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Libyen: Sarkozy sonnt sich im Kriegsruhm

01.09.2011 | 18:08 |  Von unserem Korrespondenten RUDOLF BALMER (Die Presse)

Der Übergangsrat hat Frankreich als Anerkennung für die politische, diplomatische und militärische Unterstützung 35 Prozent der Rohölproduktion zugesichert. Die Rolle von Sarkozy ist unbestreitbar.

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Paris. Über den Beginn der Zukunft Libyens wird dort verhandelt, wo die internationale Gemeinschaft auch den militärischen Sturz des Diktators besiegelt und eingeleitet hat: im Pariser Elysée-Palast. Auf Wunsch des französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy ist der ursprünglich als Treffen der „Kontaktgruppe“ der Alliierten geplante Anlass zu einer internationalen Konferenz der „Freunde Libyens“ in Paris erweitert worden, bei der niemand fehlen wollte und durfte, der mitreden möchte.

 

Schutzherr und Gastgeber

Einmal mehr hatte Sarkozy so seinen Willen durchgesetzt und sich als eigentlicher Schutzherr und generöser Gastgeber des neuen Libyens profiliert. Seine Rolle ist unbestreitbar. Der französische Staatschef hat zum richtigen oder sogar kritischen Zeitpunkt die Initiative ergriffen, um der von einer Niederschlagung und Gaddafis blutiger Rache bedrohten Rebellion in Bengasi zu Hilfe zu eilen. Er hat dabei mit hohem Einsatz gepokert, mit einem Alleingang gedroht, die Partner brüskiert und sie samt und sonders mit der überraschenden Anerkennung des Übergangsrats CNT als einzige Vertretung Libyens vor den „fait accompli“ gestellt. Er hatte es auch eilig, die Vergangenheit und Fehler vergessen zu lassen: den pompös-peinlichen Empfang von Gaddafi in Paris im Dezember 2007, das Scheitern seiner Mittelmeerunion oder später die verpassten Revolutionen in Tunesien und Ägypten als Folge der uneingeschränkten Unterstützung von Mubarak und Ben Ali.

 

Sarkozys Siegesdividende

Dennoch missgönnt es ihm heute kaum jemand, dass er sich nun auch in diesem Kriegsruhm sonnen will und dafür die politischen Dividenden zu kassieren gedenkt. Wer kann es ihm da verdenken, wenn er diese international erkämpften Lorbeeren auch in seine Wiederwahl in einigen Monaten investieren möchte? Vor allem eröffnet der Sieg in Tripolis ihm und seiner ehrgeizigen Diplomatie im Mittelmeerraum einen neuen Spielraum. Das Magazin „L'Express“ sieht Sarkozy sogar schon in der Rolle des Regisseurs eines neuen „Jalta“ (in Anspielung auf die Konferenz der Sieger nach dem Zweiten Weltkrieg), das notwendig sei, damit die westlichen und vorab europäischen Schutzmächte der Nach-Gaddafi-Ära „ohne kolonialistische Haltung“ ihre Verantwortung wahrnehmen und darüber wachen, dass „sich weder Stammesherrschaften, noch Militarismus oder Islamismus durchsetzen“.

 

Das Gerangel ums Öl

In die guten Absichten mischen sich in unübersehbarer Weise aber auch weit weniger uneigennützige Interessen. Nichts illustriert dies besser als der Kampf der großen Erdölkonzerne um die zukünftigen Verträge für die Förderrechte in Libyen. Denn auch hier wünschen die Kriegsgewinner den Lohn für ihre Solidarität.

Die Zeitung „Libération“ veröffentlichte gestern ein Dokument, in dem der libysche Übergangsrat bereits am 3. April Frankreich global 35 Prozent des libyschen Rohöls zusichert. Was ein solches Versprechen wert ist, wird sich erst später herausstellen. Die Publikation aber am Tag der Konferenz zeigte das Engagement des französischen Gastgebers für die libysche Demokratie auch von der weniger präsentablen Seite. Das französische Außenministerium gab an, von einer solchen Vereinbarung nichts zu wissen. Doch eine Kopie davon ging laut „Libération“ an den Emir von Katar und an den Generalsekretär der Arabischen Liga.

