''Was haben wir getan?'': Die Geschichte der Atombombe

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Das nukleare Gleichgewicht des Schreckens

Japan kapituliert, der Zweite Weltkrieg ist zu Ende. Doch das nukleare Wettrüsten hat erst begonnen. Der Kalte Krieg zwischen den USA und der Sowjetunion bringt ein nukleares Gleichgewicht des Schreckens.

Bild: Die USA testen unter dem Codenamen "Desert Rock" oberirdisch Nuklearwaffen.

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23 Kommentare
Gast: Woher haben die USA
20.08.2012 17:53
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Mittlerweile

anerkennt sogar Deutschland die wichtige Rolle von Lise Meitner bei der Entdeckung der Kernspaltung - in Österreich ist die Österreicherin kein Thema.

Die Atombomben

die von den AMIS auf Japan geworfen wurden waren deutschen Ursprungs. Die Deutschen waren in der Technik den AMIS weit voraus. Das war ja auch einer der Hauptgründe warum Amerika den Krieg gegen Deutschland wollte.

Antworten Gast: Nicht, dass
20.08.2012 17:58
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wir darauf stolz

sein sollten!

Gast: NQJ
04.03.2012 17:08
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Die Herstellung, Lagerung und Verbreitung von Atomwaffen dient allein der Vorbereitung eines Angriffskrieges...

...und ist somit ein Verbrechen gegen die Menschheit...

Die US-Bürger finden den Einsatz der Atombombe nach wir vor richtig

und auch Ihre bezahlte Panikmache vor einer iranischen Atombombe können wir hier gerne verzichten.

Gast: Hihihi
22.02.2012 22:43
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Köstlich, wie hier alle wieder ihre Mutmaßungen und Hirngespinste ausbreiten...

Weitermachen.

Antworten Gast: Weitermachen!
20.08.2012 17:59
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Hehe!

Witzbold.

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Nazi-Deutschland

"die Pläne Nazi-Deutschlands gehen dagegen nie über das Reißbrett hinaus"

Da kommen mir schon starke Zweifel auf.
Angeblich haben die Deutschen noch vor den Amerikanern die erste Atombombe gezündet. Gott sei Dank war der Krieg (Deutschlands Niederlage) zu Ende, ehe die Bombe zum Einsatz kommen konnte.
Wo das stattgefunden hatte? In Ohrdruf (Thüringen). Dort war ein Lager, wo 10.000 Zwangsarbeiter und KZ Häftlinge an einer unterirdischen Anlage gebaut haben. Wofür?

Die Bombe von Nagasaki war ganz anders. Es kann nicht geglaubt haben, daß die Amerikaner parallel zwei Atomprogramme entwickelt haben. Die Nagasakibombe war die Bombe der Deutschen. Oppenheimer soll das auch gesagt haben.

Die Amerikaner haben zum dritten mal die Sperrfrist um weitere 30 Jahre verlängert. Archive bleiben verschlossen. Erst 2035 wird man die Wahrheit erfahren (aber nur, wenn die Amis nicht um weitere 30 Jahre verlängern).

Bei dem ersten Zündungsversuch in Ohrdruf soll es tausende Tote gegeben haben, nämlich KZler und SS Wachmannschaften, die alle viel zu nahe an der Explosionsstelle aufgestellt waren. Erfahrungen gab es noch nicht.

Eisenhower und sein Stab waren sehr schnell in Ohrdruf. Doch wohl nicht um sich über die geschundenen KZler zu empören. Die waren ihm doch Wurst. Vielmehr wußten die Amis was dort läuft. Es wurde die ganze wissenschaftliche Mannschaft hopp genommen und flugs in die USA gebracht um rechtzeitig die Nagasakibombe fertig zu stellen. Was ja auch gelungen ist.

Antworten Gast: Es gibt unter
20.08.2012 18:08
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Historikern auch die Behauptung, dass die Bomben als Kriegsbeute von Deutschland mitgenommen worden ist;

und dass Hitler gesagt habe, er sei gegen den Einsatz dieser, weil die Auswirkungen bezüglich ihrer Ausdehnung und Stoppbarkeit noch nicht genau bekannt seien.

