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Ron Paul: "We're all Austrians now!"

07.01.2012 | 18:17 |  von Nikolaus Jilch (Die Presse)

Amerikas Plan B: Ron Paul denkt radikal anders als Mitt Romney oder Barack Obama. Genau deshalb hat er plötzlich eine kleine Chance. Im Internet ist der "unwählbare" Kandidat eine große Nummer.

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Mahatma Ghandi hat angeblich einmal gesagt: „Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich, und dann gewinnst du.“ Ron Paul wurde sehr lange ignoriert, immer wieder belächelt und zuletzt hart bekämpft. Nur der große Sieg, der fehlt dem 76-jährigen „Congressman“ aus Texas noch. Zum dritten Mal schon tritt der gelernte Arzt Ron Paul an, um US-Präsident zu werden. Und noch nie waren seine Chancen auf die Nominierung der Republikaner so groß wie dieses Mal. Bei den Vorwahlen im Bundesstaat Iowa lag er fast gleichauf mit Mitt Romney und Rick Santorum. Die entscheidende Schlacht wird wohl am Dienstag in New Hampshire geschlagen: Ein Sieg in einer der zwei ersten Vorwahlen gilt als Voraussetzung für eine Nominierung. Das Feld ist diesmal aber so eng, dass alles möglich scheint.


Kein Republikaner. Ron Paul wird wegen seiner „radikalen“ politischen Vorstellungen oft als „unwählbar“ abgetan. Im Duktus des politischen Mainstreams der USA ist er der „Antikandidat“, eine verlorene Stimme, ein Verrückter. Aber dass Ron Paul vom politischen Establishment so abgelehnt wird, ist inzwischen ein wichtiger Grund für seine steigende Popularität. Paul ist das verkörperte Anti-Establishment.

Seine Positionen sind auf fast jedem politischen Gebiet ganz anders als die seiner Mitbewerber. Pauls Positionen gefallen weder den Banken noch dem militärisch-industriellen Komplex. Aber kein anderer Kandidat der Republikaner hat von US-Soldaten so viele Spenden erhalten wie Paul. Dabei sollte man Paul noch nicht einmal als Republikaner bezeichnen. Obama und Romney haben miteinander viel mehr gemein als Romney mit Paul. Und keiner von beiden kann einen ähnlich umfassenden Plan zum Wiederaufbau Amerikas liefern, wie Paul es kann.

Denn Paul ist tatsächlich ein „Antikandidat“. Seine politischen Überzeugungen basieren nicht auf Umfrageergebnissen, sondern auf einer Weltsicht, die Menschen wie Obama und Romney fremd ist. Ron Paul ist, was man in Amerika einen „Libertären“ nennt. In Europa wäre er einfach ein Liberaler, auch wenn dieser Begriff heute wohl verwaschener denn je ist.

Paul gilt auch als einer der wichtigsten lebenden Vertreter der „Österreichischen Schule der Nationalökonomie“. Die Schriften von Ludwig von Mises und Friedrich von Hayek haben den Mediziner schwer geprägt, wie er in seinen eigenen Büchern immer wieder beweist. Seine „verrückten“ Ideen, fünf Regierungsbürokratien abzuschaffen, die Federal Reserve schrittweise zu beseitigen und die Kriege in Afghanistan und Irak „sofort“ zu beenden, sind ihm nicht einfach so eingefallen – sie basieren auf den Prinzipien eines friedlich-liberalen „Non-Interventionismus“. Seine Anhänger sehen in Ron Paul keinen Radikalen, sondern einen Revolutionär im Sinne George Orwells, der gesagt hat: „In Zeiten allgemeinen Betrugs ist das Aussprechen der Wahrheit ein Akt der Revolution.“

Ron Paul steht in praktisch jedem Thema für das Gegenteil von dem, wofür Barack Obama oder Mitt Romney stehen. Sein Lieblingsthema ist die Geldpolitik. Für ihn ist Inflation keine „Lösung“ der Staatsschuldenkrise, sondern der Grund dafür. Er ist als junger Mann in die Politik gegangen, weil er die Aufhebung des letzten Restes eines Goldstandards durch Richard Nixon als schweren Fehler betrachtet hat. Paul warnte vor einer Serie von Blasen und deren Zusammenbruch – und wurde bestätigt. Wer will, kann sich auf YouTube eine ganze Reihe ausdrücklicher Warnungen Ron Pauls ansehen– aufgenommen lange vor dem Platzen der Immobilienblase. Es gibt sogar Best-of-Videos von eingetretenen Ron-Paul-Prognosen.


