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UN-Resolution: Russland macht Syrien die Mauer

05.02.2012 | 09:32 |  von Helmar Dumbs (Die Presse)

Der Westen scheiterte auf der Münchner Sicherheitskonferenz mit dem Versuch, Moskau doch noch zur Annahme der UN-Syrien-Resolution zu bringen. Russland und China legten im Sicherheitsrat in New York ein Veto ein.

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Die Drohung und ihre Verwirklichung lagen nur Stunden auseinander: Samstagvormittag kündigte Russlands für markige Worte bekannter Außenminister Sergej Lawrow einen „Skandal“ an, sollte der Westen die von Marokko eingebrachte Syrien-Resolution im UN-Sicherheitsrat zur Abstimmung stellen. Wenige Stunden später geschah genau das – und Russland und Peking legten tatsächlich ihr Veto ein.

Die Bemühungen des Westens und der Arabischen Liga, eine starke Botschaft der Staatengemeinschaft an Syrien zu senden, die Massaker an Regimegegnern endlich zu beenden, haben damit einen schweren Rückschlag erlitten. Das Votum in New York sei „sehr bedauerlich“, sagte Schwedens Außenminister Carl Bildt am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz in einer ersten Reaktion gegenüber der „Presse am Sonntag“: „Wichtig ist nun zunächst, was die Arabische Liga tun wird. Und wir im Westen müssen die Liga weiter unterstützen.“

Wolfgang Ischinger, Leiter der Sicherheitskonferenz und ehemaliger Staatssekretär im deutschen Außenamt, bemühte sich zwar um ein wenig Optimismus: „Wir haben heute noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht.“ Er sieht noch immer eine Chance für ein gemeinsames Vorgehen der Staatengemeinschaft. Die Enttäuschung war ihm aber ins Gesicht geschrieben: „Ich bin unglücklich, dass die Sicherheitskonferenz diesmal nicht als Katalysator dienen konnte.“

Das entscheidende „Nein“ fiel zwar im New Yorker UN-Glaspalast, doch der war im diplomatischen Ringen trotzdem nur Nebenschauplatz. Der Showdown fand zuvor in München statt: Die Rednerliste der Sicherheitskonferenz war dramaturgisch klug so konzipiert, dass kurz nach US-Außenministerin Hillary Clinton ihr Moskauer Counterpart Lawrow sprach.

--> Die Reaktionen im Überblick

Duell zwischen USA und Russland vermeiden

Der Schlagabtausch wäre dennoch um ein Haar ausgefallen: Clinton äußerte sich irritierend knapp zu Syrien: „In Damaskus tyrannisiert ein Diktator sein Volk. Wir arbeiten gemeinsam mit der Arabischen Liga, wir fordern, dass das Blutvergießen endet, und hoffen, dass der Sicherheitsrat den Willen der Staatengemeinschaft zum Ausdruck bringen wird.“

Das war es dann auch schon. Lawrow nahm das Wort Syrien gleich gar nicht in den Mund. Offenbar hatte man sich darauf verständigt, die im Hintergrund mit höchster Intensität laufenden Verhandlungen nicht durch ein Duell auf offener Bühne zu belasten. Doch alle Versuche von Clinton und anderen westlichen Politikern, Lawrow ins Gewissen zu reden, sollten sich als fruchtlos erweisen: „Es war leider nicht möglich, mit Russland konstruktiv zusammenzuarbeiten“, resümierte eine enttäuschte Clinton am Abend. Lawrow indes will nun selbst nach Syrien reisen und Assad treffen.

Ein Schwall an Fragen aus dem Publikum hatte ihn am Vormittag dann übrigens doch noch gezwungen, sich zur Causa Prima zu äußern. Seine Ausführungen gerieten zur Lektion in angewandtem Zynismus: „Wir unterstützten ja die syrische Bevölkerung, das machen wir seit Beginn der Proteste“, sagte Lawrow, der partout keinen Widerspruch dazu in der Tatsache sah, dass Russland an Syrien weiterhin Waffen liefere. Im Übrigen habe Moskau ja bereits eine Syrien-Resolution vorgelegt, die allerdings vom Westen abgelehnt worden sei. Während Lawrow über die Gewalt des Regimes schwieg, geißelte er die bewaffneten Regimegegner, die nicht mehr nur nur militärische, sondern auch staatliche Einrichtungen ins Visier nähmen: „Damit wird eine humanitäre Krise geschaffen.“

Keine "Hintertür für eine Intervention"

Mit seiner Blockadehaltung hat Russland die Resolution bereits deutlich verwässert: Es hat einen Passus, der anhaltende Waffenlieferungen an Damaskus angeprangert hatte, ebenso aus dem Text reklamiert wie eine explizite Aufforderung an Diktator Bashar al-Assad, die Macht abzugeben. Dieser Punkt findet sich gleichwohl in dem Forderungskatalog der Arabischen Liga, den der Resolutionstext nach wie vor unterstützte.

