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US-Wahlkampf: Gingrich verspricht Mond-Kolonie

26.01.2012 | 08:12 |   (DiePresse.com)

Der republikanische Präsidentschaftsbewerber will bei einem Wahlsieg eine permanente Mondstation einrichten und kündigt eine harte Haltung gegenüber Kuba an.

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Der republikanische US-Präsidentschaftsbewerber Newt Gingrich hat versprochen, im Fall eines Wahlsiegs bis 2020 eine permanente Mond-Station einzurichten. Das sagte er am Mittwoch bei einer Wahlkampfveranstaltung in Florida. Er wolle eine stabile kommerzielle Raumfahrtindustrie nach dem Vorbild des Luftfahrtbooms der 1930er Jahre entwickeln sowie die Erforschung des Mars ausbauen, so Gingrich. Finanziert werden sollen die Projekte durch Investitionen des privaten Sektors.

Weiters kündigte er eine harte Haltung gegenüber Kuba an. In einem Interview mit dem spanischsprachigen Sender Univision im US-Staat Florida am Mittwoch schloss er einen Militäreinsatz gegen die kommunistische Regierung grundsätzlich nicht aus. "Wenn es einen echten legitimen Aufstand gebe, würden wir natürlich auf der Seite des Volkes stehen", sagte Gingrich auf die Frage, ob die USA nach Libyens Machthaber Muammar al-Gaddafi auch Fidel und Raúl Castro angreifen sollten.

Zweikampf um Exilkubaner

Die USA hätten das Volk in Libyen unterstützt und würden womöglich das Volk in Syrien unterstützen, er sehe darum nicht ein, warum sie nicht die Kubaner unterstützen sollten, sagte der frühere Sprecher des Repräsentantenhauses. Gingrich warb mit seiner Äußerung um die Stimmen der knapp eine Million Exilkubaner in Florida, wo am 31. Jänner die wichtigen Vorwahlen für die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner stattfinden.

Gingrichs Rivale Mitt Romney, der in den Umfragen knapp vorne lag, bemühte sich am Mittwoch ebenfalls um die Stimmen der Exilkubaner. Als Präsident werde er Castro "keine Geschenke geben" und Firmen bestrafen, die Geschäfte in Kuba machten, sagte Romney bei einem Auftritt an einem Denkmal für die kubanische Immigration in den USA. Er hatte am Montag auf die Frage nach seiner Reaktion auf den möglichen Tod Fidel Castros gesagt, er werde "dem Himmel danken, dass er zu seinem Schöpfer zurückgekehrt ist".

Dem widersprach Gingrich unter dem Applaus des TV-Publikums: "Ich denke nicht, dass Fidel seinen Schöpfer treffen wird. Ich denke, er wird an den anderen Ort gehen", sagte Gingrich offenbar in Anspielung auf die Hölle. Castro erklärte daraufhin am Mittwoch in den Staatsmedien, der republikanische Kampf um die Präsidentschaftskandidatur sei der "größte Wettstreit in Dummheit und Ignoranz, von dem ich jemals gehört habe". Da er andere Dinge zu tun habe, werde er sich nicht weiter damit befassen.

In Florida findet am 31. Jänner die nächste Vorwahl statt.

Newt Gingrich: Das Urgestein steigt aus dem Rennen aus

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(Ag.)

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20 Kommentare

Wieder mal nicht erwähnt:

Der einzige bei Verstand in der GOP-Primary und "Champion of Liberty" Dr. Ron Paul.

Zum Thema Mondbasis war seine Position, dass es absurd ist, in Anbetracht der Schulden an so etwas zu denken und dass man lieber darüber nachdenken sollte, diverse Politiker auf den Mond zu schießen.

Zum Thema Kuba (welches Rick Santorum allen Ernstes als unterwandert von radikalen Moslems glaubt) sagt er man sollte endlich die Sanktionen beenden und mit ihnen frei handeln, sowie man es mit Vietnam und China gemacht hat. Und dass Amerika nicht unter jedem Bett einen Dschihadisten vermuten und lieber seinen eigenen Haushalt in Ordnung bringen solle.

Die Stimme der Vernunft!

Gast: africano
27.01.2012 17:19
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Ein muffiger Kriegsheuler.