Auf einen Blick

Libyen-Konferenz. Für den Wiederaufbau Libyens wird eine Menge Geld benötigt. Zahlen sollen am Ende Libyen und Ex-Machthaber Muammar al-Gaddafi selbst. Gaddafi, der noch immer auf der Flucht ist, habe während seiner gut vier Jahrzehnte dauernden Herrschaft wahre Reichtümer ins Ausland geschafft – mindestens 35 Milliarden Euro allein in die Länder, mit denen Frankreich zusammenarbeite, schätzte ein Präsidentenberater in Paris. Frankreich gibt 1,5 Milliarden an gesperrten libyschen Vermögenswerten frei – der UN-Sanktionenausschuss hat das bereits genehmigt. Insgesamt liegen bei französischen Banken gesperrte Vermögenswerte von 7,6 Milliarden Euro.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 02.09.2011)

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44 Kommentare
 
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Gast: africano
04.09.2011 12:07
0 0

Bald hat sich Sarkozy ausgesonnt,

denn Strauss -Kahn ist in Paris gelandet und wird jetzt seinem ehemaligen jüdischen "Freund ," einmal gewaltig einheizen.
Wenn er auch den Krieg gegen Libyen angeheizt hat ,so wird sich erst beim Aufteilen der Kriegsbeute zeigen ,wer den längerem Atem hat.

Gast: anti-sarkozy
03.09.2011 19:36
0 0

gadaffi oder französische bankenpleite

warum gadaffi gehen musste :

gadaffi beabsichtigte seine erdölmilliarden
(ca 3milliarden euro) von den französischen banken abzuziehen und in asien anzulegen;
damit wären einige französ.banken in die pleite geschlittert ;
weiters hätte die fa total ihre förderquoten nicht verlängert bekommen ;
ergo musste ein krieg her,damit gadaffi verschwindet;
das libysche volk wird nicht viel sehen vom geld,
da wiederaufbau von frankreich aus dirigiert wird und die kosten "enorm" sein werden.
.
soweit die wahrheit,
aber die regierungstreuen medien berichten nach uralter stasi-manier
natürlich ganz was anderes...
so schaut´s aus in unsererer westlichen welt.
.

Svenco
03.09.2011 18:58
0 0

Ich möchte Frankreich als Killer beauftragen.

Allerding kann ich kein Öl anbieten. Geht es auch mit Gold? Ich möchte natürlich auch Sarkozy persönlich vor Ort sehen. Ich handele nicht mit Handlangern sondern mit dem Chef persönlich!

Gast: UNHQ
02.09.2011 22:52
0 0

Keine einzige Wortspende ...

... der NATO Befürworter. Bisher wurde jeder der dem Angriff der NATO skeptisch betrachtet hat als Qadhafi-Jünger und schlimmeres beschimpft. Bei einer Zusage von 35% des Öls für die aggressiven Franzosen macht von diesen nun keiner das Maul auf und gibt ein lebenswichtiges Statement ab!

Ist doch ein bisserl seltsam diese durchschaubare Haltung!

Gast: ami de la liberte
02.09.2011 19:59
0 0

Wir erleben nicht das Ende, ...


.. sondern den Beginn eines Krieges.

Beispiel gefällig:

http://www.lemonde.fr/libye/article/2011/09/02/le-calvaire-des-africains-noirs-de-tripoli-brutalises-par-les-revolutionnaires-libyens_1566734_1496980.html#ens_id=1481986

Man beachte die Frage der Frau am Ende des Artikels:
"Alors, c'est ça, la liberté ?"

Dies ist der Beginn, nicht das Ende.


Gast: Hamdudeldei
02.09.2011 16:24
1 0

Ein widerlicher Typ

Jetzt dürfen wir noch zuschauen, wie die Alliierten neben dem Öl zum "Wiederaufbau" auch noch das libysche Vermögen stehlen (das "von Gaddafi ins Ausland geschaffte Vemögen" gehörte ja in Wirklichkeit großteils dem libyschen Nationalfonds). Eine weitere Strophe im Klagelied, das Afrika von den "humanitären" Interventionen der UNO singen kann.

Gast: mare nostrum
02.09.2011 16:21
1 0

Mit dem Verzicht auf ihr Veto bei der UN-Abstimmung haben China und Russland eindeutig konzediert:

Die Ereignisse in Nordafrika markieren einen epochalen Sieg des Westens. Kein Anrainerland des südlichen Mittelmeers wird auf absehbare Zeit in der Lage sein, antiwestlicher Politik eine nennenswerte Basis zu bieten – wie etwa Ägypten unter Nasser nach 1952 oder Libyen seit 1970. Seit sechs Jahrzehnten zum ersten Mal ist das Mittelmeer wieder "Mare Nostrum" – wie zur Kolonial- und zur Römerzeit.

