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Genozidgesetz: Türkei droht Paris

21.12.2011 | 18:28 |  von unserem Korrespondenten JAN KEETMAN (Die Presse)

Frankreichs Parlament will ein Gesetz verabschieden, das Genozidleugnung unter Strafe stellt. Darunter würde auch der Völkermord an Armeniern im Osmanischen Reich fallen.

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Istanbul. Zwischen der Türkei und Frankreich bahnt sich eine ernste Krise wegen der Armenierfrage an. Heute, Donnerstag, soll im Parlament in Paris ein Gesetz verabschiedet werden, das die Leugnung jedes Genozids, der von Frankreich als solcher anerkannt wird, mit einem Jahr Gefängnis und 45.000 Euro Geldstrafe bedroht. Darunter würde auch der Völkermord an der armenischen Minderheit im Osmanischen Reich 1915 fallen. Die Türkei bestreitet bis heute, dass es sich dabei um Genozid gehandelt hat.

Nun setzt die Regierung in Ankara alle Hebel ein, um die Verabschiedung des Gesetzes in Frankreich zu verhindern. Der türkische Premier Recep Tayyip Erdoğan warnte Frankreichs Präsidenten Nicholas Sarkozy in einem Brief eindringlich vor der Annahme des Gesetzes. Es werde zu Anfeindungen gegen die Türkische Republik, die türkische Nation und die türkische Gemeinschaft in Frankreich führen, so Erdoğan.

„Behandlung à la Israel“

Parlamentspräsident Cemil Çiçek hat gewarnt, Frankreich werde für die Verabschiedung des Gesetzes „einen hohen Preis zahlen“. Der türkische Botschafter in Paris, Tahsin Burcuoğlu hat schon einen Flug nach Ankara gebucht und will damit andeuten, dass es zu diplomatischen Schwierigkeiten kommen wird. In türkischen Medien ist von einer „Behandlung Frankreichs à la Israel“ die Rede, was den Rückzug des türkischen Botschafters aus Paris und die Ausweisung des französischen Botschafters aus Ankara bedeuten würde.

Der türkische Außenminister Ahmet Davutoğlu knüpfte sich große französische Firmen vor und gab zu verstehen, dass sie nach einer Verabschiedung des Gesetzes den türkischen Markt vergessen könnten. Im Gespräch sind insbesondere Bestellungen von Airbus-Flugzeugen für „Turkish Airlines“ und der Bau eines Atomkraftwerks am Schwarzen Meer. Auch die Vertreter der türkischen Geschäftswelt sind nach Frankreich aufgebrochen, um Lobbyarbeit gegen das Gesetz zu machen.

Davutoğlu betont, dass die Türkei jederzeit bereit sei, ihre Archive zu öffnen, so als wäre die historische Wahrheit über die Verbrechen an den Armeniern nur dort zu finden. Falls aber der Genozid an den Armeniern zu einem „Dogma“ erklärt werde, so Davutoğlu, „werden wir in jedem Land, in das wir kommen, über den französischen Kolonialismus sprechen“.

Auch Orhan Dink kritisiert Gesetz

Auch der türkische Armenier Orhan Dink meldete sich zu Wort. Er rief bei einem Fernsehsender an und sagte, auch er sei gegen das Gesetz: „Niemand sollte wegen dessen, was er gesagt hat, bestraft werden. Mit unseren Schmerzen sollte keine Politik gemacht werden.“ Orhan Dink ist der Bruder des türkisch-armenischen Journalisten Hrant Dink, der wegen „Beleidigung des Türkentums“ zu einer Bewährungsstrafe verurteilt und einige Monate nach dem Urteil von einem nationalistischen Jugendlichen erschossen wurde.

Als Frankreichs Nationalversammlung 2001 den Völkermord an den Armeniern offiziell als solchen anerkannte, stieß die Türkei ähnliche Drohungen wie heute aus. Etwas später waren die Beziehungen zwischen beiden Staaten dann aber wieder intakt. Allerdings scheint die Türkei ein Strafgesetz ernster zu nehmen, als eine bloße Parlamentserklärung.

Neue Gelegenheit für Querköpfe

Dazu könnten auch die Erfahrungen mit dem nationalistischen Querkopf Doğu Perinçek, dem Führer der maoistischen Arbeiterpartei, die in der Türkei auf knapp ein Prozent Wählerstimmen kommt, beigetragen haben. Er reiste in die Schweiz, um demonstrativ gegen ein ähnliches Gesetz wie in Frankreich zu verstoßen und so zum Helden zu werden. Perinçek erhielt eine Geld- und Bewährungsstrafe. In der Türkei wurde er später als Mitglied einer regierungsfeindlichen Verschwörung festgenommen und befindet sich seit Jahren in Untersuchungshaft.