Online erfolgreich. Im Internet ist der „unwählbare“ Kandidat überhaupt eine große Nummer. Auf Twitter und Facebook lässt er seine republikanischen Gegenkandidaten weit hinter sich. Auf YouTube sind vier Mal mehr Paul-Videos als Romney-Videos zu finden. Ganz zu schweigen von den vielen hunderten Blogs und anderen Non-Mainstream-Medien, bei denen Ron Paul als einziger Politiker seit Jahren Stammgast ist. Dazu kommt die Welt der Wirtschaftsberichterstattung im Netz. Aufgrund seiner Expertise, seines Eintretens für hartes Geld und seiner Kritik an der US-Zentralbank Federal Reserve ist Ron Paul auch dort spätestens seit 2008 omnipräsent. Warum soll ein Kandidat mit einer derart großen Verbreitung „unwählbar“ sein? In vielen Beliebtheitsumfragen liegt er USA-weit sogar gleichauf mit dem amtierenden Präsidenten Barack Obama.

Ron-Paul-Fans in Amerika haben bereits Monate vor den Vorwahlen in Iowa im Internet mobilisiert. Weil ihr Kandidat von den Mainstream-Medien derart offenkundig ignoriert worden war, ignorierten seine Fans die Medien. Jetzt, nach Iowa, können sie auf einer stabilen Basis aufbauen. Niemand bestreitet, dass Paul inzwischen die größte und effizienteste Wahlkampfmaschine hinter sich hat. Und niemand glaubt ernsthaft, dass Paul aufgeben wird – selbst wenn er in New Hampshire nicht gewinnt. Ron Paul hat sich lange auf seine Zeit im Rampenlicht vorbereitet.

Der texanische Arzt und ökonomische Autodidakt verkörpert Amerikas Plan B. Als Mitglied von Ronald Reagans Währungskommission Anfang der 1980er unterlag der Goldstandard-Befürworter Paul einer Mehrheit, die weiterhin ungedecktes Papiergeld bevorzugte. Die teils katastrophalen Marktkapriolen der vergangenen Jahrzehnte sind aus Pauls Sicht direkt auf diese Fehlentscheidung zurückzuführen. In der „Austrian Business Cycle Theory“ von Ludwig von Mises, die Paul studiert hat, ist unkontrollierte Kreditausweitung (also „Gelddrucken“) die Saat, aus der Finanzkatastrophen erwachsen. Paul hat damals gemeinsam mit einigen Mitstreitern ein Addendum zum Kommissionsbericht geschrieben: „The Case for Gold“. Darin beschreibt er nicht nur ausführlich, warum nur eine goldgedeckte Währung stabil bleiben kann – sondern auch, wie man den Goldstandard wieder einführen könnte, sollte es notwendig werden.

Und der Tag, an dem diese Notwendigkeit Realität werden wird, dürfte näher rücken. Selbst der ehemalige Fed-Chef Alan Greenspan, der als „Maestro“ des Papiergelds gilt, hat bereits öffentlich einen Goldstandard gefordert. Der Grund ist simpel: Vierzig Jahre lang konnten die USA die Welt davon überzeugen, dass der Dollar „so gut wie Gold“ sei, obwohl er nicht mehr in Edelmetall konvertierbar war. Durch dieses „exorbitante Privileg“ konnte Amerika seine Importe de facto durch frisch gedrucktes Geld bezahlen. Anders gesagt: Amerika stellte buntes Papier zur Verfügung, während der Rest der Welt arbeiten musste. Ist so ein System sinnvoll? Ja, aber nur, wenn man auch einen Plan hat, wie man wieder herauskommt. Denn die negativen Effekte dieses Systems überwiegen heute: Amerika ist de facto deindustrialisiert, und überall auf der Welt herrschen Instabilität, Unsicherheit und Inflation. Niemand weiß so recht, wie es weitergehen soll.

