsprogramm (TARP = Troubled Asset Relief Program; Rettungsprogramm für in Schwierigkeiten geratenen Wertpapiere) sagten wir sein Scheitern voraus, und auch für Obamas Stimulus-Paket (The American Recovery and Reinvestment Act; Gesetz zum amerikanischen Wirtschaftsaufschwung und für Reinvestitionen) prognostizierten wir das Gleiche. Beide Gesetze waren nicht mehr als Verschleierungsversuche, es würde keinen Aufschwung geben.

Re: Der Zusammenbruch kommt! Sind WIR darauf vorbereitet?

Wie kann man sich auf einen totalen Zusammenbruch des Systems vorbereiten?

Aus einer globalen Kriese kann sich ein Land nicht befreien. Wie wir jetzt wissen, ist es nicht einmal dem angeschlagenen estlichen Industriestaaten möglich, zu lange haben wir auf Kredit gelebt!

Unser gesamtes System basiert auf Batchwork, weil keine Modelle existieren, die auch nur annähernd die Wirtschaft eklären würden. Die Rettungspakete waren daher immer nur dazu gedacht, dem System Zeit zu verschaffen sich selbst aus dem Sumpf zu ziehen. Leider schaut es nicht so aus, als ob es wirklich funktioniert :-/

Re: Re: Der Zusammenbruch kommt! Sind WIR darauf vorbereitet?

In erster Linie ist diese Krise künstlich herbeigeführt!!!Wer die Schuldigen sind Wissen sie hoffentlich-oder?

Gast: cugetator
15.06.2011 19:10
2 0

Schwieriges Umgewöhnen

Dieses Land hätte herrlich in den seinerzeitigen Ostblock hineingepasst, in dem es ja 1948 schon fast war, hätte nicht England militärisch interveniert.
Nun erweist sich das als Mangel, denn es war denen jahrzehntelang erlaubt, zu lachieren korrupt zu sein und eine Ausbeuterklasse zu entwickeln wie unter den Kommunisten, aber auf Kosten des Westens gut zu leben. Sich da umzugewöhnen, fällt ihnen schwer.

Gast: leidersoistes
15.06.2011 18:42
5 1

die sozialistische elite hat GR und ihre bürger an die banken und kapitalmärkte verpfändet. die gesamte regierung müßte wohl zurücktreten und zur verantwortung gezogen werden.

Dass die reichen eliten(auch in GR!) immer reicher werden, wird in den medien stets als Lüge dargestellt. unerläßliche kapitalvermögens- und finanzmarktsteuern zur sicherung des sozialen frieden wurden abgeschafft, Stiftungen für multimillionäre geschaffen. Die Kapitalmärkte u.Banken werden in der EU mit hunderten Milliarden Steuergeldern subventioniert u. NUR mehr die arbeitnehmer werden werden mit einer enormen Steuerquote belastet. in den europäischen ländern wird der sozialabbau bei den arbeitnehmern und staatlichen pensionen im interesse der banken und finanzeliten vorangetrieben. die menschen die den sozialen wohlstand in europa erarbeiteten und erarbeiten, werden nun von der lobbypolitik und reichen eliten mit dieser sozialabbau- und finanzlobbypolitik oft in die armut getrieben. Konzern-und bankenlobbys nutzen diese lobbyfreundliche situation schamlos aus und die gewerkschaften haben hierbei viel zu lange weggeschaut. Das Wohl der allgemeinheit u.der soziale frieden hat in der EU keine politische priorität mehr. den profiten der kapitalmärkte und reichen eliten soll alles untergeordnet werden. Der soziale wohlstand für die allgemeinheit, die würde des menschen oder ein wohlverdienter lebensabend, bringt den börsenkonzernen nichts, also sofort weg damit. die konzerne, finanzlobbys haben gemeinsam mit der eu finanzlobbypolitik ein chaos(Portugal, Spanien,Griechenland..)angerichtet und die menschen sollen in zukunft nur mehr für die gewinne der banken schuften.

Re: die sozialistische elite hat GR und ihre bürger an die banken und kapitalmärkte verpfändet. die gesamte regierung müßte wohl zurücktreten und zur verantwortung gezogen werden.

Super Posting-nur die Bilderberger (Wallstreet) fehlen............

Genug geld hat die Papandreou Mafia ja beiseite geschaft...


Typisch Sozi: Wenn's eng wird nix wie weg!

Hat der Genosse Verzetnitsch (unbehelligt!!!) ja auch so gemacht.
Freundschaft!

Re: Typisch Sozi: Wenn's eng wird nix wie weg!

Jo, Jo, geistlos auf die Sozis hinhaun, aber keine Ahnung von tuten und blasen.

