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USA und EU nehmen Ungarn in die Zange

28.12.2011 | 18:16 |  MICHAEL LACZYNSKI (Die Presse)

Das internationale Unbehagen über Viktor Orbán wächst – die neue Verfassung ist Teil des Problems. Ein Brief von US-Außenministerin Hillary Clinton traf dieser Tage in Ungarn ein.

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Wien/Budapest/Washington. Über den genauen Wortlaut des Briefs aus dem US State Department, der dieser Tage beim ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán eintraf, hüllte sich der Sprecher der ungarischen Regierung in Schweigen. Außenministerin Hillary Clinton habe darin ihre bereits mündlich geäußerten Bedenken „schriftlich dargelegt“, hieß es am Dienstag in einer dürren Stellungnahme in Budapest. Damit ist klar, dass das Schreiben jene Gesetzesvorhaben anspricht, die Clinton im Juni thematisiert hat, als sie die ungarische Regierung dazu aufgerufen hat, die Unabhängigkeit der Justiz und die Freiheit der Medien zu wahren.

Der Zeitpunkt ist nicht zufällig gewählt, denn am kommenden Sonntag tritt die neue Verfassung in Kraft, die von Orbáns Regierungspartei Fidesz im Alleingang verfasst wurde und einige problematische Passagen enthält – etwa die Beschneidung der Befugnisse des Verfassungsgerichts bei der Überprüfung budgetrelevanter Gesetze, solange die Staatsschuld nicht unter die Marke von 50 Prozent des BIPs gesunken ist.

Clintons Brief stellt in den amerikanisch-ungarischen Beziehungen die nächste Eskalationsstufe dar. Im August wurde Eleni Tsakopoulos Kounalakis, die US-Botschafterin in Budapest, damit betraut, eine Demarche an Orbán zu übermitteln. Anfang Dezember folgte ein Gastbeitrag in der Tageszeitung „Heti Válasz“, in dem Kounalakis von dem „beunruhigenden“ Einfluss der neuen Gesetze auf die Demokratie warnte.

 

Sendet Radio Free Europe wieder?

Der nächste Streich könnte bereits in wenigen Wochen folgen: In Washington wird nämlich laut über die Wiederaufnahme des ungarischsprachigen Sendebetriebs von Radio Free Europe nachgedacht. Die vom US-Kongress finanzierten Sender hatten vor 1989 die Aufgabe, die Zuhörer im kommunistischen Osten Europas mit unzensierten Nachrichten aus dem freien Westen zu versorgen.

Galionsfiguren der überparteilichen Initiative sind Mark Palmer, vormals Redenschreiber von US-Präsident Ronald Reagan und ehemaliger Botschafter in Ungarn, sowie der ungarischstämmige Universitätsprofessor Charles Gati. Noch im Laufe des Jänner wolle man beim US-Außenministerium vorstellig werden, sagt Gati gegenüber der „Presse“ – wobei der Politologe den Ball bewusst flach hält, was die Erfolgsaussichten anbelangt: „Das Einzige, was Orbán momentan zum Einlenken zwingen kann, ist die Wirtschaft.“

In der Tat hat sich Orbán finanzpolitisch in eine schwierige Lage manövriert. Budapest verhandelt momentan mit der EU und dem Internationalen Währungsfonds, um eine Finanzierungslücke im kommenden Jahr zu schließen, die Experten der UniCredit mit zehn bis 15 Milliarden Euro beziffern. Die Finanzmärkte sind keine Option, denn Ungarns Kreditwürdigkeit wurde zuletzt von Standard and Poor's auf Ramschniveau herabgestuft – mit negativem Ausblick.

Dass die Verhandlungen mit den Geldgebern stocken, hat einen Grund: Die ungarische Regierung möchte nicht, dass man ihr ins Handwerk pfuscht. Konkret geht es darum, ob der Hilfskredit an konkrete Reformzusagen gebunden ist oder nicht. Für EU und IWF kommt nur die erste Variante infrage, für Orbán – zumindest momentan – nur die zweite.