Der islamische Gürtel, jedenfalls sein sunnitischer Teil, gehört zur Einflusssphäre des Westens. Allerdings hatten beide Nationen dort auch in der Vergangenheit nur geringe Interessen. China ist umfangreich südlich der Sahara investiert, und Russland sucht noch seine künftigen Partner in der arabischen Welt.

Russland und der Westen tun in der Tat gut daran, ihr Verhältnis zu versachlichen. Im Osten wächst die Wirtschafts- und Militärmacht China. 1,3 Mrd. Menschen, denen Nordamerika und die EU mit 800 Mio. gegenüberstehen – und mit Staatsschulden im Umfang von 25 Billionen Dollar, während die Chinesen über 3 Billionen auf der hohen Kante haben.

Der Westen, wo Schulden und Sozialkosten weiter wachsen und die Wettbewerbsfähigkeit schrumpft, wird im Gegenwind neuen Realismus entwickeln. Das Pathos der "Wertegemeinschaft", wie es der Siegerpose nach dem Ende des Kalten Krieges entwuchs, weicht ganz von allein dem guten alten Verständnis von Interessengemeinschaft. Dass Deutschland in ihr beheimatet ist, wird niemand ernsthaft bezweifeln.

Gast: ist es so ?
02.09.2011 15:53
1 0

Selbstbedienung

Musste Sarközi früher nach Libyen betteln fahren, so kann er sich sein Taschengeld jetzt wohl einfach aus den beschlagnahmten Milliarden abzweigen - ist doch viel einfacher, nicht?

Gast: Luzifer
02.09.2011 13:49
3 0

Ist jetzt in Libyen (wie im Irak) wirklich die Demokratie ausgebrochen?

Das kleine Libyen mit seinen vor einer Generation 2 Millionen zählenden Bevölkerung war immer schon ein Spielball der Mächte. Zunächst Kolonie von Italien geriet es nach dem allierten Sieg im 2.WK mit seinem König Idris unter die Fuchtel von GB. Eine (unblutige) Revolution unter Oberst Ghaddafi machten diesem Spuk ein Ende und baute mithilfe der nationalisierten Erdöl-Industrie die Infrastruktur des Landes aus. Ghaddafi betrieb aber als glühender Nationalist eine antiisraelische Politik, was ihn letztlich in den Verdacht brachte, div. Attentate veranlaßt zu haben, ua. auch den Flugzeugabsturz von Lockerbie als Vergeltung für einen Bombenangriff von US-Kampflugzeugen auf seine Residenz mitten im Frieden und ohne Kriegserklärung. Auch sein Schwenk weg von der antiisraelischen Araberfront konnte seine Absetzung letztlich nicht verhindern. Schon seit Monaten wurde gemunkelt, daß die USA geheimdienstlich in Libyen agieren. Die "Rebellen" wurden also von Anfang an von Nato-Kreisen militärisch und finanziell unterstützt. Die Rebellen kiamen ihrerseits bei der Frage der Ausbeutung der Bodenschätze den Nato-Mächten "entgegen". Da an einem militärischen Sieg durch die massiven Bombenangriffe nicht zu zweifeln war, lag es für Frk u. UK nur nahe, den "reifen Apfel Libyen" zu pflücken. Daß das Ganze ein gutes Geschäft war, zeigt sich an der strahlenden Miene von Sarkozy, der absurderweise in diesem Punkt auch noch von den europäischen GRÜNEN unterstützt wird!!!

3 0

35% des Öls gesichert

Es ist also ein simpler Raubzug...

Gast: Giftspritzer
02.09.2011 12:20
2 0

Keine APA Meldung sondern ein diePresse Artikel

"In die guten Absichten mischen sich in unübersehbarer Weise aber auch weit weniger uneigennützige Interessen."

Warum traut sich diePresse nicht die Warheit zu schreiben? Es ist doch kein Geheimnis das es um das Erdöl geht! Mit dem obigen Satz habt ihr (diePresse) euch eindeutig als politische Handlanger geoutet!

Shame on all of you! May the revenge be brutal!

Anubis
02.09.2011 10:08
2 0

Wahrlich paradox...

