Damaskus lehnt UN-Blauhelme vehement ab

13.02.2012 | 18:17 |   (Die Presse)

Yussef Ahmed, syrischer Botschafter bei der Arabischen Liga in Kairo, bezeichnet den Vorschlag der Arabischen Liga als "feindlichen Akt". Russland will nun den Vorschlag der UNO-Mission für Syrien prüfen.

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Damaskus/Wien/Ag. Syrien lehnt den Einsatz einer Friedensmission der Arabischen Liga mit UNO-Blauhelm-Soldaten kategorisch ab. Dies sei „ein feindlicher Akt, der auf die Sicherheit und Stabilität Syriens“ abziele, sagte Yussef Ahmed, syrischer Botschafter bei der Arabischen Liga in Kairo. Die am Sonntagabend getroffene Entscheidung der Arabischen Liga drücke einen Zustand von Hysterie und Fehltritten aus, seitdem eine Syrien-Resolution im UNO-Sicherheitsrat gescheitert sei, zitiert die syrische Nachrichtenagentur Sana den Diplomaten weiter.

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Moskau: Waffenstillstand nötig

Russland will nun den Vorschlag der UNO-Mission für Syrien prüfen, aber in jedem Fall erst bei einem Waffenstillstand Blauhelme in dem Land zulassen. Für eine solche Mission sei in jedem Fall auch das Einverständnis von Syrien erforderlich, betonte der russische Außenminister, Sergej Lawrow. Peking und Moskau hatten unlängst eine Verurteilung Syriens im UN-Sicherheitsrat mit ihrem Veto blockiert.

Die syrische Armee setzte den Beschuss der Rebellenhochburg Homs am Montag fort. Die Regierungstruppen konzentrierten das Feuer Angaben der Opposition zufolge auf die Viertel Baba Amro im Süden und Al-Waer im Westen der Stadt.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 14.02.2012)

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18 Kommentare

Die UNO

Keine Möglichkeit für die Spione mit den blauen Helmen

Bemerkenswerte Allianz: USA, Al Kaida und Saudi Arabien

- gegen den gemäßigten Moslem (Alevit) Assad:

Haben die Menschen im Westen noch nicht bemerkt, dass Saudi Arabien Assad beseitigen möchte?
Syriens Assad ist Alevit, also gemäßigter Moslem.
2 Mio Christen dürfen in Syrien leben. In Saudi Arabien, einem der intolerantesten Staaten, dürfen sich christliche Gastarbeiter nicht einmal in ihren Wohnungen zum Gebet treffen.
Und haben wir noch nicht bemerkt, dass es den Christen z.B. in Ägypten im "arabischen Frühling" gleich noch schlechter geht als zuvor?
Siehe hier:
http://schreibfreiheit.eu/2011/02/24/agypten-eliminiert-den-kleinen-rest-der-christen/

Seltsame Allianz:
Fanatische Moslems, Al Kaida und westliche Regierungen gegen einen religiös toleranten Staatschef? Zu welchem Zweck?

Antworten Gast: Sososo
13.02.2012 23:06
0

Re: Bemerkenswerte Allianz: USA, Al Kaida und Saudi Arabien

Zu welchem Zweck?
Nie Türkei, Nie Saudis & USA keine Machdisten von hinten brauchen.

Gast: Malta
13.02.2012 18:49
0

Arabischer Golf ist schon fast blockiert und jetzt Mittelmeer

Mahdi kommt beschtimmt.

Weiter denken …

… denn Syrien in in jeder Hinsicht eine Schlüsselposition. Einerseits weil damit der Iran ziemlich dicht an Israel herankommt aber auch weil es eine der letzten russischen Bastionen ist. USA als auch ISrael haben ein massives Interesse daran Assad auszuschalten, da ist es eigentlich auch egal wie viel Opfer da produziert werden, der Zweck heiligt bekanntlich die Mittel. Und die Erfahrung der letzten Kriege lehrt uns, dass man den normalen Leser immer mit der „Humanitätskeule“ erschlagen kann. Die Scheinheiligkeit des Treibens vor Ort kann man schneller erkennen wenn man auch mal russische oder arabische Medien studiert.

Selbst Al-Qaida und die USA entdecken wieder Gemeinsamkeiten, wie bereits in Libyen … hier ein kleiner Sarkasmus dazu: http://qpress.de/2012/02/12/usa-und-al-qaida-zu-syrien-einig-morden-geht-weiter/

Tja, die wirklich Betrogenen und Verarschten in diesem Spiel sind abermals die überwiegende Zahl der normalen Menschen in Syrien, die eher ihre Ruhe haben wollen, im Zweifel auch unter Assad, als im Gefolge dieser Stellvertreterkriege nur noch Erwähnung in der langen Liste des „Body-Count“ zu finden. Ich empfinde die Geschichte von vorne bis hinten verlogen, was mir weder die Russen, noch Assad aber auch die unsererseits tätigen Gutmenschen dort nicht sympathischer macht. Klar ist jedoch, dass hier mit Syrien um eine Schlüsselposition gerangelt wird und das mit den fiesesten Methoden, die logischerweise keine der externen Parteien zugestehen wird.

