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Bosnier in Wien: Gekommen, um zu bleiben

05.04.2012 | 18:27 |  von Köksal Baltaci (Die Presse)

Infolge des Bosnienkriegs (1992–1995) suchten laut UN-Flüchtlingshochkommissariat UNHCR 90.000 Menschen Zuflucht in Österreich. 60.000 von ihnen sind nie wieder zurückgekehrt und fanden hier eine zweite Heimat.

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Wien. Sarajewo begeht heute gleich zwei Jahrestage. Am 6. April gedenkt die bosnische Hauptstadt des 67. Jahrestages der Befreiung im Zweiten Weltkrieg. Am selben Tag begann 1992 die 1425-tägige Belagerung Sarajewos durch bosnisch-serbische Truppen. Der Krieg in Ex-Jugoslawien (1992–1995) trieb hunderttausende Menschen in die Flucht. Viele von ihnen suchten auch in Österreich Zuflucht. Die meisten kamen aus Bosnien-Herzegowina. Insgesamt wurden in Österreich laut UN-Flüchtlingshochkommissariat UNHCR etwa 90.000 Menschen aufgenommen. Rund 60.000 von ihnen fanden hier eine zweite Heimat.

Belagerung von Sarajevo: 1425 Tage des Horrors

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Ab 1992 wurden in Österreich im Rahmen der sogenannten „De-facto-Aktion“ Flüchtlinge aus Bosnien-Herzegowina betreut. Mit 47.000 Kriegsvertriebenen, die teils in Privatquartieren, teils in sogenannten Großquartieren untergebracht waren, erreichte die Aktion im Sommer 1993 ihren Höchststand. Die Initiative garantierte den Flüchtlingen kein dauerhaftes Bleiberecht; das Innenministerium gewährte in Absprache mit den Ländern lediglich ein vorläufiges Aufenthaltsrecht auf Zeit. Immer mehr Flüchtlinge konnten in der Folge eine Aufenthaltsbewilligung erhalten. Die Bosnien-de-facto-Aktion wurde im August 1998 – drei Jahre nach Kriegsende – offiziell beendet. In diesen sechs Jahren war es etwa 60.000 Menschen aus Bosnien-Herzegowina gelungen, sich auch in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Laut Innenministerium sind rund 11.000 zurückgekehrt, der Rest in andere Länder weitergezogen. Mittlerweile leben in Österreich 131.000 Personen aus Bosnien und Herzegowina.

 

Farbe bekennen in Österreich

Einer von ihnen ist Seco Music aus Srebrenica. Der 46-jährige Lkw-Fahrer flüchtete im August 1992 mit seiner Frau und seinen beiden Kindern nach Wien. „Ich war zwar jung und hätte kämpfen können, aber ich hatte zwei kleine Kinder. Mein Vater konnte mich schließlich davon überzeugen, meine Familie und mich in Sicherheit zu bringen“, sagt Music. „Im Rückblick die richtige Entscheidung. Aus meiner Verwandtschaft wurden mehr als 20 Leute ermordet, darunter auch mein Vater.“ In den Monaten nach Kriegsbeginn sei die Todesangst allgegenwärtig gewesen. „Ständig hörte man Schüsse und Bomben, ich sah die Angst in den Augen der Männer und Frauen, die nicht wussten, ob sie am nächsten Tag noch leben werden.“

Mittlerweile, 20 Jahre später, fühle er sich in Österreich wohler als in Bosnien. Obwohl er ursprünglich vorgehabt habe, nach dem Krieg zurückzukehren. „Aber irgendwann haben wir uns in Wien eingelebt“, so Music. „Außerdem leben kaum noch Freunde und Verwandte von uns in Bosnien, viele wurden getötet, andere sind ausgewandert. Und um die wirtschaftliche Situation dort ist es auch nicht gut bestellt.“

Bereits im Teenageralter war Elvira Ziga, als der Bosnienkrieg ausbrach. Die 36-jährige IT-Teamleiterin ist in Wien geboren und aufgewachsen, ihre Eltern sind Ende der 60er-Jahre als Gastarbeiter von Bosnien nach Österreich gekommen. „Ich erinnere mich, wie mein Vater die ganze Zeit die Nachrichten im Fernsehen und Radio verfolgte, als Sarajewo belagert worden ist“, erzählt Ziga. „Plötzlich ging es nur noch um den Krieg. In meinem Freundeskreis wurden wir schlagartig mit unserem kulturellen und religiösen Hintergrund konfrontiert. Wir mussten alle Farbe bekennen und sagen, wer und was wir sind. Bis dahin war das nie ein Thema.“

