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Italien: Lega Nord mit Berlusconi über Reformen einig

25.10.2011 | 22:23 |   (DiePresse.com)

Rechtspopulist Umberto Bossi ist dennoch pessimistisch, ob die Regierungskoalition überleben wird.

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In Italien hat sich die Lega Nord nach eigenen Angaben mit Ministerpräsident Silvio Berlusconi über umstrittene Reformvorhaben geeinigt. Das sollte für eine kurzfristige Beruhigung für die schwierigen Beziehungen mit  Lega-Nord-Chef Umberto Bossi sorgen. Für den EU-Gipfel am Mittwoch wurde ein Brief vorbereitet, dessen Inhalt nicht bekannt ist. An Berlosconi wird es liegen, die anderen EU-Ländern von den italienischen Reformvorhaben zu überzeugen. Bossi sagte, er sei dennoch weiter pessimistisch, ob die Regierungskoalition überleben werde. Besonders der Streit über die Anhebung des Renteneintrittsalters droht, die Koalition zu spalten.

Die Lega Nord, bisher Berlusconis treuester Verbündeter, drohte mit Straßenprotesten, sollte die Regierung die Pensionen belasten. Die föderalistisch gesinnte Gruppierung hatte ihrer Wählerschaft in den vergangenen Monaten immer wieder versprochen, dass die Pensionen von den Ausgabenkürzungen zur Eindämmung der Staatsschuld verschont bleiben würden. "Wir können über die Pensionen verhandeln, man kann aber nicht verlangen, dass die Italiener mit 67 Jahren in den Ruhestand treten. Wir können nicht das italienische Pensionssystem, das gut funktioniert, auf den Kopf stellen, um den Deutschen einen Gefallen zu tun", kommentierte Bossi.

"Die Situation ist gefährlich"

Ausgabenkürzungen im Pensionswesen gelten in Brüssel als dringend notwendige Maßnahme, um Italiens Staatsschuld unter Kontrolle zu bringen. Die Pensionsausgaben Italiens betragen nämlich ein Drittel der gesamten öffentlichen Ausgaben. Wegen der unnachgiebigen Haltung der Lega Nord wird in Rom eine Regierungskrise nicht mehr ausgeschlossen. "Die Situation ist gefährlich, diesmal riskieren wir eine Regierungskrise. Sollte das Kabinett stürzen, muss es zu vorgezogenen Parlamentswahlen kommen", warnte Bossi im Gespräch mit Journalisten in Rom. Eine technische Übergangsregierung, die sich bis zum Ende der Amtszeit 2013 mit der Bewältigung der akuten Schuldenkrise befasse, schloss Bossi entschieden aus.

Zuvor hatte auch Italiens Verkehrsminister Altero Matteoli nicht ausgeschlossen, dass es in Rom zum Sturz der Regierung kommen könnte. "Es besteht diese Aussicht, doch es gibt noch Verhandlungsmöglichkeiten und die Regierungsparteien verhandeln. Man muss eine Lösung finden, um aus der Krise zu gelangen", sagte Matteoli im Gespräch mit Journalisten. "Wir sind alle der Ansicht, dass man die Pensionen lieber nicht belasten sollte. Man müsste aber eine andere Lösung zur Eindämmung der Verschuldung finden, was nicht einfach ist. Wir haben schon zwei Sparpakete beschlossen", meinte der Minister. Niemand wolle die Pensionen kürzen, sondern lediglich das Pensionsantrittsalter hinausschieben.

Die Regierung muss sich bei der Pensionsreform auch auf scharfen Widerstand aus Gewerkschaftskreisen gefasst machen. "Wir sind zu Massenprotesten gegen die Erhöhung des Ruhestandsalters bereit. Unser Pensionssystem ist in Ordnung, wie europäische Institutionen mehrmals bezeugt haben", sagte ein Sprecher des italienischen Gewerkschaftsverbands CGIL. Die Arbeitnehmerorganisation CISL warnte vor Einschnitten im Pensionswesen. "Die Regierung sollte die Pensionen nicht belasten, sondern eine Reichensteuer einführen und staatlichen Besitz verkaufen. Wer mehr hat, soll das zur Verfügung stellen, was er besitzt", so CISL.

