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Anders Behring B.: Der eiskalt berechnende Attentäter

23.07.2011 | 19:21 |  von WIELAND SCHNEIDER UND JUTTA SOMMERBAUER (Die Presse)

Der 32-jährige Attentäter hat seine Taten offenbar genau vorbereitet. Er deckte sich mit Kunstdünger ein, der sich für den Bau von Sprengstoff eignet, und hinterließ Fährten im Internet.

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Er muss sich für sehr stark gehalten haben, vielleicht sogar für übermächtig, als er dort stand und in die Menge schoss; als hunderte Jugendliche vor ihm flüchteten, in Panik versuchten, dem Tod zu entrinnen. „Ein Mann mit einer Überzeugung ist so stark wie 100.000, die nur Interessen haben.“

Diese Abwandlung eines Zitats des Philosophen John Stuart Mill wurde auf einem Twitter-Account gefunden, der Anders Behring B. gehört haben soll. Der Account wurde erst vor wenigen Tagen, am 17. Juli eingerichtet. Das Zitat blieb der einzige Eintrag.

Der britische Denker und Ökonom John Stuart Mill vertrat die Idee der Freiheit des Individuums. Doch er machte Einschränkungen, machte klar, dass die Ausübung dieser Freiheit andere nicht schädigen dürfe. Ein Grundsatz, dem Anders Behring B. nichts abzugewinnen vermochte. Er tötete kaltblütig fast 100 Menschen – viele davon noch Kinder – mit Sprengstoff und mit Schusswaffen. So lange, bis die Polizei ihn stoppte und verhaftete.
Seither wird B. permanent verhört. Die Polizei will herausfinden, was den 32-Jährigen zu den Wahnsinnstaten bewogen hat – zum Bombenanschlag auf Oslos Regierungsviertel und den Überfall mit Feuerwaffen auf ein sozialdemokratisches Sommercamp auf der Insel Utøya. Und ob er allein gehandelt hat oder zusammen mit Mitstreitern. Am Samstag kursierten zunächst Meldungen, ein zweiter Schütze habe auf Utøya in die Menge gefeuert. Die Polizei wollte das vorerst nicht bestätigen: Es gebe keine konkreten Hinweise auf einen weiteren Attentäter. Man könne es aber auch nicht ausschließen.

Bomben aus Kunstdünger?

Anders Behrings Wohnung in Oslo hat die Polizei mittlerweile penibel durchsucht. Der 1979 Geborene soll ein Handelsgymnasium in der norwegischen Hauptstadt besucht und nach eigenen Angaben „unabhängig“, also im Selbststudium, Finanzen und Religion studiert haben.
2009 gründete er die Firma „B. Geofarm“ – für die Zucht von Gemüse, Melonen und Knollenfrüchten. Womöglich war es aber auch nur eine Scheinfirma – Umsatzzahlen sind nämlich keine bekannt. Jedenfalls dürfte der 32-Jährige über das Unternehmen Kunstdünger bezogen haben, der sich zur Herstellung von Sprengstoff eignet. Ein norwegischer Großhändler bestätigte gestern eine beträchtliche Order durch „Geofarm“. „Wir haben ihm Anfang Mai sechs Tonnen Dünger verkauft, was eine Standardbestellung darstellt“, sagte Oddny Estenstad, Sprecherin des Großhändlers „Felleskjöbet“. Zur genauen Zusammensetzung des synthetisch hergestellten Düngers wollte sie keine Angaben machen. Man habe keinen Verdacht geschöpft, weil der mutmaßliche Attentäter einen Agrarhandel betrieb. Die Polizei kommentierte die Angaben nicht. Auch in dem Auto, das B. auf der Insel Utøa hinterließ, fanden Beamte „nicht detonierten Sprengstoff“.

Fährten im Internet

Der mutmaßliche Täter hinterließ auch Spuren im Internet – einige davon scheint er bewusst als Fährten ausgelegt zu haben, für die interessierte Öffentlichkeit, für die Zeit nach den Attentaten. Sorgsam hat er nicht nur die Anschläge geplant, sorgfältig hat er auch im Internet Informationen über sich selbst hinterlassen. B. Konto im sozialen Netzwerk Facebook ist erst wenige Tage alt. Ebenso wie sein Twitter-Account ist es erst am 17. Juli, also wenige Tage vor den Anschlägen, erstellt worden.
Die Facebook-Seite suggeriert das Bild eines properen, konservativ eingestellten jungen Mannes ohne besondere Auffälligkeiten. „Freunde“, also persönliche Kontakte auf Facebook, hatte er keine. Dagegen verfügt das Profil über eine ausführliche Darstellung von Anders Behrings Hobbys und Interessen, auch ein paar private Fotos des blonden Mannes mit den grünen Augen sind zu finden. So präsentiert sich B. als „christlich“ und „konservativ“, seinen Beziehungsstatus gibt er mit „Single“ an, er sei Anhänger des Spiels „World of Warcraft“, einem Online-Rollenspiel. Seine Hobbys: Jagen und „E-Sport“, Online-Videospiele mit Sportbezug. Außer ein paar Links zu Popsongs, die er auf der Pinnwand gepostet hat, finden sich keine persönlichen Einträge. Das letzte Lied trägt den Titel „Freefalling“ – im freien Fall.

