Fragen und Antworten zum Vorwahl-Marathon

03.01.2012 | 12:59 |   (DiePresse.com)

Die Republikaner haben mit der Wahl des Herausforderers von Barack Obama begonnen. Das Wichtigste im Überblick.

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Die heiße Phase des US-Wahlkampfes hat begonnen. Derzeit noch vier republikanische Kandidaten kämpfen in den Vorwahlen darum, zum Herausforderer von Barack Obama gekürt zu werden. Der frühere Gouverneur von Massachusetts, Mitt Romney, und der Ex-Chef des Repräsentantenhauses, Newt Gingrich, liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

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Bis Ende Juni wird in allen Bundesstaaten abgestimmt. Das Wichtigste zu den Vorwahlen:

Wie sieht der Zeitplan für die Vorwahlen aus?

Nach Iowa am 3. Jänner folgen die Vorwahlen in New Hamshire am 10. Jänner. In dichtem Takt wird in weiteren Staaten abgestimmt, am „Super Tuesday" am 6. März in zehn gleichzeitig. Damit ist dieser Vorwahltag etwas weniger „super" als im Vorjahr, wo in 24 Staaten abgestimmt wurde. Die letzte Vorwahl findet am 26. Juni in Utah statt.

--> Karte: Wohin der Vorwahlzug rollt

Von 27. bis 30. August küren die Republikaner auf einem Parteitag in Tampa, Florida, offiziell ihren Kandidaten. Das Ergebnis steht dann aber bereits fest.

Wie wird bei den Vorwahlen abgestimmt?

Bei den Abstimmungen werden nicht die Präsidentschaftskandidaten direkt, sondern Delegierte für den Wahlparteitag gewählt. Diese sind mit einigen Ausnahmen dann aber auf einen bestimmten Kandidaten festgelegt.

Der Ablauf der Vorwahlen ist von Staat zu Staat unterschiedlich geregelt. Es gibt zwei Verfahren: Caucus und Primary. Die Caucuses sind Parteiversammlungen in Schulen, Kirchen etc., bei denen eingetragene Parteimitglieder jeweils ihren Kandidaten wählen. Dem voran gehen Debatten und Reden, das Verfahren ist zeitaufwändig.

Bei den Primaries gehen die Wähler in ein Wahllokal und wählen ihren Kandidaten. Es gibt offene und geschlossene Primaries. Bei den offenen können alle Wähler für jeden beliebigen Kandidaten stimmen. Damit können auch politische Gegner aktiv werden, um das Ergebnis der Konkurrenz zu beeinflussen. Bei der geschlossenen Vorwahl wählen die eingetragenen Parteimitglieder strikt nach Parteizugehörigkeit.

Wie viele Delegierte ein Staat zum Parteitag entsendet, hängt vor allem von seiner Größe ab. Bei den letzten Wahlen herrschte bei den Republikanern das System „winner-takes-all": Der Sieger einer Vorwahl erhielt alle Delegiertenstimmen des Staates für den Parteitag. Heuer werden die Delegierten in fast allen Staaten proportional bestimmt - es spielt nun also eine größere Rolle, wer bei der Vorwahl in einem Staat Zweiter oder Dritter wird.

Halten auch die Demokraten heuer Vorwahlen ab?

Um in der Vorwahlzeit nicht medial ins Hintertreffen zu geraten und die Parteibasis zu mobilisieren, werden auch die Demokraten Primaries und Caucuses abhalten. Barack Obama steht aber bereits als Kandidat fest. Er wird auf einem Parteitag vom 3. bis 6. September in Charlotte, North Carolina, offiziell nominiert werden.

(Red.)

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10 Kommentare
Gast: What t f
04.01.2012 07:06
0 0

Wer in Iowa siegt, hat noch nicht gesiegt

...und wieso werden wir dann mit diesen Infos zugemüllt?


Gast: schonwiedereingast (dauerzensuriert)
03.01.2012 18:56
0 1

warum Ron Paul

immer unter ferner liefen läuft, ignoriert wird, als Außenseiter und 'Zwerg' betitelt wird, hier:

http://nocheinparteibuch.wordpress.com/2011/12/19/us-prasidentschaftswahlen-2012-rucken-naher/#more-2734

Antworten Gast: Bärenfalle...
03.01.2012 20:26
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Re: warum Ron Paul

Auf Drudge Report liegt Ron Paul 3% vor Mitt Romney vorne.

Zu wünschen wäre das er gewinnt.

Wer ihn schon mal ausführlich reden hörte (etwa in der Financial Sense Newshour) merkt hier spricht ein kluger Kopf mit "Hausverstand"

Hoffentlich bleibt ihm ein JFK Schicksal ersparte, denn auch Ron Paul ist gefährlich fürs Establishment.


Gast: schonwiedereingast (dauerzensuriert)
03.01.2012 18:51
1 1

hahahahaaa

da Ron Paul in den Umfragen führt, bereiten uns die Medien schon auf einen Sieg vor;
etwas schlimmeres kann dem Medienkartell ja nicht passieren

Gast: niederosterreicher
03.01.2012 14:49
5 1

Ron Paul for President

wenn er heute in Iowa gewinnt und in New Hampshire Zweiter wird - dann wird er der nächste Präsident!

Das wäre auch gut so, nach 4 Jahren Obamablablablablalalalal!

2 4

Re: Ron Paul for President

Was sagen die Ron Paul Fans eigentlich dazu, dass er jahrelang einen entsetzlich rassistischen/homophoben Newsletter herausgegeben hat?

Antworten Antworten Gast: David56
03.01.2012 16:39
5 1

Re: Re: Ron Paul for President

Der Fall ist mehr als 20 Jahre her und den Newsletter hat er nicht selber geschrieben/geprüft. Außerdem hat er sich schon mehrfach davon distanziert.

Eine Geschichte die beweist, dass Ron Paul nicht rassistisch ist:
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=8Rv0Z5SNrF4

Re: Re: Re: Ron Paul for President

Es ist völlig egal, ob der rassistisch ist oder nicht, denn er schafft es wie kein anderer, sein Privatmeinung und seinen Job zu trennen.

Antworten Antworten Gast: schonwiedereingast
03.01.2012 16:23
0 0

Re: Re: Ron Paul for President

erspar dir deine propaganda schmutz postings,
hälfte aller postings kommen hier von lobbyisten

0 0

Re: Re: Re: Ron Paul for President

Ich habs gemerkt, wieso die allerdings hier posten wundert mich ein bisserl.

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