Das sei so weit gegangen, dass sich die Konflikte zwischen den einzelnen Gruppen aus dem ehemaligen Jugoslawien auch auf das Leben in Österreich übertragen hätten – Anfeindungen, Ausgrenzungen und Beschimpfungen inklusive. „Obwohl ich Wien nie als so spannungsgeladen empfunden habe wie andere Orte in Europa“, sagt Ziga. Die Mehrheit hätte sich an den politischen Auseinandersetzungen nicht beteiligt. „Bis heute ist das so. Die Ottakringer Straße in Wien, die auch als ,Balkanmeile‘ bezeichnet wird, ist ein gutes Beispiel dafür. Dort gibt es mindestens 60 Lokale, die von Bosniern ebenso besucht werden wie von Kroaten und Serben. Das funktioniert ohne Probleme.“

Kaum Probleme habe es auch mit den Österreichern gegeben. Zwar sei die aufkeimende Ausländerfeindlichkeit nicht zu übersehen gewesen. „Gleichzeitig gab es aber auch eine Trendumkehr, die Hilfsbereitschaft und das Mitgefühl der Österreicher waren enorm. Ich würde sogar sagen, dass die allgemeine Stimmung positiver war als heute.“

 

Nächstenliebe und Fremdenfeindlichkeit

Die schrecklichen Bilder vom Krieg am Balkan lösten in Österreich eine Welle der Hilfsbereitschaft aus. Der Erfolg der Aktion „Nachbar in Not“, die am 26.Mai 1992 ins Leben gerufen worden ist, übertraf alle Erwartungen. Bereits in der ersten Woche war die Finanzierung von 400 Lkw sichergestellt, nach sieben Wochen der 1000. Hilfstransport finanziert. Die Hilfsgüter – Lebensmittel, Medikamente, Hygieneartikel – wurden in Österreich gekauft. Immer, wenn 300.000 Schilling (21.800 Euro) Spendengeld eingegangen waren, startete ein Lkw – beladen mit 20 Tonnen Hilfsgütern. Der „Konvoi der Nächstenliebe“ sollte insgesamt zehn Jahre lang nicht abbrechen.

Der parallel zum Konvoi der Nächstenliebe anrollende Konvoi des Hasses und der Fremdenfeindlichkeit veranlasste im Jänner 1993 die FPÖ unter Jörg Haider zum Anti-Ausländer-Volksbegehren „Österreich zuerst“, das von 416.531 (7,35 Prozent der Wahlberechtigten) Österreichern unterzeichnet worden ist. Auch wenn die Beteiligung am Volksbegehren als Niederlage für Haider bewertet wurde, erreichte er mit seiner Partei bei den Nationalratswahlen im Jahr darauf 22,5 Prozent der Stimmen, ein Plus von 5,9 Prozentpunkten.

Auf einen Blick

Flüchtlingswelle. Am 6.April 1992 begann die Belagerung Sarajewos durch bosnisch-serbische Truppen. Während des anschließenden Bosnienkrieges wurden in Österreich etwa 90.000 Menschen aufgenommen. Auch die Asylgesuche stiegen Anfang der 90er-Jahre stark an. Die meisten Ansuchen wurden 1992 (897.000) und 1993 (794.000) registriert. Zum Vergleich: 1994 gab es 570.000 Gesuche, 1997 nur 414.000.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 06.04.2012)

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79 Kommentare
 
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Gast: Schönfärberei zum Lügenkaschieren
07.04.2012 17:30
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Die Guten sind weiter gezogen (CH, USA, Kanada), der Rest ist geblieben