Laut eines Berichtes des Herrn Portisch sollen die Beutebomben gar erst nach der Kapitulation der Japaner getestet worden sein, wobei Truman und die Offiziere die Kapitulation zur Legitimierung zurückgehalten hätten.

Antworten Gast: Pensador
22.02.2012 19:25
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Re: Nazi-Deutschland

Was Sie nicht alles wissen.
Aber wahrscheinlich waren Sie noch nie in Los Alamos in New Mexico.
Eine Atombombe irgendwo in einem Winkel des "Reiches" (eines Reiches, das dieser Punkt auf dem Globus im Vergleich zum amerikanischen Imperium auch vor 1945 nie war) entwickeln oder gar testen zu können, ist reine Phantasie.
Die amerikanischen Wissenschaftler arbeiteten dort in einer fast unbewohnten Halbwüste von mehr als der Grösse Kärntens in den sogen. Guadaloupe-Mountains, unter strengster Geheimhaltung. Nicht einmal ihre Angehörigen wussten genau, wo sie waren und woran sie arbeiteten.
Damit es ihnen nicht zu langweilig wurde, gabs Tanzveranstaltungen zusammen mit den einzigen dortigen Bewohnern, ein paar Indianern.
Ich bin kein Techniker, aber für die Anreicherung des Urans waren hunderte km von Rohrleitungen und der Bau anderer riesiger Aussenanlagen im offenen Gelände erforderlich.
Von einem "Testgelände" in Deutschland oder im sonstigen West- und Mitteleuropa ganz zu schweigen.
Auch heute fährt man im SW der USA an Raketenversuchsgeländen "vorbei",
d. h. man sieht den Sperrzaun und einige Flugzeuge die dort patroullieren und hinter dem Horizont verschwinden. Hinter dem Zaun kommen dann angeblich nach stundenlanger Fahrt zahlreiche Kontrollen und nach weiteren hunderten km das Versuchsgebiet.
Nicht umsonst war Deutschland vielleicht im 19. Jh. eine Grossmacht,
aber zu einer Weltmacht braucht es mehr.

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Re: Re: Nazi-Deutschland

Ich weiß gar nichts, vermute auch nichts und halte mich nur an die wenigen Fakten die greifbar sind. Diese habe ich teilweise hier wiedergegeben.
Ganz sicher ist, dass Deutschlands Atompläne sich nicht nur auf dem Reissbrett abgespielt hatten. Dazu gibt es zu viele Beweise.
In Los Alamos war ich noch nicht, würde aber dem amerikanischen Heldennimbus keine allzu große Beweiskraft angedeihen lassen.

Re: Re: Re: Nazi-Deutschland

Was haben Sie für Beweise? Den winzigkleinen Versuchsreakter? Haben Sie auch Quellenangaben für uns?

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Tadek
21.03.2012 17:25
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Re: Re: Re: Re: Nazi-Deutschland

Nazi - Atombombe -
Ph.Tech. Reichsanstalt wurde nach Weida Tühringen verlagert.
Uranforschung war da nur ein Nebenprodukt - da standen die Zentrifugen von Feinsten - Doppelläuffige - die Alsos und die Dix in Weida - SS Kammler und noch weitere Nazibonzen haben sich die Türklinke in die Hand gegeben

gez. Schein

glauben sie das alles wirklich?

warum hätten die nazis die bombe denn nicht eingesetzt, wenn sie sie schon gehabt haben? hitler hätte sie noch am selben tag einsetzen lassen. außerdem haben es die deutschen nie geschafft uran anzureichern, geschweige denn plutonium.

ja es ist richtig, dass fat man einen anderen sprengmechanismus hatte als little boy und außerdem plutonium verwendete. und? nur weil die bomben verschieden waren, bedeutet das nicht, das dazu 2 komplett getrennte atomprogramme notwendig waren.

und so wie sie das beschreiben, glauben sie anscheinend, dass diese fiktive atombombenzündung auch noch im freien stattgefunden hätte? mitbekommen hat das natürlich niemand. so ein atompilz ist ja ziemlich dezent. und den fallout usw. haben die nazis dann selbstverständlich restlos entfernen lassen, richtig?