Die Regierung Berlusconi kämpft gegen die Zeit. Dem Premier droht die Gefahr, sich morgen (Mittwoch) beim EU-Gipfel in Brüssel mit leeren Händen da zu stehen. Dabei hatte er versprochen, konkrete Vorschläge zur Schuldenreduzierung vorzulegen. Gegen Rufe von Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy nach weiteren Reformen hatte sich Berlusconi am Montag jedoch zur Wehr gesetzt. Kein Land der Euro-Zone könne einem anderen Land Lektionen erteilen, betonte Berlusconi in einer Presseaussendung. Merkel und Sarkozy hatten Berlusconi am Sonntag unter Druck gesetzt. In italienischen Medien wurde das als Erniedrigung für den 75-Jährigen gewertet.

Auch Italiens Präsident Giorgio Napolitano drängte Berlusconi zu raschem Handeln in der Schuldenkrise. Italien müsse Entwicklungsmaßnahmen und strukturelle Reformen ergreifen. "Wir müssen die notwendige Beschlüsse ergreifen, um das Risiko zu reduzieren, dem Italiens Staatspapiere auf den Finanzmärkten ausgeliefert sind und um unser Einsatz zur Schuldenbekämpfung glaubwürdiger zu gestalten", kommentierte Napolitano in einer am Dienstag veröffentlichten Presseaussendung. Napolitano bezog sich auf die deutschen und französischen Schelte wegen Italiens Verzögerungen bei der Verabschiedung eines Konjunkturpakets. Er kritisierte "unangebrachte und unangenehme Ausdrücke" des mangelnden Vertrauens gegenüber dem Engagement Italiens beim jüngsten EU-Gipfeltreffen. Die EU bedrohe jedoch nicht Italiens Unabhängigkeit.

EU fordert Reformpläne

Unterdessen forderte die EU-Kommission von Italien erneut Details zu seinen Reformplänen. "Wir warten darauf, was Italien auf den Tisch legen wird", sagte der Sprecher von EU-Wirtschafts- und Währungskommissar Olli Rehn laut Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag in Brüssel. Bisher sei im Detail noch nicht bekannt, wie Italien das Wachstum über Reformen stärken wolle. Beim Druck auf Italien gehe es aber nicht darum, die Souveränität des Landes in Frage zu stellen oder die Regierung lächerlich zu machen, ergänzte der Sprecher.

Italien hat nach Griechenland die zweithöchste Staatsschuld gemessen am Bruttoinlandsprodukt in der Eurozone. Deswegen gilt das Land als nächster Wackelkandidat unter den Euro-Staaten. Die Regierung in Rom hat zwar bereits mehrere Sparprogramme verabschiedet; es gibt unter den europäischen Partnern aber Zweifel, ob diese auch wirklich umgesetzt werden.

(Ag.)

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48 Kommentare
 
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Europa fehlt nicht wirklich das Geld.

„Europa fehlt nicht wirklich das Geld. Es muss sich seiner Situation bewusst werden und erkennen, dass seine Probleme gelöst werden können. Die Wurzel des Problems ist das überforderte Sozialsystem, das seit dem Zweiten Weltkrieg in Europa aufgebaut wurde. Das Arbeitsrecht begünstigt Faulheit und Trägheit. Die Menschen müssen etwas härter und länger arbeiten und sie sollten innovativer sein. Wir (die Chinesen) arbeiten wie verrückt.“ (Jin Liqun, Vorstandsvorsitzender der Chinesischen Investment Gesellschaft CIC)


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Das durch ein Bündnis aus Konservativen und Rechten regierte Italien ist sichtlich kurz vor dem Ende.

Jahrzehntelange Korruption die selbst schwarz-blau bei uns
vor Neid erblassen lassen würden,
werden bald Geschichte sein.

Wenn diese Regierung erst einmal gestürzt ist
und die Machenschaften eines Berlusconi aufgearbeitet wurden,
kann er froh sein,
wenn es ihm nicht wie seinem BungBunga-Freund ergeht.

Staatseigentum werden sie verpfänden müssen,
die Leute werden noch schneller verarmen
und sich auf der Straße wiederfinden.

Was das in Italien bedeuten wird,
kann man nur erahnen.

