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Papandreou gestärkt – das Land geschwächt

05.11.2011 | 19:03 |  Corinna Jessen (Athen) (Die Presse)

Der griechische Ministerpräsident konnte zwar das Vertrauensvotum für sich entscheiden, die Opposition beharrt aber weiterhin auf seinem Rücktritt. Viele Griechen fühlen sich nicht mehr von ihren Politikern repräsentiert.

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Es geht um Vertrauen in Griechenland. Um Vertrauen der Fraktion in die Person des Premiers Georgios Papandreou – doch wofür? Um Vertrauen der Kreditgeber in eine stabile politische Führung des Landes – doch unter und mit wem? Es geht um Vertrauen der Griechen in ihre Zukunft in der Eurozone – doch unter welchen Bedingungen? Und natürlich geht es auch um das Vertrauen der Bürger in ihre parlamentarischen Vertreter – doch das scheint erschöpft. Trotz der Gefahr einer unmittelbar bevorstehenden Zahlungsunfähigkeit scheinen diese in unfähiger Verantwortungslosigkeit Griechenlands Rolle in Europa aufs Spiel zu setzen.

Es war ein Paradoxon: Die Fraktion der sozialistischen Regierungspartei Pasok sprach ihrem Premier Freitagnacht das Vertrauen aus, unter der Bedingung, dass er den Weg freimacht für eine neue Regierung. In dramatischen Sitzungen hatte Papandreou zuvor versprechen müssen, dass er alles einleiten werde, um eine Regierung des nationalen Konsens zu bilden. Zu schwer ist vielen Pasok-Abgeordneten schon seit Langem die Last, die härtesten Sparmaßnahmen dem Land aufzubürden, doch sie sind Bedingung für Hilfskredite von der Europäischen Union und dem Internationalen Währungsfonds, die das Land vor dem Bankrott bewahren.


Angebot für Gespräche. Tatsächlich bot Papandreou in der Parlamentsdebatte vor dem Votum an, „über den Vorsitz einer neuen Regierung breitester Zusammenarbeit gemeinsam zu sprechen“. Doch mit wem? Oppositionsführer Adonis Samaras bügelte den Vorstoß noch am gleichen Abend in drei lapidaren Sätzen nieder und forderte Neuwahlen. Auch am Tag darauf blieb er in einer Fernsehansprache dabei, dass seine Partei zwar den Kreditvertrag, der ein neues Hilfspaket und einen Schuldenschnitt von fünfzig Prozent enthält, mittragen werde, aber nicht die Maßnahmen, mit denen die Bedingungen dafür umgesetzt werden sollen.

Zugegeben, weder der Vertrag noch die Maßnahmen liegen vor. Es könne keinen „Blankoscheck“ geben, so Samaras. Doch es kann auch keine Gelder geben, wenn die Kreditgeber keine verbindlichen Garantien bekommen, dass die nötigen Sparmaßnahmen umgesetzt werden. „Das ist ein Paket“, sagt die ehemalige Vertreterin Griechenlands beim IWF, Miranda Xafa. „Die Erfahrung hat gezeigt, dass keine Gelder ausgezahlt werden können, solange es keine bindenden Verpflichtungen und Umsetzungen gibt. Man kann nicht den Kreditvertrag, also das Geld, wollen, die Maßnahmen aber nicht.“

Genau dieses Bild aber gibt Griechenland auf der internationalen Bühne ab. Wenn bis Mitte der kommenden Woche kein Konsens auf politischer Ebene zur Umsetzung des Vertrages erzielt wird, fließen keine Finanzströme mehr. Dann wird in Griechenland die Rückkehr zur Drachme wohl unausweichlich, die politische Isolation des Landes innerhalb Europas ebenso.


Euro – ja oder nein? Wie konnte es so weit kommen? Papandreou hatte Anfang der Woche nicht nur seine EU-Partner, sondern auch die eigenen Minister mit der Ankündigung überrascht, ein Referendum über den unter zähen Verhandlungen geschnürten Kreditvertrag abhalten zu wollen. Sein Kabinett konnte er trotz vieler Widerstände gerade noch darauf einschwören, doch auf dem G20-Gipfel in Cannes musste er sich von der deutschen Kanzlerin Angela Merkel und dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy eine andere Fragestellung für die Volksabstimmung aufzwingen lassen: Euro – ja oder nein. Denn auf EU-Ebene war schnell klar: Ein Volksentscheid – der laut Papandreou bindend sein sollte – wäre nicht nur eine Abstimmung über die Hilfspakete, sondern eine Abstimmung des Volkes über den Verbleib in der Eurozone. Ein solches Referendum aber wollte weder Papandreous Partei noch die Opposition mittragen. Und Papandreou zog seine Ankündigung wieder zurück.