Es scheint als wäre er ein Freund der Waffenlobby
denn die Ausagen über Libyen ,Syrien, (Iran ) und Kuba disqualifizieren ihn ,als Präsidenten der USA .Die USA leidet an den Angerichteten Kosten , Schäden und Toten ihrer Waffengeilen Präsidenten.
44 Millionen AMIS müssen von den Wohlfahrts Vereinen mit Essen versorgt werden !
Es kann doch Niemand behaupten ,das diese Zustände NORMAL sind?

Gast: Bärenfalle...
27.01.2012 06:46
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Gute Idee...

Das sprichwörtliche "Auf den Mond schießen" könnte man dann tatsächlich auch umsetzen ;)

Re: Gute Idee...

http://www.youtube.com/watch?v=QZZlbRufI6w

In genau dieser TV-Debatte hatte jemand die gleiche Idee wie Sie. Eine großartige Person, übrigens. =)

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nix zum fressen aber eine mondstation

erinnert mich an österreich

hätten wirs nicht so täten wirs nicht.

wohlgemerkt, EIN unterschied zu österreich ist schon:
bei uns ham die leut wenigstens was zu fressen.

Re: nix zum fressen aber eine mondstation

Genau, wir Österreicher kennen noch nicht mal einen Begriff für Sandler! Moment...

Die USA unterscheiden sich in Punkto Sozialstaat nur noch unwesentlich von Europa. Unterstellen Sie nichts anderes.

Und der Grund für die Armut auf beiden Kontinenten ist die ständige Intervention von Staatsmacht in die Angelegenheiten freier Bürger. Ohne die wäre Armut längst kein großes Thema mehr.

Gast: Frau Wieland
26.01.2012 13:39
2 0

Um Obelix zu zietieren: die spinnen, die amis!

Er sagte nicht amis aber 'die Roemer'.
Der staat ist pleite, 16 trillionen schulden und der fettsack reden solch einen bloedsinn daher.
Das schreckliche an der sache: viele amis nehmen den kerl ernst!!

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Re: Um Obelix zu zietieren: die spinnen, die amis!

US-english "16 trillions"
sind 16 Billionen

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Re: Re: Um Obelix zu zietieren: die spinnen, die amis!

Ist jetzt aber auch nicht niedrig...

Gast: Pflichtfeld
26.01.2012 13:09
3 1

Die einzig gute Aussage zu dem Thema...

... kam von Cstro. Der Rest scheint mir ziemlicher Blödsinn zu sein.

Re: Die einzig gute Aussage zu dem Thema...

Überdenken Sie doch Ihre Position zum Thema Außenpolitik. Warum sollte ein Spinner wie Gingrich gerade bei dem Thema recht haben?

Ich bin der letzte der Castro verteidigen will, aber Sanktionen oder gar Millitärschläge haben fast immer nur negative Konsequenzen für die Zivilbevölkerung.

Erstere sorgen dafür, dass Diktatoren den Westen für die Armut der Bevölkerung verantwortlich machen können (und sogar teilweise nicht vollkommen zu unrecht, wenn man sich ansieht, was Sanktionen oft bewirken, in Ländern mit ohnehin schon lähmenden sozialistischen Regierungen). Die Folge daraus ist oft, dass sich die Bevölkerung hinter der Regierung vereint, auch wenn es interne Spannungen gibt (das passt auch zum Iran).

Letztere haben fast immer noch schlimmere Regime zur Verantwortung als vor dem Wechsel. Und noch dazu Tausende Tote (siehe Libyen).

Die "Policeman of the World"-Strategie hat kollosal versagt und es ist Zeit sich das einzugestehen. Millitär sollte nur eingesetzt, wenn die Sicherheit der eigenen Grenzen in Gefahr ist - und Kuba ist wohl kaum eine Bedrohung für die USA.

Gast: peter paul
26.01.2012 10:42
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ja der mond........

der vollkoffer soll sich um die probleme auf der erde kümmern.....da gibst genug zu tun...

Gast: GIftspritzer
26.01.2012 10:34
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Der erste Pluspunkt!

