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US-Vorwahlen: Santorum feiert Doppelsieg

14.03.2012 | 10:26 |   (DiePresse.com)

Im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur gewinnt der Republikaner in Mississippi und Alabama. Favorit Romney siegt in Hawaii.

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Der frühere US-Senator Rick Santorum hat die Vorwahlen der US-Republikaner im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur US-Medienberichten zufolge in den beiden südlichen US-Staaten Mississippi und Alabama knapp gewonnen. Nach Auszählung von rund 96 Prozent der Stimmen kam der tiefreligiöse Politiker am Dienstag in Mississippi auf 33 Prozent der Stimmen, wie die Sender Fox und CNN berichteten. In Alabama erzielte er demnach 35 Prozent.

Auf Platz zwei folgte in Mississippi dicht gefolgt der Ex-Chef des US-Repräsentantenhauses, Newt Gingrich, mit 32 Prozent. Auf Platz drei landete der moderate Bewerber Mitt Romney mit 30 Prozent. Auch in Alabama lagen Gingrich mit 30 Prozent und Romney mit 28 Prozent auf den Plätzen zwei und drei.

Romney siegt in Hawaii

Die Vorwahlen im Bundesstaat Hawaii hat unterdessen Romney gewonnen. Nach Auszählung von 99 Prozent der Stimmen konnte er sich 45 Prozent der Stimmen sichern.

Romney hatte gehofft, bei der Wahl in Mississippi und Alabama beweisen zu können, auch in konservativen Staaten gewinnen zu können. Mit Santorums Sieg wächst zugleich der Druck auf Gingrich zu beweisen, dass er ultrkonservative Wähler hinter sich versammeln kann. Santorum und Gingrich inszenieren sich beide als Verteidiger ultrakonservativer Werte und kündigten einen harten Kampf an.

Mit den Vorwahlen soll der Herausforderer der Republikaner für Amtsinhaber Barack Obama bei der Präsidentschaftswahl am 6. November bestimmt werden.

Rick Santorum: Der Streiter für christliche Werte gibt auf

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(Ag.)

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20 Kommentare
Gast: mittnewtpaulrick
15.03.2012 08:10
0 0

Verzerrung

Durch die unterschiedliche und unfaire Zuteilung der Delegierten, einmal bekommt der Gewinner -egal mit wie wenig Vorsprung er gewonnen hat- alle Deligiertenstimmen, ein andermal werden diese proportional aufgeteilt. Insgesamt scheint Romney bisher davon profitiert zu haben.

mal abwarten bis zum republikanischen kongress

die delegierten haben naemlich keine wahl"pflicht" fuer "ihren" kandidaten zu stimmen! ;-))) und aufstellen lassen als delegierter kann sich jeder, auch der, der eigentlich vorhat fuer jemand anderen abzustimmen beim republikanischen parteitag im august

ach wie gut dass niemand weiss, dass ich rumpelstilzchen heiss ...

Gast: Rapunzel
14.03.2012 21:13
1 2

Th. Vieregge..

..ist lächerlich Newt G. als Schlüsselfigur zu vermarkten RP aber vollends ausblenden?! DÜmmer gehts nicht mehr!

http://www.youtube.com/watch?v=qOJEUYFRY5Y&feature=related

Re: Th. Vieregge..

die zahlen sprechen aber wohl klar gegen ron paul und für newt gingrich.

gewonnene staaten:
gingrich:1
paul:0

erhaltene delegierte:
gingrich:134
paul:25

erhaltene stimmen:
gingrich:2.101.951
paul:949.207

fakt ist gingrich hat mehr als 5 mal soviele delegierte und mehr als doppelt soviele stimmen wie paul erhalten

Ron Pauls erfolg war bis jetzt wohl eher mehr als bescheiden, daran ändern auch die zig verschwöhrungstheroien nichts

Antworten Antworten Gast: Dudeldidu
19.03.2012 13:47
0 0

Re: Re: Th. Vieregge..

JAJA die Delegierten

"CNN admits RP is in 2nd place for the DelegateRace"

Immer diese bösen Verschwörungstheorien! lol

http://www.youtube.com/watch?v=qBnzllgsdUU

Gast: Sponring A.
14.03.2012 15:00
1 1

Alles ist möglich, auch Santorum

In den durchaus beeindruckenden Siegen eines anfänglichen Außenseiters und klar deklarierten Rechtsaußen kann ich durchaus einen, wenn auch nicht beruhigenden Trend erkennen. Romney ist zweifellos schwer angeschlagen. Den Rechten nimmt ihm keiner wirklich ab, scheint momentan aber gefragter zu sein. Dann werden die Republikaner wohl eher die klare Abgrenzung zu Obama wählen, auch wenn das ein Extrem bedeutet. Ausschließen kann man das nicht.

Gast: USfriend
14.03.2012 14:48
3 1

Zu unterschätzen wäre ein Fehler!

Man sollte die US-Amerikaner nicht aus der europäischen Sicht beurteilen. Nicht wenige meiner Freunde dort halten Santorum für einen ernst zu nehmenden Kandidaten. Auch im Hinblick auf bei uns als sehr "rechts" bezeichnete Standpunkte haben Millionen Amerikaner keinerlei Berührungsängste. Obama hat riesige Erwartungen geschürt und keine erfüllen können. Das war z.T. auch Schuld der Republikaner, wird von den Amerikanern aber als Schwäche des Präsidenten ausgelegt. Die Patriotismusflagge kann Obama kaum noch schwenken, Santorum tut es unentwegt und das hat auch schon in der Vergangenheit Wahlkämpfe entschieden.