Revolution. Niemand, außer Ron Paul. Er verspricht, schon in seinem ersten Jahr eine Billion Dollar aus dem Budget zu streichen. Er will fünf nationale Bürokratien einfach abschaffen und den „Krieg gegen Drogen“ beenden, weil dieser mehr koste, als er bringe – und außerdem unzählige arme schwarze Amerikaner wegen Minidelikten hinter Gitter befördert hätte. Auch will Paul große Teile des „Patriot Acts“ streichen, weil dieses Gesetz die Freiheit der Menschen bedrohe. Überhaupt ist Paul kein Freund von Regeln, die von oben kommen. Für ihn steht die Freiheit des Individuums im Mittelpunkt. Er bezeichnet sich als „strict Constitutionalist“ und kann jede seiner Forderungen auf bestimmte Sätze in der US-Verfassung zurückführen. In dieser steht zum Beispiel auch, dass „nur Gold und Silber“ gesetzliches Zahlungsmittel sein dürfen.

Ron Paul hat seine Schwächen zu Stärken gemacht hat. Gerade weil er für Establishment und Medien als „unwählbar“ gilt, wird er offenbar für viele Wähler plötzlich interessant. Hinter dem Banner der „Ron Paul Revolution“ versammeln sich junge und alte, linke und rechte Amerikaner. Und Österreich darf sich auch freuen. Mit Paul wird die bisher marginalisierte „Österreichische Schule der Nationalökonomie“ wieder populär und schickt sich an, den kürzlich wieder aufgeflammten Keynesianismus in die Schranken zu weisen. Pauls geldpolitischer Gegenpol Richard Nixon hat einmal gesagt: „We're all Keynesians now.“ Ron Paul selbst hat schon angekündigt, sollte er jemals Präsident werden, wird er dieses Statement revidieren und ausrufen: „We're all Austrians now!“

Zur Person

1935
Ron Paul wird am 20.August in Pittsburgh, Pennsylvania, geboren. Er studiert als junger Mann Medizin.

1957
Paul heiratet Caroll Wells. Das Paar ist bis heute zusammen und hat fünf Kinder; Sohn Rand ist Senator.

1963
Paul dient fünf Jahre als Militärarzt und arbeitet dann als Gynäkologe. Er entbindet mehr als 4000 Babys – und liest Hayeks „Weg zur Knechtschaft“.

1971
Als Richard Nixon das „Goldfenster“ schließt, geht Paul in die Politik.

1976
Paul wird in den US-Kongress gewählt.

1988
Er tritt erstmals als Kandidat fürs Weiße Haus an – für die Libertarian-Party.

2011
In der Krise steigt seine Popularität – Ron Paul hat immer wieder vor zu vielen Schulden und Inflation gewarnt.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 08.01.2012)

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73 Kommentare
 
1 2
Gast: Zeitungsente
06.02.2012 16:43
1 0

Herrvorragend recherchierter Artiikel

Sehr geehrter Herr Jilch,

vielen Dank für Ihren herrvorragend recherchierten und höchst differenzierten Artikel über den US-Präsidentschafts-Wahlkandidaten RON PAUL.

Endlich mal jemand, der differenziert und fernab der üblichen pauschalen Schubladen über Paul berichtet.

Besten Dank!


Gast: gruber01
21.01.2012 16:46
2 0

Endlich einmal ein Artikel wo man ihn anerkennt.

Danke Presse für diesen guten Artikel, Ron Paul ist ein friedlicher Mensch der endlich einmal Schluss mit den sinnlosen Kriegen machen könnte. Obama als Friendensnobelpreisträger war meiner Meinung nach ein großer Fehler, wie Ron Paul schon sagt ist auch für mich Obama ein Kriegsverbrecher, so wie Bush.

lg

Grüffelo
11.01.2012 10:06
1 0

we`re austrians

tja, theoretisch war in diesem land manches lang bekannt.
in der praxis hingegen ist "freiheit" wohl in jeder hinsicht fremd.

