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Armee in Alarmzustand: Südkorea plant Militärübung

22.11.2011 | 10:58 |   (DiePresse.com)

Ein Jahr nach Nordkoreas Angriff auf die zu Südkorea gehörende Insel Yonpyong, plant das Land eine Militärübung. Die Armee wird wegen möglicher nordkoreanischer Provokationen in Alarmzustand versetzt.

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Die südkoreanischen Streitkräfte wollen zum ersten Jahrestag des Angriffs auf die zu Südkorea gehörende Insel Yonpyong durch Nordkorea Übungen zu Wasser, Land und Luft veranstalten. Bei dem Beschuss der Insel nahe der umstrittenen innerkoreanischen Seegrenze im Gelben Meer durch Nordkoreas Artillerie am 23. November 2010 waren vier Menschen ums Leben gekommen und Dutzende von Häusern zerstört worden.

Bei den Übungen an diesem Mittwoch soll unter anderem die Reaktion auf einen neuen Angriff auf die Insel simuliert werden, teilte der Generalstab der Streitkräfte am Dienstag mit. Auch soll die Verteidigung der Nachbarinsel Baengnyong bei einem vorgetäuschten Landungsversuch nordkoreanischer Einheiten geübt werden.

Armee wappnet sich gegen Nordkorea

An den Übungen nehmen den Angaben zufolge unter anderem Artillerieeinheiten der Marine auf Yonpyong, ein 4500-Tonnen-Zerstörer und Kampfflugzeuge teil. "Wir stellen die Situation des Beschusses von Yonpyong vor einem Jahr nach, um die schnelle und präzise Antwort unserer Streitkräfte zu testen", hieß es. Die Armee werde in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt, um im Falle möglicher Provokationen durch Nordkorea gewappnet zu sein.

Durch den Zwischenfall von Yonpyong vor einem Jahr hatten sich die Spannungen zwischen den beiden koreanischen Staaten deutlich verschärft. Als Reaktion auf den ersten Angriff auf bewohntes südkoreanisches Territorium seit dem Korea-Krieg (1950-53) hatte Südkorea zahlreiche Sanktionen gegen das kommunistische Nachbarland verhängt und die Verteidigungsstellungen auf seinen grenznahen Inseln im Gelben Meer ausgebaut.

(Ag.)

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3 Kommentare
Gast: US er
22.11.2011 11:58
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Ab fünf Uhr wird zurückgeschossen

Südkorea provoziert durch ausgedehnte "Übungen" gegen Nordkorea.
Angeblich um erträumte /geplante?/Provokationen der Nordkoreaner zu vermeiden.

Antworten Gast: KO
22.11.2011 15:07
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Re: Ab fünf Uhr wird zurückgeschossen

in diesem Fall verstehe ich die Reaktion der Südkoreaner: Nordkorea provoziert ständig und schreckt auch vor scharfen Waffen nicht zurück. Ich denke dass Nordkorea sich auf keine Kampfhandlungen einlassen wird da die Südkoreaner mit Sicherheit auch militärische Unterstützung erhalten wird (US auf jeden Fall, vielleicht sogar Japan oder teile der Nato).

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Re: Re: Ab fünf Uhr wird zurückgeschossen

Nordkorea zeigt nur, dass sie sich wehren würden, das ist alles. Das hatte auch Wirkung. Sie werden seither in Ruhe gelassen.

Das, was Südkorea macht, ist reiner Aktionismus evtl. um einen Angriffskrieg gegen Nordkorea zu rechtfertigen. Der wird aber nicht passieren, da die guten Freunde USA nur entwaffnete Staaten angreifen. Deswegen sollte auch der Iran Atombomen haben. Dann ist Ruhe von den Kriegsverbrechern.