 

Flat Tax und Notenbankgesetz

In Brüssel und Washington gibt es bereits konkrete Vorstellungen, welche Gesetzesvorhaben vom Tisch müssen, bevor das Geld überwiesen werden kann. EU-Kommissionschef José Manuel Barroso stößt sich daran, dass Orbán die heuer in Kraft getretene Flat Tax von 16 Prozent in einem Verfassungsgesetz festschreiben hat lassen. Geeint in ihrer Ablehnung sind EU und IWF, was die geplante Reform der ungarischen Notenbank betrifft. Demnach sollen die Kompetenzen der Institution bei der Bestellung der Vizegouverneure beschränkt werden. Kritiker befürchten, dass sich die Regierung so den Durchgriff auf die Notenpresse sichern möchte. Auch das Notenbankgesetz soll trotz aller Bedenken in den Verfassungsrang gehoben werden.

Aller demonstrativen Entschlossenheit zum Trotz hält es der Politologe Gati für unwahrscheinlich, dass Orbán im Poker mit EU und IWF die Oberhand behalten kann. „Gibt es keine Einigung, geht Ungarn im Frühjahr das Geld aus.“ Bevor dieser budgetäre Super-GAU eintrete, werde Budapest eher auf das Bankgesetz verzichten.

Auf einen Blick

Die Verhandlungen mit EU und IWF über einen Hilfskredit an Ungarn sind momentan unterbrochen. Der Grund dafür ist ein Gesetz, das Budapest in den Verfassungsrang heben möchte und das die Befugnisse der Notenbank einschränkt. Geht es nach dem Willen von Premier Viktor Orbán, soll die Zentralbank künftig bei der Bestellung ihrer Vizegouverneure keine freie Hand mehr haben. Kritiker befürchten, dass durch das Gesetz die Unabhängigkeit der Notenbank unterminiert wird.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 29.12.2011)

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269 Kommentare
 
1 2 3 45 6
Antworten Antworten Gast: Leon Walras
29.12.2011 11:40
0 1

Re: Re: Verlässlichkeit und Glaubwürdigkeit ...

... sind sicherlich nicht in den Handlungen zu finden, die Orban vorgibt. In diesem Sinn haben die Ratingagenturen ihr Werturteil über die ungarische Politik gefällt ... und das sollte uns eigentlich zu denken geben!

Gast: ladan
29.12.2011 09:15
2 0

und weil in den USA die "Unabhängigkeit " der Justiz

so groß ist, versuchen die beiden US - Parteien, wie hierzulande, ihre Kanditaten auf die Richterstühle zu bringen oder sie haben "AuszählungsProbleme " bei Wahlen etc. Also da gäbe es genug Grund im jeden Land, sich selbst einen Brief zu schreiben. In der Schweiz kann zB der VfGH gar kein Bundes-Gesetz aufheben, sondern nur Empfehlungen aussprechen und ob es einen solchen Gerichtshof überhaupt gibt, das ist Angelegenheit jedes Staates selbst, meist sitzen dort ja ohnehin nur Parteikanditaten, wie auch im EuGH. Was sich in Österreich so alles tut in Bezug auf Freiheit der Meinung oder der Korruption im Staat, da fragt man sich auch, was wir für eine Justiz und Politik haben und ob es da nicht wöchentlich eines Briefes bedarf.

Gast: Analyst 829
29.12.2011 09:14
3 0

Besser keine Medienfreiheit als sämtliche Medien in Bankenhand wie in den USA

Zu behaupten, dass Ungarn die Medienfreiheit einfach grundlos einschränke ist grundlegend falsch. Ungarn musste die Medienfreiheit einschränken, damit Banken nicht ihre Lügen, die sie über ihre Medien verbreiten lassen, weiter als gottgegeben hinstellen können.

Die Einschränkung der Medien in Ungarn bezog sich in Wahrheit ausschließlich auf jene Medien die von Banken (ist in vielen Fällen gleichbedeutend mit US-Juden, die auch schon begannen gegen Ungarn Forderungen für Entschädigungszahlungen aufzubauen) ferngelenkt waren. Das Internet oder echte private Seiten sind freier als in den USA selbst, da der Musik- und Filmmafia in Ungarn weniger Rechte zur Ausbeutung von Bürgern eingeräumt wurden. Auch reverses Domainnamehighjacking durch Konzerne, die über Klagsdrohungen Domains erpressen, geht in Ungarn im Gegensatz zur Zone der EU-Konzerndiktatur nicht durch. Das wiederum liegt daran, da eben Konzerne auch auf Gerichte keinen so großen Einfluss haben wie im Rest der EU oder den USA.