Gast: schlÄchter
11.01.2012 09:58
2 0

sg herr dr. paul!

impressing curriculum vitae!

good luck!

best regards
s.

doubleg
11.01.2012 09:36
1 1

Egal,

wer der nächste Präsident der USA wird, dieses Land ist pleite. Bund, Bundesstaaten, Städte, Gemeinden, alle weit höher verschuldet als alle anderen auf der Welt. Es gibt kaum mehr funktionierende Industrie, die Infrastruktur wird nur noch zusammengeflickt, Innovationen finden nur noch am IT- und teilweise am Elektronik-Sektor statt. In fast allen anderen Bereichen sind die USA nur mehr Mitläufer. Das Banken- und Finanzwesen ist unglaublich aufgebläht. Das Privatvermögen so stark konzentriert, wie sonst nirgendwo auf der Welt. Die Gegensätze zwischen Arm und Reich auf dem Niveau eines Entwicklungslandes. Die Bildung ist nur noch für Reiche leistbar, die Gesundheit sowieso. Industriebetriebe die früher Sozialleistungen geboten haben von denen sogar die SPÖ träumen kann sind alle kaputt und der Staat hat kein Geld und will auch keines dafür ausgeben. Die Notenbank ist nicht mal im Besitz des Staates und der Dollar nur noch eine aufgeblähte Scheinwährung. Amerikanische Unternehmen lassen vor allem in Asien und Südamerika produzieren und Amerikaner konsumieren dann diese Waren. Wenn der Wechselkurs Dollar zu Fremdwährung zusammenbricht kann sich kein Ami mehr diese Waren leisten und dann ist alles aus. Dann muss erst wieder mühsam eine eigene Industrie und Infrastuktur geschaffen werden. Das werden harte Zeiten, soviel ist sicher.

Gast: Hmm!?
10.01.2012 15:55
4 0

Wieso wird er denn wohl ignoriert!?

Genau weil Ron Paul einen Gegenkurs fährt ist er so beliebt. Es ist doch offensichtlich das die bisherige Politik der USA absolut gescheitert ist. Mal abgesehen von den Kriegstreibereien um Recourcen der letzten Jahre die gleichzeitig zu einem neuen Hochrüsten geführt hat, ist die Finanzpolitik absolut aus dem Ruder gelaufen.

Wenn die USA den Kurs nicht radikal ändert geht sie den Bach runter.

Und wer in den USA große Hoffnungen auf die Mainstreammedien setzt der hat sich wohl noch nie mit dem Thema Meinungsbildung(mache) gemacht.
Die Medien funktionieren genauso wie alles andere... Mit Geld! Sie wollen Geld verdienen. Durch eine radikale Änderung würden genau die Leute "weniger" verdienen, die in den letzten Jahrzehnten den Rahm abgeschöpft haben und genau diese Leute pumpen eine Unmenge an Geld u.a. in die Medien (bzw. in die Meinungsmaschienen) Wieso szeht er im WWW wohl so weit vorne??? Denken ;-)

Gast: Andrew Dowd
10.01.2012 02:34
5 0

Support Ron Paul

Ron Paul is not a Racist do not believe everything you read. These are merely attemps to discredit a man who fights for freedom and peace around the world

Research it and find out what the TRUTH is!

Ron Paul wants the US to return to the principles that created the US and made it a great country, he wants to stop our policy of creating wars and being the policeman of the world.

The alternative is more war and less Freedom!

Don't take my word for it do your own research!

But his campaign needs all the support it can get!

Gast: TG
09.01.2012 08:56
7 0

Austrians, now!

Nach den Primaries in Iowa (3.1.) hat er bereits gesagt: "We are all Austrians, now!"
Im gestrigen Interview auf FOX hat er diese Aussage bereut, da sie laut seiner Berater nur seinen Anhänger verstehen würden.

God speed Ron Paul!

Antworten Gast: istjakeinunbekannter
09.01.2012 16:47
0 7

Re: Austrians, now!

lol, den bewundert noch jemand?...in den us scheint es keine vernünftigen politiker mehr zu geben, wenn sogar solche typen auferstehung feiern...steht er noch immer zu seinen umstrittenen politpredigten und veröffentlichungen aus den 90ern? (wer diese vergessen hat und jetzt die rosarote brille aufsetz: einfach nachlesen...)


Norix
09.01.2012 00:09
5 0

Bewegung

Es scheint tatsächlich, dass es doch einige Austrians in Österreich gibt. Wäre es daher auch bei uns nicht Zeit eine Bewegung in Gang zu bringen, die auf einfacher Botschaft und historischem Hintergrund basiert, die parteiübergreifend eine gewisse Breite (rechts der Mitte) bietet...