Wir zahlen dafür Belastungspakete und Leistungskürzungen. Als Fremde im eigenen Land müssen wir unsere Kinder teuer in Privatschulen schicken. Seit 1990 finanzieren die 6,9 Millionen echten Österreicher einen Zuzug von 1,5 Millionen, von denen ca. die Hälfte bereits die österreichische Staatsbürgerschaft haben. Durch die Migrationsquote von über 20 % leidet die Umwelt und das zersiedelte Land verliert an Charme, wird eintönig und häßlich. Die Lebensqualität sinkt drastisch. Burnout und Depressionen steigen wegen der enormen Kostenbelastung. Schleichend verflüchtigen sich immer mehr Österreicher ins lukrativere Ausland: wir werden hinausgedrängt oder als Zahldeppen mißbraucht. Wieviel uns die Migration bringt, wird verschwiegen. Wieviel uns die Migration kostet ebenso. Dies läßt vermuten, daß die uns von SPÖVP+Grünen aufgezwungene Landbesetzung ein großes Verlustgeschäft für uns rigoros abgezockte Werktätige ist, andernfalls wäre der Rebbach schon tausendmal laut hinausposaunt worden. Demzufolge werden wir von den herrschenden Politikern perfide mißbraucht und hintergangen. Bleibt nur die Frage, warum sie kuschen?

Hinsichtlich Bosnierzahlen und Fakten wird Mythenbildung betrieben, um die Konsequenzen der Lügenpolitik gegen die eigene Bevölkerung zu kaschieren.

Darum haben ab 2013 ÖVP, SPÖ und Grüne nur bei den Neoösterreichern nicht ausgedient. Wer Patriot ist, jagt sie zum Teufel!

Gast: Der wegen seiner Konsequenzen bis heute immens teure Preis des einstigen Bagdadbahnprojekts für Österreich
07.04.2012 13:01
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Fakten gegen die Geschichtsverdrehung

Erst 1908 erfolgte gezwungenermaßen die Annexion Bosnien-Herzegowinas an Österreich-Ungarn, was nie Teil der Habsburgermonarchie sondern nur eine Art Kolonie war. Die Annexion brachte Österreich-Ungarn sehr viel mehr Nachteile (enorme Kosten! neben teuren Infrastrukturinvestitionen ua Zahlung von horrenden 2,5 Mill.osmanischen Pfund an das sich vom Balkan sowieso zurückziehende Osmanische Reich) als Vorteile (Gebietsarrondierung für die geplante Bagdad-Bahn ab Berlin über Istanbul, zu der es dann wegen dem 1. Weltkrieg nicht mehr kam), was im Wiener Reichsrat auf große Empörung stieß („Bosnische Annexionskrise“, die zum 1. WK führte).

Die im Mittelalter zum Islam zwangskonvertierten Bosnier sind laxe Hanafiten. Das zur (kostenlosen) Befriedung der Bosnier erlassene (damals kostengünstige) Islamgesetz 1912 bezog sich nur auf den hanafitischen Ritus, alles Fakten, die heute gerne zwecks Inbesitznahme Österreichs verdreht und als schrankenloser Freibrief benützt werden.

Auf dem Territorium der 60 Mill. Einwohner Habsburgermonarchie lebten vor dem 1. Weltkrieg zu Zeiten des Islamgesetzes genau 1.098 Moslems (Kaufleute, Orientalisten, Diplomaten, exPolitiker) primär in Wien.

Zur Befriedung des teuren Bosniens hielt sich Kaiser Franz Joseph als (billigen) Ehrenerweis ca. 780 Bosnier als Palastwache mit 2 Imamen, die dann vom entnervten alten Kaiser auch noch eine Moschee forderten, die schließlich am äußersten Ende von Oberlaa gebaut werden sollte (der 1.WK verhinderte das).

Gast: Fabian
06.04.2012 14:10
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Menschlichkeit

Über das Anti-Ausländer-Volksbegehren der FPÖ aus dem Jahr 1993 bin ich sehr empört.

Ich stelle mir nur die Frage, wie man so eine Partei, welche in der Vergangenheit und Gegenwart sehr oft menschenverachtend agiert hat, überhaupt noch wählen kann.

Man sollte einen Menschen nach der Menschlichkeit und nicht nach seiner Herkunft beurteilen.

Antworten Gast: Free
07.04.2012 11:42
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Re: Menschlichkeit

Dann schaut die Zukunft für dich düster aus - die FP ist nämlich die Zukunft des Landes und das ist gut so.


Gast: NPT
06.04.2012 11:56
1 0

?

Die Belagerung Sarajewos endete im Februar 1996, also war der Krieg nicht schon 1995 zu Ende!

