Kim Jong-un begrüßt Delegationen aus Südkorea

27.12.2011 | 09:03 |   (DiePresse.com)

Nordkoreas künftiger Führer empfängt jene beiden Delegationen aus dem verfeindeten Südkorea, die zum Begräbnis Kim Jong-ils reisen durften.

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Überraschendes Treffen in Pjöngjang: Der Sohn und erwählte Nachfolger des verstorbenen nordkoreanischen Machthabers Kim Jong-il, Kim Jong-un, hat zwei private Beileidsdelegationen aus Südkorea begrüßt. Kim Jong-un habe sich bei den Südkoreanern für ihre Anwesenheit bedankt, berichteten am Montag die Staatsmedien des kommunistischen Landes.

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Die beiden Gruppen um die Witwe des früheren südkoreanischen Präsidenten Kim Dae-jung, Lee Hee-ho, und die Vorsitzende der Hyundai-Gruppe, Hyun Jeong-eun, besuchten das Kumsusan-Mausoleum, um dem dort in einem Glassarg aufgebahrten Ex-Diktator die letzte Ehre zu erweisen. Seinem Sohn sprachen sie ihr Beileid aus.

Beisetzungsfeierlichkeiten am Mittwoch

Das Vereinigungsministerium in Seoul bestätigte das Treffen der beiden Frauen mit Kim Jong-un. Zuvor waren sie zusammen mit Begleitern mit dem Auto über die befestigte innerkoreanische Grenze nach Pjöngjang gereist. Sie werden an diesem Dienstag in Südkorea zurückerwartet.

Südkoreas Regierung hatte der nordkoreanischen Bevölkerung ihre Anteilnahme ausgesprochen, ohne sich dabei aber direkt an das Regime in Pjöngjang gewandt zu haben. Seoul hatte nur den beiden Frauen mit ihren Begleitern einen Kondolenzbesuch in Nordkorea genehmigt. Nordkorea hatte auf diese Beschränkung verärgert reagiert.

Die Beisetzungsfeierlichkeiten für Kim Jong-il sollen am Mittwoch stattfinden, bevor die staatlich ausgerufene Trauerzeit einen Tag später endet. Nordkorea hatte zuvor mitgeteilt, keine ausländischen Delegation zu den Beisetzungsfeierlichkeiten zuzulassen. Der langjährige Alleinherrscher war nach offizieller Darstellung am 17. Dezember an den Folgen eines Herzinfarkts gestorben.

Treffen zwischen China und Südkorea

Unterdessen kamen ranghohe Regierungsvertreter aus China und Südkorea zu Gesprächen über die regionale Sicherheit nach dem Tod  Kim Jong-ils zusammen. Frieden und Stabilität auf der koreanischen Halbinsel zu wahren sei im Interesse beider Länder, sagte Südkoreas stellvertretender Außenminister Park Suk-hwan am Dienstag.

Der chinesische Vize-Außenminister Zhang Zhijun rief einer Übersetzung seiner Stellungnahme zufolge zu einer engeren Kommunikation zwischen Seoul und Peking auf. Die "Dynamiken in der asiatisch-pazifischen Region" würden "kompliziert und ernst", sagte er demnach, ohne Nordkorea direkt zu erwähnen.

China gilt als wichtigster Verbündeter Nordkoreas. Peking unterstützt die Ernennung Kim Jong-uns zum "Großen Nachfolger" seines verstorbenen Vaters und sicherte der Atommacht Nordkorea nach dem Tod Kim Jong-ils seine Zusammenarbeit zu, um Frieden und Stabilität zu garantieren, wie es hieß. Weiters leitet China die internationalen Verhandlungen über Nordkoreas umstrittenes Atomprogramm, an denen neben den beiden koreanischen Staaten auch die USA, Russland und Japan beteiligt sind. Im Dezember 2008 sind die Verhandlungen jedoch zum Stillstand gekommen.

(APA)

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36 Kommentare
 
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cry or die ....

retards!

Gast: Hernalser Remise
28.12.2011 21:58
1 0

Faymann ist schon zu Lebzeiten viel größer

Die Zeit huldigt ihm (Heute)
Ein ganzes Land will sein Freund sein (Österreich)
Und auch die Krone ist ihm nicht mehr zu nehmen.
Drei Pelinkane umkreisen ihn unaufhörlich wie die Gestirne die Sonne.
Und die Steuerzahler balgen sich darum, ihm als erstes mit ihren Steuern zu huldigen. Auf das er sie weise unter seinen Freunden verteilt.

Und die Pflanzen?

Mein Weihnachtsbaum hat auch die Nadeln fallen lassen.

Antworten Gast: Mama resolut
28.12.2011 15:52
0 0

Re: Und die Pflanzen?

Hätts ihm halt ein Nadelkissen gegeben, da hätte er dann reinheulen können. Jetzt hast du die ganze Bescherung auf dem Boden!

Gast: VVS
28.12.2011 12:53
0 0

Was hat denn nun das Foto mit dem Titel zu tun?

