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Proteste: Der "Abschaum Europas" verwüstete Rom

17.10.2011 | 08:58 |  von KORDULA DÖRFLER (ROM) (Die Presse)

Rund um den Globus gingen am Wochenende Menschen auf die Straße, um gegen die Auswüchse des Finanzkapitalismus zu demonstrieren: Zumeist gestalten sich die Proteste friedlich - Italien ausgenommen.

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Rom. Zwölf Verhaftungen, 70 verletzte Demonstranten und Polizisten, beschädigte Banken, Geschäfte und Hotels: Das ist die Bilanz der schweren Ausschreitungen, in die die anfangs friedliche Großdemonstration gegen die Macht der Finanzwelt am Samstag in der italienischen Hauptstadt Rom umgeschlagen ist.

In rund 900 Städten weltweit hatten Kundgebungen gegen die Vorherrschaft der Banken stattgefunden – die meisten davon friedlich. Rom bildet in diesem globalen Demonstrationsreigen die unrühmliche Ausnahme.

„Der Abschaum Europas ist nach Rom gekommen“, schimpfte Roms konservativer Bürgermeister Gianni Alemanno, der sich am späten Samstagabend ein Bild vom Ausmaß der Zerstörungen gemacht hatte. Es waren die schwersten Ausschreitungen in Italien seit dem G8-Gipfel in Genua vor zehn Jahren.

Proteste gegen Banken: Kein Ende in Sicht

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Ratlosigkeit am Tag danach

Am Tag danach herrschte in Italien Ratlosigkeit, wie es so weit kommen konnte. Die Veranstalter waren schockiert, auf Foren im Netz wurde diskutiert, und ein dunkler Verdacht machte die Runde: Dass bezahlte „agents provocateurs“ aus den Reihen der Polizei am Werk waren. Bereits im Vorfeld hatte es aber auch Hinweise gegeben, dass militante Mitglieder der sogenannten „Sozialzentren“ aus allen Teilen des Landes anreisen und Wirbel schlagen wollten.

Unisono verurteilte die Politik die Ausschreitungen. Gleichzeitig begann die Diskussion um den Polizeieinsatz. „Die Verantwortlichen werden hart bestraft werden“, kündigt Ministerpräsident Silvio Berlusconi an. Doch selbst er hielt sich mit Scharfmacherei gegen seine politischen Gegner vorerst zurück. Auch Innenminister Roberto Maroni von der Lega Nord zeigte sich überzeugt, dass die Randalierer nicht ausschließlich aus dem linken Spektrum stammen.

Zu den Krawallmachern gehörten offenbar nicht nur Mitglieder der autonomen Szene, die vor allem in Genua und Mailand stark ist, sondern auch rechtsextreme militante Ultras und andere „kriminelle Elemente“, wie es Roms Polizeichef Antonio Manganelli formulierte. Im Innenministerium jedenfalls befürchtet man Schlimmes für die nächsten Monate, eine „neue Form von Gewalt, die noch eskalieren könnte“.

Demonstration in Wien: ''Wir retten die Welt vor den Banken''

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70 Verhaftungen in New York

In New York, wo die Protestwelle gegen die Auswüchse des Finanzkapitalismus und Neoliberalismus Mitte September ihren Ausgang genommen hatte, demonstrierten in der Nacht zum Sonntag schätzungsweise 50.000 Menschen. Die Polizei nahm mehr als 70 Menschen fest. Die meisten Festnahmen gab es nahe des Times Square. Beamte mit Helmen und Schlagstöcken und berittene Polizisten drängten die Menschen zurück. Bis auf wenige Ausnahmen verlief die Demo auf New Yorks berühmter Vergnügungsmeile aber friedlich.

Die Polizei nahm auch 24 Wall-Street-Demonstranten in Gewahrsam, nachdem diese in eine Filiale der Citibank geströmt waren, um ihre Konten in einer gemeinsamen Aktion aufzulösen. Die Bewegung „Besetzt die Wall Street“ („Occupy“) hält seit vier Wochen New York in Atem. In anderen Städten der USA gab es ebenfalls Proteste.