Antworten julrich
09.01.2012 09:18
1 2

Re: Bewegung

Nix für ungut aber den kompromisslosen Kurs von Ron Paul kommt bei uns noch viel schelchter an als in den USA d.h. als Partei wären das 50% der aktuellen FPD Wähler also 1-2% oder so.

Ich will jetzt Ron Paul auch net übermässig schlecht machen, er ist einer der wenigen US Politiker der über Jahrzehnte konsequent seiner Linie treu bleibt und net so wie Romney der Wählerstimmung anpasst.
Mein Problem mit Ron Paul ist seine vollkommene Kompromisslosigkeit in der Sozialpolitik. Ich werde da eine GOP Debatte nicht vergessen wo Anhänger geklatscht haben weil der Moderator gefragt hat ob man dann Leute draufgehen lassen soll wenn sie die Private Versicherung kündigt, Ron Paul hat das zwar dann versucht irgendwie zu entschärfen aber genau das bedeuten manche seine Forderungen in letzter Instanz.

Antworten Antworten Norix
09.01.2012 11:58
4 0

Re: Re: Bewegung

Ich rede aber nicht von einer Partei, sondern einer Bewegung, die vor allem gegen die Zentralisierung, Sozialismus, Werteverfall etc. ist. Diese hat nicht nur Anhänger der Austrians sondern eine gewisse Breite an Meinungen. Sie kann allerdings - wie die Tea Party gezeigt hat - unterstützdend dafür sein.

Antworten Antworten Antworten julrich
09.01.2012 13:28
2 0

Re: Re: Re: Bewegung

Weniger Zentralisierung und mehr tun gegen Werteverfall ist schon ein Widerspruch daher wird Ron Paul auch nie daherkommen und irgendjemand seine Werte vorschreiben, für einen Libertarian sind Werte was sich am Markt durchsetzt oder verfällt wie alles andere auch.
Ich hab auch bewusst die FDP als Beispiel angeführt, mag zwar ein suboptimaler Vergleich sein aber stark abgeschwächt stehen die dafür wofür auch Ron Paul steht bzw. am ehesten von allen Parteien ind DE/AT und da sieht man wie es denen im Moment ergeht.

Antworten Antworten Antworten Gast: norax
09.01.2012 13:21
0 4

Re: Re: Re: Bewegung

nicht noch so ein "rechts der mitte versagerverein"....

ernstd0
08.01.2012 22:32
5 0

...eigentlich ist es absurd...

...gerade wir hier in österreich machen politik, die geradezu beispielhaft das gegenteil der österreichischen schule entspricht. anstatt zu handeln wie ein unternehmer und die ressourcen am gewinnbringensten einzusetzen, wird nachwählerstimmen entschieden...

Unternehmertum als Lebensphilosophie?
http://www.diary-of-a-future-millionaire.blogspot.com


jakob1800
08.01.2012 21:01
11 0

Hoffentlich wird er Präsident der USA

....und hoffentlich teilt er nicht auch das Schicksal eines friedliebenden JFK`s

Die liebe Waffenlobby!

Antworten Gast: abgehalftert
09.01.2012 16:50
0 3

Re: Hoffentlich wird er Präsident der USA

das glaube ich nicht, genausowenig, wie dass man diesen herrn mit jfk vergleichen kann...da fehlt noch zu viel.

Antworten Gast: TG
09.01.2012 08:58
2 1

Re: Hoffentlich wird er Präsident der USA

Die Waffenlobby mag ihn, der hat im 2008er Wahlkampf als einziger eine A+ Bewertung aus Sicht der NRA (ADAC für Schützen und Waffennarren) bekommen.

Ich habe mehr Sorgen vor dem Militärisch-Industriellen-Koplex und die FED in Sachen JFK...

Antworten Antworten Gast: ts3
09.01.2012 16:51
0 3

Re: Re: Hoffentlich wird er Präsident der USA

ui, jetzt dürfens net die reinwäsche des herrn ron paul stören, wo sein anhänger gerade so brav stimmung machen.
und solche statistiken stören eben...


