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Iran und Türkei im Zwist über den Syrien-Konflikt

30.03.2012 | 08:31 |   (DiePresse.com)

Teheran will Syrien weiter unterstützen. Es sei ein Bollwerk gegen Israel. Erdogan spricht Assad hingegen das Vertrauen ab. Assad sei Syriens Vergangenheit.

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Am zweiten Tag des Staatsbesuchs des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan in Teheran sind die Meinungsverschiedenheiten beider Länder in der Frage des Umgangs mit Syrien offen zutage getreten. Während Ayatollah Khamenei dem syrischen Regime die Unterstützung des Iran zusicherte, sagte Erdogan am Donnerstag, Assad könne nicht getraut werden. Der Iran werde Syrien verteidigen, weil Syrien die Widerstandsfront gegen Israel unterstütze. Der Iran sei streng gegen jede Einmischung von Außen in syrische Angelegenheiten sei, sagte Khamenei zu Erdogan. "Der Iran ist grundsätzlich gegen jegliche fremde Einmischung in Syrien, und besonders gegen jegliche Pläne der USA bezüglich Syrien", zitierte ihne die iranische Nachrichtenagentur Irna.

Stunden nach dem Treffen sagte der türkische Ministerpräsident dem iranischen Staatsfernsehen, Präsident Bashar al-Assad könne nicht vertraut werden. Er und seine Baath-Partei seien die Vergangenheit Syriens, nicht dessen Zukunft. Derart offene Meinungsunterschiede zwischen Ankara und Teheran sind selten. In den vergangenen Jahren haben beide Länder enge Wirtschaftsbeziehungen aufgebaut und selbst im Streit um das iranische Atomprogramm warb die Türkei international für einen diplomatischen Dialog und wandte sich gegen weitere Sanktionen.

(APA)

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1 Kommentare

Iran und Türkei im Zwist (???) über den Syrien-Konflikt

Teheran will Syrien weiter unterstützen. Die Mullahs haben nie ihren diesbezügliche Willen geheim gehalten.
Erdogan spricht Assad hingegen das Vertrauen ab. Assad sei Syriens Vergangenheit. Alles nur das gute Recht des Herrn Ministerprädenten.
Aber es ist schier unmöglich aus diesen verschiedenen Schuhen einen Zwist zu konstruieren. Das Ergebnis ist und bleibt und kann nur sein, wie hier, einen vorgeführten höchst spassigen Twist zur Belustigung der Leserschaft. Hat nichts, aber auch gar nichts, mit seriösem Journalismus gemein. Einen Blick in die Türkische Presse zeigt dies. Die frage ist was ist daran zwistig wenn die Mullahs und die Türkei ihre Handelsspanne um mehrfache steigern wollen? Ha? ein Zwist? Ich bitte Sie. Die antwort ist klar: Wir wollen Differenzen schürren, welche erst gar nicht existieren. Die Türken und die Türkei scheinen endlich zur Überzeugung gekommen sein und herausgefunden zu haben wohin sie gehören, wo ihre Ursprung ist und werden früher oder später dorthin finden. Man kann nur ihnen wünschen, sie würden früher dorthin finden.-