Die Proteste in Österreich blieben überschaubar und friedlich. In anderen europäischen Städten war das Echo auf den im Internet verbreiteten Aufruf größer. In Deutschland demonstrierten nach Angaben des globalisierungskritischen Netzwerks Attac 40.000 Menschen. Zehntausende skandierten im Herzen Madrids gegen die Macht der Banken. In Frankreich verliefen die Proteste ähnlich wie in Österreich „gemütlich“. Aktionen gab es auch in Australien, Ozeanien, Ostasien, Südamerika.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 17.10.2011)

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514 Kommentare
 
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Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Dunkelrot
17.10.2011 19:34
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Re: Re: Re: Re: Die Antwort kann nur lauten: Jetzt erst recht Kommunismus!

Dieser abgelutsche Satz ist so unfassbar dämlich, dass ich davon ausgehe, dass Sie der Troll von uns beiden sind.

Antworten Gast: Kummerlfreund
17.10.2011 17:31
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Re: Die Antwort kann nur lauten: Jetzt erst recht Kommunismus!

Die jetzige Enteignung, die mit Inflation erfolgt, muss doch genügen. Wie die Nomenklatura sich schief gelacht hat über die gläubigen Kummerln so lacht sich die kapitalistische Nomenklatura genauso ins Fäustchen über die andepperten Bürger.
Begründung: Hüben und drüben die gleichen Figuren.

Gast: keinmensch
17.10.2011 17:11
1 0

gibt's ja net

kein mensch hat es verdient, als 'abschaum europas' bezeichnet zu werden - vor allem nicht die demonstranten, die nur für das eintreten, was alle wollen

Gast: Wahrheitssucher
17.10.2011 16:38
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Der Abschaum Europas

Der Abschaum Europas sitzt in den Großbanken, in den Regierungen: Alle die den Iraqkrieg unterstützten: das ist der wahre Abschaum Europas. Hunderttausende unschuldige Menschen ermorden, damit die Busch-Freunde vom Krieg profitieren, das ist Abschaum der übelsten Art.
Profit vor Wahrheit, Gier vor Menschenleben: das ist der wahre Abschaum

Gast: Das Problem liegt wo anders
17.10.2011 16:29
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Lösungen sehen anders aus!

Wie in England, unzufriedene Bürger werden schlicht als Kriminelle behandelt, das hat für die Demokratisch gewählten Diktatoren in diesen Ländern auch den Vorteil, man braucht sich um Probleme nicht zu kümmern, das erledigen Gerichte und Gefängnisse mit demokratisch Legitimierten Mitteln.

Wenn eine deutsche Bundeskanzlerin gewisse Verständnisse für die Unruhen aufbringt, so hat sie es gleichzeitig auch in der Hand Lösungen zu bieten, und das wäre ganz einfach, Harz IV von Grund auf reformieren, ein System das selbst von der UNO scharf kritisiert wird.

Weder die Regierungen noch die Demonstranten erkennen das Problem in meinen Augen tatsächlich, meiner Meinung nach ist es eine tiefe Strukturkrise aufgebläht über Jahrzehnte, beginnend nach dem Ende des 2. Weltkriegs, dessen System jetzt zu platzen beginnt, es ist ein viel zu viel an Regulierungen und Gesetzten das nur mehr dazu dient die Großkonzerne zu schützen, normale Menschen haben sind Hilflos durch Nichtstun ausgeliefert.

Nur ein Beispiel, die neue Verordnung für Schlossereien und Werkstätten in der EU, das jede Schweißnaht Röntgengeprüft werden muß, hier können Großkonzerne locker mithalten, die kleinen sind hilflos zu Tode geweiht, derartigen Dschungel findet man überall, vom Lebensmittelhandel bis zur Energiehausverordnung, mit seinem Energiepaß bei Neuvermietungen ausgestellt werden muß, oder die elektrotechnische Abnahme von Wiedervermieteten Objekten....

