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Terrorverdächtige zum Foltern nach Libyen gebracht

03.09.2011 | 11:21 |   (Die Presse)

Die Zusammenarbeit der Geheimdienste der USA und Großbritanniens mit Gaddafis Sicherheitsdiensten war enger als bisher bekannt. Mindestens achtmal flog die CIA Terrorverdächtige zur "Befragung" nach Tripolis.

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Der amerikanische Geheimdienst CIA und auch der britische Auslandsaufklärungsdienst MI6 haben viel enger mit Gaddafis berüchtigtem Geheimdienst zusammengearbeitet, als bisher öffentlich bekannt war. Das legen in Libyen entdeckte Geheimunterlagen nahe. Sie sollen im Büro des ehemaligen Außenministers Mussa Kussa, der sich im März nach Großbritannien abgesetzt hat, gefunden worden sein.

Demnach hat während der Präsidentschaft von George W. Bush die CIA achtmal Terrorverdächtige nach Libyen gebracht, um sie durch die dortigen Sicherheitsbehörden „befragen“ zu lassen; Gaddafis Dienste waren für ihre Folterpraxis berüchtigt. Laut „New York Times“ hat die CIA auch gleich eine Liste mit 89 an die Terrorverdächtigen zu stellenden Fragen mitgeliefert.

Die Sprecherin des US-Geheimdienstes CIA, Jennifer Youngblood, antwortet, darauf angesprochen, lapidar: „Es kann nicht überraschen, dass die CIA mit ausländischen Regierungen zusammenarbeitet, um dabei zu helfen, unser Land vor Terrorismus und anderen tödlichen Bedrohungen zu schützen.“

Der britische Auslandsgeheimdienst MI6 wiederum hat laut „Independent“ Informationen über in Großbritannien im Exil lebende libysche Regimegegner an Gaddafis Sicherheitsbehörden weitergeleitet.

Vorstoß auf Bani Walid. Mit 600 Mann und 200 Fahrzeugen – vor allem Pickup-Trucks mit teilweise schweren Waffen auf den Ladeflächen – rücken Truppeneinheiten des Nationalen Übergangsrats seit Samstag auf die Wüstenstadt Bani Walid vor. Dort soll eine regimetreue Einheit eines Gaddafi-Sohnes stationiert sein. Auch Gaddafi selbst könnte sich Gerüchten zufolge dort aufhalten. „Wir wollen Bani Walid unter unsere Kontrolle bringen“, erklärte der Befehlshaber der Truppe, Ahmed Belhaj. Keine neuen militärischen Entwicklungen wurden aus der Stadt Syrte gemeldet, Gaddafis Heimatstadt.

Der kanadische Außenminister John Baird hat auf die „riesigen Mengen von Senfgas und anderen chemischen Waffen“ hingewiesen, die Gaddafi während seiner 42-jährigen Regierungszeit angehäuft hat. Kanada wolle dabei helfen, dass diese Waffen nicht in falsche Hände geraten. „Libyen muss entmilitarisiert werden, damit dem Land eine friedliche Zukunft offensteht“, forderte Baird. Kanada will den Libyern auch bei der Schaffung eines Rechtsstaates und bei der Ausarbeitung einer neuen Verfassung zur Seite stehen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 04.09.2011)

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61 Kommentare
 
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Gast: africano
04.09.2011 11:58
0 1

Die USA hat Terrorverdächtigte nicht nur nach Lybien gebracht,

sondern auch áuf die Insel Diego Garcia im indischen Ozean .

0 2

...

Wer haette gedacht, die die rassistisch sozialistische Omi in Wien die Weltpolitik bestimmt und es so passiert wie sie sagt...
(ich, missbrauch von kindern ist in wien ausserordentlich beliebt und die haupteinnhame und belustigungsquelle des establishments)

Terrorist

diese Terroristen gehören ausgequetscht wie Zitronen. was anderes haben sie nicht verdient.

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Warum lieben die Österreicher trotzt allem die Amerikaner?

Die Liebe steht zwar fest aber die Gefühle der Österreicher kenne ich nicht! Knn jemand mir dabei helfen?

Antworten Gast: ABDULLAH
04.09.2011 11:49
4 0

Re: Warum lieben die Österreicher trotzt allem die Amerikaner?

Nein Svenco!
Es wäre Zeitverschwendung!
Dein niedriger IQ hindert dich daran so etwas zu verstehen !

Antworten Antworten Gast: Giftspritzer
05.09.2011 12:47
0 1

Re: Re: Warum lieben die Österreicher trotzt allem die Amerikaner?

Ich glaube eher das sie unfähig sind, egal wem egal was zu erklären!

Gast: 1. Parteiloser
04.09.2011 09:07
0 1

Folterungen waren denen nicht genug, es musste auch noch 50.000 Tote geben!