Das Stimmungsbild ist einer aktuellen Umfrage zufolge unterdessen optimistischer als erwartet: Zwei Drittel der Griechen sind demnach für einen Verbleib in der Eurozone. Die Mehrheit der Abgeordneten will diesen nicht durch ein Referendum aufs Spiel setzen.


Schacher um Posten und Macht. Das Ergebnis ist, dass die Frage nun auf EU-Ebene im Raum steht, die Griechen sie aber nur noch dadurch positiv beantworten können, dass sie schleunigst beweisen, dafür alle geforderten Opfer bringen zu wollen. Doch die Politiker schachern um Regierungsformen, Posten und Macht.

Für viele Griechen ist das der Beweis, dass sie die Bürger nicht mehr repräsentieren. Eine gefährliche Polarisierung in der Gesellschaft droht zwischen denen, die sich nichts sehnlicher als einen glatten Ausweg aus der Krise wünschen, und denen, die die Gelegenheit gekommen sehen, sich mit dem gesamten System anzulegen, aufzubegehren, auf die Straße zu gehen. Wird diese Hälfte durch fortschreitende Rezession und Unsicherheit weiter radikalisiert, droht eine Gefahr von Zuständen „wie in Argentinien“, warnt bereits die griechische Presse.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 06.11.2011)

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79 Kommentare
 
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Der Griechenlandvirus

Wir sind noch in der Inkubationszeit.
Aber vom Griechenlandvirus sind auch wir bereits infiziert.
Auch unsere Politiker/Innen sind keinen Schuss Pulver wert.
Auch bei uns belohnen sich gewisse Frau- und Herrschaften
mit weit überzogenen Gehältern und Tantiemen.
Während bei den unteren Einkommensschichten, sowie Rentnern
und Pensionisten nicht mal die Inflationsrate abgegolten wird.
Folglich werden auch bei uns die Reichen immer reicher und die
Armen immer ärmer. Wenn das richtig ist, dann mal weiter so.
Wenn in Griechenland jahrelang für Tote Pensionen bezahlt wurden
- was soll’s – auch bei uns wurde für Gastarbeiterkinder die
noch nicht mal geplant waren, Kinderbeihilfe bezahlt.
Auch unsere Reichen horten ihr Schärfchen im Ausland.
Sollen sie doch selbst gleich mitgehen und auch dort leben, wo sie
ihr Geld arbeiten lassen. Aber nicht vergessen, den ganzen
Politerker/Innen-Haufen sollen sie gleich mitnehmen.
Mit Ausnahme natürlich der nicht Korrupten, nicht Charakterlosen,
und nicht Unersättlichen, mit einem Wort der Anständigen mit Rückgrat.
Was bleibt dann noch übrig? Eine echte Demokratie! Das Volk regiert!
Auch unsere Bürgerinnen und Bürger sind frustriert.
Ich frage mich nur wie lange das noch geht, wie lange wir uns noch als
Konsumvieh und Stimmvieh, sprich; als Rindviecher behandeln lassen,
bevor auch wir auf die Strasse gehen.

Otto Kegele, Gmunden

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@Kegele . . . "Ihr Kommentar trifft den Nagel auf den Kopf"

es fehlt die Opposition, die Stimme des Wählers und Konsumenten, NGOs, Fachleute, die die Politik und Politiker kontrollieren.
Mit dem Mindesteinkommen, wenn jedem gleich einem Versteuerrabatt gewährt, ermöglichte die Einkommensteuer eine nachhaltige und sozial gerechte Umverteilung.
Damit brächte dem Arbeitslosen jeder noch so kleine Job mehr Einkommen, die Chance sich einzuarbeiten und damit mehr Beschäftigung, während unterdurchschnittliche Einkommen und so der Mittelstand steuerlich entlastet und überdurchschnittliche Einkommen entsprechend belastet würden.


Eines steht fest:

Es wird nicht besser ohne Papandreou.