Gast: Hischtor
17.10.2011 15:30
2 0

Bürger, Maul halten.

Oder man schleust bezahlte Profirandalierer auf eure Proteste und beschimpft euch sodann als Randalierer ... wie weiland in der DDR.

Antworten Gast: wessi
17.10.2011 17:13
0 0

Re: Bürger, Maul halten.

redest aus erfahrung, ossi?

Antworten Antworten Gast: Dunkelrot
17.10.2011 17:34
0 0

Re: Re: Bürger, Maul halten.

Die DDR war im Vergleich zu den kapitalistischen Unterdrückungssystemen ein Hort der Freiheit. Und das trotz aller Verbrechen der DDR!

Mich wundert es gar nicht, dass es eine Ostalgie gibt. Damals war einiges besser und weniges schlechter!

Antworten Antworten Antworten Gast: Karl Marx
17.10.2011 19:03
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Re: Re: Re: Bürger, Maul halten.

Ich war unlängst in Thüringen. Sehr viele haben gesagt, dass in der DDR mehr Gerechtigkeit geherrscht hat.
Schwerverbrechen und psychische Erkrankungen gab es so gut wie keine. Ausserdem hatten alle eine sehr gute schulische Ausbildung in den Grundfertigkeiten.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Dunkelrot
17.10.2011 19:36
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Re: Re: Re: Re: Bürger, Maul halten.

Eine Wahrheit, die die kapitalistische Propaganda gerne unterdrückt!

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: baro palatinus
17.10.2011 23:02
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freiheit vs gerechtigkeit?

da dann lieber freiheit

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die Überschrift läßt sehr zu wünschen übrig

Was heißt der Abschaum Europas ist nach Rom gekommen!

Re: die Überschrift läßt sehr zu wünschen übrig

die Presseleute haben sich unglücklich ausgedrückt
gemeint ist, der Berlusconi hat sich ein paar Freunde aus der EU eingeladen :))

sonst müsste man ja denken, die Journalisten würden als EU-Abschaum bezeichnet,
denn die restlichen "Abschaum - Demonstranten" waren eh in ihren jeweiligen Ländern beschäftigt, die haben nicht nach Italien fahren müssen


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Re: Re: die Überschrift läßt sehr zu wünschen übrig

sehr witzig, aber gut!! danke!

1 0

Was? Der "Abschaum Europas"

Was heißt das, sehr geehrte Redaktion?

Auch wenn der "Abschaum Europas" unter Anführungszeichen gesetzt wurde bin ich nicht glücklich über diese Überschrift. Es hätte sich zumindestens gehört in der Überschrift den Urheber des Zitates Roms Bürgermeister "Gianni Alemanno" anzuführen!

Antworten Gast: Dunkelrot
17.10.2011 17:14
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Re: Was? Der "Abschaum Europas"

Der übrigens ein verurteilter Molotow-Verbrecher ist, und dessen Werturteile über andere daher irrelevant bis lächerlich sind.

2 0

Konto auflösen

Die Polizei nahm auch 24 Wall-Street-Demonstranten in Gewahrsam, nachdem diese in eine Filiale der Citibank geströmt waren, um IHRE Konten in einer gemeinsamen Aktion aufzulösen.

Also wenn das stimmt, echt stark! So schnell kanns gehen und schon kommst nicht mehr zu deinem Geld...
Aber in Ö ist die Welt ja noch in Ordnung, ist ja die "Insel der Seligen".
Da kann das doch nicht sein - nie und nimmer!

Antworten Gast: össi
17.10.2011 17:14
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Re: Konto auflösen

uns geht es besser als italien, spanien ... und den usa

Gast: Baldur
17.10.2011 14:24
3 0

Der "Abschaum Europas" verwüstete Rom

.....mag vielleicht sein.

