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Syrien: Tote trotz Waffenruhe

12.04.2012 | 15:27 |   (DiePresse.com)

Seit Donnerstagfrüh sollten die Waffen ruhen. Sicherheitskräfte haben dennoch drei Menschen getötet, berichten Oppositionelle. Rebellen sollen einen Sprengsatz gezündet haben. Nach den Freitagsgebeten werden Massendemonstrationen erwartet.

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Seit Donnerstagfrüh sollten in Syrien die Waffen ruhen. Trotz der Ankündigung des Regimes von Präsident Bashir al-Assad, die Feuerpause einhalten zu wollen, haben Sicherheitskräfte offenbar weiter Menschen getötet. Der arabische Nachrichtensender Al-Jazeera berichtet am Donnerstag unter Berufung auf Oppositionelle von drei Toten. Die Vorfälle hätten sich in den Provinzen Idlib und Hama ereignet. Wegen der Medienblockade sind Meldungen aus Syrien von unabhängiger Seite nur schwer zu überprüfen.

Seit 5 Uhr Früh (MESZ) müssen gemäß dem Friedensplan des Sondervermittlers von Vereinten Nationen und Arabischer Liga die Waffen schweigen. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte meldete kurz nach 5 Uhr aus der an den Libanon grenzenden Stadt Sabadani Explosionen. Deren Ursache war zunächst unklar. Eine Bewohnerin berichtete von nächtlichem Beschuss, der aber mit Fristablauf eingestellt worden sei. Zunächst hat auch die Beobachtungsstelle mit Sitz in London noch berichtet, dass die Situation in allen Regionen des Landes ruhig sei.

Auch Deserteure der "Freien Syrischen Armee" haben zunächst bestätigt, dass das Feuer am Donnerstag tatsächlich eingestellt wurde. Allerdings seien die Razzien gegen mutmaßliche Regimegegner weitergegangen, sagte Kommandant Riad al-Asaad, der von der türkischen Provinz Hatay aus operiert. "Es gab heute an verschiedenen Orten wieder Festnahmen", so Asaad. Später hieß es dann, dass eine Person im Umland der Stadt Hama erschossen wurde. Zwei weitere seien in der Provinz Deir al-Zor ums Leben gekommen. Sicherheitskräfte hätten dort das Feuer auf Demonstranten eröffnet.

Opposition ruft zu Demonstrationen auf

Auch von Regierungsseite wurde am Donnerstag ein Todesopfer beklagt. Ein Sprengsatz sei am Straßenrand detoniert. Ein Offizier soll getötet, 24 Menschen verletzt worden sein. Es handle sich um einen "terroristischen" Akt, berichtete das Staatsfernsehen.

Der Vorsitzende des oppositionellen "Syrischen Nationalrates" (SNC), Burhan Ghalioun, hat die Bevölkerung zu Massendemonstrationen aufgerufen. Das Recht zu demonstrieren sei ein Kernpunkt des Befriedungsplans. Er wäre ohne Wert, wenn "das Volk nicht demonstrieren könnte für den Übergang des Landes zu einer pluralistischen demokratischen Regierungsform", erklärte der SNC-Vorsitzende. Dem Regime Assad dürfe man nicht das geringste Vertrauen schenken, die Demonstranten sollen deswegen vorsichtig sein. Nach den Freitagsgebeten werden große Protestkundgebungen erwartet

Regime will weiter "angemessen reagieren"

Das syrische Verteidigungsministerium hatte am Dienstag angekündigt, die militärischen Operationen vereinbarungsgemäß einzustellen. Man habe sich dazu entschlossen, die Operationen am Donnerstag früh zu beenden, nachdem die syrischen Truppen "erfolgreiche Missionen im Kampf gegen kriminelle Akte terroristischer Gruppen ausgeführt haben", hieß es in einer Kurzmeldung im staatlichen syrischen Fernsehen. Über den Abzug aus umkämpften Städten wurde nichts verlautbart. Ein solcher Abzug gilt aber als Teil des Friedensplans von Annan.