Postings gegen den Islam

Anders Behrings  Gesinnung war klar weit rechts stehend. Norwegens rechtspopulistische Fortschrittspartei gab am Sonntag zu, dass der Attentäter zwischen 1999 und 2006 ihr Mitglied gewesen sei. Er habe eine verantwortungsvolle Position in der Jugendorganisation innegehabt. Zudem war B. bis 2010 offenbar in mehreren Internetforen aktiv, darunter auch in einem schwedischen Neonazi-Forum. In seinen Kommentaren ätzte er gegen Multikulturalismus, Islam, Globalisierung und Einwanderung. In einem Posting im Dezember 2009 schreibt ein User unter seinem Namen, dass es kein einziges Land gebe, wo Muslime friedlich mit Nichtmuslimen zusammenleben würden. Eine gemischte Gesellschaft hätte „katastrophale Konsequenzen“ für Nichtmuslime.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 24.07.2011)

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180 Kommentare
 
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man sollte den polizeichef und denn innenminsiter auf der insel aussetzen...

...und dann den attentäter loslassen für eine äußerst realistische tatrekonstruktion. vielleicht würden sie dann einsehen, dass man an den abläufen das eine oder andere besser hätte machen sollen.

Gast: Joeblack
24.07.2011 10:43
4 2

Die Polizei in Norwegen steht schlecht da

Verhindern kann man so ein Attentat nicht wirklich aber 45 Minuten bis der erste Polizist auf der Insel war und vorher noch ein Boot suchen müssen - daß klingt nicht gerade nach gut vorbereitet. Die Bevölkerung vor Ort hat schon zu helfen begonnen - wo war die Polizei!!?
Es wurde auch schon der Hubschrauber erfunden wie wir bei den ach so tollen Vorführungen immer sehen können und in Österreich sollte die Cobra laut eigenen Angaben in 20 min so ziemlich überall sein - wo waren die örtlichen Polizeikräfte - so entlegen war die Insel ja nicht und bei 800 Jugendlichen gehört doch auch ein Sicherheitskonzept mit der lokalen Polizei abgesprochen - der Innenminister und Polizeichef ist rücktrittsreif - wofür die ganzen Ausgaben für Satelitenüberwachung, Fluggeräte, Sensoren, Einsatztraining, Eliteeinheiten Spezialbewaffnung usw.? Solche Pannen - eine Schande ist das - bewaffnet's dann lieber gleich die Lagerleitung das ist billiger und effektiver.

Antworten Gast: UKW
24.07.2011 13:29
0 0

Willkommen im echten Leben!

Was wohl von Selbstdeklarationen zu halten ist?

Kierkegaard schreibt einmal, daß die meisten Menschen nicht reden, um zu verschweigen, was sie denken, sondern um zu verbergen, daß sie gar keine Gedanken haben.

Gast: MiroL
24.07.2011 08:06
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Immer sind die "Rechten" schuld.

Nun sind die "Rechten" wieder schuld, oder sind es die Biobauern, oder die Freimaurer (laut OE24 war er so einer). Nicht mißverstehen, ich bin kein "Rechter" und sympathisiere auch NICHT mit dieser Randgruppe. Aber die Welt ist nicht schwarz/weiss. Dieser Mann ist psychisch vollkommen gestört, hat bedauerlicher Weise ein Blutbad angerichtet und offensichtlich mehr als 90 Menschen getötet. Unerheblich ist es dabei, ob er ein "Linker", "Rechter", "Katholik", "Protestant", "Jude", "Moslem", "Freimauerer", "Biobauer" .... oder was auch immer ist. Man sollte sich eher fragen, was diesen Mann zu dieser Tat geführt hat. Die überbordende Einwanderungspolitik? Ist er sich im eigenem Land schon aus Fremder vorgekommen? Das kann es aber auch nicht sein, denn sonst hätter er sich eine andere, Entschuldigung, "Zielgruppe" gesucht. Also, zurück, einfach ein gestörter Mensch. Frage daher, warum muss jede(r) Täter von der Journaille gleich in ein politisches oder ideologisches Schema - zumeist in das Rechte gepresst werden? Kann es daran liegen, dass der europäische Journalismus vorwiegend "links" geprägt ist und jede Auslegung "der Täter war ein Rechter" eine willkommene Schlagzeile bietet? Vielleicht war er auch Radfahrer, warum dann keine Schlagzeile "Radfahrer richtet Bludbad an". Und das Wort "Radfahrer" liesse sich durch vile andere Eigenschaften, je nach Bedarf, ersetzen (siehe oben).