Das französische Gesetz wäre auch eine weitere Gelegenheit für solche außenpolitischen Eigeninitiativen von Unberufenen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 22.12.2011)

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647 Kommentare
 
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Gast: joelkoi
26.01.2012 13:56
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ihr unterhaltet euch doch dann auch zu hause in deutsch oder nicht. also warum sollen wir unseren kindern erst deutsch bei bringen`? das sie deutsch lernen müssen ist klar aufjedenfall. aber fakt ist doch auch wenn die kinder in der schule ( und kinder sind grausam) ein italiäner spanier pole sogar bald der bulgare oder rumäne " ich bin europäer" sagen kann und der türkische jugendliche der in der 3-4 generation hier lebt der teilweise sein eigenes land nur durch kurz urlaube kennt vor den kopf gestossen wird....naja ob das was beiträgt zur"integration?? fast die hälfte aller eu mitglieder waren im"kalten krieg" feinde der demokratie. der ostblock der erzfeind.

Gast: joelkoi
26.01.2012 13:49
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ha ha ha

. ihr unterhaltet euch doch dann auch zu hause in deutsch oder nicht. also warum sollen wir unseren kindern erst deutsch bei bringen`? das sie deutsch lernen müssen ist klar aufjedenfall. aber fakt ist doch auch wenn die kinder in der schule ( und kinder sind grausam) ein italiäner spanier pole sogar bald der bulgare oder rumäne " ich bin europäer" sagen kann und der türkische jugendliche der in der 3-4 generation hier lebt der teilweise sein eigenes land nur durch kurz urlaube kennt vor den kopf gestossen wird....naja ob das was beiträgt zur"integration?? fast die hälfte aller eu mitglieder waren im"kalten krieg" feinde der demokratie. der ostblock der erzfeind. alles schon vergessen die türkei war und ist immer noch das pufferland zum osten. durch unsere geografische lage wurde die sicherheit europas sicher gestellt. das ist auch fakt. wir waren immer waffenfreunde deutschlands. wir sind mitbegründerstaat der nato das ist fakt. wir sind eines der wenigen laizischtischen völker auf der erde. das ist fakt. wir sind in deutschland so weit das wir viele berufszwiege beinhalten . viele selbsständige. beko kauft grundig auf. türkisch stämmige politiker. fernsehmoderatoren schauspieler komiker. musiker alle kennen cool savas eko fresh usw. qualitativ gut? mal dahin gestellt. aber komischerweise sind wir immer wieder "negativ" in aller deutschen munde. warum eigentlich? weil wir immer besser werden? weil wir immer selbstbewusster werden. weil wir sagen wenn ihr uns nicht wollt dan

Gast: joelkoi
26.01.2012 13:47
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ha ha ha

also ich hab mal ier ein paar kommentare gelesen. mein eindruck ist das nach sovielen jahren zwischen deutschen und türken eine riesige klufft liegt. warum das kann ich irgentwie nicht nachvollziehen. bin selber türke in deutschland geboren und jetzt fast nach 49 jahren sehe ich das es zwischen beiden völkern niemals zu einer einigung kommt und leider auch nie kommen wird. die türkei ist in den letzten 10 jahren politisch so aktiv auch in der "welt" politik die mehr den mittleren orient betrifft. die türkei ist nicht mehr das land das sich jedem internationalen wirtschaftlichen druck beugt. sie ist selbstbewusster geworden. nicht weil wir arogant sind. wir haben nicht die riesen erfindungen gemacht wie die deutschen,amis oder israelis usw. aber wir wissen das wir die 6 grösste volkswirtschaft in europa sind. wir wissen das wir mindestens 19 eu mitgliedsländer wirtschaftlich hinteruns lassen. siehe griechenland portugal spanien usw. das sind fakten. wir haben ein wachstum von 11% davon träumen viele eu länder china hatte nur 9.5% wachstum.die türkei eckt immer wieder politisch mit europa an.... warum. meiner meinug nach scheinheilige gründe . der massstab für die türkei wird immer höher gelegt. beisp. türkische kinder sollten zuerst deutsch lernen. das ist doch ein hohn. frage an euch wenn ihr auswandern würdet nach spanien ihr könnt mir doch nicht ernsthaft erzählen das ihr euren kindern erst einmal spanisch beibring.