Gast: Johan Meltini
25.10.2011 20:20
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Wehrhaft

na hoffentlich wehr er sich weiterhin gegen die franco-germanischen Befehle. Italien hat ja auch nicht so marode Banken wie Fra und Brd.

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Re: Wehrhaft

Glauben sie ernsthaft,
dass italienische Banken sicher sind?

Allein UniCredit ist ein Fass ohne Boden.

Mubarak - Gaddafi - Berlusconi -


Sarkozy ? - Merkel ? - ?

Die letzteren haben Glück, dass es in Europa noch etwas zivilisierter abgeht als in Nordafrika.


Antworten Gast: helm3
25.10.2011 20:24
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....

Zivilisiert? - bedeutet zivilisiert, dass man das Weltgeschehen wenig sachlich betrachtet?

- Die Aufstände in Nordafrika wurden ja zur Destabilisierung der Region angezettelt.

Und betreff Europa: Chaos haben wir dank der von Goldman Sachs mitgeschaffenen Bankenkrise in Europa auch- die Staatsschuldenkrise ist ja Jahrzehnte absehbar gewesen- die herbeigeführte Bankenkrise hat die Situation ausgelöst. Und betreff: "Die letzteren haben Glück, dass es in Europa noch etwas zivilisierter abgeht als in Nordafrika."- geben Sie einmal "riot Athen", "riot London" etc. auf YouTube ein. Es ist ja bekannt, wenn man nur um xProzentpunkte Steuern erhöht oder wo kürzt, dass es Aufstände gibt. man kann Riots folglich über (ausführende) Politikerbestimmungen planen.
Und bevor Sie fragen, was Destabilsierung bringt: man kann gewünschte Veränderungen schaffen.


eine Mehrheit der Europäer hat jene Politiker gewählt


die Europa an Goldman Sachs und Co. verkauft haben.

Die Mehrheit der Europäer ist nicht in der Lage diese Politiker wieder loszuwerden.

Da zählen die Demonstrationen in Athen nicht. Diese sind nicht zielgerichtet, eine Art Selbstzerfleischung.

Sarkozy oder Merkel werden nicht ein Schicksal wie Gaddafi erleiden.

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Re: eine Mehrheit der Europäer hat jene Politiker gewählt

an Amerika wollen sich jene verkaufen, die den Zerfall von EU und Euro propagieren. sie tun das nicht wissentlich, sondern aus Dummheit, oder, weils der parteikasperl so sagt.

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Ich frage mich

wer will bitte ernsthaft bis 67 arbeiten müssen?
Als Bauarbeiter
Straßen- oder Autobusfahrer
Augenchirurg
Polizist im Aussendienst bei Verbrecherjagd
Lustige andere Beispiele gibt´s ja in Hülle und Fülle.

Im Ernst, ich frage mich ob Berlusconi nicht zu etwas gedrängt wird, von dem alle wissen, dass er es niemals durchbringen kann....also als Kalkül?


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Re: Ich frage mich

67 ist in DE schon Gesetz. darf man das von IT, GR, AT,... nicht verlangen?

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Re: Re: Ich frage mich

Zwischen Gesetzt und Umsetzung ist halt ein Unterschied.

Deutschland ab 2012 teilweise Anhebung des Pensionsantrittsalter, damit es 2029 durchgesetzt ist......bisserl a lange Zeit um die Krise zu umschiffen.....oder?

Re: Ich frage mich

Wenn ich es mit der Situation in Österreich vergleich, so ist zu konstatieren, dass das tatsächliche mit dem gesetzlichen Pensionsantrittsalter weit auseinander klafft und dass es sehr viele Privilegienritter gibt.

Sie haben natürlich recht, dass so langes Arbeiten in den wenigsten Berufen möglich ist.

Sparen könnte man bei den Pensionen aber schon: 1. Frühpensionieren - vor allem im geschützten Bereich zurückdrängen und 2. Einführung einer Höchstpension lt. ASVG für ALLE. Das würde schon etwas bringen.

Das meiste Geld versickert aber immer noch im Filz (Subventionitis), Proporz und Effizienz der Verwaltung. Allein wenn man die ÖBB pleite gehen ließe bzw. privatisierte (bloß müsste man da schon wesentlich mehr drauflegen als bei der AUA), machte die Einsparung locker 3% vom BIP aus...