Vielleicht sollte man als EU:

Produkte die in Asien/Türkei etc. produziert werden vielleicht doch in unseren europäischen Krisenländern produzieren lassen - und dies halt auch fördern...

Wahre Wertschöpfung hat noch keinem Land geschadet.

Die Auslagerungen von jeglicher Wertschöpfung in die asiatischen/türkischen Regionen vernichtet Arbeitsplätze, Wertschöpfung in unserem Wirtschaftsraum - und züchtet "Tigerstaaten" heran - die schließlich unser Europa das wir kennen mehr als gefährden....

Mal sehen....

Antworten Gast: Gesichtschirurg
07.11.2011 15:46
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Re: Vielleicht sollte man als EU:

Dann können Sie ja den Anfang machen und auf einen Großteil ihres Gehaltes sowie die soziale Absicherung verzichten. Im übrigen wird es ohne Rohstoffe sowieso nicht gehen.

Gast: ajoux
06.11.2011 23:45
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jetzt schieben sie so lange hin und her

bis wieder dieselbe bande am ruder ist, die griechenland in die eu hineingelogen und betrogen hat,
damit die so weitermachen können wie bisher.

und die eu wird sich alle augen und ohren zuhalten und so tun als wär eh alles in ordnung,
und als ob das irgendwas an der griechischen mißwirtschaft und der aller anderen beamten ändern würde, und daß der euro eine mißgeburt ist und immer sein wird.

Das Volk will Gerechtigkeit

Und nicht bloß Populismus.

Schade

Schade um Papandreou. Jemandem mit einem Abschluss an der LSE und dem bereits geleisteten Einsatz hätte ich eine Lösung noch eher zugetraut als irgendeinem der potenziellen Nachfolger.

Re: Schade

Bei Papandreou wusste man schon, woran man war. Sein Nachfolger wird Griechenlands Zukunft nur noch schneller vergeigen.

Gast: Gesichtschirurg
06.11.2011 22:54
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Die EU hat Griechenland die Demokratie untersagt

Es war völlig legitim, dass Papandreou ein Referendum angestrebt hat. Merkel und Sarkozy haben es ihm ausgeredet. Wo kommen wir hin wenn die EU dem Land aus dem die Demokratie kommt eine Abstimmung untersagt ?

tja ja

övp, eu, opposition.............man einigt sich so lange auf den kleinsten gemeinsamen nenner.........bis selbst der dümmste kapiert, dass diese gemeinsamkeit untragbar ist.

außer in der autoritär geführten raiffeisen-övvp, da wird prinzipiell der schlechest nach oben gehieft, hauptsache braver parteisoldat.

ist, obwohl noch schlechter trotzdem die ausnahme von der eu-regel

Gast: Onnasis Dimmitris
06.11.2011 18:44
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Wie bei einem Privatkonkurs

Nehmt ihnen Urlauberinseln weg.
Griechische Arbeitslose sollen soziale Dienste bei den Gläubigern ableisten.

Diese Leute verstehen keine andere Sprache!

Re: Wie bei einem Privatkonkurs

Es gibt immer einen, der riesige Schuldenberge anhäuft. Und es gibt immer eine Bank, die einem solchen diese Schuldenberge gewährt. Wieso soll nur der eine bestraft werden, wenn beide fahrlässig handeln?

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Eulen nach Athen tragen ??

Das Geld der Welt,russisches,europäisches
Geld liegt in Zypern,wobei niemand darüber
schreibt.Doch jetzt dem zypriotischen
Staat unter die Arme zu greifen
http://taz.de/Reaktion-auf-die-Kreditklemme/!81352/
das grenzt an eine Lachnumer.
Es ist ungefähr so lustig,wie das Spiel der
Rüstungslobby,auch der deutschen Rüstungslobby, die sowohl Griechenland als auch die Türkei mit
Rüstung versorgte und sogar jetzt noch schon
mitten in der Krise versuchte Rüstung in Griechen-
land zu verkaufen.Ein Großteil
der Schulden Griechenlands sind Rüstungsausgaben. Die Korruption auch das Verschwenden von EU Geldern für unsinnige
Projekte,z,B Autobahnen dort ,wo sie keiner
braucht etc spielt sicher durchaus eine Rolle.
Das sonnige Griechenland könnte eine tolle
Rolle bei den neuen Energien spielen.
Doch wenn so etwas wie ein Marshallplan dort gemacht werden sollte,dann vielleicht
mit sehr strenger Kontrolle.