Gast: Magda Essl
06.04.2012 10:12
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Bosnier in Wien: Gekommen, um zu bleiben

Kein Problem:

Echte Kriegsflüchtlinge
Deutsch gelernt
Integriert und im Arbeitsprozess
Österreichische Staatsbürger

Problem:

Wirtschaftsflüchtlinge
Weigerung Deutsch zu lernen
Integrationsunwillig bis Unfähig, Mindestsicherungs Bezieher
Gekommen um zu erobern und zu kassieren

Re: Bosnier in Wien: Gekommen, um zu bleiben

Dass diesen auch ein relativ hohes Krimininalitätspotential innewohnt muss leider auch gesagt werden.

Das ist eine einmalige Erfolgsstory

ÖsterreicherInnen haben sich als großherzig erwiesen, allen voran der Wiener Bürgermeister Dr.Zilk.
Gestört haben nur die mieselsüchtigen FPÖler, die dann prompt 1993 das Volksbegehren "Österreich zuerst" gestartet haben. ÖsterreicherInnen haben mit dem Lichtermeer am Heldenplatz , initiiert und organisiert von Martin Schenk und André Heller,
der FPÖ den erwarteten Erfolg genommen.
Es war ein Sieg für das gute Image von Österreich in der Welt. Das trägt natürlich auch wirtschaftliche Früchte.
Auch Nick Vogl bleibt unvergessen!

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Re: Das ist eine einmalige Erfolgsstory

stimmt zwar nicht ganz, aber so ähnlich allerdings schon, wie man auch an den Asiaten, und einigen anderen Minderheiten welche aus Furcht vor Krieg statt Wohlstand zu uns kamen und sich zum grössten teil bestens integrierten !

Probleme machen ja bekanntlich nur jene, welche aus rein wirtschaftlichen Gründen herkamen und ewig alles und noch immer mehr fordern, dafür aber nichts leisten wollen !

Allein gegen diese Grippe setzt sich die freiheitliche Partei zurecht übrigens, zur Wehr !
gegen die im erste Ansatz genannten hat niemand etwas, denn die sind fleissig und halfen und helfen unserem Land den noch vorhandenen Wohlstand aufrechtzuerhalten.

Antworten Gast: Hochwuerden
06.04.2012 12:41
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Re: Das ist eine einmalige Erfolgsstory

Wenn es sich die Herren Heller und Schenk aussuchen könnten, hätte Ö. schon 100 Millionen Einwohner......

Bosnier sind mir hundertmal lieber.....

......als z.B. Afghanen oder Ostanatolier-im Gegensatz zu denen WOLLEN sie mehrheitlich Österreicher werden und beharren nicht auf archaisch wirkende, vollkommen anachronistische Lebensprinzipien.

Re: Bosnier sind mir hundertmal lieber.....

Durch meine aerztliche Berufsausuebung mit und ohne Krankenschein habe ich seit 27 Jahren Gelegenheit, mir selbst ein Bild von ca. 15000 Menschen zu machen.
Daher kann ich sagen, dass die allseits so beliebten Vorurteile ein ausgemachter Bloedsinn sind, erwachsen aus Angst und Niedertracht.

Antworten Antworten Gast: fhkew
06.04.2012 19:33
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Re: Re: Bosnier sind mir hundertmal lieber.....

Was wollen Sie denn während der Behandlung eines Patienten erkannt haben? Na klar sind zum Onkel Dr. alle nett...
Ich war fast 10 Jahre lang mit einem Ostanatolen "zusammen"...gerade mal 2 davon freiwillig! Da wird einem anders, wenn man vom ganzen Clan in ein System reingepresst und eingeschüchtert wird. Wissen Sie, wie mein persönliches Projekt geendet hat? Mit der Verhaftung meines Ex. Und ich habe so einiges miterlebt, was angeblich ja nur von FPÖlern erfunden ist!
Bin gespannt, ob es diesmal auch wieder zensiert wird...so viel zum Thema Meinungsfreiheit...übrigens ein Grundrecht ;) Wenn man die Wahrheit nicht merh sagen darf...traurig, traurig...

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Re: Re: Bosnier sind mir hundertmal lieber.....

Sehr geehrter Herr Doktor ! Mit Bedauern muss ich leider feststellen , dass die Mehrheit der Österreicher diese "Wahrheit " nicht lesen wollen . Zerstören Sie doch bitte nicht das seit Jahren herangezuechtete imaginäre Feindbild ! Wir brauchen Feinde , gerade jetzt .Die Krise schreit richtig danach . Hören Sie bitte auf . Bitte .

