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Merkel sieht Verbotsverfahren gegen NPD skeptisch

31.03.2012 | 11:25 |   (DiePresse.com)

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht eine Verbindung zwischen der Neonazi-Terrorzelle NSU und der NPD nicht eindeutig bewiesen.

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Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sieht nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung ein neues Verbotsverfahren gegen die rechtsextreme NPD eher skeptisch. Das Blatt berief sich in seiner Samstagsausgabe auf Informationen über ein internes Treffen Merkels am Donnerstag mit Innenexperten der Unionsfraktion im Kanzleramt. Dabei habe die Kanzlerin gesagt, sie teile Bedenken des CSU-Innenpolitikers Hans-Peter Uhl, wonach eine Verbindung zwischen der Neonazi-Terrorzelle NSU und der NPD nicht eindeutig bewiesen werden könne.

Bereits zuvor hatte Merkel mit Blick auf ein neues NPD-Verbotsverfahren zur Vorsicht gemahnt. Ein erstes Verfahren war 2003 vor dem Bundesverfassungsgericht gescheitert, vor allem weil der Einfluss von V-Leuten des Verfassungsschutzes auf die rechtsextreme Partei nicht geklärt werden konnte. Die Innenminister von Bund und Ländern haben sich jedoch inzwischen darauf verständigt, bis Anfang April auf ihre V-Leute zumindest aus den Führungsgremien der NPD zu verzichten. Auch soll in den kommenden Monaten Material für ein neues Verbotsverfahren zusammengetragen werden.

Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Thomas Oppermann, kritisierte die Haltung Merkels scharf. "Es ist unerträglich, dass Kanzlerin Merkel sich vom Ziel eines NPD-Verbots verabschiedet", erklärte Oppermann in Berlin. Noch bevor die Innenminister mit ihrer Materialsammlung beginnen, verkünde Merkel, dass dies aussichtslos sei. Die Kanzlerin verbreite damit die Botschaft: "Es fehlt der politische Wille für ein NPD-Verbot." Dies sei "eine schlechte Nachricht für die wehrhafte Demokratie".

 

(APA)

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5 Kommentare
Gast: Gesichtschirurg
31.03.2012 17:37
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Die NPD ist ein nicht wegzudenkender Bestandteil...

...der demokratischen Gesellschaft. Rechtsnationalismus und Fremdenfeindlichkeit sind natürliche Bestandteile einer Gesellschaft. Besser man kann sie Wählen als dass man dafür in den Untergrund gehen muss.


Gast: „Vielleicht wird sich der Wohlstand wandeln, aber so, dass wir es nicht als Verzicht erleben werden.“ E. Merkel......SIE NICHT, IHR WIRD ES IMMER GUT GEHEN!
31.03.2012 17:00
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Merkel sieht Verbotsverfahren gegen NPD skeptisch???.....

....über Erika wird es einmal ein interessantes Buch geben!

"Die Innenminister von Bund und Ländern haben sich jedoch inzwischen darauf verständigt, bis Anfang April auf ihre V-Leute zumindest aus den Führungsgremien der NPD zu verzichten."

Voll demokratisch, wa?

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Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht eine Verbindung zwischen der Neonazi-Terrorzelle NSU und der NPD nicht eindeutig bewiesen.

scheinbar eine gescheite Frau, denn auch hier kann, wenn auch imens oft versucht und nie erreicht, kein wirklicher Zusammenhang hergestellt werden !

Man versucht seitens der linken Fraktionen nichts anderes als unliebsame Parteien welche sich demokratischer geben als sie selbst je sein wollen, verbieten zu wollen.

Solange wenigstens (noch) soetwas wie Demokratie in dieser Gemeinschaft bestehen darf, solange soll und darf man (ausgenommen Extremisten) keine Partei verbieten nur weil sie einem selbst Stimmen kostet !!!

Re: Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht eine Verbindung zwischen der Neonazi-Terrorzelle NSU und der NPD nicht eindeutig bewiesen.

Ist die NPD denn in Ihren Augen keine extremistische Partei?! Meines Wissens bestreiten sie ihre Verfassungsfeindlichkeit nichtmal selbst...

Im Fadenkreuz der Terroristen