Um das auch machen zu können, dafür brauchen die Entscheidungsträger dann auch noch die UNO. Eine UNO, welche dem Weltfrieden verpflichtet sein sollte, aber nichts anderes macht, als die Mächtigen dieser Welt diese schweren Verbr.echen zu ermöglichen!

Es scheint so zu sein, dass die aktuelle Reife der Gesellschaft dem technolgischen Level um 1.000.000 Jahre hinten nach ist.

Gast: Beiler
04.09.2011 08:39
0 2

...gelobtes land...

die usa, das gelobte land der rechten und konservativen, gläubigen, angstbesessenen und leistungswilligen,..nach
dem morden an ihren indigenen vorfahren wird nun die ganze welt unterjocht und gefoltert....

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Die USA - die verlogenen Oberheuchler

Menschenrechte und Demokratie sind für die USA nur dann wichtig, wenn davon entweder US-Bürger betroffen sind, oder wenn sie als guter Vorwand dienen, um ein Land, das über Rohstoffe verfügt, militärisch zu überfallen.

Wenn es den USA um Demokratie im arabischen Raum ginge, warum haben sie sie dann im seit Jahrzehnten "befreundeten" Saudiarabien nicht zum Thema gemacht.
Libyen wurde nach einigen hundert Toten durch Regimetruppen mit massiven Luftschlägen angegriffen. Angeblich, um die Zivilbevölkerung vor weitere Massakern zu schützen. Hauptgrund jedoch waren und sind die libyschen Ölvorkommen.
In Syrien wurden bereits mehr als 3.000 friedliche Demonstranten von Assads Truppen getötet. Offenbar befindet sich in Syrien zu wenig Öl.

Früher hielten viele Menschen die USA für die Ikone von Demokratie und Freiheit. Aber seit dem Vietnam-Krieg und noch viel deutlicher seit 9/11 zeigt sich das wahre Gesicht eines Polizei- und Überwachungsstaates, in dem nur die Interessen einer ganz kleinen Oberschicht aus dem Rüstungsbereich und der Finanzwelt durchgesetzt werden. Von dem Sklavenstaat des 19. Jahrhunderts unterscheiden die heutige USA nur durch ihre internationalen Ambitionen.

Gast: godsmack
04.09.2011 08:12
1 2

Rede von Gaddafi von Briten verfasst.OMG

Ich glaub jetzt haben es sogar die Pro-Nato-Poster kapiert exkl. jene die in den Schreibstuben des Wahrheitsministeriums sitzen.

http://blog.fefe.de/?ts=b09c8d5c

Im ersten Moment dachte ich: oje, Obama auch nicht besser.

aber dann las ich weiter: Demnach hat während der Präsidentschaft von George W. BUSH die CIA achtmal Terrorverdächtige nach Libyen gebracht, um sie durch die dortigen Sicherheitsbehörden „befragen“ zu lassen;

Wann wird dieser Kriegsverbrecher (Irak) und Verbrecher gegen die Menschenrechte (s.o.) Bush jun. endlich nach Den Haag überstellt?

Gast: zynie
04.09.2011 02:59
1 1

Wortwahl

Liebe Redakteure, wieso denn so zurückhaltend in der Diktion ("Befragung") - Folterung würde der Tatsache wohl näherkommen.

Gast: schonwiedereingast
03.09.2011 23:54
1 2

M. Gaddafis Rede vom 1. Sept. 2011 (Auszüge):

„...Die Nato wird gerade besiegt und sie will immer noch hier bleiben, aber sie hat nicht die Macht des Volkes auf ihrer Seite, nicht die Frauen auf ihrer Seite, die Libyer wollen sich selbst regieren. ...

Sicherlich hat der Feind Technologie. Sie wollen nicht, dass ihr meine Stimme hört, und sie bombardierten TV und Telefon-Netz. Sie dachten, sie würden mich zum Schweigen bringen, aber versagten, wir werden sie in jeder Stadt und jedem Dorf bekämpfen, wir haben keine Angst! Sie fürchten meine Stimme, nur mich zu hören ist schon gefährlich für die Kolonialisten und Agenten, aber das alles beweist, dass der Feind schwach ist. Wenn sie nicht schwach wären, hätten sich nicht unser TV bombardiert und würden uns erlauben untereinander zu kommunizieren. Sie haben Angst, dass unsere Stämme Kontakt haben, das alles beweist, dass sie schwach sind und sie wollen, dass nur ihre eigenen TV-Sender gesehen werden, was ebenfalls beweist, dass sie schwach sind.
Warum fürchten sie sich davor, dass die Libyer mir zuhören? Weil sie schwach und ängstlich sind. Das ist ein Trick, alles was ihr hört sind Lügen, ist falsch. Lasst diesen Krieg solang dauern wie nötig bis wir gewinnen...

Nato wird diese Agenten nicht ewig beschützen, sie wollen euch Angst machen, weil sie selbst Angst haben, weil sie nicht atmen können. Sie haben die Kommunikation gekappt, weil sie nicht atmen können, sie fassten diesen Plan unser Öl zu stehlen und uns zu okkupieren, also ergebt euch diesen Agenten nicht.“


Gast: Nur mehr Kopfschütteln!
03.09.2011 22:22
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Bush gehört vor einen......