Außerdem behielt sich die syrische Regierung das Recht vor, auf eventuelle Angriffe der Rebellen "angemessen zu reagieren", hieß es in einem Schreiben des syrischen Außenministeriums an Annan. Nach der Ankündigung Syriens nahm Russland die Rebellen in die Pflicht. Diese hätten nun selbst den Erfolg der Waffenruhe in der Hand und müssten die Waffen schweigen lassen, sagte der stellvertretende russische Außenminister, Gennadi Gatilow.

Skepsis wegen anhaltender Gewalt

Die chinesische Regierung hoffe darauf, dass die Führung in Damaskus ihre Verpflichtungen "ernsthaft" erfüllen werde, sagte ein Außenamtssprecher am Donnerstag.  Auch die Opposition solle sich an die Waffenruhe halten.
Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Barack Obama äußerten sich vor Ablauf der Frist skeptisch zu den Absichten des syrischen Präsidenten Bashir al-Assad. Die beiden teilten die Sorge darüber, dass die Regierung in Damaskus "weiter mit inakzeptabler Brutalität gegen das eigene Volk vorgegangen" sei, da sich das Regime auch bisher nicht an den Friedensplan gehalten habe, verlautbarte das Weiße Haus am Mittwochabend.

Syrische Soldaten hatten noch am Mittwoch Oppositionshochburgen unter Feuer genommen und damit die Hoffnungen auf eine Umsetzung des Friedensplans geschmälert. Rebellen zufolge beschoss die Armee die Städte Homs und Al-Rastan. Nur wenige Stunden vor dem im Friedensplan vorgesehen Waffenstillstand seien mindestens 20 Panzer nach Hama eingerückt und weitere Städte bombardiert worden. Ein umfassender Truppenrückzug - wie in der Vereinbarung vorgesehen - habe bis Mittwoch nicht stattgefunden, teilten Aktivisten mit.

"Annan, hier ist dein Waffenstillstand"

Westliche Staaten zeigten sich enttäuscht über die anhaltende Gewalt. "Das Regime hat das Fenster für die diplomatischen Bemühungen zynischerweise ausgenutzt, um noch härter gegen sein eigenes Volk vorzugehen", sagte der britische Premierminister David Cameron bei einem Besuch in Indonesien. Nur wenige Regierungsgegner nahmen Präsident Baschir al-Assad sein Friedens-Versprechen noch ab. In einem von Rebellen ins Internet gestellten Video, das ein bombardiertes Einkaufszentrum in Homs zeigen sollte, hieß es sarkastisch: "Annan, hier ist dein Waffenstillstand." Nach Angaben von Aktivisten kamen am Mittwoch mindestens zwölf Menschen ums Leben. Cameron sprach von rund 1000 Toten in der vergangenen Woche.

Bereits am Dienstag hätte nach dem von Annan vorgelegten und von Syriens Präsident Assad akzeptierten Friedensplan mit dem Abzug der Truppen aus Bevölkerungszentren begonnen werden sollen. Außerdem sollten keine schweren Waffen mehr eingesetzt werden. 48 Stunden danach sollte dann laut Plan ein vollständiger Waffenstillstand eintreten. Statt dem Beginn des Rückzugs war es aber in den vergangenen Tagen zu weiteren Kämpfen gekommen. Der UNO-Sicherheitsrat hatte Syrien am Dienstag zur Umsetzung der Waffenruhe aufgefordert. Nach Annans Einschätzung zog sich die Armee zwar zunächst aus einigen Städten zurück, setzte aber an anderen Orten ihre Einsätze fort. Der Friedensplan galt daher bereits als gescheitert.

Türkei fordert UNO-Resolution

Die Türkei fordert wegen der andauernden Gewalt in Syrien ein deutliches Zeichen des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen. Da die Gewalt nicht wie vorgesehen am Dienstag beendet worden sei, "erwarten wir dringend, dass der Weltsicherheitsrat eine Resolution verabschiedet, die auch die notwendigen Maßnahmen zum Schutz des syrischen Volkes einschließt", sagte ein Sprecher des Außenministeriums in Ankara.

Die Türkei sieht außerdem die NATO in der Pflicht, die Grenze des Landes gegenüber Syrien abzusichern. Durch Beschuss aus Syrien wurden vor wenigen Tagen vier Menschen in einem Flüchtlingslager nahe der Grenze verletzt. "Die NATO hat nach Artikel 5 ihrer Charta ihren Verantwortlichkeiten an den türkischen Grenzen nachzukommen", wurde Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan am Donnerstag in der Tageszeitung "Hürriyet" zitiert.