Offen gesagt wünsche ich mir in Österreich ebenfalls den ungarischen Weg. In Wahrheit schränkte Ungarn nämlich nicht die Medienfreiheit ein, sondern bekämpft Monopole die Banken im Medienbereich gebildet haben. Die USA, Deutschland, Österreich u. s. w. haben keine Medienfreiheit, da sämtliche Medien bis auf wenige kleine private Seiten im Internet, in der Hand von Banken sind. Anders wäre es Banken auch nicht gelungen Staaten zu Erpressen; Ungarn hat den Spieß eben nur umgedreht!

Gast: franz josefffff
29.12.2011 09:07
0 0

SISSI

wir müssen unser reich beschützen vor dieser bösen annexion von aussen, sag dem kutscher bescheid wir fahren nach ungarn..... jaaa franzl....

Gast: Knüppel aus dem Sack
29.12.2011 08:59
14 2

Die Bilderberger rufen zur Ordnung

Da schreien sie aber, die Freimaurer, wenn Orban zunächst auf Ungarn schaut, und dabei ist das seine einzige Aufgabe. Von ihm kann man lernen.
Wer schreit am Lautesten?
Die Freimaurer Barroso und Clinton. Hinter diesen steht eine feige, verborgene Brut, beauftragt, bestimmte geheime Ziele zu erreichen.
Orban möge hart bleiben und so Europa in letzter Minute noch retten.

Re: Die Bilderberger rufen zur Ordnung

Orban rettet Europa...ihr C2H5OH Spiegel hält sich in Grenzen?

Gast: timeo
29.12.2011 08:50
16 0

Ungarn und Österreich

Warum regen sich die USA und die EU so über Ungarn auf ?
Sie sollen doch mal nach Österreich, und da im Speziellem auf die Postenbesetzugen im ORF schauen.

Da geht es noch ärger zu als im tiefsten Kommunismus.

Da werden Stellen schon besetzt, BEVOR sie ausgeschrieben werden.


Gast: tokaier
29.12.2011 08:48
17 1

Desinformation pur

Was ist daran bitte schlecht, wenn Urban etwas für die eigene Bevölkerung tut?
Das ist bei weitem besser, als ein Vasall Amerikas und der Banken das Volksvermögen - an den Parlamenten vorbei - in sinnlosen EU-Rettungsschirmen zu verbrennen. So nebenbei sollen die EU-Verträge, unter Umgehung demokratischer Spielregeln, weiter in Richtung Diktatur umdefiniert werden.
So wie es aussieht, ist Laczynski noch nicht in der Gegenwart angekommen! Ein derartiges Geschreibsel ist vor allem Eines: peinlich!

Antworten Gast: toro
29.12.2011 09:18
0 1

Re: Desinformation pur

Orban ist laut polternd und unter Beifall der Dummen aus dem IWF ausgetreten.

Jetzt kriecht er vor dem IWF um doch noch Geld zu bekommen - zu markant schlechteren Bedingungen.

Und das zahlt wer: genau, der kleine Mann in Ungarn.

Re: Re: Desinformation pur

Ja genau zu markant schlechteren Bedingungen.
Schauen wir uns an, um wie viel besser das die Euro-Zone zur Zeit managt, da verbessern sich die Bedingungen ja von Woche zu Woche immens, gell? Und das zahlt bei uns wer? Nein nicht der kleine Mann sondern die Kinder und Kindeskinder unserer kleinen Männer!

Gast: hunter666
29.12.2011 08:41
2 7

interessant, welche Orks sich hier im Forum herumtreiben

wenn Orban ein Linker wäre, dann er der Böse, so ist aber der Heilsbringer der Rechtsextremen

Antworten Gast: schonwiedereingast
29.12.2011 14:10
0 0

Re: interessant, welche Orks sich hier im Forum herumtreiben

zuviel WoW gespielt?

Gast: haspinger
29.12.2011 08:40
19 2

solange in Guantanamo noch gefoltert wird

brauchen die Amis anderen Staaten keine Lehren zu erteilen. Diese Kriegstreiber sollen zuerst einmal im eigenen Haus Ordnung machen!

