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"Super Tuesday": Obama darf sich freuen

07.03.2012 | 08:56 |   (DiePresse.com)

Im US-Wahlkampf gibt es ein Kopf-an-Kopf-Rennen: Der Republikaner Romney konnte bei den Vorwahlen in sechs Bundesstaaten punkten, Rick Santorum holte drei Siege. Präsident Obama könnte der lachende Dritte sein.

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Alle vier republikanischen Präsidentschaftskandidaten haben darauf hingearbeitet: auf den „Super Tuesday". In der Nacht auf Mittwoch war es dann soweit: in zehn US-Bundesstaaten fanden Vorwahlen statt. In der Vergangenheit entschied sich an diesem Tag häufig, wer zum Herausforderer des amtierenden Präsidenten Barack Obama nominiert wird. Diesmal jedoch dürfte sich der Wahlkampf länger hinziehen, denn es gab noch nie so viele Sieger, wie an diesem Abend.

„Ich bin bereit, unser Land zum Wohlstand zu führen", rief der Favorit im Rennen, Mitt Romney, seinen Fans seinen Anhängern in Boston zu. In Georgia rührte Newt Gingrich die Werbetrommel für sich: „Wir werden die Nominierung gewinnen". Auch Rick Santorum, der schärfste Rivale von Romney gab sich hochzufrieden: „Wir haben im Westen gewonnen, im Mittelwesten und im Süden, und wir sind bereit, überall in diesem Land zu gewinnen", sagte er in Ohio.

Der lachende Dritte könnte dennoch Obama sein, denn die Republikaner sind tief gespalten. Immerhin konnte Romney seinen schärfsten Konkurrenten nicht eindeutig abhängen. Kurzum: Der Wahlkampf ist so offen wie nie. Der Multimillionär Romney gewann in Alaska, Virginia, Vermont und Idaho sowie in seinem Heimatstaat Massachusetts. Der erzkonservative Ex-Senator Santorum konnte dagegen in Tennessee, North Dakota und Oklahoma punkten. Der Ex-Parlamentspräsident Gingrich holte die meisten Stimmen in seinem Heimatsstaat Georgia.

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Ohio, der "Swing State"

Am spannendsten war die Stimmenauszählung in Ohio. Hier leben viele Swing Wähler, Unentschlossene, die bei der Wahl im November entscheidend seien werden. Zudem hat Ohio symbolischen Charakter: Noch nie wurde ein Republikaner zum ersten Mann im Staat gekürt, wenn er nicht zuvor die Vorwahl in Ohio gewonnen hat. Romney und Santorum hatten sich in Ohio ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert. Nach Auszählung von mehr als 99 Prozent der Stimmen kam Romney auf 38 Prozent der Stimmen, Santorum auf 37 Prozent.

Trotz des hauchdünnen Sieges des Mormonen, ist es noch ein langer Weg bis zum Parteitag im August. Die nächsten Vorwahlen finden in Alabama, Mississippi und Kansas statt - konservative Staaten, in denen sich sowohl Santorum als auch Gingrich Sieges- und damit Aufholchancen ausrechnen.

Insgesamt sind 1144 Delegierte nötig, um zum Obama-Herausforderer gewählt zu werden. Der Punktestand sieht nach einer Zwischenrechnung der „Washington Post" vom Dienstagabend derzeit so aus: Romney führt mit 386 Delegiertenstimmen vor Santorum (156), Gingrich (85) und Paul (40).

Obamas Team schießt sich auf Romney ein

Auch wenn derzeit noch nichts entscheiden ist, hat sich das Lager von Obama längst auf Romney eingeschossen: In einem Memo, das der „Washington Post" vorliegt, zerpflückte dessen Vize-Kampagnenchefin Stephanie Cutter Romneys Karriere als Gouverneur von Massachusetts und als Gründer des Finanzinvestors Bain Capital. Romney habe „Millionen verdient, indem er Fabriken dichtmachte, Arbeiter entließ und deren Jobs nach Übersee verfrachtete", schrieb Cutter. „Als Gouverneur machte Romney mehr Schulden, obwohl er die Steuern für Mittelschicht-Familien und Unternehmen erhöhte".

Als eigentlicher Sieger des „Super Tuesday" - den Romney mit sechs Bundesstaaten vor Santorum mit drei und Gingrich mit einen für sich entscheiden konnte - dürfte der Sieger des Abends daher dennoch Obama heißen. Denn je mehr sich die Republikaner untereinander bekriegen, desto besser scheinen die Werte des Demokraten zu sein. So scheint auch die offensichtliche Vorfreude des US-Präsidenten erklärbar zu sein, der am Dienstag in Richtung Romney verschmitzt meinte: „Viel Glück heute Abend!".

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(Ag./hell)

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27 Kommentare
 
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"Liebe" Finanzhaie

würdet ihr bitte aufhören die Welt kaputt zu machen?!

Habe ich da ein "nicht freiwillig" gehört?

Paul, Paul, Paul!

Gast: Gruftmaus
07.03.2012 23:35
1 4

Keiner liebt...

Oh doch...ICH liebe ihn, nur weis er nichts von seinem Glück.
Ich könnte ihn knuddeln und....naja...das sprengt den Rahmen.
Romney,Romney,Romney !!

Gast: gut informiert
07.03.2012 23:27
0 1

Irrtum: den die Medien nicht lieben

er gefaellt den Medien genauso wenig wie Putin. Er huldigt wahrscheinlich nich genug denen, den in der ganzen Welt die Medien gehoeren und die damit alles kontrollieren wollen

0 0

Re: Irrtum: den die Medien nicht lieben

Haha, ausgerechnet Romney, der war gut!

