19.06.2013 18:45 Merkliste 0

Griechenland: Parlamentswahl findet am 6. Mai statt

11.04.2012 | 15:55 |   (DiePresse.com)

Parteien die sich gegen die Sparmaßnahmen der Regierung stellen, sind im Aufwind. Bei den Wahlen steht daher Athens Pakt mit der EU am Spiel.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Die Griechen werden am 6. Mai ein neues Parlament wählen. Das teilte Regierungschef Lucas Papademos am Mittwoch dem Ministerrat mit, wie das staatliche griechische Fernsehen berichtete. Der ehemalige Vizepräsident der Europäischen Zentralbank (EZB) hatte im November 2011 die Führung einer Übergangsregierung für das vom Bankrott bedrohte Land übernommen. Die von Sozialisten (Pasok) und Konservativen (Neue Demokratie) unterstützte Regierung brachte zahlreiche Reformen und Sparmaßnahmen auf den Weg.

Laut griechischer Verfassung kann der Ministerpräsident wegen eines Themas von nationaler Bedeutung eine vorgezogene Wahl beantragen. Im aktuellen Fall steht der Wahltermin im Zusammenhang mit der schwersten Finanzkrise in der jüngeren Geschichte des Landes. Umfragen sehen schwere Verluste für PASOK und Neue Demokratie voraus - Neuwahlen dürften eine Mehrheit für Parteien bringen, die sich gegen das Rettungspaket der Euro-Staaten und weitere Austeritätsmaßnahmen stellen.

Bei den Wahlen steht auch für die Europäische Union viel am Spiel. Gewinnen die Protestparteien tatsächlich die Oberhand, könnten Vereinbarungen zwischen Athen und der EU wackeln. Dann beginnen die Verhandlungen um die griechische Zukunft von Neuem.

 

 

(Ag.)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

7 Kommentare
0 0

EU/IWF auspressen

Wenn die Großparteien eine Koalition bilden können nach der Wahlen, sind die Stimmen bestimmt gekauft worden.

Gast: aus Hellas
14.04.2012 11:31
0 0

Ein einziger Minister stimmte dagegen

Das zeigt wie Politik auf den Rücken des hart besteuerten Volkes in Griechenland gemacht wird. Und wenn diese beschämmende Berufspolitiker wieder gewählt werden, fühlen sie sich berufen abzucashen! So z.B. aktuell der ehemalige Verteidigungsminister der PASOK Tsochatzopoulos, der belastet wird 17,3 Millionen Euro Provisionen von deutschen Rüstungsfirmen bekommen zu haben, um Waffensysteme aus Deutschlag den Vorzug zu geben. Mir persönlich (und ich glaube auch dem hellenischen Volk) ist es zu wenig, dass nur einer von diesen Banditen in U-Haft sitzt.

juppidu, wir habens ja

ja wir habens,... von den anderen dämlichen mitgliedsstaaten bekommen. so und nun können wir wieder prassen und den anderen, welche eisern sparen müssen wegen uns, die lange lange nase drehen.

Gast: Zorbas der Nehmer
12.04.2012 08:44
1 0

Frechheit siegt!

Und das international.

Die Presse

als Sprachrohr der Liberalen.

Tendenziöse Berichterstattung, Presse, wohin gehst du?

Gast: Nordlicht
12.04.2012 06:12
2 0

Die regierenden Parteien genehmigen sich vorab noch rasch 29 Millionen Euro staatlicher Zuschüsse

Die wir Steuerzahler Grichenland geschenkt haben. Wann hört sich dieser Irrsinn endlich auf.

Gast: freund?
11.04.2012 17:21
4 0

wenn die griechen sich eine linkslinke truppe wählen



ist hoffentlich SCHLUSS mit der retterei !

Im Fadenkreuz der Terroristen