Aber der Abschaum der Welt regiert die USA und die EU....

Gast: Schuhputzer
17.10.2011 14:22
3 1

Der Abschaum

der Großteil der Demonstranten sind selber Leistungsempfänger.
Hier demonstrieren nur viele kleine Handaufhalter gegen wenige große Handaufhalter.
Für beide Gruppen hege ich keine Sympatien.

Antworten Gast: bew
17.10.2011 17:15
0 0

Re: Der Abschaum

beweise?

Antworten Antworten Gast: Dunkelrot
17.10.2011 17:34
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Re: Re: Der Abschaum

Kapitalistische Lügner haben keine Beweise, sie hetzen nur!

Es gibt nur eine Alternative ...

.. und das ist, den Politikern Macht wegzunehmen.
Ohne Politik gehts nicht, daher gibt es die "Linke" Version: Noch mehr Politik, bis der Bürger total beschützt ist, mit den bekannten Folgen einer Diktatur oder
die "Kapitalistische" Version: Kontrolle der Bürger über Verschuldung: Die Bürger werden direkt oder indirekt verschuldet und werden als Schuldner rechtlos, die bekannte Folge: Diktatur.
Das Ausweichprogramm ist: Weniger Macht für Politik, was automatisch mehr Eigenverantwortung heißt. Das wird dadurch erreicht, dass der Staat weniger Geld bekommt (z.B. eine Steuerrate von 30%). Damit muß er sich auf seine Kernaufgaben zurückziehen, der Bürger wird weniger behütet und muss als Konsequenz mehr Eigenverantwortung übernehmen.
Dadurch erhält er auch mehr Entscheidungsfreiheit, aber auch mehr Risiko zu scheitern und für die Konsequenzen seiner Handlungen einzustehen.

Antworten Gast: Grunmmelbart2
17.10.2011 14:22
1 0

Re: Es gibt nur eine Alternative ...

Sie schildern eine klassisch liberal-kapitalistische Lösung.

Die Übermacht des Staats war von "echten" Kapitalisten nie gewollt und auch nie befürwortet, ebensowenig das Schuldenmachen.

Ich wollte es nicht herschreiben ...

... weil es sofort gelöscht werden würde. Aber ein wenig Nationalismus und Kleinbürgerei gehört natürlich auch dazu.

Gewalt ist Links ...

.. auch wenn die politisch Korrekten seit Jahrzehnten anderes behaupten.

Antworten Gast: Dunkelrot
17.10.2011 17:17
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Re: Gewalt ist Links ...

Ach ja klar, Imperialist.

Das hat man am Lustmord an Carlo Giuliani 2001 in Genua gemerkt, von wem die Gewalt ausgeht.

Kapitalisten = Lügner.

Es lebe der Kommunismus!

Antworten Gast: makidd
17.10.2011 17:16
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Re: Gewalt ist Links ...

gewalt ist beidseitig du depp

Danke


Danke, dass Sie mich darauf aufmerksam maxhten


Re: Danke, dass Sie mich darauf aufmerksam maxhten

... wie Ihr Posting zeigt, ist neben physischer natürlich auch die verbale Gewalt links.

Gast: ich geh gleich mal kotzen
17.10.2011 13:26
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War doch zu erwarten

Hat irgendwer etwas anderes erwartet? Das war erst der Anfang und unsere Politiker werden erst vernünftig werden, wenn das System endgültig gestürzt ist. Traurig ist nur das niemand aus den letzten 1000en Jahre etwas lernen will. Jede Zivilisation die den Gipfel ihrer Dekadenz erreicht hat, ist zusammen gebrochen und niemand will daraus lernen. So dumm kann wohl auch nur der Mensch in seiner grenzenlosen Gier sein.
2008 war die große Chance endlich etwas zu verändern, aber es wurde nur noch schlimmer. Eine Zerschlagung des Systems wird leider der einzige Ausweg sein.

