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Deutschland: Präsident Gauck "bewundert Polen"

26.03.2012 | 10:03 |   (DiePresse.com)

Der Bundespräsident spricht sich für ein Europa mit Platz für Freiheit, Sicherheit, Recht und Wohlstand aus. Heute trifft er auf seinen polnischen Amtskollegen Bronislaw Komorowski in Warschau.

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Der neue deutsche Bundespräsident Joachim Gauck hat vor seiner ersten Auslandsreise, die nach Polen führt, seine Bewunderung für den Freiheitswillen der Polen bekundet. Am Montagabend wurde Gauck zu einem ersten Treffen mit seinem polnischen Amtskollegen Bronislaw Komorowski in Warschau erwartet.

Der linksliberalen Zeitung "Gazeta Wyborcza" (Montagausgabe) sagte er: "Ich bewundere die Entschlossenheit und den Mut, mit dem die Menschen in Danzig, Nowa Huta und im ganzen Land für Freiheit und Bürgerrechte kämpften. Die friedliche Revolution in der DDR hatte Erfolg, weil die polnischen Nachbarn schon gezeigt hatten, dass sich Freiheit erkämpfen lässt."

Auch wenn es noch immer kontroverse Fragen zwischen Polen und Deutschland oder unterschiedliche Meinungen in der EU gebe, herrsche heute im deutsch-polnischen Verhältnis gegenseitige Wertschätzung, betonte Gauck. "Die Ressentiments der Vergangenheit treten immer mehr in den Schatten."

Mit Blick auf die politische Entwicklung in den osteuropäischen Staaten, vor allem in Weißrussland, betonte Gauck, nach dem Ende der Teilung Europas müsse auf dem gesamten Kontinent Platz für Freiheit, Sicherheit, Recht und Wohlstand geschaffen werden. "Daran wollen wir auch im Rahmen der Ostpartnerschaft der EU arbeiten", sagte er.

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(Ag./Red.)

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18 Kommentare
Gast: Krefeld
26.03.2012 15:21
1 1

Keine Bewunderung

Polen will ein Atomkraftwerk bauen. Das hört die Bewunderung für mich auf.

Antworten Gast: Der Bremer
28.03.2012 19:52
1 1

Re: Keine Bewunderung; warum nicht?

Wenn Sie so argumentieren wollen, dann schauen Sie doch mal zu unseren lieben Nachbarn in westlicher Richtung. Richtig, ich meine damit die lieben Franzosen. Überlegen Sie mal, wie viele Atomkraftwerke im Nordosten stehen. Ich möchte nicht wissen, wie viele von den Dingern alleine in Elsaß-Lothringen stehen.

Ich denke, dass wir nicht nur gute Beziehungen zu Polen, sondern auch zu allen anderen osteuropäischen Staaten aufbauen sollten, damit wir ein geopolitisches Gegengewicht zu Frankreich haben. Denn lieber habe ist mir die Gewissheit, dass diese Staaten (Polen, Estland, Lettland, Litauen, Tschechien, Slowakei, Bulgarien, Rumänien, Slowenien, Kroatien) uns eher positiv als negativ gegenüberstehen. Das könnte für die Zukunft sicher noch sehr nützlich sein. Die lieben Franzosen meinen nämlich heute noch gerne die politische Karte gegen uns ausspielen zu müssen und vergessen dabei, dass wir die größere Wirtschaftsmacht sind. Aber davon lassen sie sich bis jetzt noch nicht abschrecken.

Gute Beziehungen pflegen wir bereits zu Russland. Und diese werden stetig vertieft.

Und Österreich ist in meinen Augen sowieso unser treuester und verlässlichster Verbündete in Europa.

Gast: Laberlaber
26.03.2012 15:05
0 0

Gauck muss Polen nicht die "Freiheit" erklären!!

bei solchen Nachbarn hat Polen ganz allein eine Überlebensstrategie entwickelt und schon >Vor Gauck< gewusst, dass Freiheit der beste Schutz für seine Souveränität ist.
Die Polen müssen sich deswegen nicht Gaucks alte Schallplatten anhören.

Gast: Bonn
26.03.2012 12:59
4 1

Vergangenheit

Da kann ich Gauck nicht zustimmen. Polen weigert sich die Vergangenheit aufzuarbeiten. Wir wären in Europa schon viel weiter.

Antworten Gast: Johann S
26.03.2012 13:09
1 1

Re: Vergangenheit

in welcher Form?

Antworten Antworten Gast: drozd
26.03.2012 14:43
0 0

Re: Re: Vergangenheit

Was für 'ne Vergangenheit ? Den Überfall auf Gleiwitz ??

Antworten Antworten Gast: Bon
26.03.2012 14:28
0 0

Re: Re: Vergangenheit

Vorurteile gegenüber anderen Staaten würden reduziert werden. Die Inhalte der Diskusionen würden andere werden. Frau Steinbach Argumente würden dann ernsthaft diskutiert. Die polnische Seite hatte kein ernsthaftes Interesse an eine ordentliche Diskussion.

Antworten Antworten Antworten Gast: Johann S
26.03.2012 14:56
0 0

Re: Re: Re: Vergangenheit

Verstehe was Sie meinen.
Danke

Antworten Antworten Antworten Gast: drozd
26.03.2012 14:46
0 1

Re: Re: Re: Vergangenheit

Mich wundert das ehrlich gesagt garnicht, wenn man die 4 Mil. Toten auf der polnischen Seite bedenkt !

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Bonn
26.03.2012 15:17
0 1

Re: Re: Re: Re: Vergangenheit

Ich denke an die vielen Opfer nach dem ersten Weltkrieg. Deutsche, Russen und Ukrainer zahlten einen hohen Bluttzoll in den Auseinandersetzungen. Polen hat mit mälitärischer Gewalt seine Macht durchgesetzt.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: larisigor
27.03.2012 09:32
0 0

Re: Re: Re: Re: Re: Vergangenheit

ja, ja. nach 300 jahre besetzung und ausbeutung durch die verschiedene "mächte" hätte Polen warten sollen bis die anderen wieder die "freiheit die sie meinten" polinischem Staat wieder aufzwingen.

Gast: larisigor
26.03.2012 10:46
3 2

bravo

bravo Präsident Gauck! Solche Worte - ich bin ueberzeugt sie sind ehrlich - brauchen wir heute in der Vereinigten Europa. Nochmals BRAVO!!!

Gauck

wird ebenſo enttäuſchen wie die unzähligen (un)deutſchen Bundesoberhäupter vor ihme.

Antworten Gast: Rubin
28.03.2012 17:11
0 0

Re: Gauck

Sie sollten sich den Ausdruck "undeutsch" lieber verkneifen. Herr Gauck ist seriös genug, so dass er seiner neuen Aufgabe in vollem Umfang gerecht wird. Ihre hohlen rechten Frasen sollten Sie sich lieber für sich behalten.

Antworten Gast: Johann S
26.03.2012 13:07
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Re: Gauck

Sie enttäuschen mich,mit Ihrem Tastaturlayout.
Welche undeutschen?

Re: Gauck

Sorry habe mich vertan, sollte pro sein.
Sie haben vollkommen RECHT

Antworten Gast: Für klare Worte
26.03.2012 11:22
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Re: Gauck

Warum?

Re: Re: Gauck

Weil der werte Herr nicht gegen das vereinte Gutmenſchentum der BRD wird beſtehen können.