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Iran droht mit Sperre der wichtigsten Ölhandelsroute

27.12.2011 | 17:40 |   (DiePresse.com)

Der Atomstreit steht vor der Eskalation. Für den Fall von Öl-Sanktionen droht der Iran jetzt mit der Sperre der Straße von Hormuz. Der Ölpreis steigt.

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Der Iran droht im Atomstreit mit der Sperrung der weltweit wichtigsten Ölhandelsroute. Vize-Präsident Mohammed Reza Rahimi sagte der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA am Dienstag, "nicht ein Tropfen Öl" werde die Straße von Hormuz passieren, sollte der Westen Sanktionen gegen die Ölexporte seines Landes verhängen. Der Öl-Preis reagierte auf die Drohung zunächst mit Aufschlägen.

Ein OPEC-Delegierter eines Golfstaates sagte der Nachrichtenagentur Reuters, der Iran würde sich mit einem solchen Schritt nur selbst schaden. Ein anderer Delegierter, der ebenfalls namentlich nicht genannt werden wollte, zeigte sich skeptisch. "Ich glaube nicht, dass der Iran wirklich die Drohung wahr macht", sagte er. Ein Branchen-Insider sagte Reuters, Saudi-Arabien und andere OPEC-Staaten stünden bereit, im Fall eines Öl-Embargos gegen den Iran die fehlenden Lieferungen nach Europa auszugleichen.

Über die 6,4 Kilometer breite Wasserstraße zwischen Oman und dem Iran wird nahezu der gesamte Ölexport Saudi-Arabiens, der Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwaits, des Irak und des Iran abgewickelt - nach US-Angaben etwa ein Drittel des weltweit verschifften Öls. Zudem liefert Katar sein Flüssiggas fast ausschließlich über die Meerenge. In der Region kreuzen Kriegsschiffe der USA. Seit Samstag hält die iranische Marine dort auch Übungen ab.

Die USA, Kanada und Großbritannien haben im Atomstreit mit dem Iran den Druck zuletzt erhöht und weitere Sanktionen gegen den Energie- und Finanzsektor des Landes verhängt. Die Europäische Union erwägt ein Importverbot für iranisches Öl - eine Strafmaßnahme, die die USA bereits auf den Weg gebracht haben. Der Iran steht im Verdacht, unter dem Deckmantel seines Atomprogramms heimlich an Kernwaffen zu arbeiten. Die Regierung in Teheran weist die Anschuldigungen zurück.

(Ag.)

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7 Kommentare
Gast: tomas
28.12.2011 17:36
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So läuft es

Immer das gleiche Spiel. Erst Sanktionen verhängen, damit as Land wirtschaftlich einknickt und dann kommt in die Invasion bzw. die Menschenrechtseinführung(Bombardierung) Und in unseren Medien wird dann bestimmt von einer Befreiung gesprochen, nur dass sie nicht die Menschen meinen sondern die Ressourcen wurdne befreit und liegen für den westlichen Profit bereit.
Wenn alle Länder zusammen arbeiten würden, hätten die USA keine Chance mehr. Einfach nichts mhrt an die USA liefern, dann erkennt viell auch mal das amerikanische Volk was durch Sanktionen erreicht wird. Obwohl die auch nichts dafür können

Gast: Dieser Achmadineschad........ wird mir immer sympatischer, genau wie Putin.
28.12.2011 10:18
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Die Iraner sollte keine Schiffe von Nato, EU oder ihren Versallen durch lassen.

Die Natoterrorstaaten müssen im Auftrags Israels die iranische Bevölkerung schlachten, so wie die Israelis es den Amis im Irak schon beauftragt haben.
Iran sollte proaktiv Israel mit vorhandenen Atombomben abgreifen und diese Massenmörder, Kriegstreiber, Kriegsverbrecher, KZ-Betreiber und Verbrecher gegen die Menschlichkeit vernichten, ansonsten wird der Genozid an den Persern nicht aufzuhalten sein.

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call optionen werden dann richtung norden explodieren


Gast: GertH
27.12.2011 20:19
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6,4km?

http://de.wikipedia.org/wiki/Strasse_von_Hormuz
" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Strasse_von_Hormuz


an der schmalsten Stelle 21 Seemeilen (38,89 km)

enzo
27.12.2011 19:51
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Die USA und ihre Verdächtigen

Wie es läuft war ja schon im Irak zu sehen USA zerstört ein Land sichert sich über Mittelsmänner die Ölressourcen und verläßt ein Land das in Schutt und Asche liegt welches unsicherer ist als je zuvor.

Antworten Kingscross
28.12.2011 06:25
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Re: Die USA und ihre Verdächtigen

Saddam Hussein hat seine Bevölkerung gefoltert, getötet und massakriert nur wegen Kleinlichkeiten und als Spass und das jahrzehntelang. Die Kurden im Norden mit Gasbomben eliminiert. Da ist die USA noch der Retter, weil sonst kein anderes Land sich die mühe gemacht hätte sich für muslimische Angelegenheit zu interessieren. Siehe Syrien an, dort werden unschuldige Menschen Tagtäglich getötet und es Interessiert niemanden, obwohl sie nach internationalen Hilfe schreien seit einem 1 Jahr

Die anderen muslimischen Länder sind in etwa gleich brutal und unberechenbar!

Was öl betrifft diese (Armen) Länder, profitieren riesig durch den verkauf vom eigenem öl und nicht nur die USA!!!!

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Re: Re: Die USA und ihre Verdächtigen

Worin liegen die Unterschiede eines Regimes das foltert, toetet mit einem Regime - dass sich - nebenbei bemerkt - land of the free schimpft - das Schutt und Asche hinterlaesst, dass seine Soldaten morden, vergewaltigen, foltern (Abu Ghraib) laesst ? Die dumme Bemerkung ' verdienen diese (Armen) Laender (sie meinten die Oelfirmen und Politiker der Puppenregierung,) ist zu imbezil um darauf einzugehen.