Jahrestag der Revolution: Libyens Kampf um die Zukunft


(c) AP (Anja Niedringhaus)
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Am 17. Februar wird von der libyschen Opposition der "Tag des Zorns" ausgerufen; es kommt zu Demonstrationen in allen großen libyschen Städten. Ihr Ziel: Das Ende der Herrschaft von Diktator Muammar al-Gaddafi.

Die Ereignisse im Überblick:

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8 Kommentare

Geschichtsverfälschung

Im allgemeinen Sprachgebrauch ist eine Revolution ein radikaler Umbruch, der von innen herbei- und durchgeführt wird.

In Libyen allerdings führte diesen Wandel nur eine Intervention von außen herbei. Die bis zu diesem Zeitpunkt gescheiterten Möchtegern-Revolutionäre trugen kaum etwas dazu bei bzw. kümmerten sich nur um die ethnischen Säuberungen.

Durch Ihre Wortwahl wird somit ein falsches Bild der Geschehnisse vermittelt.

Gast: Verschwörungstheoretiker
17.02.2012 14:17
2

Verschwörungstheorie

Was haben der Irak unter S. Hussein und Libyen unter Ghaddafi gemeinsam? Beide wollten ihre Ölexporte nicht mehr in Dollar fakturieren!

Worin besteht der Unterschied in der Beurteilung der Massaker in Libyen und der in Syrien? Syrien hat kein Öl!

Wem jetzt spontan der Iran einfällt, der ist ein Verschwörungstheoretiker. Der verkennt vollkommen, dass die "internationale Staatengemeinschaft" wenn schon, dann für Demokratie und Freiheit kämpft und ausschließlich da für da ist, die armen Menschen von ihren Diktatoren zu befreien.

Comic

Welch herziger Comic Strip, nicht nur, daß wir all die uns in den letzten Monaten ans Herz gewachsenen Rebellen-Komparsen wiedersehen, wie sie vor und auf militärischem Gerät in peinlich gestellten Posen winke winke machen, auch die Untertitel sorgen beim Betrachter für nichts weiter als grimmige Heiterkeit.
Keine Rede von dem völkerrechtswidrigen Bombenterror der NATO, der den von Qatar finanzierten Al Kaida-Söldnern den Weg freimachte, keine Rede von der dem Überfall auf Libyen vorangegangenen Tätigkeit der Söldner aus GB, I, FR usw. usw.
Und ausgerechnet kurz vor der vor laufender Kamera von einem NATO-Soldaten vollzogenen Ghaddafi-Hinrichtung endet die Folge der bunten Bildchen…

Antworten Gast: Hornigg
17.02.2012 16:54
1

Re: Comic

Reuters ist halt ein zuverlaessiger Kriegspropagandist des "demokratischen Westens".

Gast: Xerico
17.02.2012 11:03
2

Sehr bezeichnend,

wenn bei Bild 2 und 4 Pro-Gaddafi Bilder gezeigt werden und von Gegendemonstrationen gesprochen wird. Diese von Anfang an erlogene Geschichte wird von dieser Zeitung mitgetragen und ist dementsprechend mitverantwortlich für die 25.000 (offizielle Angaben des TNC) bis 100.000 Tote in Libyen. Wie ihr es schafft noch in Ruhe zu schlafen ist mir ein Rätsel!


Re: Sehr bezeichnend,

Recht hast du. Es ist fast als ob uns die Journaille ins Gesicht lachen würde.

Aber das Leben ist bekanntlich ein Kreis, irgendwann erwischt es auch jene, die dieses Unrecht mitgetragen haben.

Gast: Hamdudeldei
17.02.2012 11:02
3

"Komplott gegen die Revolution vom 17. Februar"

So eine laecherliche Anklage sagt ja bereits alles ueber diesen inszenierten Aufstand. Da haben Gaddafis "Schergen" angeblich grauenvolle Verbrechen am laufenden Band begangen, aber das einzige, was der Siegerjustiz einfaellt, ist der Vorwurf, sie haetten sich gegen ihre gewaltsame Vetreibung gewehrt?

Gast: Hamdudeldei
17.02.2012 10:52
2

Aha

Am 17. Februar sind die beruehmten "unbewaffneten Demonstranten", die der boese Gaddafi dann angeblich niederkartaetscht hat, also in Massen auf die Strasse gegangen, und "Mitte Februar" hatten "Rebellen" bereits "Staedte im Osten eingenommen"? Kommt Ihnen in dem Ablauf nicht irgendwas komisch vor?

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