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Wulff leaste Skoda zu "Aufsichtsratskonditionen"

05.02.2012 | 09:45 |   (DiePresse.com)

Laut Medienberichten erhielt der deutsche Bundespräsident Christian Wulff Vorzugskonditionen bei VW, obwohl er "keine Belohnungen und Geschenke in Bezug auf sein Amt annehmen" durfte.

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Gegen den deutschen Bundespräsidenten Christian Wulff gibt es neue Vorwürfe im Zusammenhang mit einem möglichen Verstoß gegen das Ministergesetz. Wulff habe in seiner Zeit als niedersächsischer Ministerpräsident beim VW-Konzern einen Skoda zu "Aufsichtsratskonditionen" geleast, berichtete das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" am Samstag in einer Vorausmeldung. Als damaliger VW-Aufsichtsrat habe Wulff nur ein Prozent vom Neuwagenpreis als monatliche Leasinggebühr zahlen müssen, gewöhnliche Kunden müssten 1,5 Prozent abführen, hieß es in dem Bericht.

Nach dem niedersächsischen Ministergesetz dürfen Minister und der Ministerpräsident "keine Belohnungen und Geschenke in Bezug auf ihr Amt annehmen". Laut "Spiegel" erhielt Wulff die Vorzugskonditionen bei VW aber nur, weil er Aufsichtsrat des VW-Konzerns war. Aufsichtsrat war er nur, weil er als Ministerpräsident das Land Niedersachsen im Kontrollgremium von VW vertrat. Das Land hält 20 Prozent der Stammaktien von VW.

Wulffs Anwalt Gernot Lehr sagte dem "Spiegel", Wulff habe die "innerhalb des VW-Konzerns üblichen Vergütungen gezahlt". Angestellte des VW-Konzerns können dem Bericht zufolge tatsächlich zu den gleichen Vorzugskonditionen wie der damalige Ministerpräsident Autos leasen. Gewöhnliche Kunden müssen höhere Leasingraten bezahlen.

Wulff soll Berichten zufolge auch bei seinem privaten Audi Sonderkonditionen erhalten haben. Die Berliner Staatsanwaltschaft prüft derzeit, ob sie wegen dieses Leasing-Vertrages ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Vorteilnahme einleiten soll.

Von Audi bis Urlaub: Die Vorwürfe gegen Christian Wulff

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(Ag.)

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20 Kommentare
Gast: Papa Schlumpf
05.02.2012 16:10
5 2

Aus zuverlässiger Quelle weiss ich: er bekam Taschentücher im Drogeriemarkt um 10 % billiger!!!

Ein weiterer riesiger Skandal :-)

Vor allem wenn man bedenkt was in der Politik in Europa sonst so abläuft: Missachtung der Menschenrechte, fortschreitende Versklavung und Enteignung der Menschen, Gleichschaltung der Medien bei bestimmten Themen, ...

Gast: xom
05.02.2012 15:14
2 0

wie heiszt es so schön...

...die sau die am trog steht frisst!

Gast: gasti
05.02.2012 13:42
0 3

so ein schlingel

keinen A8, 7er oder S-Klasse

er holt sich einen skoda zu sonderkonditionen, was für ein verbrechen

als ob seine kollegen bei spd, grünen, linken nie von den autokonzernen bevorzugt behandelt werden würden

Antworten Gast: Varadero
05.02.2012 14:41
4 1

Re: so ein schlingel

Ja und bei AUDI war es nur kleinigkeit eines Q3 den er vor Serienauslieferung kostenlos fahren durfte bis sein regulärer Q3 geliefert wurde.

Der Kerl hat mitgenommen was man mitnehmen konnte und spielt nun den Moral-Apostel

3 3

JETZT wird es seltsam.

Ohne jede Sympathie für Hrn. Wulff :

Als Aufsichtsrat von VW kann er wohl kaum mit einem Opel Astra durch die Gegend fahren.

Dass man als Aufsichtsratsmitglied eine Auto-Firma auch im Privatleben repräsentiert, ist naheliegend. Und dass dafür auch ein repräsentativeres (= teureres) Modell wählen sollte, als man braucht und auch als man sich leisten kann.

Laut einer deutschen Talk-Show war die finanzielle Lage von Hrn. Wulff nach einer Scheidung nicht so toll. Deswegen auch die "Knauserei".

Antworten Gast: Baris Harald
05.02.2012 19:37
0 0

Re: JETZT wird es seltsam.

Klar ist der geschieden. Wahrscheinlich hat er sich damals schon in den Puffs herumgetrieben, wo er ja seine Bettina kennengelernt hat. Das, seine Knausrigkeit und das ständige Lügen - da seilt sich fast jede Frau ab.

1 0

Re: Re: wo er ja seine Bettina kennengelernt hat.

Laut Medienberichten ist seine zweite Frau Journalistin - und war im der "Begleitgesellschaft" bei einem offiziellen Afrika-Besuch.

Gast: geoopster Heike
05.02.2012 13:34
7 1

*hyperventilier*

Gestern war noch der AUDI-Erlkönig aktuell, heute ist es schon der SKODA von davor.