Gast: Papa Schlumpf
29.12.2011 08:21
17 0

Bankrräuber beschweren sich über Kaugummidiebe

Etwa so kommt mir das vor wenn sich die USA über Ungarn aufregt. Und die Spitzen der EU sind nur Befehlsausfüherer der USA.

schwach

Schwach ist der Artikel von Herrn Laczynski, kaum Fakten, viele Metaphern und reihenweise Wertungen, die durch nichts begründet werden. Auch die jüngere Geschichte sollte in betracht gezogen werden, und da vor allem die Vorgängerregierung, die berittene Polizei gegen friedliche Demonstranten einsetzte. Das sind Traumata, die noch gar nicht so lange her sind.

Gast: Bösmensch dauerzensiert
29.12.2011 08:20
13 0

"[...] die Unabhängigkeit der Justiz und die Freiheit der Medien zu wahren."

Und wieso wurde dann Österreich noch nicht in die Zange genommen?

2 8

dass ist die politik die auch wir mit einer

blauen mehrheit zu erwarten haben!


Antworten Gast: villanova
29.12.2011 09:23
0 0

Sie meinten wohl, das (!) ist die Politik, die wir

nicht erst erwarten "dürfen", sondern auch jetzt schon erfahren können.

Re: dass ist die politik die auch wir mit einer

Nur als Hinweis: Das wird hierzuforums nicht als negativ gesehen...

2 2

Re: Re: dass ist die politik die auch wir mit einer

das ist mir auch aufgefallen, aber genau deshalb muss man es hier einbringen!


Gast: Mene Tekel Upharsin
29.12.2011 08:19
4 1

Die Zeichen an der Wand

erinnern an:
Budapest 1956
Prag 1968
mit anderen Vorzeichen.

Gast: Faule_Kredite
29.12.2011 08:05
8 0

Flat Tax und Notenbankgesetz

"Geeint in ihrer Ablehnung sind EU und IWF, was die geplante Reform der ungarischen Notenbank betrifft. Demnach sollen die Kompetenzen der Institution bei der Bestellung der Vizegouverneure beschränkt werden.
Kritiker befürchten, dass sich die Regierung so den Durchgriff auf die Notenpresse sichern möchte"

Was soll daran schlecht sein, wenn sich die Regierung den Durchgriff sichert?
Oder gehört die Notenbank like FED usw privatisiert?

Gast: Gegen globale Ausbeutung
29.12.2011 07:43
13 3

Weltfeind Nr. 1 = USA als Moralapostel

Da geht's wohl eher darum dass Orban nicht bereitwillig ausländische Interessen vertritt. Etwa ist er keine Marionette der Finanzmafia die ihren Ursprung bei diversen US-Familienklans hat.

Re: Weltfeind Nr. 1 = USA als Moralapostel

Ja, die USA ist ein Moralapostel und Ja, natürlich vertreten sie dabei ihre Interessen.

Das macht Orban aber nicht ungefährlicher.

Antworten Gast: Halbungar
29.12.2011 08:01
2 6

Re: Weltfeind Nr. 1 = USA als Moralapostel

Klar, blos die Kohle will er schon und wir sollen's wieder blechen. Endlich einmal sieht die ganze Welt hier nicht nur zu

Gast: gissie
29.12.2011 07:23
18 0

da capo

wenn der Orban einen Radiosender via Mediengesetz verbietet regen sich die Ösis auf.
Zum orf und deren undemokratischen Vorgehensweise (Postenschacher,Zwangsgebühren) fällt dagegen keinem etwas ein.

Wer bei der "Weltregierung" ...

... Nicht mitmacht. ..
Was kommt als Nächstes? Sanktionen? Dann Bomben?

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Immer wieder interessant

wie viele schizophrene Amerikahasser im Forum unterwegs sind.

Merke, ohne die Amis könntet ihr euren Mist gar nicht in diesem Forum eröffnen.

Und was uns Österreicher betrifft: Es wäre besser gewesen, die Russen hätten uns damals behalten. Dann könnten wir nicht so geschissen herumreden.

Österreich, das beste Beispiel für Schmarotzertum und als Trittbrettfahrer der westlichen Welt, ohne sich in irgendeiner Art auch mal angestrengt zu haben.

Woher kommt unser angeblicher Reichtum: genau davon, dass uns die USA nach dem Krieg unterstüzt haben, und wir geopolitisch in einer super Lage sind.