Die Sozialisten sind erst 2 Jahre im Amt und haben den Scherbenhaufen von der ND übernommen. Vorher hat die ND mit Hilfe von Goldmann & Sachs den Haushalt mehr als zweideutige Finanzprodukten den Haushalt komplett an die Wand gefahren!

0 0

Re: Re: Typisch Sozi: Wenn's eng wird nix wie weg!

Die GR_Sozis sind erst 2 Jahre an der Macht? Sie haben den "Scherbenhaufen von ND übernommen" (die waren allerdings nur kurz an der sogenannten Macht), die hatten allerdings wiederum von den Sozis,vom guten alten Andrea Papandreou, der das Land ausgepreßt hat, wie eine Zitrone. Man denke nur an die Privilegien, die er seiner Mätresse verschafft hat!

Re: Re: Typisch Sozi: Wenn's eng wird nix wie weg!

Genau... und dann waren es doch wieder Spekulanten/ Ratingagenturen/ Neoliberale/ Superreiche usw., quasi die üblichen Verdächtigen.

(Erlauben Sie mir zwei Fragen: Glauben Sie wirklich daß mit ein paar Schlagwörtern/ Worthülsen die Welt besser wird? Nehmen Sie die Parteivorgabe für bare Münze?)

Wenn Sie dem Herrn Verzetnitsch bitte noch einen schönen Gruß ausrichten möchten...

Danke!

Re: Re: Re: Typisch Sozi: Wenn's eng wird nix wie weg!

Ja, ich glaube, dass Slogans die Welt verändern können. Beispiel: Dr. Martin Luther King mit "I have a dream ...."

Was haben die Parteivorgaben mit ihrer Wortmeldung zu tun?

Ich muss sie auch enttäuschen mit ihrer Vermutung, dass ich Sozialist wäre, auch habe ich keine freundschaftlichen Beziehung zu deren Mitgliedern über dem Gemeinderat, was wohl nicht zählen dürfte ;-)

Was mich wirklich ärgert ist, dass sie einfach Negativbeispiele aus dem Ausland, ohne Prüfung der näheren Umstände, auf ander Gesellschaften übertragen - das nennt man Sippenhaftung und sollte eigentlich mit dem 3ten Reich verschwunden sein!

Re: Re: Re: Re: Typisch Sozi: Wenn's eng wird nix wie weg!

Sie richten Sich die Welt nach Pippi Langstrumpf. Ich bin persönlich sehr stolz, Ihr Feindbild bereits am 15.6. um 19:24 korrekt vorhergesagt zu haben.
Was Slogans anbetrifft: Gehen Sie in sich! Selbst zu denken war/ist immer noch besser als dem Zentralkommitee nachzubeten!

Re: Re: Re: Re: Re: Typisch Sozi: Wenn's eng wird nix wie weg!

Hoppale, jetzt werden sie aber Niveaulos ...

Antworten Antworten Antworten Gast: Sigmund
15.06.2011 19:55
0 1

Re: Re: Re: Typisch Sozi: Wenn's eng wird nix wie weg!

Die Sozis sind trotzdem erst zwei jahre im Amt und die heutigen Probleme haben ihre Wurzel nicht in diesen zwei Jahren. Vorher waren die Konservativen dran, Schüssel-Grasser-Typen.
Sorry, aber ein bissl müssmer schon bei der Realität bleiben, auch wenn die Phantasie manchmal durch gehen will.

Gast: exitus
15.06.2011 18:11
1 5

blöd wären die Griechen

wenn sie die Sparmaßnahmen akzeptieren würden.
Gut, vielleicht 2, 3 od. 4 Jahre spart, verzichtet und krebst man am Existenzminimum herum.

Aber nicht 10 od. 20 Jahre, ohne Perspektive, nur um deutsche od. franz. Banken, den Euro oder die EZB zu retten.
Warum sollen sie sich für ewig in den Schuldenturm einsperren lassen und die anderen leben gut weiter.

Wir alle sind Griechen (einer für alle und alle für einen) und haben unseren Beitrag zu leisten, oder wir alle sagen der Eurozone "auf nimmerwiedersehen".

Antworten Gast: dreimusketiere
15.06.2011 21:00
0 0

Re: blöd wären die Griechen

Es ist halt nur so: D, NL, Ö... für ein paar Heruntergewirtschaftete und die noch nie für uns. So ist es, so war es, so bleibt es.... leider

ein erster Schritt - Rücktritt

und dann auch gleich Rückgabe von ca. 28 Milliarden Euro, nicht wahr?

oder waren es "nur"

23 Milliarden?

0 0

Naja...

Es werden auf der Halbinsel von Asien einige Regierungen zurücktreten!

Guter Schachzug des Premiers,