Gast: Peter M.
07.03.2012 21:14
1 1

Diese Schuldenheinis....

...können nur Banken retten. Für den "Demos", also den Bürger, bleibt nur sowas:

http://www.eilpost.org/usa-extreme-armut-seit-1996-mehr-als-verdoppelt/

Bis auf Ron Paul sind die alle für die Tonne!!!

Gast: HB4242
07.03.2012 18:25
2 1

"Super Tuesday": ???

Ich meine, das amerikanische Medientheater um die Vorwahlen interessiert die meisten Europäer genauso viel, als wenn in China ein Sack Reis umfällt.

Am Ende wird der US Präsident ohnehin von der Finanzelite bestimmt. (und die US Bürger dürfen halt noch ein "Kreuzerl" auf dem Stimmzetteln abgeben)

Gast: Gaspr0m
07.03.2012 18:19
1 1

Wen interessieren diese Muppets der Plutokraten?

Wahlspenden verraten die wirklichen Richtungsanzeiger!

http://hinter-der-fichte.blogspot.com/2012/03/deutschland-kolonie-verfolgt-sogar-das.html

2 0

Kopf an Kopf?

Romney - 415 Stimmen
Santorum - 176 Stimmen

Gast: Pomodorina
07.03.2012 16:12
2 1

...

Wieder einer dieser Sätze, die die Presse als "Qualitätszeitung" disqualifizieren...
"In der Vergangenheit entschied sich an diesem Tag häufig, wer zum Herausforderer des amtierenden Präsidenten Barack Obama nominiert wird."

Re: ...

Dann lesen sies halt nicht. Und ersparen Sie uns die langweiligen Kommentare. Lesens lieber wieder Krone oder Heute, wenns echten Qualitätsjournalismus haben wollen.

Antworten Gast: haaaaaaaaaaa
07.03.2012 20:07
0 0

Re: ...

bei dir ist nomen omen :-)

Eh alles von den Bilderber gesteuert

Und beide von diesen finanziert- ist aber nicht leicht zu begreifen für die Leser dieses Mediums.

Re: Eh alles von den Bilderber gesteuert

Und der Erz-Kathole Santorum wird vom Vatican-Konzern bezahlt!

Antworten Antworten Gast: ver schwör dir
07.03.2012 20:07
1 0

Re: Re: Eh alles von den Bilderber gesteuert

ma san de liab, de verschwörungstheoretiker

Re: Re: Re: Eh alles von den Bilderber gesteuert

Ist der Santorum

Kathole oder doch?

Woher hat er das Geld für seinen Wahlkampf?

JFK war auch Kathole und liebte die Frauen und brachte diesen Planeten an den Rande eines Atomkrieges!

Re: Eh alles von den Bilderber gesteuert

Sorry-Bilderberger!!

ES IST NICHT ZU GLAUBEN

Berken die Leute nicht, dass es völlig egal ist, wer dort den Oberkasperl macht?
Di einzigen die die Geschicke des Landes und mitlerweile auch der ganzen Welt lenken ist die FED. Bei Interesse nachlesen welches Gremium dahinter steckt.

Re: ES IST NICHT ZU GLAUBEN

Nein das merken die AMIS nicht,und die meisten von uns NICHT................

Warum die Wahlgroteske...

...dieser Randfiguren des amerikanischen Politstadls Relevanz für Österreich haben sollen und von den Medien zum Ereignis "gehypt" werden, bleibt unergründlich.

Gast: Norbiiii
07.03.2012 11:46
7 0

Naja vielleicht ist das ganze Kasperltheater so teuer, dass es ein wenig die Wirtschaft ankurbelt.

Eine Ernst zu nehmende Chance auf das Amt hatte schließlich nie einer der Kandidaten. "Thank Goodness" muss man sagen.

Am besten wäre Ron Paul

dann wäre es endlich vorbei mit der expansiven Geldpolitik die zwangsläufig zu Finanzmarktblasen führt für die dann wieder die Steuerzahler gerade stehen müssen.

Antworten Gast: rprp
07.03.2012 20:05
0 1

Re: Am besten wäre Ron Paul

ach, was solls, die masse der amis kapiert es nie...

Gast: fugazi
07.03.2012 10:53
3 0

...

also romneys "burka" ist ja unglaublich, noch unglaublicher ist jedoch dass so viele auf den typen reinfallen..

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Run Mitt Run

Auch wenn sich Obama die Hände darüber reibt, dass die Republikaner noch keinen Kandidaten haben - man erinnere sich. Bei den Vorwahlen der Demokraten gab es auch ein Match zwischen Clinton und Obama - wichtig war einfach die mediale Präsenz - und die liegt nun bei den Republikanern!

Run Mitt Run!

Antworten Gast: sa
07.03.2012 09:58
9 5

Re: Run Mitt Run

Na hoffentlich wird Mitt Romney nicht nächster US-Präsident, sondern wieder Obama! Es gäbe nichts schlimmeres. Jemand der nur die Reichen und Industriellen unterstützt und sich immer besser darstellt als der normale US Bürger ist kein geeigneter US Präsidentschaftskandidat!

Antworten Antworten Gast: europäerAT
07.03.2012 20:05
0 0

Re: Re: Run Mitt Run

wiseo? es wäre doch gut für uns europäer! wir stünden dann im besseren licht - das bedeutet geschäft!

 
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