Ist das ein Versehen oder gar Absicht?

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nettes kondolenzschreiben der boehmen

die kummerl-internationale scheint sich im wortlaut abgesprochen zu haben. hier in brasilien, die PCdoB, hat ziemlich aehnliches verfasst, aber es gibt keinen aufschrei, weil die regierungspartei PT aehnlich denkt und kim zaehlte zu lulas freunden.

0 0

Re: nettes kondolenzschreiben der boehmen

Im Anhang zum "Kommunistischen manifest" gibt es Musterbriefe.

Gast: b754
27.12.2011 18:31
2 11

die parallelen zu kärnten werden immer sichtbarer


Gast: Nordlicht
27.12.2011 16:26
10 2

Ausländische Trauergäste sind zur Beisetzungsfeier nicht zugelassen

Dann darf sich unser Heinzi gar nicht von seinem Freund verabschieden. Jetzt sperrt er sich sicher wieder im Klo ein.

Antworten Gast: Pips
27.12.2011 18:29
4 2

Re: Ausländische Trauergäste sind zur Beisetzungsfeier nicht zugelassen

Aber bevor er im Häusl in Quarantäne ging, hat er noch den Böhmen beim Verfassen des Briefs geholfen. Wahrhaftig, er ist ein fleißiger Genosse.

5 1

Re: Ausländische Trauergäste sind zur Beisetzungsfeier nicht zugelassen

HeiFi ist ja kein Ausländischer Trauergast, der gehört quasi zur Familie. Das Dixi-Klo ist schon geordert und der Flug gebucht.

Antworten Antworten Gast: k.u.k Feldmarschall
27.12.2011 18:45
2 8

Re: Re: Ausländische Trauergäste sind zur Beisetzungsfeier nicht zugelassen

Wer so wie Sie über unseren Bundespräsidenten schreibt, disqualifiziert sich selbst als Mitglied des österreichischen Volkes.
Schämen Sie sich!

Antworten Antworten Antworten Gast: nicholasblarney
28.12.2011 17:33
1 0

Re: Re: Re: Ausländische Trauergäste sind zur Beisetzungsfeier nicht zugelassen

Was sind S i e denn für einer???

Antworten Antworten Antworten Gast: Schwejk Josef
28.12.2011 09:43
4 0

Re: Re: Re: Ausländische Trauergäste sind zur Beisetzungsfeier nicht zugelassen

Melde gehorsam daß ich mich schäme bis es mich zerreist!

1 0

Re: Re: Re: Ausländische Trauergäste sind zur Beisetzungsfeier nicht zugelassen

Wenn er sich als Österr. Bundespräsident betätigen würde, dann könnte man ihn auch als solchen betrachten. Seit ein paar Monaten gibt es wohl eine ziemliche Krise, massive Korruption in der Regierung und das einzige was man von ihm hört sind ein paar leere Worthülsen. Das ist kein Bundespräsident, da sitzt jemand auf einem Versorgungsposten, sorry.

Auch Tiere müssen um Kim Jong-il trauern

Die Dummheit von Menschen ist grenzenlos...

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Re: Auch Tiere müssen um Kim Jong-il trauern

Was wir uns so erzählen lassen ist aus einer entfernten Warte leider nicht viel weniger absurd.

Antworten Antworten Gast: b754
27.12.2011 18:32
0 5

Re: Re: Auch Tiere müssen um Kim Jong-il trauern

stimmt was der strache so von sich gibt

Nordkoreanische Tiere trauern um Kim, Österreichische Tiere wählen Faymann

gar so sehr unterscheidet sich unsere Medienlandschaft von jener in Nordkorea nicht...

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Re: Nordkoreanische Tiere trauern um Kim, Österreichische Tiere wählen Faymann

In Nordkorea gab es damals vielleicht Schlagzeilen wie "Österreich: Dekadente Kaukasier lassen Nationalrat von Haustieren wählen"

Die gedankenloseren wählen immernoch ins Blaue...


Antworten Antworten Gast: austria wien
27.12.2011 18:01
0 0

Re: Die gedankenloseren wählen immernoch ins Blaue...

Groß-kleinschreibung -
noch nie gehört ? herr heimatschutz

Mach dich nicht lächerlich...


Antworten Antworten Gast: Pest oder Cholera?
27.12.2011 17:40
1 0

Re: Die gedankenloseren wählen immernoch ins Blaue...

Mittlerweile stellt sich die Frage, ob rot oder blau wählen nicht ähnlich staatsschädigend ist...

Re: Re: Die gedankenloseren wählen immernoch ins Blaue...

Tja, da muss ich ihnen leider recht geben. Da hat man die Wahl zwischen zwei Übel. Wobei die Freiheitlichen noch immer das größere Übel sind.

...

...und in Österreich wird das Begräbnis des Kaisersohn mehr als 90 Jahre nach Ende des Kaiserreichs pompös begangen.

Es lebe der Totenkult ;)

 
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