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„Brasiliens Stimme“ hat Krebs besiegt

29.03.2012 | 18:13 |   (Die Presse)

Der ehemalige brasilianische Präsident Lula da Silva dankt für seine Genesung von jenem Krebsgeschwür, das Ende Oktober in seinem Kehlkopf diagnostiziert worden war und will wieder in der Politik mitmischen.

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Buenos Aires/Brasilia. „Ich habe heute die großartigste Nachricht bekommen, die ein Mensch empfangen kann“, sprach der Kahlkopf mit grauem Schnauzer in die Studiokamera. Mit belegter Stimme, aber auch mit strahlendem Blick verkündete Brasiliens Ex-Präsident Luiz Inácio „Lula“ da Silva seine vorläufige Heilung von jenem Krebsgeschwür, das Ende Oktober in seinem Kehlkopf diagnostiziert worden war. Um „Brasiliens Stimme“ nicht zu verlieren, verzichteten die Ärzte des syrisch-libanesischen Krankenhauses in São Paulo auf die Herausnahme des Kehlkopfs. Stattdessen verordneten sie dem Ex-Präsidenten mehrere extrem starke Zyklen Chemotherapie, gefolgt von 33 Runden Bestrahlung. Nun konnten die Mediziner keine Krebszellen mehr feststellen. Lulas Hals ist noch entzündet, Logopäden arbeiten an seiner Stimme.

Dank an „liebe Genossin Dilma“

In dem über alle TV-Kanäle verbreiteten Video bedankte sich Lula bei Gott, seiner Familie, seiner Ehefrau Marisa, dem Ärzteteam und dem ganzen brasilianischen Volk für dessen Solidarität. Besonders erwähnte er dabei seine Nachfolgerin Dilma Rouseff. „Mit ihrer Erfahrung, einen Krebs besiegt zu haben“, gehörte die „liebe Genossin“ zu jenen Menschen, die ihm „in den schlimmsten Momenten“ am meisten Kraft verliehen hätten. Rousseff hatte 2009 einen Lymphdrüsenkrebs niederringen können.

Lula will zwar seiner Gesundheit größere Priorität einräumen, kündigte aber gleichwohl an, in die Politik zurückzukehren.

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2 Kommentare
Gast: Pedro
30.03.2012 00:12
0 0

Deus ajuda quem cedo madruga =

= Gott dem beisteht, der früh aufsteht!

Antworten Gast: Franz aus Brasilien
02.04.2012 12:42
0 0

Re: Deus ajuda quem cedo madruga =

Ja aber nur Politiker sowie Lula und Dilma die auf staatsgelder ins syrisch-libanesischen Krankenhauses dürfen.

Millionen Brasilianer haben nicht einmal sauberes Trinkwasser, geschweige einen eintritt in ein ganz einfaches unsauberen Krankenhaus.

Das ist unsere Realität.