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Putin will Oligarchen zur Kasse bitten

09.02.2012 | 19:52 |   (DiePresse.com)

Der russische Regierungschef denkt wegen der umstrittenen Privatisierungen in den 90ern über eine "einmalige Abgabe oder etwas anderes" nach.

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Der russische Regierungschef Wladimir Putin will die Oligarchen zur Kasse bitten, die bei den umstrittenen Privatisierungen der 90-er Jahre ein Vermögen gemacht haben. Es müsse über eine "einmalige Abgabe oder etwas anderes" nachgedacht werden, sagte Putin am Donnerstag auf einem Kongress von Industriellen und Unternehmern.

Mehrere Varianten seien möglich, sagte Putin. Zusammen mit der Gesellschaft und Experten müsse geprüft werden, wie das "Kapitel der gelinde gesagt unfairen Privatisierung" geschlossen werden könne.

Nach dem Ende der Sowjetunion hatten Unternehmer staatliche Vorzeigefirmen unter anderem im Bergbau- und Erdölsektor zu Spottpreisen erworben. Viele von ihnen, die Gruppe der sogenannten Oligarchen, wurden später Milliardäre.

In der Bevölkerung sind die Nutznießer der Privatisierungen unbeliebt. Putin will am 4. März zum Staatspräsidenten gewählt werden. Gegen ihn tritt unter anderem Russlands drittreichster Mann, der liberale Präsidentschaftskandidat Michail Prochorow, an.

(APA)

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1 Kommentare
Gast: Gartenzwerg
10.02.2012 13:40
0 0

hat was für sich

Ohne diese Leute wären eventuell viele Firmen verludert. Wer hätte es den machen sollen, eine Partei etwa, haha
Eine repräsentative „Spende“ aber streng zweckgebunden, hat jedoch seinen Reiz.