Nachdem wir uns aus allem heraushalten, dem internationalen Schmarotzertum weiterfrönen (wir sind ja neutral) kann man herumgackern. In der Zwischenzeit ist Österreich in der EU eine Nullnummer und weltweit nicht mehr wahrnehmbar. Danke Österreich - nichts gelernt.

Antworten Gast: Na sowas aber auch!
29.12.2011 11:49
0 0

So ist das nicht...

Gerade die Amis haben eifrig mitgeholfen, die ehem. KuK-Monarchie zu zerschlagen.

Der Slogan: Freie Selbstbestimmung für alle Völker.

Nach dem WK I war es aber so: Viele Staaten sind genau so geschaffen worden, daß Minderheitenprobleme vorprogrammiert waren - bis heute!

Die Deutschsprachigen sind sowieso gleich auf mehrere Staaten aufteteilt in der Zwischenkriegszeit aus ihrer Heimat vertrieben oder gleich ermordet worden.

Was die Sieger des 1. WK verbockt haben, hat zum 2. WK geführt.

Der einzige Grund, warum die USA in Europa investiert haben, war die Angst vorm Kommunismus.

Re: Immer wieder interessant

Soso, angenommen das schöne Österreich wäre nicht direkt am Eisernen Vorhang gelegen gewesen sondern z.B. dort wo Portugal ist, glauben sie tatsächlich dem Amerikaner wäre dieses Land nur einen Dollar Marshallplanhilfe wert gewesen? Dream on!

Interessanterweise geben die Deutschen, obwohl nach dem WK anteilsmäßig weit weniger unterstützt in Europa wirtschaftlich den Ton an. Haben sie auch alles den Amis zu verdanken, oder wie kommt das?

Schmarotzer und Trittbrettfahrer sind Adjektive die sie in Österreich nur in der Politik und in staatsnahen Betrieben anwenden können, schauen sie sich im internationalen Wirtschaftsumfeld um, sie würden staunen wo überall Österreicher mitmischen...

0 0

Re: Immer wieder interessant

Glückwunsch Tuareg! Neben all dem hirnlosen Schwachsinn in diesem Forum, endlich mal eine Lesermeinung, die im Grunde auf die Titelseite gehört! Menschen wie Sie wünsche ich mir als Journalisten, anstelle dieser Trotteln, die in den österreichischen Redaktionen auf wichtig tun und doch sowas von armseelig und offensichtlich unterbelichtet sind!

Antworten Antworten Gast: Machmuss Verschiebnix
29.12.2011 10:23
0 0

Re: Re: Warum fragen Sie nicht Ihren Tuareg,

wer Österreich genau in diese "NULL Rückgrad" Position gebrachrt hat.

Ich wetter der wird sich auf Haider/Schüssel ausreden.
In Wahrheit war grade W.Schüssel der letzte österreichische
Staatsmann mit unglaublich viel Stehvermögen !!!

Schafft endlich diese Sozis ab, dann braucht Ihr nicht zu
jammern, daß wir Ösis am A. zuhause sind.

Antworten Gast: Vogel Strauss
29.12.2011 08:35
7 6

Re: Immer wieder interessant

Selten so einen dämlichen Kommentar gelesen ... ohne Substanz und Inhalt, nur hindreschen auf vermeintlich Andersdenkende. Sieht so Toleranz und Weltoffenheit aus???

Re: Re: Immer wieder interessant

Aber Recht hat er trotzdem. Sogenannte Andersdenkende fordern immer Toleranz ein, selbst jedoch ...
zeigen sie mir eine nennenswerte internationale politische Initiative Österreichs. Realpolitisch werden wir nicht wahrgenommen, und hätten wir nicht die schöne Landschaft, würde niemand zu uns kommen wollen.
Wir sind gerne neutral, sind aber nicht fähig, diese Neutralität verteidigen zu können. Innerhalb der EU haben wir null zu sagen, obwohl die Regeln würden etwas anderes erwarten können. Wir verstecken uns immer hinter Anderen, obwohl wir das nicht müssten. Es ist wahrscheinlich ein Mentalitätsproblem. Wir wollen überall dabei sein, bei der Einbringung aber...wollen wir für nichts Verantwortung übernehmen. Wir sind obrigkeitshörig, Eigenverantwortung kennen wir nicht. Wir schreien gerne nach dem Staat, wollen allerdings nichts dazu beitragen, dass dieser auch funktioniert. Wir leben über dem Limit, auch privat (wenn die Banken alle Kontoüberziehungen fällig stellen würden...), zeigen aber gerne auf Andere. Beichten tun wir am liebsten die Sünden der Anderen. Vieles ist schiefgelaufen...und die Aussicht auf Besserung ist marginal.........