Gast: Ein Insider
06.11.2011 17:57
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Liebe Frau Fekter etwas mehr Respekt bitte!

Frau Fekter sollte von ihrer Aussage "...wer mehr Beitrag am Abwirtschaften geleistet hat" unmissverständlich den alten Konstantinos Karamanlis herausnehmen, da er nicht nur ein großer Staatsmann war, sondern Griechenland ohne Schulden an die nächste Regierung 1980 übergeben hat.

Kommentatoren


Vielleicht sollten sich die Kommentatoren einmal ansehen und anhören, was Papandreou selbst vertritt. Er kämpft dafür, dass Griechenland die Vereinabarungen hält und auch nach außen der Eindruck der Zuverlässigkeit bestehen bleibt. Das wollte er nach innen und nach außen vermitteln und dafür hat er auch die Vertrauensabstimmung durchgeführt und gewonnen.
Wenn Außenstehende nun behaupten, er wolle das Gegenteil erreichen, so sind sie entweder ahnungslos oder verbreiten absichtlich ein falsches Bild, um tatsächlich Griechenland aus der Gemeinschaft hinauszutreiben, ganz egal, ob das Land sich nun anstrengt, seine Aufgaben zu meisten oder nicht.
Es gibt eine Vereinbarung, und die wollen alle Beteiligten einhalten. Dummes Gerede schadet dem Land enorm und erzeugt ein Bild, das der Realität nicht entspricht.

Die Rettung des Euro ist doch gar nicht ihre Absicht

Für mich ist klar, das ist kein Zufall und auch kein Versagen, sondern extra so gewollt. Es ist ein inszeniertes Theaterstück, welches wir als Zuschauer beobachten sollen. Die Rettung des Euro ist doch gar nicht ihre Absicht, sondern die Zerstörung. Es geht um Ordnung aus dem Chaos zu schaffen, nach ihrem Plan zum grossen Ziel.

Wir erinnern uns, 2009 fand das Bilderberg-Treffen in Vouliagmeni Griechenland statt. Ganz klar kein Zufall. Siehe meine Berichte drüber. Papandreou war damals der Gastgeber des Stelldichein der globalen Elite. Für mich wurde Griechenland dabei für die Rolle des bankrotten Mitgliedslandes der Europäischen Union ausgewählt, praktisch als Köder. Wir wissen wie die globale Elite immer vorgeht, wenn sie eine "Lösung" durchsetzen wollen, dann erschaffen sie dazu das passende "Problem".

Man bringt Griechenland durch eine absichtlich herbeigeführte Überschuldung an den Rand des Staatsbankrott. Dann kann man zur „Rettung“ alle möglichen Notfallmassnahmen und kompletten Gesellschaftsumbau begründen und ohne wirklichen Widerstand durch die Bevölkerung einführen. Genau das ist dort passiert. Aber Griechenland wird für ganz Europa als Schadensfall benutzt, um eine allgemeine Eurokrise zu erreichen.

Beteiligt war von Anfang an die Bilderberg Bank Goldman Sachs. Sie haben mit Finanztricks die Nichterfüllung der Beitrittskriterien verschleiert und Griechenland damit in den Euro gebracht. Dann haben diese Verbrecher der Regierung geholfen sich total zu verschulden.

Antworten Gast: jo so ist es
06.11.2011 19:30
2 1

Re: Die Rettung des Euro ist doch gar nicht ihre Absicht

Die Verschwörungstheoretiker dürfen natürlich auch nicht fehlen. Fachärtzliche Behandlung kann das Leiden lindern.

Das ist die plausibelste

Erklärung des Wahnsinns, der sich hier abspielt. Der Wahnsinn hat Methode...

Re: Die Rettung des Euro ist doch gar nicht ihre Absicht

Und jetzt haben sie das Land in den Bankrott geführt. Ja sie haben sogar Wetten auf die Pleite abgeschlossen. Bei dieser ganzen Operation hat Goldman Sachs hunderte Millionen abgesahnt.