Erdogan wollte indes seine Bemühungen um internationale Einigkeit im Syrien-Konflikt fortsetzen. Türkische Medien berichteten am Mittwoch, der Regierungschef werde nach seinem Besuch in Peking am Freitag nach Saudi-Arabien reisen. Geprüft werde auch eine Reise nach Moskau. Türkische Politiker haben mehrfach erklärt, dass sie keinerlei Vertrauen mehr in Zusagen des syrischen Präsidenten Bashir al-Assad haben. Dieser missbrauche den Friedensplan für Syrien, um weitere Massaker verüben zu lassen.

Friedensplan von Annan
Der Sechs-Punkte-Plan des Sondergesandten von UNO und Arabischer Liga, Kofi Annan, sieht vor, dass das syrische Regime Dienstag 5 Uhr MESZ mit dem Truppenabzug aus den Städten beginnt. Danach setzte eine 48-Stunden-Frist für die Umsetzung der Waffenruhe und den Abzug der Truppen aus den umkämpften Städten ein. Internationalen Hilfskräften soll der Zugang in umkämpfte Gebiete gewährt werden. Ab Donnerstag sieht der Friedensplan eine Waffenruhe vor.

 

(Ag./Red.)

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31 Kommentare
 
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Bombe - Offizier getötet.

War doch eh absehbar, dass sich die "friedlichen" "Demonstranten" mit ihren "Transparenten" nicht daran halten werden.


Gast: Roger33
13.04.2012 05:47
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Ja,ja der Erdogan


Als die Nato gegen Libyen vorging,hat er gesagt das sich sein Land nicht an einen Einsatz gegen ein Muslemisches Land beteiligen werde!

Jetzt redet dieser Trojaner von einen Natoeinsatz gegen Syrien!
Wie verlogen doch man sein kann!
Was sind die Gründe für den Sinneswandel?
Die Alawiten ?
Sobald sich die Nato in Syrien einmischt,würde sich der Hass auf Christen wie ein Lauffeuer ausbreiten,
und ein Gemetzel an der christlichen Bevölkerung stattfinden!

Aber dass würde Erdogan sicher nicht stören!!

Soll er doch einen Alleingang wagen,Assad wird ihm schon die richtige Antwort geben!

Antworten Gast: Karl Huber
13.04.2012 12:11
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Re: Ja,ja der Erdogan

Was? Würde?
In den von den Islamisten besetzten Gebieten gibt es fast keine Christen mehr. Die wurden entweder ermordet oder vertrieben.

mal ein Lob an "Die Presse"

... also Kollegen, gegen Spiegel online, Focus online Welt online und wie sie alle heißen mögen in Deutschland, seid ihr echt Klasse .....

Gast: Deutsche Beobachtungsstelle für Pressefreiheit

Assads Schergen vergraben ihre Panzer im Gelände
Der vermeintliche Waffenstillstand in Syrien ist offenbar eine Farce: Regierungssoldaten haben ihre Panzer kurzzeitig abgezogen und anschließend wieder in Stellung gebracht. Nahe Damaskus wird gekämpft. Von Gabriela M. Keller
aus : Welt online

Man beachte besonders dieses gelungene Bild des Panzers ....

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Alternative

Wenn Assad und seine Regierung aus dem Amt gejagt bzw. abgeschlachtet wurden dann beginnt erst der Bürgerkrieg: Sunniten gegen Maleviten. Da wird noch sehr viel Blut fließen.

Gast: Eierspeis
12.04.2012 18:38
0 0

Was ich nicht verstehe, bitte um Aufklärung

In Lybien hat man ratzfatz eine Unoresolution aus dem Hut gezaubert und den ehemaligen Revolutionsführer, dann von den Medien umgenannt Diktator Ghadaffi militärisch gestützt. Was ist nun beim syrischen Diktator, der von den Medien interessanterweise nicht so bezeichnet wird nun anders?

