Im Internet machen Gerüchte die Runde, wonach der nordkoreanische Diktator Kim Jong-un erschossen wurde. Das berichteten Samstag Früh unter anderen das Internetportal "Suite 101.de" und die italienische Tageszeitung "Corriere della sera". Allerdings schränkte "Suite 101.de" ein, dass die Todesmeldung jeglicher Substanz entbehren dürfte.
Die Quelle des Gerüchtes um das Ableben von Kim Jong-un war der Twitter-tähnliche Mikroblogdienst Weibo, dessen Meldungen zum angeblichen Tod des nordkoreanischen Diktators zuerst von der Klatsch-Website Gawker und dann unter anderem von "Forbes aufgegriffen wurde. Laut Gawker explodierten die Meldungen auf Weibo zu diesem Thema plötzlich regelrecht. Diese besagten, dass Kim Jong-un in der nordkoreanischen Botschaft in Peking einem Attentat zum Opfer gefallen sei.
Experten glauben Berichten nicht
In den Meldungen hieß es wörtlich: "Laut zuverlässigen Quellen wurde der nordkoreanische Führer Kim Jong-un in Peking um 2 Uhr 45 getötet. Unbekannte Personen brachen in seine Residenz ein, erschossen ihn und wurden dabei selbst von seinem Bodyguard getötet".
Laut Forbes und Gawker könnte es auch sein, dass die Gerüchte um den Tod von Kim Jong-un daher kommen, dass ungewöhnlich viele Fahrzeuge vor der nordkoreanischen Botschaft in Peking standen. Experten halten laut "Suite 101.de" die Berichte über eine Ermordung des nordkoreanischen Diktators für völlig haltlos. Außerdem würden solche Todesnachrichten auf Weibo an der Tagesordnung sein, was die Fragwürdigkeit des Gerüchtes eher noch unterstreiche.
(APA)
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