....der vor nicht allzu langer Zeit einer der engsten Verbuendeten von Gaddafi war, dessen Parteifreunde sich noch vor nicht allzu langer Zeit vom Lybischen Regime zu allem moeglichen einladen liessen, stellt sich nun als grosser Befreier dar...ein Wendehals erster Guete...

Gast: carl daffy
02.09.2011 08:07
2 0

Sarkozy

Wenn er sich schon 35% des Erdöls gesichert hat dann soll er auch den Wiederaufbau finanzieren, aber dazu reicht sein Gerechtigkeitsempfinden nicht. Dafür braucht er noch immer die internationale Gemeinschaft, denn zahlen sollen immer die anderen. Das nennt man franz. Diplomatie.

Antworten fefe
02.09.2011 13:39
0 1

Re: Sarkozy

Den Wiederaufbau wird man mit libyschen Geldern machen. Davon ist ja noch genügend vorhanden.

cerberus
02.09.2011 07:46
4 0

Um von den eigenen Problemen abzulenken, wurde ein Angriffskrieg inszeniert

und spätestens jetzt wird auch naiven Gemütern klar, um was es wirklich geht. Nicht um Demokratie und ähnliche Werte. Die Rebellen - eine marodierende Chaostruppe - wurden deshalb unterstützt und Tripolis mit Bombardements monatelang terrorisiert, um mittels korrupter Marionetten günstigst an die Ölressorcen zu gelangen. Wie im Irak. Dort herrscht seitdem Bürgerkrieg, dieser wird in Lybien bald Realität sein. Der UN-Generalsekretär hat durch sein Schweigen den Tod zahlreicher Zivilpersonen mit zu verantworten. Eine jämmerliche Figur!
Wenn Westerwelle zuvor vieles nicht richtig gemacht hat, das NEIN zum Lybieneinsatz war moralisch nicht nur gerechtfertigt, sondern absolut notwendig!

Antworten fefe
02.09.2011 08:05
3 0

Re: Um von den eigenen Problemen abzulenken, wurde ein Angriffskrieg inszeniert

Ja, das sehe ich auch so. Westerwelle ist sicherlich keine Top-Besetzung als Außenminister, aber die Entscheidung gegen den Einsatz in Libyen war korrekt und auch mutig.

Dieser koreanische UNO-Generalsektretär ist die reinste Katastrophe, der gehört nach Den Haag.

Staunton
02.09.2011 07:06
4 0

Warum ich die Todestage mit Rufzeichen versehen habe?

Nun, stellt sich nicht die Frage, wo denn eigentlich die emsigen IGHs bis zum Tod dieser Schwerstverbrecher waren? Allerdings muss man ja zugeben, dass die IGHs in der Regel unter Fuchtel der USA und ihrer Lakaien (vor allem GBR u. F) stehen. Jedenfalls sicher nicht unter der Fuchtel Russlands, Chinas, Indiens und anderer, welche die Mehrheit der Weltbevölkerung vertreten.

Nun, werden manche sagen, die IGHs werden halt dort gewesen sein, wo sie z.B. auch bei den schwer kriminellen Hilfssheriffs der USA, General Pinochet, General Dostum und anderen Schurken der oben angeführten Demokratieverbreiter waren, als diese vor der Nase der IGHs in der Welt herumtanzten, ohne dass ihnen ein Haar gekrümmt wurde. Man kann daher den IGHs nur zu ihrem unglaublich festen Schlaf gratulieren, wenn es auch um die oben angeführten schwersten Verbrecher Afrikas geht.
Einen besonders guten Schlaf hatten die IGHs anscheinend auch bei den kriminellen Angriffskriegen der USA und ihrer Lakaien bzw. auch hinsichtlich der Folterlager auf Guantanamo Bay, im Irak, in Afghanistan und in mehreren EU-Ländern!!!

Staunton
02.09.2011 07:05
2 0

Ein paar Worte über die brutalsten Diktatoren Afrikas, allesamt Sprösslinge der Demokratieverbreiter USA, GBR bzw. Frankreich

Idi Amin: Wurde von Großbritannien zum ersten schwarzen Offizier ihrer Armee in Uganda gemacht! Nach seiner Machtergreifung war er einer der größten Killer, den Afrika je gesehen hat. Dann wurde ihm bis zu seinem Tod 2003(!!!) in Saudi-Arabien Unterschlupf gewährt.