Antworten Antworten Gast: Pensador
06.04.2012 11:46
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Re: Re: Bosnier sind mir hundertmal lieber.....

Es geht nicht darum, dass wir alle Menschen sind, die als Kranke Hilfe brauchen, sondern darum, dass nicht alle Menschen nach Österreich kommen können, weil das Land zu klein ist und nicht alle infolge verschiedenster kultureller Unterschiede hierher passen.
Und es gibt nicht nur Vorurteile, sondern auch viele Erfahrungsurteile diesbezüglich.

Re: Re: Bosnier sind mir hundertmal lieber.....

Auch bei den Bosniern gibt es solche und solche. Viele haben sich in Österreich eine neue Existenz aufgebaut und andere liegen abgesichert im sozialen Netz. Man darf die Zuwanderung nicht in schwarz/weiß sehen, es gibt auch hier eine breite "Farbenvariante", denn nicht alle Menschen sind gleich. Ergo dessen kann es zu einer Ablehnung durch Österreicher kommen, die vielleicht mit Bosniern schlechte Erfahrungen gemacht haben und andererseits gibt es wieder Leute, die in den Bosniern neue Freinde gefunden haben. Das Leben ist eben geprägt durch die Verschiedenheit der Menschen.

Gast: Otto I
06.04.2012 09:17
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Ja, der Haider

war immer gegen Altösterreicher und für die - uns kulturfremden - nordwestlichen Nachbarn. Bei seiner schweren Kindheit aber verständlich, dass er sich gegen Volk, Geschichte und Kultur seiner Heimat so aufgelehnt hat.

"kulturfremde" Deutsche?

Goethe, Schiller, Beethoven, Eichendorff? Kennen Sie nicht?

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Re: "kulturfremde" Deutsche?

die preissn do san bis nauf ins schwabige kulturfremd
;-)

Re: "kulturfremde" Deutsche?

Ja , es gab immer schon deutschsprachige Weltbuerger: Alexander von Humboldt nicht zu vergessen.

zu manch unterbelichteten Kommentaren!

In BiH tobte der schlimmste Krieg in Europa seit 1945! Die Flüchtlinge sind vor der Maschinerie des Krieges und des Tötens geflohen und die Masse ist geblieben weil die Politik dieses Landes es zuließ. Die Töchter und Söhne dieser Leute sind heute eindeutig Österreicher, mit bosnischen Wurzeln! Dadurch, dass BiH in der Geschichte stets fremdbestimmt war, ist dieses Volk auch leicht integrierbar. Wie auch die Zeit von 1878 bis 1914 bewies als Benjamin Kallay seine Reformen und Ideen in BiH auf Auftrag der k.u.k. Monarchie durchführte, und die Bosniaken auch in die österreichische Armee eingliederte! Trotz muslimischer Glaubensrichtung! Wer hier in dümmlicher Manier von Wahabiten schreibt hat keine Ahnung vom bosnischen Islam! und sollte sich bilden anstatt seine Stereotypen auch noch im Internet zu verbreiten.

Antworten Gast: Liftup
06.04.2012 16:24
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Re: zu manch unterbelichteten Kommentaren!

Der Vergleich ist unredlich, da die Umstände und Forderungen ganz andere waren.

Antworten Gast: Till aus dem Haus der Freude
06.04.2012 10:30
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Re: zu manch unterbelichteten Kommentaren!

Googlen's nach dem Namen "Gornja Maoca" und lernen's, bevor Sie sich weiter lächerlich machen.


Antworten Antworten Gast: NPT
06.04.2012 12:00
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Re: Re: zu manch unterbelichteten Kommentaren!

Was hat Ihr Kommentar mit dem zu tun, was Amaude1 postet? In der Schule würde man sagen: "Thema verfehlt, nichtgenügend"!

Antworten Antworten Antworten Gast: Till aus dem Haus der Freude
06.04.2012 12:43
3 0

Re: Re: Re: zu manch unterbelichteten Kommentaren!

Wenn Sie nicht im Stande sind, -trotz Link- Wah(h)abiten und bosnischen Islam im Kontext zu sehen, ist das Ihr Problem.

...aber wahrscheinlich sind Sie wirklich Lehrer, das würde selbiges erklären.

 
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