Wir dürfen nicht vergessen, die Europäische Union und die Gemeinschaftswährung wurden von den Bilderbergern 1955 beschlossen. Der ehemalige Vorsitzender der Bilderberg-Group Étienne Davignon hat sich damit gebrüstet, Bilderberg hätte dies entschieden. Die Politiker der Länder hatten dann nur noch die Aufgabe, den Beschluss zur Gründung der EU umzusetzen und gaben den Medien den Auftrag, die Vorteile dieses künstlichen Konstruktes an die europäische Bevölkerung zu verkaufen und schmackhaft zu machen. So ist es auch geschehen.
Warum wurde Griechenland als "Opfer" ausgewählt? Das hat mehrere Gründe. Erstens, die graue Emminenz der Bilderberger hasst die Griechen. Ja Henry Kissinger hat gesagt, der Stolz dieses Volkes muss gebrochen werden. Folgendes soll er in Washington vor einer Gruppe von Geschäftsleuten im September 1974 gesagt haben und dafür gibt es Zeugen:


Re: Re: Die Rettung des Euro ist doch gar nicht ihre Absicht

"Das griechische Volk ist anarchistisch und schwer zu bändigen. Deshalb müssen wir tief in ihre kulturellen Wurzeln stossen. Vielleicht können wir sie dann zur Konformität zwingen. Ich meine natürlich in ihre Sprache, ihre Religion, ihrer Kultur und historischen Reserven stossen, damit wir ihre Fähigkeit sich zu entwickeln neutralisieren können, um sich zu unterscheiden, oder sich zu erhalten, um sie damit als Hindernis bei unseren strategisch wichtigen Plänen im Balkan, im Mittelmeer und im Nahen Osten zu entfernen."

Sie haben das "Problem" selber geschaffen, denn jeder der sich mit Wirtschaft und Finanzen auskennt wusste und warnte schon vor der Einführung des Euros, der Ersatz der bisherigen eigenen Währungen durch den Euro, würde zu einem Kollaps in Südeuropa führen, wenn die Länder dort nicht mehr ihre Währung entwerten können, um dadurch mit ihrem Export und Tourismus wettbewerbsfähig zu sein. Und so ist es auch gekommen, mit Italien, Spanien und Portugal ebenfalls als Pleitekadidaten.

Diese Dauerkrise, die bewusst immer schlimmer gemacht wird, soll zur gewünschten "Lösung" führen. Die Bevölkerung muss so verunsichert, demoralisiert und verängstigt werden, sie wird sogar nach dieser "Lösung" schreien. Die Führung der EU-Diktatur haben schon als Lösung vorgeschlagen, die nationale Finanzhochheit und Souveränität muss aufgegeben und in Brüssel zentralisiert werden. Ein gesamt- europäisches Finanz- und Wirtschaftsministerium muss her....
Heil EUDSSR !

Gast: OÖ
06.11.2011 17:09
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egal wer regiert der euro geht den weg einer typischn ungedecktn papierwährung!

die zentralbank hält unser volksvermögen das seit generationen erwirtschaftet wurde in gold, dann sollen sie auch dafür sorgen das damit unsere pensionen und ersparnisse gedeckt werdn und nicht damit zocken!aber nein was währen den die banken und die feinen herrn in brüssel ohne die gelddruckmaschine dann müssten sie ja wirklich auf die bilanz achten!und so zahlen halt die bürger für sie durch die inflation!

Antworten Gast: guesto
06.11.2011 18:06
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Re: egal wer regiert der euro geht den weg einer typischn ungedecktn papierwährung!

sie haben wohl noch nicht gehört, dass sämtliches gold der kriegsverlierer in die Hebelung des EFSF fliessen soll.
bei SPON etc. ist das die Meldung des Tages.
hätte ja eigentlich auch geheim bleiben sollen...
wenn DAS durchgezogen wird, gebe ich brief und siegel, dass die vollständige beschlagnahme allen privaten goldes nicht mehr weit ist.

Die neue Regierung hält genau so lange,

bis die Hilfsgelder im Land sind. Die werden dann noch schnell brüderlich verteilt, dann ist wieder die EU am Zug und darf sich weiter Sorgen machen und hoffen.

Re: Die neue Regierung hält genau so lange,

Wenn sie wirklich glauben sollten, dass die Griechen auich nur einen müden Cent von dem Geld sehen, dann sind sie naiv!

Wir refinanzieren ihre Schulden und sonst nichts.

Re: Re: Die neue Regierung hält genau so lange,

Danke für den Hinweis. Habe ich in der Eile übersehen. Müssen wir ihnen also dafür, dass sie bereit sind den Euro zu behalten und der EU die Blamage zu ersparen, wohl noch was drauf legen.

 
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