Mobutu war ein ähnlicher Killer mit einer der längsten Gewaltherrschaften. Er wurde von den USA gemeinsam mit Lakaienländern im Kongo an die Macht gebracht. Sogar CIA-Leuten, die ihn unterstützten, kam bei seinem unvorstellbar grausamen Vorgehen gegen die Bevölkerung das Grauen. Flucht nach Marokko und dort Ableben im Jahre 1997(!!!)

Bokassa, ebenfalls ein Killer der Sonderklasse, mit Ausbildung durch die französische Armee, wurde sogar Mitglied der französischen Ehrenlegion. Flucht nach Marokko. Tod 1996(!!!)
Wer Näheres willen will, möge sich in den Lexika oder in Wikipedia schlau machen.

Gast: super
02.09.2011 06:27
1 1

gabs da auch "gute absichten"???

ist das eine bezahlte anzeige der kriegshetztervereinigung ?

Gast: Lausbub
02.09.2011 01:52
3 0

Nun kommt heraus,

womit sich die "Rebellen" die Bombardierung der eigenen Städte durch die Nato "erkauft" hat. Das wird aber die "Freiheits-Rebellen" vermutlich gar nicht freuen. Ein Glück, daß sie von diesem "Deal" entweder gar nichts oder nur zu spät erfahren.

Meine Frage: waren (natürlich libysche) 50.000 Tote + für die reichen Ölquellen ein zu hoher Preis?

Antworten Gast: so ist es !
02.09.2011 16:06
1 0

Re: Nun kommt heraus,

Aber wer sind denn die Rebellen??
Von den USA samt Mitläufern in "Rebellen" umbenannte Verbrecher, übreall anderswo auf der Welt von eben diesen Aggressionsmächten als Terroristen eingestuft und mit allen Mitteln bekämpft. Nur waren sie in Libyen ein billiges Mittel zum Zweck, wie es Söldner nun einmal sind. Und am Ende interessiert es keinen der sogenannten Führer der "demokratischen" Länder, die wieder einmal um des lieben Geldes willen ein Land aus dem islamischen Bereich überfallen, seine Infrastruktur zerstört und eine Marionettenregierung eingesetzt haben (wie bereits im Irak wird es vermutlich nicht so einfach funktioineren, gegen den erklärten Willen der Mehrheitsbevölkerung einfach Söldner im Dienste von USA und NATO als legitime Regierung zu ernennen.
Lassen wir uns überraschen, wie diese widerliche Inszenierung ausgehen wird!

Steininger
02.09.2011 01:51
0 5

Das ist ja nicht gerade verwunderlich!

Frankreich betrachtet seit jeher Nordafrika als seinen Vorhof. Und das zurecht.Nachdem alle anderen Nationen sich mit den "nicht zuständig" Rufen diskreditiert haben und nur als Handlanger Frankreichs in Erscheinung tragen, mangels Mumm, sonnt sich der Präsident völlig zurecht in Siegerpose!

0 5

Re: Das ist ja nicht gerade verwunderlich!

Komisch ist nur,dass die Deutschen im WW II mit dem Rommel die italienischen Faschisten militärisch in Libyen unterstützt haben,nicht aber die DEMOKRATISCHEN Rebellen gegen das diktatorische Ghadafi-Regime.

Mister Guido Westerwelle,

werdens Hausmann Ihres Freundes

und tretens endlich zurück aus der Politik!

Sie sind nämlich eine Schande für den Liberalismus in Deutschland und Europa!

Gast: Suchender
01.09.2011 23:52
5 0

Presse

Ist die Presse jetzt das offizielle Parteiblatt von Sarko? Der Artikel treift ja geradzu vor anbiederung.

ps:

Der Übergangsrat hat Frankreich als Anerkennung für die politische, diplomatische und militärische Unterstützung 35 Prozent der Rohölproduktion zugesichert. Die Rolle von Sarkozy ist unbestreitbar.

sagt eh alles

Gast: Ortophäde
01.09.2011 23:41
0 0

Sarkozy sonnt sich im Kriegsruhm

Nur seine Bandscheibenvorfälle trüben etwas die präsidiale Stimmung.

Gast: Aisha
01.09.2011 22:54
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Muh-hamma Kackaffi hat gerade wieder zum Kampf aufgerufen,

doch ausser ein paar vereinzelte Irre hört keiner mehr auf ihn !


 
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