Antworten Gast: US
13.02.2012 18:34
0

Weiter denken …4Ruski web brigades


Gast: bäriger typ
13.02.2012 14:30
0

selbstverständliche lösungen..

es ist ein ständiges "nein so ist das nicht" und "nein das ist eine lüge" gerede. OK, aber WENN, was tun wir???

wie es ist wirklich?
wer klärt auf?
unseriöse internetseiten?
geschichtsbücher? zeitzeugen? zeitungen?
youtubevideos? fernsehen?

in einem zeitalter in dem es für normale menschen möglich ist, alle aufgezeichneten beweise zu fälschen wird es schwer zu sortieren und zu erkennen, egal wie reflektiert und gebildet man ist.

wir glauben was sie wollen!

und nur weil man erkennt, dass es so ist und deswegen meint, einfach das gegenteil der öffentlichen meinung widergeben zu müssen, ist man noch lange kein couragierter bürger unseres planeten, sondern eher ein querulant, der systematisch systeme zerstören möchte und dem die gunst der menschheit nicht wichtiger, als sein eigener stolz ist!
sich unterzuordnen hat nicht zwangsläufig und ausschließlich damit zu tun ein lemming zu sein, nein, sondern auch mit der erkenntnis, dass man nicht bedeutender als jeder andere auf diesem planeten ist!

Assads Opfer ?

Artikel lesen
"Das syrische Medienmassaker"
http://doriangrey.net/index.php?page=medien

Gast: Jochen Rind
13.02.2012 11:39
10

Um Bashar al-Assad wird es einsam - Die Elite Syriens versucht sich abzusetzen

Wer's glaubt - wird selig...

ein " feindlicher Akt"

ist die Einrichtung einer Flugverbotszone und damit der Persilschein für ein Bombardement wie in Lybien!

Gast: Pudelhund
13.02.2012 10:10
9

Wird Zeit, dass Spindelegger nach Syrien fliegt

und im Namen der Republik Österreich den Rebellen den Rücken stärkt, wie er es schon in Libyen getan hat: Die Medien berichteten, dazu http://images.derStandard.at/t/12/2011/10/09/1317067833485.jpg" target="_blank">http://images.derStandard.at/t/12/2011/10/09/1317067833485.jpg

Re: Wird Zeit, dass Spindelegger nach Syrien fliegt

Die haben schon Verbündete mit mehr Kampferfahrung.

http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/ausland/al-qaida-ruft-zum-sturz-assads-auf--55786809.html

Wer hätte gedacht, daß das "Staatenbündnis" einmal mit dieser Gruppe verbündet sein würde.

Oder haben sie schon immer auf derselben Seite gekämpft?

Jedenfalls brauchen wir uns vor Al-Qaida nicht mehr zu fürchten, denn sie haben ähnliche Ziele wie NATO & Co.

Gast: Giftspritzer
12.02.2012 21:56
5

Weisst du was Martin..

..steck dir deine Propaganda dort hin wo die Sonne niemals scheint!!

"Mehr als 7000 Menschen sind bisher angeblich gestorben.."

von angeblich zu

"..Armee massakriert systematisch die Bewohner.."

Gfys Martin Gehlen!


Re: Weisst du was Martin..

Hui, ruhig bleiben, durchatmen.

Re: Weisst du was Martin..

Angeblich bedeutet, dass die Zahl unbestätigt ist. Es können weniger sein, es können aber auch mehr sein.
Wer sinnerfassend lesen kann, ist klar im Vorteil.

Gast: schonwiedereingast (dauerzensuriert)
12.02.2012 20:11
10

heut wieder Märchenabend

aus 1001 Nacht.

Die Prinzipien der Kriegspropaganda sind zum ersten Mal 1871 von dem britischen Diplomaten Lord Ponsonby systematisch dargestellt worden. Danach gelten folgende Regeln:

1. "Wir haben den Krieg nicht gewollt!"
2. Personifizierung des Feindes
3. "Unsere Zielsetzungen sind humanitärer Art."
"Man muss die Tatsache verschweigen, dass es wirtschaftliche Ziele des Krieges gibt. Man stellt nur humanitäre Motive in den Vordergrund..."
4. Berichte über die Grausamkeit des Gegners.


Re: heut wieder Märchenabend

Stimmt, das muss man Assad lassen, das hat er drauf. Natürlich wollte er nicht auf die Demonstranten schießen, er ist aber dazu gezwungen worrden (1) weil sie allesamt böse Al-Kaida Leute waren (2), er will ja nur Frieden, dann kommen die Reformen (3), aber schauts die bösen Selbstmordattentäter an (4). Wie aus dem Lehrbuch.

Re: heut wieder Märchenabend

Die Dummen lassen sich immer am leichtesten manipulieren ,zu sehen nach jeder Wahl in Österreich und an der Anzahl der Österreich und Heute Leser/innen in den Öffis.

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