Gast: Mario Gottlieb
17.10.2011 12:49
0 0

GUThabensKRISE

Guthabenkrise statt Schuldenkrise

Die Menschen sind nicht für den Finanzkapitalismus da. Sondern der
Finanzkapitalismus soll die Realwirtschaft unterstützen.

Es ist die Realwirtschaft, die dafür sorgt, dass die Menschen Essen
haben, Kleidung und ein Dach über dem Kopf. Nicht die Banken. Nicht
die Versicherungskonzerne. Nicht die Investmentsfonds. Die
Realwirtschaft sorgt dafür, dass Menschen arbeiten können und die so
hergestellten Güter verteilt werden.

Der Einfluss der Finanzwirtschaft verzerrt diese Verteilung. Sie
sorgt dafür, dass Menschen, die nicht arbeiten, dennoch den größten
Teil der durch Arbeit geschaffenen Wertschöpfung erhalten. Ablesebar
ist das an der auseinanderdriftenden Schere zwischen arm und reich.

Wenn man also an irgend einem Punkt die Wahl hat, wen man retten
will, die Finanzwirtschaft oder die Realwirtschaft, dann sollte die
Antwort glasklar sein. Aber in einem Zusammenbruch (wie in den 1930er
oder 1940er Jahren) rettet sich die Realwirtschaft ohnehin selbst
über den Schwarzhandel und Gewaltanwendung.

Interessanterweise wird ein wichtiger Aspekt der Krise(tm) völlig
unterschlagen:
Schulden und Guthaben sind zwei Seiten derselben Medaille, wie Licht
und Schatten, es kann das eine nicht ohne das andere geben. Jedes
Guthaben ist die Verpflichtung eines Schuldners, dieses Guthaben
auszuzahlen (bzw. in Arbeit umzuwandeln). Ein Guthaben kann nur dann
entstehen, wenn es jemanden gibt, der das Geld haben will

Antworten Gast: Gruftmaus
17.10.2011 13:19
0 0

Re: GUThabensKRISE

Njet.

Solange "Geld" aus dem Nichts erschaffen wird und dieses Nichts auch noch verzinst wird, findet eine schleichende Enteignung sogar der konzernstrukturierten "Realwirtschaft" statt.
Weg von der "Habengesellschaft"!
Hin zur SEIN-Gesellschaft!

Aber "wir" sind noch nicht reif genug.
....auch nicht nach diesem crash plus Folgen....und auch nicht nach dem Nächsten und N. u. N.....usw. :((

Gast: Antisozialist
17.10.2011 12:37
0 4

Die "Protestbewegung"

Dieser Abschaum bettelt um eine etwas "robustere" Behandlung.

So wird ein teilweise berechtigter Protest vom Pöbel in den Schutz getreten:-)

Antworten Gast: Dunkelrot
17.10.2011 17:19
0 0

Re: Die "Protestbewegung"

Wenn der imperialistische Weltenkrebs glaubt, berechtigte und gebotene Proteste mit Gewalt zu begegnen, wird der kapitalistische Weltenkrebs noch schneller weggefegt werden.

Mehr braucht man zu euch imperialistischen Marionetten eigentlich nicht zu sagen.

Es lebe der Kommunismus!

Re: Die "Protestbewegung"

Jaja, wie wird das noch werden?
Z.B. wenn immer mehr Menschen immer weniger zu verlieren haben. Und dann aufgrund der Staatspleite, die ohnehin nur hinausgezögert werden kann, auch keine Polizei, kein Militär mehr bezahlt wird.
Wenn wir das nicht wollen, ist die Behandlung von ein paar Steinewerfern (ob professionell oder nicht) eher ein Randthema.

Antworten Gast: Arbeitsdepp
17.10.2011 12:58
0 1

Sicher, Herr Vorstand!

Verdoppeln Sie am besten Ihr Gehalt und gönnen sich und Ihresgleichen fette wohlverdiente Bonuszahlungen...