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Re: Re: Ich frage mich

gut, dann mussen viele Eltern ihre Kinder selbst in die Schule bringen. vielleicht ist es doch nicht so gut, viele kleinschulen zu schliessen. diese kosten, nicht alle, von diesen schulen sind nun bei den ÖBB, man sollte schon a bisserl mitdenken.

Re: Re: Re: Ich frage mich

Ah, Sie glauben, durch die Privatisierung der AUA gibts jetzt keinen Flugverkehr mehr. Schon immer wieder putzig, welche Vogerln hier bei der Presse herumflattern. :)

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Re: Re: Ich frage mich

Ich gebe auch Ihnen natürlich recht. Die Filzgelder (Wiener - Budget) sind zu allen anderen Übeln das aller größte.

zu den Pensionen: Ich gebe Ihnen auch hier recht, aber nur eingeschränkt denn:
1. habe ich heute eine eher pessimistischen Tag
2. habe ich mir gerade die Finger am Holzofen verbrannt : )
Zitat;
"Sparen könnte man bei den Pensionen aber schon"

folgerichtg müsste der Satz lauten

Sparen HÄTTE man bei den Pensionen aber schon können.

Ich glaube an einem solchen Tag wie heute einer ist, zwar daran, dass ich wohl das Pensionsalter erreichen werde, nicht aber daran, dass es eine Pension im heutigen Sinne geben wird.

Eventuell eine Staatspension von € 500.-, wenn es gut geht und danke das war´s.

Die Fehler die passiert sind, sind so schwerwiegend, dass wir alle noch ganz große Augen machen werden.

Ich hoffe ich irre mich

Re: Re: Re: Ich frage mich

Ich blase Ihnen virtuell auf ihr Fingerlein - fff fffff, gleich wird es wieder gut. :)

Ich habe immer einen Topfhandschuh vor Ort ;)

Ach, so ein Kaminfeuerchen ist was Feines. Ich heize jetzt auch schon jeden Tag des Abends zu. Genießen Sie es auch. Man muss trotz all der Wahnsinnigkeiten auf sich selbst schauen.

Na-ja, die Lebensversicherungen sind auch im Ars.. Ich stelle mich immer mehr darauf ein, dass ich jedenfalls irgendwie überleben werde.

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Re: Re: Re: Re: Ich frage mich

Danke, ist schon viiiiel besser :)

Als Mann braucht man doch keinen Topfhandschuh....wie manN gesehen oder gespürt hat.

Die einzige Lebensversicherung die meiner Meinung noch Wert hat, ist ausbezahltes Eigentum....bisserl Garten. für die Erdäpfel.....oder ganz viel Gold in kleinen Einheiten.

Das klingt jetzt ein wenig dramatisch.....aber sehen wir der Situation ins Auge, die Geschichte wiederholt sich...
und trotzdem...oder genau deswegen sind es mitunter die Kleinigkeiten die dann es wieder schön machen....denn es braucht wirklich nicht viel um zufrieden zu sein.

Re: Re: Re: Re: Re: Ich frage mich

So halte ich das auch.

Ja, wir schaffen das schon. Aber es geht halt schwerer, weil man ja älter geworden ist. Hauptsache, man lebt und zum Leben braucht man nicht viel. Natürlich werde ich mich wehren, aber wissen Sie, diese Einstellung nimmt mir die Angst. Letztlich sollte man auch vor dem Sterben keine Angst haben.

Aber zornig könnte man schon werden, zumal wir doch zu jenen gehören, die das schon frühzeitig herankommen sahen, davor gewarnt haben und dafür beschimpft wurden und uns selbst immer verantwortungsvoll verhalten haben.

Antworten Gast: deccos
25.10.2011 19:50
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Re: Ich frage mich

Das wahre Schuldenproblem ist, dass zu wenige die Schulden eigentlich hinterfragen.

Wie man zu Schulden gekommen ist, wird nur oberflächlich und einseitig hinterfragt und angesprochen: Motto: "Der Staat hat über seine Verhältnisse gelebt oder noch schlimmer." "Wir haben über unsere Verhältnisse gelebt."