Warum kein eigener Artikel, weil auf dem "Dienstcomputer" seines "engsten" Mitarbeiters private Mails von seiner Gattin wegen der privaten Nord-Süd-Party-Sause gefunden wurden, in einem "eigenen Ordner", den die Polizei "knacken" konnte? ... ha ha

Offensichtlich haben die Medien keinen Plan B, wie sie aus dem inferioren Nachrichtenwert der täglichen Wulfferei von Spiegel-BILD-Welt je wieder herauskommen sollen.
SSKM

2 0

Ist der Herr immer noch im Amt?

Dabei dachte ich mir immer, dass die Deutschen mit solchen Dingen doch ein wenig mehr Anstand haben als hierzulande.

Antworten Gast: Varadero
05.02.2012 14:46
3 1

Re: Ist der Herr immer noch im Amt?

ginge nach den dt. bürgern wäre Wulff schon längst kein Präsident mehr.
Aber leider hat auf dieses Amt das dt. Volk keinen Einfluss.
Der Bundespräsident bleibt solange im Amt bis er entweder zurücktritt, seine Amtszeit abgelaufen ist ODER der Bundestag eine PRÄSIDENTENKLAGE einreicht, darüber verhandelt wurde und die Richter zu dem Schluss kommen das er unwürdig ist.
Fall 2 wird nie und nimmer eintreten dafür sorgen die Regierungsparteien.
Fall 1 ist eher unwahrscheinlich da wie wir sehen Wulff an seinem Amt KLEBT als hätte der 1000 Tuben PATEX in der Tasche.
Wir in D müssen leider warten bis die ZEIT dieses Problem löst.

Antworten Gast: geoopster Heike
05.02.2012 13:43
4 2

Dieter Bohlen for Präsident

Präsident soll nur noch werden, wer der BILD gefällt, daher Dieter Bohlen for Präsident

schwäbische Büttenrede
ha ha

Gast: der wienerr
05.02.2012 12:48
0 2

na bekommt man solche konditionen

und least sich einen SKODA? dafuer gehoert er wirklich gestraft...

Gast: so betrachtet
05.02.2012 11:04
1 0

sind Österreichs Dorf / Landes / Bundespolitker

alle im Häfn - aber solche moralischen Ansprüche gibts in Österreich nicht einmal in der Theorie ....

blauwal
05.02.2012 10:58
3 0

die eliten

so sind sie unsere elten, gier ist ihre größte antriebskraft, u. da gibt es noch genügend naive leute die glauben, das unsere eliten zum wohle des "kleinen mannes" agieren. ist doch in der ganzen westlichen welt so, deshalb sind wir auch am absteigenden ast.

1 0

Wulff hat inzwischen schon das zweifelhafte Vergnügen

allein wegen seiner Affären einen eigenen Artikel in Wikipedia zu haben. Auch die Marketingschnepfe, mit der er verheiratet ist, hat bereits einen Artikel, aber nicht deswegen, weil sich mit ihm verheiratet ist.

Und die einstweilige Verfügung, gegen zwei deutsche Zeitungen, damit nicht über ein mögliches Missverhältnis zwischen Kauf und Geschenk eines Autos (aus der VW-Gruppe, wo sonst), das ist in Wikipedia auch einzementiert.

Man hätte diesen Leuten sagen sollen, dass der Streisand-Effekt nichts mit der segensreichen Wirkung von Streusand auf vereisten Trottoirs hat.

Gast: was soll das?
05.02.2012 10:23
1 0

was soll das?

In Österreich ist es ganz normal, dass Politiker und politische Funktionäre mit Geschenken "gewogen gestimmt" werden. Das fängt beim Gemeinderat an, für den wahrscheinlich ein Karton Wein reicht und zieht sich hinauf, bis in die höchsten Ämter. Aber nicht nur die Politik ist von dieser Unkultur geprägt, sondern auch in öffentl. Auftragsvergabe staatsnaher Betriebe geht nichts, ohne dass angefüttert wird. Der Anbieter, der sich am grosszügigsten zeigt und dann auch noch ein halbwegs passables Angebot hat, kommt zum Zug.
Dem kann nur mit einem generellen Anfütterungsverbot Einhalt geboten werden. Und das muss in allen Bereichen und Ebenen gelten.

Gast: SucheFierant
05.02.2012 10:14
2 0

Verdient der eigentlich nix

Muß sich 500000.- für ein Haus ausborgen. Der müsste doch mindesten 200000.- netto pro Jahr zum Einsacken gehabt haben. Und angeblich sind Politiker ja im Dauereinsatz und können ihr Geld gar nicht verbrauchen. Fahren im Dienstwagen, Essen bei Veranstalrungen. Jetzt muß der noch zusätzlich Geld abstauben? So ein Pfennigfuchser in Eigenregie soll die Qualitäten für einen Präsidenten haben? Das ist ja lachhaft.

0 0

Re: Verdient der eigentlich nix

Er hat eine Scheidung hinter sich.

1 1

neben seinem Audi fuhr der Präsident auch einen zweiten SUV

beispielgebend

1 0

Wetten, dass der Leasingbeitrag dafür

Auch noch Thema wird, nicht nur, weil es Aufsichtsratskonditionen waren, sondern weil möglicherweise die Abbuchung dieses Anerkennungsbeitrags von seinem Konto nicht nachvollzogen werden kann.

In Österreich werden für sowas Treuhandkonten ohne Wissen und Willen des Betreuhandeten errichtet.