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Santorum schlägt Romney bei Vorwahlen in Louisiana klar

25.03.2012 | 18:38 |   (Die Presse)

Noch kann der erzkonservative Republikaner den Favoriten für die Präsidentenwahl Romney nicht einholen.

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Washington/New orleans/Ag. Die Dramatik bei den US-Republikanern im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur hält an: Nach dem haushohen Sieg des erzkonservativen Rick Santorum im US-Südstaat Louisiana am Samstag bleibt es im Vorwahlkampf spannend. Nur wenige Tage zuvor hat sein in Führung liegender Hauptwidersacher Mitt Romney in Illinois abgeräumt. In Louisiana dagegen kam Santorum nach Auszählung von fast 60 Prozent der Stimmen auf 49 Prozent, Romney nur auf 26 Prozent.

Experten haben einem Sieg Santorums in Louisiana allerdings von vornherein nur geringe Bedeutung beigemessen. Der ehemalige Gouverneur von Massachusetts, Romney, hat mittlerweile mehr als doppelt so viele Delegiertenstimmen für den Nominierungsparteitag Ende August gesammelt wie Santorum. Zudem ging es in Louisiana nur um weitere 20 Delegierte, die dem Wahlergebnis entsprechend auf die Kandidaten verteilt wurden.

 

Entscheidung frühestens im Juni

Santorum kann Romney zwar nur noch schwer einholen, er will aber seine Chance weiterhin nutzen. Beobachter erwarten eine endgültige Entscheidung über den Gegner von Barack Obama frühestens im Juni. Romney liegt mit 529 Stimmen derzeit klar vor Santorum mit 249 Stimmen, ist aber immer noch weit von den 1144 Stimmen entfernt, die er für die Nominierung benötigt. Die beiden anderen Mitbewerber Newt Gingrich und Ron Paul liegen weit abgeschlagen. Anfang April finden Vorwahlen in Wisconsin, Maryland und Washington DC statt. Santorum konnte bisher elf Wahlsiege für sich verbuchen, bei Romney waren es 21.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 26.03.2012)

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1 Kommentare
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Die Republikaner...

... betreiben Selbstzerfleischung. Den einzigen halbwegs wählbaren Kandidaten Romney wollen sie nicht. Mit Flaschen wie Santorum und Gingrich haben sie keine Chancen. Schicksal!