Mein Mitgefühl den Opfern und Angehörigen.

Antworten Gast: UKW
24.07.2011 13:34
0 0

Er war lange Jahre AKTIVER Rechtsextremer

(oder ist das in deinen Augen auch schon "psychisch gestört"), noch lange vor dem Anschlag.

Und er wurde offensichtlich radikaler und letztendlich sogar gewalttätig.

Ob er auch Biobauer, Radfahrer oder Vegetarier war, ist deshalb nicht besonders interessant, weil es nicht direkt mit den fast 100 MORDEN in Zusammenhang steht - seine Ideologie aber schon.

Kannst du das verstehen?

Biobauer mit ....

6 t kunstduenger?? - nicht sehr bio


Gast: Österreicher
23.07.2011 23:12
1 0

Hoffentlich geht es der Osloer Polizei

bei der Aufklärung des Bombenattentates nicht so wie unserer Polizei bei den Ermittlungen des Falles "Kampusch". Weill man von vornherein auf die Einzeltäterschaft von Behring fixiert ist, vernachlässigt man vielleicht wertvolle Spuren in Bezug auf andere Täter!

Gast: Niederösterreicher
23.07.2011 22:58
5 1

War er wirklich der Bombenleger? Ich habe Zweifel!

Berichtet wird, daß Behrings mehrere Tonnen Unkrautsalz bestellt hat: Bitte wie mischt man ohne weitere technische Hilfsgeräte Tonnen von diesem eher primitiven Bestandteil eines Schießpulvers mit den anderen Zutaten und wie transportiert man solche Mengen an "Schießpulver" ungemerkt in das norwegische Regierungsviertel? Für den Transpot würde man einen LKW, also ein nicht gerade unauffälliges Transportmittel benötigen. Wo bleiben die Überreste des LKWs? Nach dem Beschädigungsbild scheint aber die Explosion eher im Inneren eines Regierungsgebäudes stattgefunden zu haben. Und warum riegelt die Osloer Polizei ganze Häuserblocks ab, wenn es nur ein Einzeltäter war, den man schon festgenommen hat?
Fragen über Fragen!

Was noch auffällt: die Explosion fand am Freitag offenbar nach Dienstschluß statt, als die Beamten ihre Büros bereits verlassen hatten: der wahre Täter war offenbar nicht auf die Tötung von möglichst vielen Menschen aus wie der Amokläufer im Jugend-Camp!

Und noch ist etwas unverständlich: Wenn es Ausländerhaß war, warum richtete sich das Sprengstoff-Attentat gegen die eigenen Leute und nicht gegen ein Ausländerquartier wie sonst üblich?

Man kann auf die Lösung dieser Rätsel gespannt sein!

Gast: wozudasalles
23.07.2011 22:45
1 5

Gesellschaftsgift

Ich hoffe, dass einige diesen furchtbaren Anlass dazu nützen sich Gedanken zu machen, dass Rassismus und Islamfeindlichkeit eine entsprechende Atmosphäre schaffen. Wenn Rassismus und in letzter Zeit v.a. Islamfeindlichkeit salonfähig werden, führt das zu einer aufgeladenen Atmosphäre in der Gesellschaft und zum Auhetzen labiler Menschen. Einfach gesagt: Je weiter verbreitet solches Gedankengut ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass es auch solche Formen annimmt. V.a. sollte man nicht denken, dass das einem nihts angeht, weil man zb sowieso kein Muslim ist. Die Leidtragenden Opfer (nicht nur Terroropfer, sondern auch Opfer der gesellschaftlichen Verrohung..) ist statistisch gesehen meistens die Mehrheitsbevölkerung. Für solche Ideologen wie der Attentäter sind Verräter "am eigenen Volk" eher zu bestrafen als die ausgesuchten Sündenböcke.

Gast: 4545
23.07.2011 22:14
3 1

Auszug

Medienberichten zufolge war der mutmaßliche Attentäter von 1999 bis 2006 Mitglied der rechtspopulistischen „Fortschrittspartei“. Sie ist mit 23 Prozent der Stimmen zweitstärkste politische Kraft im Land. Der 32-Jährige soll von 2002 bis 2004 sogar Funktionär der Parteijugendorganisation FpU gewesen sein. Außerdem soll er in einem schwedischen Neonazi-Forum registriert gewesen sein.