....Menschengerichtshof gestellt......ER HAT DIE GLEICHEN VERBRECHEN BEGANGEN, DIE ER IN DER ÖFFENTLICHKEIT VERURTEILT HAT!
Ps: wäre interessant, ob seine Frau und seine Kinder über diese Folterflüge wussten......Hallo Hasi, hallo Kinder, heute habe ich wieder Menschen zu Folterkellern fliegen lassen.....Ich kann das, ich bin Präsident von Amerika, bald werden wir die Täter haben, die Menschen zu Tode foltern lassen.......Daddy liebt euch!

alter Hut

NATO Heuchler !!!

Es geht einfach nicht um Demokratie und Menschenrechte! Seht das doch einfach mal ein.

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So, und jetzt bin ich neugierig ob die europ. Politik den Amerikanern immer noch die Füßt küsst


Den selbst ernannten Guten beginnt endlich die Maske zu verrutschen.

Die Musik spielt auch ökonomisch in den kommenden Jahren in der Himmelsrichtung Ost - also kann das ekelhafte Schleimen endlich aufhören.

Antworten Gast: Klar.
04.09.2011 08:21
0 0

Klar

Klar, den Fuß - Sie sind begrenzt lernfähig . vom Hintern sind einige Wenige schon weg...

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Und wer bitte ......

.... hat etwas anderes erwartet. Das gleiche Spiel wie bei Saddam Hussein, Hosni Mubarak und noch einige mehr ....

Zuerst kooperiert die halbe westliche Welt allen voran die USA und der 51. Bundesstaat - Großbritannien - mit allen Diktatoren und dann stempeln sie diese zu Kriegsverbrechern und gehen auf Distanz. Eine verlogene Bagage sondergleichen !

"Terrorverdächtige zum Foltern nach Libyen gebracht"

Und? Da man es wegen der ganzen Täterstreichler im eigenen Land nicht kann, muß es ja irgendwo passieren.

Gast: Gasti
03.09.2011 19:39
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Wann folgen endlich die ersten Anklagen

wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit gegen die Verantwortlichen und deren Mitlaeufer?

Ich bin fuer konsequentes Ausmisten.

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Absolut unterstützenswert!

Unser westliches Verständnis von Freiheit und Demokratie erfordert eben manchmal Maßnahmen die außerhalb unseres Verständnis von Menschenrechten liegen.
Um an die Wahrheit zu gelangen erfordert es eben manchmal ein "Telefonbuch und 'nen nassen Fetzen".

Ich erinnere nur an den Frankfurter Entführer dessen Geißel eventuell noch leben könnte, hätte man ihm etwas mehr "unter Druck" setzen können/dürfen.
Aber dieser Herr verklagt jetzt sogar die Republik Deutschland wegen der Androhung von Folter.

Antworten Gast: Gast: Leser
04.09.2011 09:48
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Re: Absolut unterstützenswert!

Die "Geißel" sollte noch "leben"? Also seine Peitsche? Schon mal beim Psychiater gewesen?

Re: Absolut unterstützenswert!

Tja selber machen oder die "Arbeit" andere machen lassen und die anderen dann Terroristen nennen sind schon verschiedene Qualitäten.

Der "Herr" hat bereits Recht und 3000,- zugesprochen bekommen.

Nur ein weiterer Beweis, wie degeneriert die westliche Welt in Wahrheit geworden ist.

Gast: leideristesso
03.09.2011 18:53
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um die totale weltmacht zu erhalten und auszubauen waren und werden menschenrechte ignoriert und mit füßen getreten- egal ob gadafi oder andere despoten - mit allen macht man waffen- geld- öl- oder sonstige schmutzige geschäfte

so ist die neue weltordnung- die usa und die wallstreet machen geschäfte in der ganzen welt - und alle anderen müssen mehr oder weniger freiwillig mitmachen oder sie werden fallen gelassen und dann mit allen mitteln eliminiert. fürchterliche bsp. gibt es nun leider schon genug in dieser welt. amnesty international kann ein lied davon singen ,wie es denn menschen dann geht und wie mit ihnen verfahren wird, wenn sie nicht in die geschäfte passen.

Gibts auch was neues?

Das die NATO in arabischen Ländern foltern ließ(lässt), ist seit Murat Kurnaz bewiesen und ein alter Hut, und vielleicht ein Grund warum Syrien momentan Ruhe vor der NATO hat.

Das Kanada (NATO) Libyen demilitarisieren und bei der Schaffung eines Rechtsstaates "behilflich" sein will, würde ich als Libyer als schlimme Drohung qualifizieren.

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Na ja, dass mit Ihnen so einiges nicht simt, durften wir ja schon in so einigen Kommentaren von Ihnen feststellen.


 
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