Gast: Christoph Kaminsky
26.12.2011 13:38
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Solidarität

Wo bleibt die Solidarität der EU-Brüder mit Frankreich? Hat sich Faymann schon mit den couragierten Franzosen loyal erklärt? Oder ist er mit der Günstlingscausa Niko zu beschäftigt?

Antworten Gast: Freier EU-Bürger
26.12.2011 17:01
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Re: Solidarität

Solidaritaet für was? Gott sei dank ist die
Meinungsfreiheit für die Mehrheit der EU-
Laender immer noch sehr wichtig.

Antworten Antworten Gast: Besserwisser
27.12.2011 14:25
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Re: Re: Solidarität

dafür:

http://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lkermord_an_den_Armeniern

Wenn Meinungsfreiheit bedeutet das Geschehene nicht ohne türkische Drohungen & Beleidigungen, gegen jeden der dieses beim Namen zu nennen wagt, erwähnen zu dürfen.

???

Gibt es das "Erdogan-Türkei"-Allergie-Syndrom??


Antworten Gast: Breinhofer
26.12.2011 10:45
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Ja, aber das heisst in Wirklichkeit

Rassismus.

Antworten Antworten Gast: Ausguck
27.12.2011 16:08
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Re: Ja, aber das heisst in Wirklichkeit

Wenn man nicht mehr weiter weis, Rassistenkarte rausholen - einfach erbärmlich!

Antworten Antworten Gast: guesty
26.12.2011 13:08
1 0

Die Türken sind eine Rasse? Nein, sind sie nicht, bestenfalls ein Volk. Deshalb ist der Ausdruck "Rassismus" völlig fehl am Platz


Gast: marmara
25.12.2011 17:29
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Arbeitlos, Kollega?

Hier überwiegen die türkischen Belangposter, die alles preisen, was tpürkisch ist. Kann mir jemand sagen, wieso die soviel Zeit dazu haben? Normale Menschen arbeiten doch. Tun die das etwa nicht?

Antworten Gast: Gesichtschirurg
26.12.2011 01:03
2 0

Re: Arbeitlos, Kollega?

Wer schreibt denn so etwas am 25. Dezember ? :D

Antworten Antworten Gast: elefteria
26.12.2011 20:00
2 0

Re: Re: Arbeitlos, Kollega?

Es fällt auf, dass es hier in diesem Forum Leute gibt, die nicht nur die zweifellos vorhandenen positiven Eigenschaften der Türken herausstreichen, sondern in völlig unkritischer Weise einem türkischen Herrenmenschentum das Wort reden. Die grundsätzlich die türkischen Positionen verteidigen, auch wenn sie in europäischen Augen fragwürdig sein müssen.

Dazu kommt Atmosphärisches: Wenn der türkische Ministerpräsident etwa glaubt, europäische Staatspräsidenten beschimpfen zu dürfen - na gut! Soll er es tun! In Europa wird er keine Begeisterung auslösen, ausgenommen, na, bei wem wohl?

Nur: wir Europäer sollten uns das gut merken. Und uns auch merken, wie die bei uns wohnenden Türken sich entscheiden, wenn sie vor die Wahl gestellt werden, ob sie zu Österreich oder zur Türkei halten sollen. Sie fühlen sich sichtlich alle der Türkei verpflichtet, nicht Europa. Nicht Österreich. Nicht den hiesigen Werten. Sondern der türkischen Kultur. Und ihrer Religion.

Nicht dass das was grudnsätzlich Schlechtes wäre, wenn man auch sagen könnte: alles an seinem passenden Ort. Es ist nur gut, wenn man das weiß! Damit man nachher nicht überrascht ist. Und damit man passend darauf reagieren kann, etwa bei der nächsten Nationalratswahl.

Gast: Wetterhahn
25.12.2011 16:25
0 0

Maulkorb-Gesetze

sind der Welt groesstes Uebel.

http://en.wikipedia.org/wiki/Freedom_of_speech_in_the_United_States

Gast: Gast: jetzt erst recht
25.12.2011 12:56
10 2

Armenier-Genozid

Spätestens jetzt sollte allen klar sein, was für eine meschuggene Idee es wäre, die Türkei in der EU zu haben! Wenn die sich jetzt schon so narzistisch aufführen.

Re: Armenier-Genozid

kein A... wird uns fragen, ob wir das wollen oder nicht!!! Einen Einfluss hätten wir nur darauf, ob wir bei der EU bleiben oder eine tatsächliche Neutralität wollen bzw. austreten.