Medienberichten zufolge war er ein Bewunderer des niederländischen Islam-Kritikers Geert Wilders. Die sozialdemokratische Jugendorganisation AUF habe er als „Stoltenberg-Jugend“ - in Anlehnung an die Nazi-Hitlerjugend - verunglimpft.

soviel zu Rechtsextrem .......

Gast: 4545
23.07.2011 21:56
2 3

nur eine Frage,

warum wird hier nur der Rechtsextremismus so verteidigt.

Seltsam,.....

Gast: sisterle
23.07.2011 21:33
2 2

Angeblich ...

.. kein fundamentaler Christ, sondern Freimaurer

Gast: Ein Gast
23.07.2011 20:43
4 2

Waffenbesitz zu locker?

Wie bei dem *christlich*-*konservativen*-*World of Warcraft*-Typen wohl der psychologische Eignungstest aussah?

Wie hätte der Täter seine *Christlichkeit" beschrieben, und den Begriff der christlichen Nächstenliebe?

Antworten Gast: Jörg D., St.Pölten
24.07.2011 08:28
1 1

Re: Waffenbesitz zu locker?

Die Rechtsradikalen hatten und haben niemals etwas mit Christentum zu tun.

Für diese Verbrecher geht es nur um Mißbrauch des Christentums in ihren wüst populistischen Aussagen - siehe auch Strache und die FPÖ!

Wie hätte der Täter seine *Christlichkeit" beschrieben?

Hat er gar nicht.
Er hat sein Profil 2 Tage vor dem Attentat ausgefüllt und "christlich" unter mehreren Optionen angkreuzt.

ein fleißiger kleinunternehmer...

...voll der bürgerlichen tugenden (berechnend...eiskalt...so lob ich mir den dynamischen entrepreneur!) und voll der "bürgerlichen" (was halt bei der "presse" "bürgerlich"ist) vorurteile gegen ausländer und linke. konsequenzen: 90 tote jugendliche.

gründe zur einkehr für diese zeitung und ihre leser und forumsteilnehmer? null! weiter wie bisher!


Ein Verbrecher

kann verschiedene Eigenschaften wie

charmant
umgämglich
freundlich
aktiv
fleißig
etc.

haben, und trotzdem ein Verbrecher sein. Sie schließen von Eigenschaften wie "bürgerlich" oder "fleißig", die sie warum auch immer hassen, auf "Verbrecher". Das ist falsch und schäbig.
Da sind sie wie der Attentäter: der sieht nicht Kinder/Jugendliche sondern nur Jungsozen - und lässt seinem Hass mit Kugeln freien Lauf, so wie sie mit Worten.

Antworten Antworten Gast: UKW
24.07.2011 13:35
0 1

Primitiv - wie immer


Antworten Gast: foxhunter
23.07.2011 23:15
3 0

Re: ein fleißiger kleinunternehmer...

Depp.

könnte auch ein presse-abonnent sein...

...oder wenigstens einer der lieben forums-kollegen hier. was die hier über die gefahren die von migranten ausgehen schreiben deckt sich genau mit dem weltbild des "konservativ eingestellten, properen jungen mannes".

Wer nix sagt, kann nicht zensiert werden :-(


Sicherheit vernachlässigt

Wenn einer oder auch ev. 2 Terroristen fast eine Stunde herumschießen kann, wurde die Sicherheit offensichtlich sehr vernachlässigt. Es ist unbegreiflich, dass ein Täter ein solches Massaker ohne Autom. Waffen durchführen kann.

Antworten Gast: Österreicher
23.07.2011 23:10
2 0

Re: Sicherheit vernachlässigt

besonders wenn ein Amokläufer offensichtlich auch noch Tonnen von Sprengstoff auf die 500 m lange Insel schmuggeln kann!
Nicht dass ich das Attentat durch "Herrn" Behring bestreiten will. Aber punkto Bombenattentat glaube ich, die Norwegen erzähen uns da eine Räuberpistole!

Antworten Gast: Der Gast2
23.07.2011 20:47
3 0

Re: Sicherheit vernachlässigt

Offensichtlich wurde die Sicherheit in mehreren Puntken vernachlässigt, angefanngen von der Erteilung eines Waffenbesitzen, weiters die extrem lange Zeit, bis endlich die Spezialeinheit eintraf. (Laut Medien fand die ja kein geeignetes Boot, um rechtzeitig einzugreifen) und die laxe Überprüfung, den als vermeintlichen Polizisten in die Veranstaltung reinzulassen.

 
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