Obwohl sich Beobachter einig waren, dass man schon aus dem Entwurf Marokkos keine militärische Intervention ableiten hätte können, hatte Russland lange Bedenken. Auch hier hat es sich offenbar durchgesetzt: „Jetzt gibt es nicht einmal mehr eine Hintertür für eine Intervention“, triumphierte Lawrow. Doch Moskau wollte noch mehr, nämlich de facto eine Gleichbehandlung des Regimes und der Aufständischen im Resolutionstext: Der UN-Sicherheitsrat dürfe unter keinen Umständen Partei ergreifen.

Moskau hat ganz offensichtlich Angst vor einer sich entwickelnden Dynamik, wenn Assad der Rücktrittsforderung der Arabischen Liga nicht nachkommt. Ein libysches Szenario mit einer Militärintervention will Moskau um jeden Preis vermeiden. Ein solches Szenario ist indes ohnehin wenig realistisch: „Ich sehe das im Falle Syriens nicht“, sagte John Kerry, Ex-Präsidentschaftskandidat der Demokraten gegen George W. Bush und Vorsitzender des außenpolitischen Ausschusses im Senat am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz zur „Presse am Sonntag“.

Deutlicher wurde Deutschlands Ex-Außenminister Frank-Walter Steinmeier, derzeit Fraktionschef der SPD im Bundestag. „Ich sehe nicht, dass in der Arabischen Liga, im UN-Sicherheitsrat oder in der Nato eine militärische Intervention vorbereitet wird oder geplant ist. Wir müssen jetzt die Möglichkeiten erhöhten politischen Drucks nutzen“, sagte Steinmeier im Gespräch mit der „Presse am Sonntag“. Berlins ehemaliger Diplomatiechef wollte die Hoffnung nicht aufgeben, dass man Moskau noch ins Boot holen könnte: „Die Haltung der Arabischen Liga ist eindeutig. Die Welt sollte diese Haltung unterstützen.“

US-Hilfe für Aufständische?

Parallel zu den Bemühungen in München und New York zeichnete sich in der arabischen Welt eine weitere Verschärfung der Gangart an: Tunesien leitete Schritte ein, dem Assad-Regime die diplomatische Anerkennung zu entziehen. Dies teilte Tunesiens neuer postrevolutionärer Staatschef Marzouki zeitgemäß via Facebook mit. Es ist, um im Jargon der sozialen Medien zu bleiben, das nächste Stadium der „Entfreundung“, die seit Monaten im Gange ist: Angeführt von den Golfstaaten haben viele arabische Länder ihre Botschafter abgezogen.

Wie es weitergehen könnte, deutete in München am Abend US-Senator Joseph Lieberman vor Journalisten an: Eine Möglichkeit wäre es, der sogenannten „Freien Syrischen Armee“ Hilfe zukommen lassen. Eine weitere Option sei die Einrichtung von Schutzzonen. Für die zwei Neinsager hatte er nur Verachtung übrig: „China und Russland haben sich auf die falsche Seite der Geschichte gestellt.“ Sein demokratischer Kollege Kerry ergänzte: „Syrien ist zwar nicht Libyen. Aber das bedeutet nicht, dass die syrische Führung straflos davonkommen wird.“

("Die Presse", Print-Ausgabe, 05.02.2012)

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70 Kommentare
 
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Gast: die realitaet vor ort
05.02.2012 19:13
0 2

zaches video

an die ganzen leute im forum, die immer noch meinen, russland und china machen das schon gut, man bekaempft hier nur islamisten etc.

das ist es, wofuer ihr eintritt: http://t.co/uT06GKJu

(video bitte nur ansehen, wenn man was aushaelt)

Gast: machmuss verschiebnix
05.02.2012 18:31
1 0

Seien wir froh, daß es Rußland und China als Gegengewicht gibt,

sonst würde die zweite, "bessere" Hälfte des Globus noch viel mehr
Willkür gegen die "Bösen" walten lassen !

kalathos
05.02.2012 17:49
0 0

Auch die UNO ist zum Krenreiben

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen als höchstes Gremium der UNO tut alles, um seinem Ruf gerecht zu werden, ein zahnloser Tiger zu sein. Denn schon seit einigen Monaten wütet in Syrien der Staatspräsident gegen das eigene Volk.