Re: Was ich nicht verstehe, bitte um Aufklärung

Ganz einfach. Bei Assad handelt es sich nicht um einen Diktator, sondern um einen von der Mehrheit seines Volkes geachteten Präsidenten ... ok ?

Antworten Antworten Gast: Aus erster Hand
12.04.2012 20:35
5 0

Full Interview Bashar al-Assad with ABC News

Er sagt der US Interviewerin klar, dass er und seine Partei abwählbar sind:
http://www.youtube.com/watch?v=-0SQkzNTiaU

Antworten Antworten Antworten Gast: handschriftlich
13.04.2012 09:58
0 0

Re: Full Interview Bashar al-Assad with ABC News

na wenn er das sagt, wer wird da noch zweifel hegen, danke für diese tolle richtigstellung.

ob die mehrheit des volkes für ihn ist, weiß nichtmal assad selbst.

Gast: alex111
12.04.2012 17:06
1 0

Die Ruhe vorm großen Sturm!

Beide werden sich stärken,und dann mit geballter Kraft aufeinander losgehen!

Die Aufständischen wollen Assad stürzen,nicht das er bleibt!

Gast: Deutsche Beobachtungsstelle für Pressefreiheit
12.04.2012 16:28
6 0

Grübel grübel... wird eh nicht veröffentlicht

wie können wir nur den brüchigen Frieden vollkommen zerbrechen ?... so jedenfalls, mit Frieden, lassen sich doch die Pläne des "Westens" nicht realisieren ....

Gast: Spiegel bringt Originalbeweise
12.04.2012 16:01
0 0

Die Erfahrungen einer alavitischen Intellektuellen...

Ein Aufstand der kleinen Leute, der armen Leute. Und die Elite hat sich - nicht die ganze, aber in Teilen - später angeschlossen. Die meisten arbeiten im Geheimen. Einige unterstützen das Regime aber nach wie vor. Dazu kommt, dass die Bedrohung, der gerade die intellektuellen Oppositionellen ausgesetzt sind, unglaublich groß ist. Sie und ihre Familien werden bedroht, verhaftet, umgebracht. Darum kann man nicht sagen, wie viele noch auf Assads Seite stehen - und wie viele stillhalten, weil sie einfach nur Angst haben.

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,826867,00.html

Gast: handschriftlich
12.04.2012 09:49
8 0

wunder, oh wunder, staunen, oh staunen

langsam, aber sicher, wendet sich das blatt.
dann sind wir die opfer und sie diejenigen die über uns urteilen und uns verachten werden.

viel spaß, in einer welt, wie ihr sie baut, voller hass, anschuldigungen, verleumdungen und populistischem gefasel.

klar, wollen die usa an der macht bleiben, klar will russland an die macht, klar will china an die macht.
ihr lebt im westen, helft aber den andern an die macht zu kommen, aber nicht aus einem grund der zu achten wäre, wie etwa gerechtigkeit, nein, nur aus einem frust heraus, der euch glauben lässt, ihr seid die opfer unserer kulturen. dass ihr selbst die kultur seid, will nicht in eure engstirnigen und selbstherrlichen köpfe gehen!

es ist eine gefahr für jegliches leben, mit solchen kreaturen auf einem begrenzten raum, mit begrenzten resourcen zu leben.

ihr schlagt euch eher die köpfe ein, bevor ihr euch eingesteht fehler begangen zu haben.

alles das selbe gesindel, egal ob assad, obama oder sonst irgendein egomane, der hinter seinem pc sitzt und ähnliches in die tasten hämmert.


Gast: Karl Huber
11.04.2012 22:15
11 0

Wunders wenn?

Wenn der Großteil der Syrier sich nicht unbedingt um die Islamisten reißen obwohl dieser Türkischen MiniH.... es doch so sehr gerne hätte! Sowas aber auch...

http://www.welt.de/politik/deutschland/article106173295/Islamisten-bedrohen-deutsche-Journalisten.html

Antworten Gast: Quoting facts
12.04.2012 16:04
0 6

Re: Themenverfehlung!

Sie verwechseln wohl Erdogan mit Strache, Vlimsky, Kickl und anderen Ewiggestrigen.

Die Integrität Erdogan´s in der heutigen Weltpolitik als Botschater des Ausgleichs und Friedens ist unbestritten.