Antworten Gast: gast1984
08.01.2012 22:19
2 0

Re: Hoffentlich wird er Präsident der USA

Wenn sie die 80Mio Amerikaner, die privat eine Waffe besitzen, als sogennannte "Waffenlobby" bezeichnen wird diese das nicht tun! Denn Ron Paul steht auch für das Recht ein Waffen privat zu besitzen zu dürfen.

Das gefährliche daran ist der "industriell militärische Komplex". Gegen diese Lobby tritt Ron Paul sehr wohl entschieden auf, denn diese bedroht den Frieden auf der Welt!

17 0

Ron Paul 2012

Ron Paul ist der einzige, der zwischen Ursache und Wirkung korrekt unterscheidet und wichtige Zusammenhänge erkennen, verstehen und artikulieren kann.

Fachlich ist er weitaus kompetenter als Obama und Romney zusammen. Seine Intellekt übertrifft den seiner Kontrahenten um ein vielfaches. In Diskussionsrunden wirken seine Widersacher wie pubertierende Schüler.

Ron Paul ist tatsächlich der erste Politiker den ich bewundere.

Gast: Martinser
08.01.2012 19:30
7 0

"massive Einsparungen"

Ron Paul will ja nicht 100% des Geldes für Bildung kürzen, sondern er will eine Bürokratie auf Bundesebene abschaffen, welche den Staaten vorschriften macht. Und genauso ist es bei den anderen Sachen die er kürzt.

Das Geld ist ja dann nicht weg, im gegenteil die Staaten werden dadurch entlastet und haben dann mehr geld zur verfügung für bildung.

Es ist also nichts anderes als eine dezentralisierung, was ein plus an demokratie bedeutet.

Es ist vergleichbar mit Europa, wo in Brüssel Komissionen entscheiden das Glühbirnen verboten werden, Bananen eine bestimmte krümmung haben, Bäckern vorschreiben wie sie zu backen haben, und ähnliche Vorschriften sich ausdenken die den Menschen das leben schwer machen.
Wie wir ja wissen funktionierte Deutschland auch ohne die EU.
Und genauso sieht es bei den Bürokratiemonstern der USA aus.

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Die Glühbirne und die Banane

Wer so einen absoluten Schwachsinn schreibt wie Sie, hat nicht verstanden, was das Wort "Normung" bedeutet, die in den letzten 100 Jahren Dinge kostengünstiger und damit für viel mehr Menschen leistbar gemacht hat.

Und die Glühbirne verbieten hat den gleichen Zweck wie die Einführung des Katalysators. Das hätte nie jemand freiwillig gemacht, selbst wenn die Leute in den Städten heute auf der Straße ersticken würden. Kein Autohersteller hat den freiwillig eingebaut (so wie der längst nötige Rußfilter beim Diesel heute). Also musste ein Gesetz her. Das Gleiche ist mit der Glühbirne. Ein Produkt, dass 95% der eingesetzten Energie als Wärme und nicht als Licht abgibt, ist kein "Leuchtmittel", das ist ein Heizkörper. Den einzigen Fehler den die Kommission gemacht hat ist, dass sie die Birne ganz verboten haben. Denn als Heizkörper könnte sie ja nach wie vor verkauft werden. Immerhin erfüllt sie diesen Zweck ja ganz gut.

Gast: Bärenfalle...
08.01.2012 19:05
8 0

Solche Politiker bräuchten wir halt auch...

Eine Rede von Ron Paul aus 2002 im Rückblick:

http://www.youtube.com/watch?v=zGDisyWkIBM

Einfach nur .. WOW !

Tja, leider hat niemand damals auf ihn gehört.


Antworten Horizon
08.01.2012 21:01
7 0

Re: Solche Politiker bräuchten wir halt auch...

Beeindruckend, dieser Mann scheint intellektuell, im Verständnis von Politik und Wirtschaft einiges draufzuhaben.
Die Österreichische Schule der Nationalökonomie hat Herausragendes geleistet - es braucht halt Leute vom Schlage eines Ron Paul um das zu kapieren. Davon hat Österreich nicht allzu viele....

Antworten Antworten Gast: uiuioje
09.01.2012 13:29
0 4

Re: Re: Solche Politiker bräuchten wir halt auch...

lol, ein deregulierer? so einer wie reagan, der durch exakt die selben ansätze den arbeistmarkt und die wirtschaft amerikas geschädigt hat?

und so einem rennt man heute wieder nach?

 
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