Zu Beginn hatte Assad die Lage scheinbar unter Kontrolle. Gab es größere Zusammenrottungen, ließ er wie zuvor Muammar al-Gaddafi in Libyen sofort schießen. Der Karfreitag des Jahres 2011 galt als besonders düster: Bei Großprotesten in vielen Städten, darunter Damaskus, Homs und Latakia, feuerten Scharf- und Heckenschützen in die Menge. Etwa hundert Menschen starben, hunderte wurden verletzt. Die Schützen waren laut Staatsmedien „unidentifizierte Bewaffnete“ – die Opposition ist sich aber sicher, dass es Geheimdienstagenten waren.
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