Antworten Gast: Leider EU-Bürger
25.12.2011 19:45
1 0

Re: Armenier-Genozid

Wenn die Türken wirklich so sind, wie Sie es meinen, dann passen sie wirklich gut zur EU.

3 0

wenn Erdogan so ausfilippt, dann muss was dran sein,

an dem französichen Parlamentsbeschluß.

Sonst könnte er sich ja zurücklehnen und sagen: ist mir egal, betrifft nicht die Türkei

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Re: wenn Erdogan so ausfilippt, dann muss was dran sein,

Ganz genau. Warum fühlen sich die Türken überhaupt von diesem Gesetz betroffen?

Antworten Antworten Gast: fuffi
26.12.2011 23:41
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Re: Re: wenn Erdogan so ausfilippt, dann muss was dran sein,

@ fefe: Warum? Dreimal dürfen Sie raten, warum. Das schlechte Gewissen, würde ich sagen, und zwar nicht nur wegen der Sachen vor hundert Jahren, sondern auch wegen der aktuellen!

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Atatürk gegen Louis Philip

Nun ja, die Armenier lebten für hunderte von Jahren unter osmanischer Herrschaft - ohne größere Probleme. Erst nach der Machtübernahme durch die Jungtürken unter Atatürk wurden sie als Problem angesehen. Das jetzt zu erklären ginge zu weit. Türken und Armenier hatten also bis dorthin mehr gemeinsam als sie trennte (sieht man von der Religion ab - womit schon was gesagt wäre...).

Algerien hingegen kam unter Louis Philip - den Bürgerkönig - an Frankreich (aus einer aussenpolitischen Notlage an der Metternich mitschuldig war). Es war nur für ca. 130 Jahre französische Kolonie. es kam zu einem blutigen Befreiungskrieg - einen der wenigen der französischen Kolonialgeschichte. Es gab mehr militärische Interventionen nach der Entlassung in die Unabhängigkeit als davor...erinnert manchmal an das agieren des 3.Reiches ...

Also alles kein Ruhmesblatt für Europa - und so wird wahrscheinlich Armenien vor der Türkei EU-Mitglied werden...

Frankreich ist jedenfalls in der Nachkriegsordnung Großmacht - und die Türkei nicht. Was Frankreich hier tut ist im europäischen Interesse - auch wenn das die Deutschen so nie sagen würden - so darf man doch davon ausgehen!



Es wird also manches emotional

Antworten Gast: Gesichtschirurg
25.12.2011 12:45
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Re: Atatürk gegen Louis Philip

Was für ein Unwissen!

Die ersten gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen den osmanischen Sicherheitskräften und Armeniern waren schon vor dem 1. Weltkrieg. Da gab es noch keine Kemalisten.

Die Kemalisten sind erst nach dem Abzug der Franzosen nach 1920 in den Konflikt gezogen worden. Lesen Sie Geschichte!

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Re: Re: Atatürk gegen Louis Philip

Leider leiten Sie falsch. Der Sultan war aus altersgründen regierungsunfähig, und wurde von den Jungtürken abgesetzt.

Nach dem verlorenen Krieg wurden alle Repräsentanten des alten Regimes bis 1922 des Landes verweisen. danach regierte Ataturk wie ein Diktator bis zu seinem Tode das Land.

Antworten Antworten Antworten Gast: Gesichtschirurg
25.12.2011 16:39
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Re: Re: Re: Atatürk gegen Louis Philip

Die Jungtürkische Bewegung welche Abdulhamid vor dem 1. WK absetzte wurde nicht von Atatürk geleitet sondern von Talat und Enver - zwei fanatischen Anhängern des Deutschen Kaiserreichs. Atatürk hat hierbei keine besondere Rolle gespielt.

Die Jungtürkische Bewegung und die Kemalisten waren eine Bewegung der Türken, um sich vom osmanischen Joch zu befreien.

Antworten Antworten Antworten Gast: Gesichtschirurg
25.12.2011 16:26
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Re: Re: Re: Atatürk gegen Louis Philip

Da Sie renitent gegen Quellen sind:

- Die ersten Spannungen zwischen Armeniern und KURDEN begannen 1894.

- Das Deportationsgesetz stammt vom 27. Mai 1915 aus der Feder osmanischen Regierung.

Beides VOR den Kemalisten.

(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Völkermord_an_den_Armeniern)

Der letzte osmanische Sultan verließ erst 1922 Istanbul, nachdem die Kemalisten das Sultanat abgeschafft hatten.

(Quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/Osmanisches_Reich)


Das Gute darin ist:

SO kommt die Türlkei niemals in die EU.
Nur weiter so!

 
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