Also bis jetzt hat die Schwabbelbacke nur Schwachsinn verzapft, aber diese Aussage bringt ihm einen Pluspunkt! Die Erschliessung der Rohstoffe im All ist die einzige Möglichkeit das Wirtschaftsystem (ständiges Wachstum) am Leben zu erhalten! Aber von mir bekommt er trotzdem ein "gfys" ^^

Re: Der erste Pluspunkt!

Es ist nicht die Aufgabe einer Regierung Ressourcen zu erschließen. Wer sowas behauptet, weiß nicht welche Rolle die Founding Fathers dem Präsidenten und Washington zugedacht haben. Einzig der Schutz von Leben, individuellen Rechten und Eigentumsrechten ist die Aufgabe der föderalen Regierung.

Wenn ein Erschließen von extra-terrestrischen Ressourcen ein ROI bringen sollte, gibt es keinen Grund, warum die freie Wirtschaft sich nicht darum kümmern sollte - und sogar viel effizienter als NASA.

Gast: Analyst 829
26.01.2012 09:44
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Gingrich wird nicht lange leben, wenn er das tut

Die FED hat beschlossen, dass die USA sich nur mehr im nahen Weltall bewegen dürfen, da es sonst sehr schnell bei relativ geringen Investitionen zu einem Einbruch der Rohstoffpreise kommen würde.

Das würde die Rüstungsindustrie hart treffen, in die die Chefetage der FED und ihre Verwandten viel Geld investiert haben. Wie soll man die USA zu einem Krieg um Rohstoffe aufhetzen, wenn diese sicher und viel billiger aus dem All kommen würden.

Helium-3 vom Mond wäre ruinös für die Erdölindustrie. Gerade mal 3 % des derzeitigen weltweiten Verbrauches könnten aufrecht erhalten werden dank Kunststoffen, Lacken, Vitaminen u. s. w. alles was eben aus Erdöl gewonnen so gewonnen wird und nicht der sofortigen Verbrennung dient.

Aber auch der Goldhandel, der in der ebenfalls in der Hand des Freundeskreises der FED-Chefetage ist, wäre gefährdet. Die Bergung von Eros ist technisch ein Kinderspiel und wird aber 250 Mrd. Euro kosten. Dafür bekommt man aber auch 20 Mrd. t Gold, ebensoviel Platin und Aluminium und auch noch 60 t Silber und andere auf der Erdoberfläche seltene Metalle.

http://news.bbc.co.uk/2/hi/sci/tech/401227.stm

Damit Gingrich sein Programm gegen den Willen der FED-Chefetage durchziehen kann, müsste er wie Kennedy der FED das Geldmonopol entziehen, wobei Gingrich die USA auch auf Euro umstellen könnte und so die FED entmachten und die US-Schulden nach dem Dollarzusammenbruch leicht bedienen könnte und nach der Entmachtung der FED sich seiner Ermordung entziehen kann.

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Re: Gingrich wird nicht lange leben, wenn er das tut

Bizarr...

Re: Gingrich wird nicht lange leben, wenn er das tut

selten so einen vollkommenden Schwachsinn gelesen!!!


Gast: pächter der wahrheit
26.01.2012 09:38
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The man on the moon

Ich schlag vor, er soll gleich einmal anfangen mit der Kolonialisierung und mit dem amerikanischen Hegemonialismus. Aber warum so bescheiden? Der Mond und der Mars, das sind ja so kleine Planeten; warum nicht Saturn oder Jupiter?

Der Typ hat wirklich einen Vogel. Gib das Geld lieber für das Sozialsystem aus, damit Ihr nicht demnächst einen Bürgerkrieg habt: Die Geschichte vom amerikanischen Traum und gleichen Chance zieht nämlich nicht mehr.

Klüger

Es wäre auf jeden Fall klüger die Milliarden die im Moment für die Armee drauf gehen in Forschung zu investieren.

Aber ein Republikaner der das dann auch durchzieht? Wohl eher nicht.

Antworten Gast: Broder
26.01.2012 11:11
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Re: Klüger

Für alle Republikaner (außer Ron Paul) steht fest: noch mehr Milliarden in die sozialistischen Planwirtschaften namens Army, Marine Corps, Navy, Air Force usw. stecken, am besten schuldenfinanziert, weil die Erhebung von Steuern ja Sozialismus wäre.