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Psychiater beantragen Einweisung von Breivik in Klinik

25.01.2012 | 18:28 |   (DiePresse.com)

Der norwegische Attentäter soll zur Beobachtung in eine psychiatrische Klinik eingewiesen werden. Sie erhoffen sich neue Erkenntnisse über seine Psyche. Ein erstes Gutachten hatte Breivik für unzurechnungsfähig erklärt.

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Der norwegische Attentäter Anders Behring Breivik soll auf Antrag zweier Psychiater zu Beobachtungszwecken in eine psychiatrische Klinik eingewiesen werden. Dies sei notwendig, um Behring Breiviks Verhalten zu bewerten und um zu schauen, wie er über einen längeren Zeitraum und in Kontakt mit anderen Menschen reagiert, heißt es in einem am Mittwoch von einem Osloer Gericht veröffentlichten Schreiben der Psychiater. Eine Entscheidung über den Antrag wird in der kommenden Woche erwartet.

Behring Breivik soll auf Antrag der Experten für drei bis vier Wochen in eine Einrichtung in Dikemark südwestlich von Oslo eingewiesen werden. Selbst falls er isoliert untergebracht werden müsste, würde die Beobachtung wertvolle Informationen liefern, erklärten die Psychiater.

Blutbad auf Utöya

Behring Breivik hatte am 22. Juli 2011 zunächst im Regierungsviertel von Oslo mit einer Autobombe acht Menschen getötet. Anschließend erschoss er in einem Sommerlager der regierenden Arbeiterpartei auf der Insel Utöya 69 überwiegend jugendliche Teilnehmer.

Im November hatten zwei vom Gericht beauftragte Gutachter Behring Breivik wegen "paranoider Schizophrenie" für unzurechnungsfähig erklärt. Opfer-Anwälte dagegen forderten ein neues Gutachten, da mehrere Nebenkläger das Vorgehen Behring Breiviks während des Massakers auf Utöya als methodisch und rational wahrnahmen. Das neue Gutachten soll bis zum 10. April eingereicht werden, am 16. April beginnt der Prozess.

(Ag.)

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8 Kommentare
Gast: deutschtürke
28.01.2012 09:25
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alle rechten sind nicht dicht

so wie ich immer sage diese rassisten sind alle krank nicht nur eine -- die sollte mann alle einsperren

Lächerlich

Anscheinend ist es für unsere linksgrünen Gutmenschen nicht akzeptabel, dass dieser Mensch psychisch krank ist.

Siehe erstes Gutachten und die Hetze gegen alles was rechts von linkslinks ist.

Der rotgrüne Gutmenschendruck, der gegen andere Meinungen seit einigen Jahren öffentlich gegen andere Meinungen ausgeübt wird, lässt mich befürchten, dass das Pendel noch zu meinen Lebzeiten, in die andere Richtung ausschlagen wird.

Zur Erinnerung: Gut gemeint, ist meistens das Gegenteil von gut gemacht....

Re: Lächerlich

check ich nicht...was soll das jetzt?

Antworten Gast: Broder
26.01.2012 10:47
1 0

Re: Lächerlich

Immer die gleichen rechtsextremen Codewörter "linkslinks" "Gutmenschen" "EUdSSR" ... peinlich peinlich

Wir wärs zur Abwechslung mal mit Wörtern aus dem Sprachgebrauch normaler Menschen

ma, bitte schleich dich zur krone oder in dein fpö-forum.

das gesülz will wirklich keiner lesen...

Antworten Antworten Gast: Mitraa
26.01.2012 00:40
2 1

Re: ma, bitte schleich dich zur krone oder in dein fpö-forum.

Und du glaubst dein Geschwafel interressiert jamanden!
Du wärst besser in der Hurriyet aufgehoben!


Gast: albeit
25.01.2012 22:10
0 0

wie kann man den Tod von 70 Menschen gutmachen ?

.. indem man 140 das Leben rettet ..

Gut ist es, wenn Erkenntnisse an Breivik dazu beitragen, dass andere psychiatrische Patienten die fertig sind, nicht mehr können und sich freiwillig in Kliniken begeben, in Zukunft besser behandelt werden

Es ist nämlich derzeit so, dass diese mit Psychofarmaka behandelt werden, und wenn Sie dann einmal versuchen davon wieder weg zu kommen, Sie mehr und mehr auch gewalttätig behandelt werden und zur Psychofarmakaeinnahme gezwungen

schon die (versucht) sehr sachliche und genaue Vorgangsweise der Psychiater jetzt mit dem weltbekannten Massenmörder verpflichtet Sie auch dazu, jedem anderen Menschen in ihrer Hand - von denen die meisten niemand anderem etwas taten - mindestens ebensolche Sorgfalt entgegen zu bringen

Mit Gruß
Georg


Gast: ASVG-Sklave
25.01.2012 20:25
3 0

Folter, die norwegische Art



Dahinter steckt natürlich dass die bisherige Isolationshaft Breivik an den Rande des Todes führte. Das wollen die Gutmenschen aber auch wiederum nicht, dass er ihnen unter den Armen wegstirbt. Also muss die Folter kurzzeitig unterbrochen werden. Danach kann es wieder munter weiter gehen.