Tausenden seiner Landsleute hat das bereits das Leben gekostet, unzählbar sind schon die Verletzten geworden. Auf Jahre hinaus werden diese Schäden die Wirtschaft und die Staatsausgaben schwer belasten und zum Hemmschuh für die gedeihliche Entwicklung Syriens werden.

Gar nicht zu sprechen von dem unsäglichen Leid, in das ein machtbesessener Staatspräsident sein Volk schon bisher gestürzt hat.

Die UNO mit dem Sicherheitsrat an der Spitze schaut diesem Treiben jedoch ohnmächtig zu, obwohl die Opferzahlen bereits die eines veritablen Bürgerkrieges übersteigen. Es bleibt ihr auch gar keine andere Wahl. Ihr sind nämlich die Hände gebunden, schon deshalb ist sie zur Untätigkeit verdammt

Denn ein mächtiger Staat im Sicherheitsrat findet sich immer, der ein Veto gegen eine Resolution einlegt, weil er meint, dadurch würden seine Interessen beeinträchtigt werden. Zum Krenreiben ist daher auch die UNO als Weltorganisation.


Gast: Statist
05.02.2012 14:35
4 1

SYRIA - TEXT OF LEAKED ARAB LEAGUE MISSION REPORT

zur gefälligen Kenntnisnahme:

http://globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=29025
" target="_blank">http://globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=29025

Hier das Original:
http://www.columbia.edu/~hauben/Report_of_Arab_League_Observer_Mission.pdf
" target="_blank">http://www.columbia.edu/~hauben/Report_of_Arab_League_Observer_Mission.pdf


Warum wird darüber nicht berichtet???

Antworten Gast: machmuss verschiebnix
05.02.2012 19:20
3 1

Re: Danke für den hochinteressanten Link,

da gibt's also eine paramilitärische Gruppe, die von einer
noch nicht identifizierten ausländischen Organisation
"unterstützt" werden und Terror-Aktionen gegen Zivilisten,
Polizei und syrisches Militär durchführen.

Hochinteressant auch, daß die Berichterstatter dazu aufgefordert
wurden, solche Details nicht weiterzugeben !!!


4 1

Was der Westen nicht sehen will: es sind Islamisten, die da revoltieren.

Nun ist das sicher kein Grund auf demonstrierende Islamisten zu schiessen.
Aber wenn diese Leute beginnen Gewalt auszuüben, so ist der Staat verpflichtet die Ordnung , auch mit Gewalt aufrecht zu erhalten. Das weiss hoffentlich auch der Westen. Allerdings geht es längst nicht um Rechte , sondern darum, Russland von seinen ex Verbündeten zu trennen.
Im Irak, Serbien, Irak, Afghanistan und zum Schluss Lybien haben die Russen geschlafen. Jetzt machen sie den Punkt.

Blitzky
05.02.2012 13:28
7 1

Hat irgend wer wo gelesen, dass sich die Arabische Liga aufgeregt hätte

weil Saudiarabien in Bahrein einmarschiert ist und dort alle Proteste niedergeschlagen hat?
Oder weil derzeit die "Revolutionäre" in Lybien foltern, was das Zeug hält?
Oder über die Polizeistaatmethoden in Sauriarabien?

4 0

Das werden die westlichen Interessengruppen die diese Marodeure finanzieren nie zulassen.


Gast: Kollege
05.02.2012 12:55
0 0

Russland?

Gibt es Alawitisch-Armenischen Diktatatur in Syrien?

Gast: Demokierkratie
05.02.2012 11:46
6 0

Ich muß hier mal die Presseleser loben.

Es machen sich in den Kommentaren mehr und mehr kritische Stimmen breit.

Ich gebe mal ein Zitat zum besten, aber ich weiß gar nicht, von wem das ist:

"Man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit belügen. Man kann das ganze Volk nur eine Zeit lang belügen. Mann kann aber nicht das ganze Volk die ganze Zeit belügen."

Die Wahrheit setzt sich durch.

Antworten Gast: Pensador
05.02.2012 14:25
1 0

Re: Ich muß hier mal die Presseleser loben.

Das Zitat ist vom amerikanischen Präsidenten Abraham Lincoln.
Der hatte recht und war eben ein Demokrat. Darum war und ist Amerika eine Demokratie, aber nicht so eine wie Österreich.

Antworten Gast: Demokratius
05.02.2012 13:07
2 0

Die Wahrheit setzt sich durch

"You can fool all the people some of the time, and some of the people all the time, but you cannot fool all the people all the time."
-- Abraham Lincoln

http://www.quotedb.com/quotes/4183


Antworten derfreund
05.02.2012 12:59
0 0

Re: Ich muß hier mal die Presseleser loben.