Antworten Antworten Gast: Antisozialist
17.10.2011 13:30
1 0

Re: Sicher, Herr Vorstand!

Ich beziehe kein Behalt! Ich lebe vom Ersparten.

Antworten Antworten Antworten Gast: Dunkelrot
17.10.2011 17:20
0 0

Re: Re: Sicher, Herr Vorstand!

...anderer Leute. Wie für euch Bankster üblich.

Gast: Gruftamus
17.10.2011 11:52
2 0

naja..

Stimmt schon, daß es viele gewaltbereite "Demonstrierer gibt.
Aber das ist alles nur ein Kaffeekränzchen gegen die schwelende Wut von "Otto Normalbürger".

Der geht nämlich nicht demonstrieren sondern verweigert sich "bloß".

..und das in immer stärkerem Ausmaße.
Sobald er hinter seine Mauern gekrochen ist....wehe dem der ihn dann auch nur anspricht!

Verbitterung geschieht schleichend und ist irreparabel.

Gast: etf
17.10.2011 11:47
0 0

Demokratieauslegung in einem demokratischen Rechtsstaat durch Politiker

Was Politiker sagen und was Politiker machen (lassen)

http://www.youtube.com/watch?v=RGRXCgMdz9A

"....24 Wall-Street-Demonstranten in Gewahrsam, nachdem diese in eine Filiale der Citibank geströmt waren, um ihre Konten in einer gemeinsamen Aktion aufzulösen

24 Kunden "strömen" in die Bank um ihr Konto aufzulösen und werden hopsgenommen.
geil
und das im Land der "Freiheit", der unbegrenzten Möglichkeiten...
bald dürfen wir nicht mal mehr unsere Konten auflösen

Gast: Geschichte
17.10.2011 10:59
5 0

Die Politik hat nie die breite Masse vertreten

Sie hat immer nur sich selbst und Reiche und Mächtige unterstützt.
Das Geld wird systematisch von unten nach oben geschaufelt - DAS ist die Krise.
Wenn mit unten die mit wenig Geld und oben die mit viel Geld gemeint sind, moralisch schaut's ja anders aus...

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Re: Die Politik hat nie die breite Masse vertreten

Die Lumpen werden von den Geldsäcken bezahlt bezahlt, daß sie ihnen die Räuberleiter machen!

Gast: Reflector
17.10.2011 10:47
9 0

Der wirkliche "Abschaum" ist nicht auf den Strassen sondern in den Hinterzimmern der Macht


Re: Der wirkliche "Abschaum" ist nicht auf den Strassen sondern in den Hinterzimmern der Macht

wer ist schlimmer, der Bestechende oder der Bestechliche. Ich würde sagen, der zweite, denn er ist dem Bürger verantwortlich und hat die Interessen des Bürgers zu vertreten. Die Politiker und Notenbanker sind zu reinen Strohpuppen mächtiger Gruppen verkommen. Eine riesen Schande ist das. Es wird immer Lobbies geben, die die Politik und Notenbanker beeinflussen wollen, doch, sie sind DEM VOLK VERPFLICHTET, und nicht diesen Lobbies!!!

Je dreckiger die Politiker

desto dreckiger werden die Demonstranten.

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FISKALUNION

Schäubles 5 Punktplan:

unter anderem:

Besonders ambitioniert ist: Die EU-Verträge sollen geändert werden. Man werde die Euro-Zone „in Richtung einer Fiskalunion“ entwickeln, sagte Schäuble.

Mehr EU?
mehr Abgaben?
weniger Kontrolle?
weniger Transparenz?

http://www.welt.de/politik/ausland/article13663903/Der-Fuenf-Punkte-Plan-gegen-die-Euro-Krise.html

Gast: malfatti
17.10.2011 10:08
7 1

ABSCHAUM in ROM?

dachte daß das G20 treffen im november in
cannes stattfindet!

2 0

Re: ABSCHAUM in ROM?

Im Sinne des Wortes schwimmt der Abschaum oben!

 
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