US-Marine: Iran bereitet Selbstmordangriffe im Golf vor

Der Iran soll die Zahl seiner U-Boote und seiner schnellen Angriffsboote im Persischen Golf erhöht haben.

File photo of the Royal Navy frigate HMS Argyll conducting exercises with the U.S. Navy aircrafty car
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File photo of the Royal Navy frigate HMS Argyll conducting exercises with the U.S. Navy aircrafty car
Symbolbild: US-Nayu in der Straße von Hormuz – (c) REUTERS (Handout)

Der Iran hat nach Einschätzung der US-Marine Schiffe für Selbstmordangriffe im Persischen Golf ausgerüstet. "Der Iran hat die Zahl seiner U-Boote erhöht, er hat die Zahl seiner schnellen Angriffsboote erhöht", sagte Vize-Admiral Mark Fox, Kommandant der US-Marinestreitkräfte in der Region am Sonntag. "Einige der kleineren Schiffen wurden mit einem großen Sprengkopf ausgerüstet, der als Selbstmordbombe benutzt werden kann."

Fox ist Chef der fünften Flotte, die unter anderem die Straße von Hormuz überwacht - der Iran drohte zuletzt damit, diese zu blockieren. Laut Experten ist die Flotte den iranischen Streitkräften klar überlegen. Dennoch zeigt sich bei den Amerikanern Nervosität. "Es gibt Leute, die uns angreifen können", so Fox mit Blick auf die zehn kleineren Boote, die der Iran derzeit im Golf stationiert hat. Man sei aber auf alle Eventualitäten vorbereitet. Das berichtete "Spiegel Online" am Montag.

Aktuell sind am Persischen Golf rund 40.000 US-Soldaten stationiert.

Ein weiterer Grund zur Unruhe dürfte die Ankündigung des iranischen Präsidenten Mahmoud Ahmadinejad sein. Er erklärte am Wochenende bei einer Großkundgebung, dass der Iran in den nächsten Tagen "der Welt einen sehr wichtigen und sehr maßgeblichen Fortschritt im Nuklearbereich vorstellen" werde. In Kürze würden neue Atomanlagen im Iran eröffnet werden, so Ahmadinejad.

: Iran auf dem Weg zur Bombe: Chronologie des Atomstreits

(Ag./Red.)

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