Falkland-Krieg: Der Kampf um „ein paar eisige Felsen“

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Eine verschlafene kleine Inselgruppe vor Südamerika rückte vor 30 Jahren in den Mittelpunkt der Weltöffentlichkeit. Mit der Besetzung der Falkland-Inseln begann am 2. April 1982 ein Krieg, der fast 900 Menschen das Leben kosten sollte.

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18 Kommentare
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es geht wieder einmal um öl

daher wird es krieg geben!

so sind die menschen!

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Es ist an der Zeit...

Falkland gehört einfach zu Argentinien! Die Englander sollten langsam das Feld raeumen.

Antworten Gast: stevebz
15.04.2012 16:49
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Re: Es ist an der Zeit...

Die Falklandinseln waren nie teil des argentinischen Staatsgebietes. Der Wille der Bewohner der Falklandinseln ist für die Staatszugehörigkeit ausschlaggebend. Dass argentinische Politiker, die ihre Fehlleistungen verschleiern wollen, die Falklandfrage als Blitzableiter benutzen, um auf Stimmenfang zu gehen, sollte nicht Anlass sein, davon abzurücken, dass die Bewohner der Falklandsinseln selbst bestimmen dürfen, welchem Land sie angehören. Argentinien dürfte nicht deren erste Wahl sein.

Antworten Gast: beschwerer
02.04.2012 17:23
11 0

Re: Es ist an der Zeit...

das gebiet des heutigen Argentinien gehörte auch einmal Indianern. Wär Zeit, dass die spanischen, italienischen, kroatischen, deutschen etc. Migranten das Feld räumen...

Gast: Auf der Durchreise
02.04.2012 14:39
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zu Bild Nr.7

"...ein Flugzeug wird beschädigt, der Effekt ist aber insgesamt gering, ..."

Stimmt so nicht ganz. Mit der Operation Black Buck demonstrierten die Engländer, daß es theoretisch möglich wäre Argentinien von England aus anzugreifen. Für damalige Verhältnisse (militärische Operation inklusive Bombenabwurf) war der 13.000 km Flug einzigartig und überraschend.


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Re: zu Bild Nr.7

Das stimmt so nicht ganz.
Die Black Buck starteten von "Wideawake" auf der Insel Ascension im Atlantik und nichtvon Engalnd aus.

http://www.airpower.at/news02/0410_falklands/blackbuck_1.htm

mfg

das schlimme ist

das ich mich daran noch erinnern kann....meine güte...30 jahre...die zeit vergeht echt schnell !!!

Gast: Guest121
02.04.2012 14:10
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Das ist nicht die Kapitulationsurkunde (Bild11)

sondern der Telex an die britische Regierung.
Auf einer Kapitulationsurkunde sind unterschriften...

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Was Zählt!

was zählt ist aber doch im endeffekt das die bewohner britishe stattsbürger bleiben wollen und kein interesse haben argentinier zu werden. die regierung in argetienen steckt noch immer in einen wirtschaftlichen schlechten umfeld das sie sich wieder auf experimente einlassen.

Oh, aber hallo?

Wo ist denn mein Beitrag geblieben? Darf man nicht sagen, daß Obama England nicht mag?

Gast: keterum kenseo
01.04.2012 23:30
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Weltmachtkomplexe

sollten die Briten allmählich ablegen.

Das sehe ich nicht so

Was immer die Briten mit dem Besitz der Falklands für Hintergedanken hegen: 1982 versuchte sich die schwer angeschlagene argentinische Militärjunta mit einem außenpolitischen Abenteuer zu retten. Argentiniens Wirtschaft lag am Boden. Das Land war wegen krasser Mesnchenrechtsverletzungen international zum Paria geworden. Mit der Eroberung der Falklands bzw. der Malvinas, wie sie von Argentinien genannt werden, löste die Junta tatsächlich einen patriotischen Sturm aus.
Nachdem die Briten die Inseln zurückerobert hatten, dauerte es nur Monate und das Ende der Militärdiktatur war besiegelt.

Antworten Antworten Gast: Guckst du
02.04.2012 08:49
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Re: Das sehe ich nicht so

Das ist jüngste Geschichte, das wissen wir? Aufschlussreich wäre doch vielmehr, würden Sie sachlich fundiert erklären, w i e die Briten überhaupt in den "Besitz" der Malvinen gekommen sind. Bei einem Patienten ist es nämlich immer wichtig, dem Übel auf den Grund zu gehen, die Ursache zu finden...

Re: Re: Das sehe ich nicht so

Wäre an dieser Logik etwas dran, sollte sich Österreich ehebaldigst daran machen, Tschechien oder Kroatien zurückzuerobern: Beides war ganz eindeutig österreichisches Gebiet, weit eindeutiger, als die Falklands je argentinisches waren. Und die Meinung der Einwohner zählt ja offenbar nicht, denn sonst wäre die Zugehörigkeit der Falklands zu GB so klar und selbstverständlich, wie die Unabhängigkeit Tschechiens.

Re: Re: Das sehe ich nicht so

Die Briten haben die Insegruppe von den FRANZOSEN übernommen, daher auch der "spanische" Name (vom französischen "Malouins", was sich wiederum von der Stadt St. Malo ableitet, die dort im 18. Jhdt. eine Kolonie starten wollte.)

Weder Spanien, noch später Argentinien, und auch kein indigenes südamerikanisches Volk, waren jemals "im Besitz" dieser Inseln.

Dass die Falklands näher an Argentinien liegen als an Großbritannien ist kein Argument. Nimmt man nur die Entfernung als Kriterium, hätten ebensogut Frankreich, Belgien, die Niederlande, Deutschland, Spanien oder Portugal einen Besitzanspruch auf die britischen Inseln (oder umgekehrt...)

Wie wäre denn Argentinien in den Besitz der Inselgruppe gekommen?


Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Entwicklungsbeobachter
02.04.2012 19:12
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Re: Wie wäre denn Argentinien in den Besitz der Inselgruppe gekommen?

Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft: Die Falklandinseln waren einst im Besitz Spaniens, zugehörig zur damaligen spanischen Kolonie Argentinien. Spanien hat die Falklandinseln nie aufgegeben. Seither sind einige Jahrzehnte vergangen. Jahrzehnte sind jedoch in der Geschichte wie ein paar Minuten verglichen mit der uns geläufigen Tages-Uhrzeit. Aus diesem Grund versteht sich Argentinien seit seiner Selbstständigkeit von Spanien als Rechtsnachfolger, erhebt deshalb Anspruch auf die 395 km südöstlich vor seiner Küste liegende und 13.000 km von Großbritannien entfernte Inselgruppe.
Und: Einen Krieg gewinnen und ein Territorium zu besetzen, heißt noch lange nicht im Recht zu sein, wird oft aber auch noch nach Jahrhunderten (Europa), manchmal sogar nach Jahrtausenden (Israel) von der Geschichte korrigiert.
Dauerhaften Frieden wird es deshalb nur dann geben könne, wenn die Welt noch globalisierter, kleiner wird und die dementsprechenden Institutionen geschaffen werden, die ein friedliches Zusammenleben der Völker mit Konzentration auf Wirtschaft und Wohlstand ermöglichen und Kriege somit überflüssig machen.
Wir sind, trotz oder geradezu wegen all der Zwistigkeiten, auf einem guten Weg dahin. Die Globalisierung zwingt uns dazu. Und das ist gut so.

Re: Re: Das sehe ich nicht so

Guckst Du z.B. hier:

"The Official History of the Falklands Campaign: Vol 1: The Origins of the Falklands War." Lawrence Freedman, 2005, rev. 2007

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