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Syrien: Irak will vermitteln, EU fordert Gewaltverzicht

17.12.2011 | 12:23 |   (DiePresse.com)

In Syrien nimmt das Risiko eines bewaffneten Konflikts zu. Der Irak befürchtet ein Überschwappen der Unruhen. EU-Außenbeauftragte Ashton fordert: "Die brutale Unterdrückung von Zivilisten muss gestoppt werden".

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Der Irak will im Syrien-Konflikt vermitteln. Die Regierung in Bagdad habe eine Delegation in das Nachbarland entsandt, die mit Vertretern der Regierung von Präsident Bashar al-Assad und der Opposition sprechen solle, sagte ein Berater des irakischen Ministerpräsidenten Nuri al-Maliki am Samstag der Nachrichtenagentur Reuters. Beide Seiten hätten sich zu Gesprächen bereiterklärt.

Angst vor Ansteckung

Einen TV-Bericht, wonach auch ein Treffen mit Assad geplant ist, bestätigte Regierungsberater Ali al-Mussawi nicht. Der Irak hatte sich dem Sanktionsaufruf der Arabischen Liga nicht angeschlossen. Die Regierung befürchtet ein Überschwappen der Unruhen auf den Irak und damit neue Spannungen zwischen den muslimischen Gruppen der Sunniten und Schiiten im eigenen Land.

Kriegsrisiko nimmt zu

Als Dachverband der syrischen Opposition gegen die Staatsführung unter Präsident Assad ist der syrische Nationalrat gestern zu dreitägigen Beratungen in Tunesien zusammengekommen. Die Ergebnisse der Beratungen sollen am Montag vorgestellt werden. Die Europäische Union forderte Assad erneut auf, das gewaltsame Vorgehen gegen die Opposition zu beenden. "Das Risiko eines ausgedehnten bewaffneten Konflikts nimmt zu. Die brutale Unterdrückung von Zivilisten muss gestoppt werden", sagte die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton der Zeitung "Die Welt".

Protestbewegung baut nicht ab

Trotz der staatlichen Gewalt kann die Protestbewegung aber offenbar weiter auf starke Unterstützung in der Bevölkerung bauen. Am Freitag demonstrierten nach Angaben der Opposition landesweit Hunderttausende Menschen im gegen Assad. Seit Beginn der Proteste gegen den Staatschef vor neun Monaten sind den Vereinten Nationen zufolge 5000 Menschen ums Leben gekommen.

(APA/Reuters)

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4 Kommentare
Gast: Die Operette bzw. Natoraubmordfeldzug gegen Zivilisten
17.12.2011 20:33
0 0

"Wir sind an der Grenze einer globalen Transformation. Alles was wir brauchen, ist eine entsprechend große Krise und die Nationen werden die neue Weltordnung akzeptieren."

Bilderberger David Rockefeller am 23.09.1994 vor dem US Business Council!

Gast: William Archimedes
17.12.2011 18:07
0 0

Gut, besser, best

wir sollen die Menschen in diesen Ländern besser in Ruhe lassen. Unsere Bemühung hat stets die Situation verschlechtert. Ist das Millitärr in Ägypten besser als Mubarak? Es wird noch schlimmer, wenn die Brüder die Macht übernehmen.

Syrien und der

Irak,der Libanon etc. waren ja eh nur Kunst-Staaten der Briten und Franzosen durch Mandate des Völkerbundes nach dem Zusammenbruch des Osmanischen Reiches ,

wie auch Palästina,das ja seit 1948 nicht mehr real existiert.

Der Libanon existiert ja auch nicht mehr als Staat,sondern ist total aufgesplittert.

Die Staats-Grenzen müssen dort endlich nach ethnischen und religiösen Richtlinien neu organisiert werden.

Gilt auch für die Kurden,die endlich einen eigenen Staat erhalten sollen oder doch?

Antworten Gast: schonwiedereingast (dauerzensuriert)
17.12.2011 13:54
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Re: Syrien und der

offener Aufruf zum Krieg?