Aber jetzt einmal ehrlich:
.) Es gibt kein "wir" im Staat. Wir steuern auch nicht. Politiker steuern. Politiker machen Staatsschulden. Die Masse steuert nicht!
.)Banken haben an den Schulden des Staates enorm profitiert. Diese haben - wie Politiker auch- Jahrzehnte genau gewusst, wie viel Schulden der Staat eben bei diesen hat.
.) Der Staat müsste gar nicht sein Geld bei Banken aufnehmen. Er könnte es selbst schaffen! Banken aber schaffen Geld für den Staat. Banken schaffen dabei Geld aus dem Nichts. Dafür zahlt der Staat dann auch noch Zinsen.
.) was macht der Staat um Schulden los zu werden? - er verkauft (=privatisiert) Infrastruktur und verkauft auch sein Gold (zB http://www.foonds.com/article/4741//fullstory )
.) was macht er weiters: Steuererhöhungen und Gesetze wie "mit 67 in die Pension gehen."

- Sehr interessant. Der Staat ist durch seine Politiker eigentlich sehr dumm. Banken sind durch Politiker in einer mehrfachen Gewinnerrolle.
Warum arbeiten Volksvertreter gegen das Volk? - da liegt ja der Korruptionsverdacht sehr nahe. Der Staat und das Volk profitiert beim tun seiner Politiker ja nicht. Was bekommen Politiker vom wem dazu?

Beim wem man Schulden hat

Re: Re: Ich frage mich

Die meisten Banken stehen der Politik nahe. Da liegt der Hund begraben. BAWAG, P.S.K., Raiffeisen, Volksbanken, Bank Austria, Bank Burgenland, Hypo Alpe Adria, Kommunalkredit.

Die Politik hat ihre eigenen Banken, auf denen der Steuerzahler seine Ersparnisse liegen hat. Diese Ersparnisse werden entnommen und am Ende, wenn die Bank zahlungsunfähig wird, muss eben derselbe Steuerzahler für seine eigenen Einlagen haften.

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Re: Re: Re: Ich frage mich

....im wahrsten Sinne des Wortes:
"A Wirtschaft des Ganze"

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Re: Re: Ich frage mich

Ich gebe Ihnen natürlich in jedem Punkt recht-
Dazu kommt aber noch der "Wirtschaftskrieg", der gut getarnt stattfindet.
Aber ja, die Lösung für ein "danach" kann nur lauten, dass man ganz genau prüft ob Schulden in diesem Ausmaß überhaupt "braucht".

um auf das Pensionsalter zurück zu kommen:

Erschütternd aber ist doch gerade im Fall Italien, dass sie eine Jugendarbeitslosigkeit bei rund 30 Prozent hat und bei Langzeitareitslosen rangieren die Jugendlichen bis 25 bei 40 Prozent.
Wo hier der Sinn dahinter sich verbirgt...?
Das führt, sollte es jemals durchgehen in kürzester Zeit zu Aufständen.
Aber wahrscheinlicher sparen die Politiker mehr bei Arbeitslosengeldern, gegenüber Pensionen...ein Gedanke der seeeehr kurzfristig gedacht ist und ein Schuss der nach hinten losgeht.


Gast: Warth
25.10.2011 19:13
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Nach Rettung Griechenland

Danach ist Italien an der Reihe. Wie haben eine gemeinsame Grenze mit dem Land. Da kann es Probleme geben. Außerdem müssen wir an unsere Landsleute in Südtirol denken. Die Grenze muß dann geschützt werden.

Die Österreichische Bundesregierung könnte unterstützend

reagieren in dem Südtirol endlich wieder zu Österreich dazu kommt.
Aber von diesem Thema will man ja nichts wissen weder in Wien noch in Rom.

Wahnsinn

Vor vier Wochen wusste die Mehrheit der Abgeordneten des deutschen Bundestages nicht, wie hoch der deutsche Anteil am Rettungsschirm sein würde, über den sie gerade abstimmen sollten.


http://www.youtube.com/watch?v=k3Bf4AdHYdA

Antworten Gast: Brillenaffe
25.10.2011 20:59
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Re: Wahnsinn

Gut, dass keiner im österreichischen Parlament gefragt hat. ( deutsche blöde Medien auf dem Niveau von SuperIllu)

 
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