Antworten Antworten Antworten Gast: Machmuss Verschiebnix
29.12.2011 10:41
0 0

Re: Re: DENKFEHLER von Tuaregg


Wo bleibt die drohende Stimme der USA, wenn die Engländer
Nord-Irland besetzt halten - und noch dazu die Gegenwehr
als Terroristen einstuft (Chuzpe).

Wo bleibt die drohende Stimme der USA, wenn die Engländer
Bomben auf "Las Malvinas" abwerfen (eine Insel-Gruppe vor der Küste von Argentina, welche die Engländer einfach für sich beanspruchen !?).

Soll ich weiter aufzählen - welche unglaublichen Frechheiten sich diese Anglonen-Brut herausnimmt - denn es hört bei weitem nicht mit Israel auf .


Re: Immer wieder interessant

I like.

Re: Immer wieder interessant

Nicht ganz getroffen, aber doch auch ins Schwarze.

Re: Immer wieder interessant

Ich denke das der überwiegende Grossteil der Amerikahasser hier,einer bestimmten Religion angehören!


Antworten Gast: Halbungar
29.12.2011 08:03
2 1

Re: Immer wieder interessant

Ich kann ihnen nur voll und ganz zustimmen, kompliment

Re: Immer wieder interessant

ein wahres Wort gelassen ausgesprochen

Gast: huch
29.12.2011 06:46
9 4

amis=demkratie?

also ehrlich!....ich zweifle langsam an der demokratiefähigkeit der amerikaner!

weltweit das gleiche Problem

Was wir haben:
* abhängige Notenbanken
* abhängige Medien
* abhängige Justiz
* sozialistische, interventionistische Diebe und Verschwender (Politiker)
* gelddruckende Inflationisten (Notenbanker)

Was wir brauchen:
das Gegenteil von oben, weltweit.

1 1

Re: weltweit das gleiche Problem

Die Notenbanken sind nicht abhängig, die sind in Privatbesitz. Sie haben nur mit dem Staat nichts zu tun. Jedenfalls in den "braven" Staaten.

Antworten Antworten Gast: radius
29.12.2011 09:30
0 0

Hahaha, lange nicht mehr so gelacht.


0 0

Re: Hahaha, lange nicht mehr so gelacht.

Da hätte ich noch was zum Lachen für Sie nach ihrem Humorgeschmack: Die Erde ist keine Scheibe.

Überall das Gleiche Problem

Es gibt keine unabhängigen Notenbanken, Medien und Justiz in Ungarn, Europa, USA, weltweit. Dafür gibt's überall sozialistische, interventionistische Gelddrucker (Notenbanker) und Gelddiebe und Geldverschwender (Politiker)

Antworten Gast: Johan Meltini
29.12.2011 08:16
1 0

Re: Überall das Gleiche Problem

Gehen sie mal die Länder durch, die vom IWF reguliert werden. Da sind die Sozialisten nicht das Problem. Aber trotzdem gibt es gigantische Probleme.

Re: Re: Überall das Gleiche Problem

Sozialisten/Keynesianer/Staatsintervenisten sind heute leider in fast allen Parteien in der Überzahl - in Österreich gibt es nur solche

14 1

Österreich könnte auch einen freien Radiosender brauche, wo man ungefilterte Informationen aus dem Westen bekommt.


Gast: Mittelmachtbeobachter
29.12.2011 04:19
10 0

Der Erste Weltkrieg dauert immer noch an

Nur die Illegitime Republik Oesterreich drueckt sich ihrer Verantwortung, an der Seite Ungarns zu stehen. Und kommt damit sicherlich vom Regen in die Traufe, wie jedesmal, wenn diese Republik der Uebermacht (1938) kampflos wich.

Gast: Frau Wieland
29.12.2011 03:51
4 0

EU & US

beide bakrott, ueber-drueber verschulded aber ansprueche stellen!
Flat Tax ist gut! IMF und Klinton moegen es aber nicht das leute geld in ihren taschen haben.

 
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