Antworten Gast: Bold
14.03.2012 15:59
0 3

Re: Zu unterschätzen wäre ein Fehler!

Ein Großteil der Demokraten bereut mittlerweile, dass sie 2008 auf Obama umgeschwenkt sind und fragt sich W.W.H.H.D. (What Would Hillary Have Done). Sicher hätte sie nicht ihre Zeit damit verschwendet, endlos nach Kompromissen mit dem sich immer weiter radikalisierenden politischen Gegner zu suchen.

Gast: uijäh
14.03.2012 11:10
0 0

Wenn sich die Reps "Siege" Romneys leisten können,

die nur deshalb zustandekommen, weil auf der konservativen Seite Gingrich und Santorum antreten und sich so die konservativen Stimmen auf die beiden verteilen, dann ist ihnen nicht zu helfen.

Antworten Gast: Bold
14.03.2012 12:44
1 3

Re: Wenn sich die Reps "Siege" Romneys leisten können,

Romney ist der einzige Kandidat mit einer realistischen Chance, Obama schlagen zu können.

Gingrich ist gemessen an den Approval/Disapproval Ratings der meistgehasste Politiker des Landes.

Und den Hinterwäldler, der ständig von seinem imaginären Freund schwafelt anstatt sich den echten Themen (Wirtschaft, Finanzen, Arbeitsmarkt) zu widmen, werden unabhängige und moderate Wähler genauso verschmähen.

Antworten Gast: Bold
14.03.2012 12:44
1 3

Re: Wenn sich die Reps "Siege" Romneys leisten können,

Romney ist der einzige Kandidat mit einer realistischen Chance, Obama schlagen zu können.

Gingrich ist gemessen an den Approval/Disapproval Ratings der meistgehasste Politiker des Landes.

Und den Hinterwäldler, der ständig von seinem imaginären Freund schwafelt anstatt sich den echten Themen (Wirtschaft, Finanzen, Arbeitsmarkt) zu widmen, werden unabhängige und moderate Wähler genauso verschmähen.

Gast: FDR
14.03.2012 10:43
6 2

Sanscrotum ...

... der männliche Sarah Palin

Ob der Santorum das alles wirklich glaubt, was er da vertritt?

Ich wage es zu bezweifeln. Die haben dort offenbar genau so ein Problem mit der Kompetenz von Politikern wie wir....

Re: Ob der Santorum das alles wirklich glaubt, was er da vertritt?

dazu eine buchempfehlung eva c. schweitzer : tea party: die weiße wut: was amerikas neue rechte so gefährlich macht. kurzweilig, informativ und gut recherchiert.

Re: Ob der Santorum das alles wirklich glaubt, was er da vertritt?

Bedient werden durch solche Kandidaten auf republikanischer Seite ausschließlich die Hardliner auf dem allerrechtesten Rand! Anderen hngegen graut schon jetzt vor einem Präsidenten a la Santorum; sogar in den eigenen Parteireihen...

Der Rest der US-Bevölkerung wird sich wohl hinter Obama scharen; wie unzufrieden sie auch immer mit dessen bisherigen Regierungsleistungen und Ergebnsisen sie auch sein mögen. Aber alles noch besser als ein von Santorum angestrebter "Gottesstaat", in dem etwa Juden und Moslems einen äußerst schweren Stand hätten.

### der Vatikan kündigt Eingreifen des Papstes in den US-Wahlkampf an: wie schon voriges Jahr in Spanien soll eine Open-Air Messe den Sieg des „Mannes mit der richtigen Überzeugung“ bringen ###


Re: ### der Vatikan kündigt Eingreifen des Papstes in den US-Wahlkampf an: wie schon voriges Jahr in Spanien soll eine Open-Air Messe den Sieg des „Mannes mit der richtigen Überzeugung“ bringen ###

Wow, hab gar nicht gewusst, dass es so viele Papstfans gibt!

Re: ### der Vatikan kündigt Eingreifen des Papstes in den US-Wahlkampf an: wie schon voriges Jahr in Spanien soll eine Open-Air Messe den Sieg des „Mannes mit der richtigen Überzeugung“ bringen ###

Meinen Sie das wirklich ernst? Bzw., auf welchen Quellen stützt sich diese "Eilmeldung" eigentlich? Nähere Informationen wären jedenfalls nütztlich...

Antworten Antworten Gast: pseudotembo
14.03.2012 13:01
1 0

Re: Re: ### der Vatikan kündigt Eingreifen des Papstes in den US-Wahlkampf an: wie schon voriges Jahr in Spanien soll eine Open-Air Messe den Sieg des „Mannes mit der richtigen Überzeugung“ bringen ###

Nein, das meint er nicht ernst, sondern er hält es für irgend so etwas wie Satire. Deutlicher wird das bei der "Eilmeldung" vom 11.3., 12:03 auf http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/739245/Santorum-gewinnt-in-Kansas-Romney-in-Wyoming?_vl_backlink=/home/politik/aussenpolitik/725815/index.do&direct=725815.

Re: Re: Re: ### der Vatikan kündigt Eingreifen des Papstes in den US-Wahlkampf an: wie schon voriges Jahr in Spanien soll eine Open-Air Messe den Sieg des „Mannes mit der richtigen Überzeugung“ bringen ###

Pseudotembo! Danke, jetzt habe ich es kapiert und akzeptiert! Anderseits wiederum: Wir leben heute in einer Zeit, in der die Satire von heute die Realität von morgen werden kann. Bzw. dies auch schon oft so gewesen ist...