Was ist aber, wenn das Volk staendig lügt? Dafür gaebe es im Mitteleuropa genügend Beispiele!

Gast: Weltbeobachter
05.02.2012 11:40
2 3

Dass lupenreine Despoten es nicht gerne sehen, dass man ihresgleichen abserviert, verstehe ich schon.

agafangel
05.02.2012 11:20
5 7

Vivat Wladimir Wladimirowitsch!

Russland macht es schon richtig! Die Lügenpropaganda der westlichen Presse wird immer skandalöser. Die USA samt NATO hat mehr Dreck am Stecken durch ihre Kriege im Irak, Vietnam, Serbien,Afghanistan etc,etc. Da kann man nur sagen, widerlich!

Antworten captain1
05.02.2012 14:39
0 2

Re: Vivat Wladimir Wladimirowitsch!

Vivat Oberst der KGB! Dort hat der Oberst Wladimir Wladimirowitsch töten, foltern usw. gelernt. KGB = Gestapo!

jhau
05.02.2012 10:17
9 1

Russland und China legten tatsächlich ihr Veto ein

Die Meldung kommt so überraschend wie ein Veto der USA, wenn es darum geht, die Menschen- und Völkerrechtsverletzungen Israels zu unterstützen.

Rußland und China kennen die wahren Absichten der westlichen Wertegemeinschaft inzwischen zu gut. Sie werden auch einen Angriffskrieg gegen den Iran nicht tatenlos hinnehmen.

Gast: UKW
05.02.2012 09:49
9 0

Man lernt dazu

Als Russland und China das letzte mal einer "UN-Flugverbotszone" zugestimmt hatten, haben ein paar Staaten das als Auftrag empfunden Lybien zu bombardieren und Gaddaffi zu lynchen. Aber ich denke die gleichen Staaten werden sich von einem fehlenden UN-Beschluss nicht abhalten lassen, das gleiche in Syrien zu machen.

Discovery
05.02.2012 02:02
7 0

syrien ....

... china, russland, nordkorea, iran, ....

Antworten Gast: Jochen Rind
05.02.2012 04:01
6 1

Re: syrien ....

Überfall auf den Sender Gleiweitz, Reichtagsbrand...

...Golf Von Tonkin Vorfall, 9/11,...

4 4

Falsche Überschrift

Russland macht nicht Syrien die Mauer sondern dem Assad-Regime! Mit China gemeinsam übrigens!

Achtung vor "dem Leben" --- menschlichem Leben ---

das scheint in China und Russland noch kein Thema zu sein. Warum ist ein wirtschaftliches Denken hier immer noch der Humanität übergeorrdnet ??? -- Obwohl es doch die Menschen sind, die "Wirtschaft" ( welcher Art auch immer ) erst ermöglichen ???

Es zeigt aber, wie weit diese "Möchtegern-Mächte" hinter der aufgeklärten Erkenntnis bzw. Denkart zurückgebliben sind.

Die gesamte UNO und deren "Sicherheitsrat" ( der eine Lachnummer ist ) gehören demokratisiert und reformierrt.

2 0

Re: Achtung vor "dem Leben" --- menschlichem Leben ---

Naja die Möchtegern-Mächte haben allein in Libyen massiv unter Beweis gestellt, wie sie Menschenleben achten und wie Humanität 2.0 auszusehen hat.

Gast: udssr
04.02.2012 22:51
3 2

Russland und China haben gesprochen

also Leute ab nach hause eine pisse machen .. kleines winziges euuu zum auslachen

Gast: Jochen Rind
04.02.2012 22:36
4 2

"Russland macht Syrien die Mauer"

Und die (meisten) Mainstreammedien machen den Kriegstreibern und Kriegsprofiteuren "die Mauer", indem sie deren - teilweise ins absurde und banale hineinreichende - VORKRIEGSPROPAGANDA bereitwillig weiterverbreiten.

Wer ist also moralisch verwerflicher, der jenige, der mit seinem VETO einen Angriffskrieg aus in Wahrheit rein wirtschaftlichen und politischen Gründen verhindert, oder Diejenigen, die ganz offensichtliche LÜGEN weiterverbreiten, welche als Vorwände für Angriffskriege dienen?

Gast: rolfrüdiger
04.02.2012 20:54
6 7

Krawallmacher sollen nach Hause gehen

Es ist kein Zufall das diese ganzen Länder keine Demokratie haben - Demokratie muss man sich erarbeiten und erfordert ein Minimalmaß an Bildung. Da der es sich großteils um Analphabeten handelt, sind Diktaturen die beste Staatsformen in diesen Ländern.

 
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