Hingegen werden Strache & Co. von der zivilisierten Welt gemieden...

Gast: schonwiedereingast (dauerzensuriert)
11.04.2012 21:58
9 0

Washington verzichtet darauf das syrische Regime zu ändern, da es nicht mehr die militärischen Mittel dazu besitzt.

"Als ersten Schritt betont der Verteidigung-Sekretär Leon Panetta, dass eine militärische Intervention die Situation vor Ort kompliziert machen könnte, und das Land in einen Bürgerkrieg stürzen würde, anstatt ihn zu verhindern. Dann räumten der Führungsstab, General Martin Dempsey und der Kommandeur des CentCom, General James Mattis, ein, dass die US Luftstreitkräfte Syrien nicht bombardieren könnten, falls sie den Auftrag dafür erhalten sollten, weil das Land jetzt durch Russland mit dem effektivsten Flugabwehr System der Welt ausgestattet ist. Darüber hinaus gaben die US Generäle zu, dass sie weiterhin durch Luft- und Raumfahrt Syrien überwachen, aber nicht um seine „freie“ syrische Armee zu informieren, sondern um sicherzustellen, dass sie sich nicht der chemischen und biologischen Arsenale bemächtige. Mit anderen Worten, gab Washington nicht nur auf, das Regime gewaltsam zu stürzen, sondern es wird sichergestellt, dass dieser Fall nicht eintritt, um nicht mit Russland, China und dem Iran in Konflikt zu geraten."

http://www.voltairenet.org/Debakel-in-Syrien


Antworten Gast: Karl Huber
11.04.2012 22:38
13 0

Re: Washington verzichtet darauf das syrische Regime zu ändern, da es nicht mehr die militärischen Mittel dazu besitzt.

http://rubinreports.blogspot.com/

Da könnten "unsere Journalisten" noch viiel lernen aber die ziehen es vor von Politik bezahlt zu werden und deren Vorteile aus jeder möglichen Situation zu ziehen (freie Handys, freien Eintritt, billiges Auto etc. etc. etc.).
Ich weiß nicht wer in Europa die schlimmeren Opportunisten sind. Die Journaillie oder die Politik?

Die Terroristen (gen. "Zivilisten") müssen ebenfalls die Waffen schweigen lassen ...

... jetzt geraten sie auch zunehmend in Widerspruch zu ihrem eigenen Schlichter, dem Herrn Kofi Annan, der wirklich bemüht ist und den sie absichtlich ignorieren und missinterpretieren.
Oder können die Journalisten nicht lesen ? Können sie nicht lesen, das Annan von "beiden Seiten" ein Ende der Kämpfe verlangt ...??

....ich hab das gefühl das sie...

einen geheimen Krieg führen werden, und immer wieder was falsches berichten...

Gast: gasti
11.04.2012 20:26
18 2

wieso wird von regime gesprochen?

das ist doch der syrische staat bzw. die syrische regierung

Antworten Gast: Quoting facts
12.04.2012 16:09
0 6

Re: deshalb...

Das Regime ist später auch Frauen gegenüber brutaler geworden. Das Buch erzählt nur über die ersten vier Monate der Revolution. Auch da wurden schon Frauen ermordet, aber nicht in diesem Ausmaß. Jetzt werden ganze Stadtteile niedergemacht und ganze Familien massakriert.

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,826867,00.html


Gast: TBC
11.04.2012 18:43
7 15

Wo bleibt das Grass-Gedicht gegen das syr. Mörder-Regime ?



Antworten Gast: Hans Gans
12.04.2012 10:30
2 1

Re: Wo bleibt das Grass-Gedicht gegen das syr. Mörder-Regime ?

Für Kritik - und zwar für sehr einseitige Kritik - an der syrischen Regierung sorgen schon die Mainstreammedien.

Grass spricht die Themen an, die sonst von keinen Medien angesprochen werden.

Antworten Gast: FreiluftkzGazaBeobachter, schäm EUCH
11.04.2012 18:59
4 6

Re: Wo bleibt das Grass-Gedicht gegen das syr. Mörder-Regime ?

Wird gerade vom MoSSad´s bearbeitet......

 
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Im Fadenkreuz der Terroristen