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Re: glauben sie das alles wirklich?

Ich glaube gar nichts.
Aber Ihre Frage, warum Hitler die Bombe nicht sofort eingesetzt hatte, ist hoch interessant.
Ich befinde mich dzt. auf einer Vortragsreise in HongKong und Shanghai und alle meine Unterlagen sind in Wien. Deshalb kann ich Ihre Frage nur unscharf beantworten. Es ging tatsächlich um einen sehr engen Zeitplan und eine einsatzfähige Bombe war noch nicht fertig gestellt. Dann war aber noch das Problem, diese Bombe nach London zu bringen. Ein Abwurf von einem Flugzeug war zu diesem Zeitpunkt fast undenkbar, denn die RF war in der Luft so überlegen, dass eine deutsche Maschine kaum ihr Ziel erreicht hätte. Die V2 war auch nicht mehr einsatzbereit. Auch wäre die Bombe wegen ihrer Form kaum geeignet gewesen, von einer V2 transportiert zu werden.
Widersprechen muß ich Ihrer Ansicht, dass die Nagasakibombe "nur" einen anderen Sprengmechanismus hatte. Es handelte sich tatsächlich um eine ganz andere Technologie. Aus allen amerikanischen Unterlagen geht aber eindeutig hervor, dass ausschließlich nur in eine Richtung geforscht wurde.
Leider ist Ihr letzter Absatz polemisch. Es gibt in der Tat über die Toten und Verletzten bei dem Versuch sehr viele Aufzeichnungen, insbesondere von Angehörigen der SS. Wie die Versuchsanordnung war, kann ich von hier aus nicht wiedergeben, dazu müsste ich in meine Unterlagen Ein sicht nehmen.

Die Verantwortlichen

für atomare Verseuchung von Mensch und Umwelt sind also ganz klar zu benennen; es sind diejenigen, die "die Weltgemeinschaft" jetzt gegen den Iran aufhussen.
Der Hauptfeind war und ist die USA.

Gast: Pensador
21.02.2012 18:33
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Robert J. Oppenheimer

Die Emigration des Vaters von Robert J. Oppenheimer hatte mit der NS-Verfolgung nichts zu tun, sondern er wanderte so wie Millionen andere auch im 19. Jh. in die Staaten aus.
Sein Sohn Robert Oppenheimer, war geborener Amerikaner, den es sehr belastete, dass er der "Vater" der Atombombe sei. Er weigerte sich standhaft, an der Konstruktion der Wasserstoffbombe zu arbeiten, obwohl man ihn unter Druck setzte und ihm vorhielt, die Russen seien auf diesem Gebiet schon sehr weit. Dazu gab es eine interessante Doku, ich glaube auf Phoenix.

Gast: Pensador
21.02.2012 18:21
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Das ist nicht die Bombe "Little Boy"!

Das ist nicht "Little Boy", die Plutonium-Bombe,
sondern "Fat Man", die Uran-Bombe!
Die Nagasaki-Bombe war kleiner (drum hiess sie so) und hatte eine schmälere und längliche Form, eher wie eine konventionelle Fliegerbombe.
Beide Bomben kann man in einem Museum
in Los Alamos in New Mexico als 1:1 Replicas sehen.

Re: Das ist nicht die Bombe "Little Boy"!

Die Nagasakibombe war der Fat Man, und grösser, hatte jedoch weniger Tote zur Folge, da sie tiefer gezündet wurde.

Gast: Pensador
21.02.2012 18:03
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Die "Weltgemeinschaft"

"Die Weltgemeinschaft" war schon in der Zwischenkriegszeit eine nebulose, moralisierende politische Clique, die massgeblich zum Aufstieg des NS-Regimes beitrug.

...

alles menschlich...

Am 13. Februar 160, führt man in Algerien den ersten von insgesamt 210 Atomwaffentests durch.

Was soll ich dazu noch sagen?^^

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